Alte Menschen bei der Reha

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Aggression Zorn 50+ Gesundheit Bad Homburg

Ich habe alte Menschen hassen gelernt. Mir ist klar, dass sie das Land aufgebaut haben und blablabla. Ich bin seit Kurzem in einer Reha, wegen meinen Bandscheibenproblemen. Hier sind fast nur alte Leute und die gehen einem so auf den Geist, dass ich einen regelrechten Hass entwickelt habe. Dieses Rennen zum Fressen ist allein schon zum Kotzen. Morgens um sieben Uhr wird zum Frühstück gerannt. Wehe man fährt mit dem Fahrstuhl woanders hin und sie müssen kurz warten. Dann wird rumgepöbelt, dass sie zu spät kommen. Dabei gibt es bis halb Neun Essen. Aber man muss ja die vollen 1h 30min da sitzen und sich so lange Fressen reinschaufeln, bis man sich Insulin spritzen muss, bevor man ins Koma fällt. Aber nach der Spritze wird weitergeschaufelt. Dann werden noch heimlich Brötchen in die Tasche gestopft, damit man im Zimmer weiterfressen kann.

Und dann die Therapie schwänzen, weil einem ja aus unerfindlichem Grund schlecht ist. So geht es bei jeder Mahlzeit. Dazwischen wird im Kaffee noch Kuchen gefressen. Dabei diskutiert, wie man am besten den Arzt belügt, dass man die Reha verlängert bekommt um ja nicht nach Hausezu müssen. Weil hier ist ja alles umsonst und man hat Personal, dem man auf den Sack gehen kann. Wie kann man sich nur so verhalten? Wenn ich alt bin und benehme mich so, dann erschieße ich mich. Und den Anstand sollten die Alten auch haben, verdammt. Scheidet aus dem Leben und hört auf der Gesellschaft auf den Sack zu gehen. Keiner braucht euch, keiner will euch!

Beichthaus.com Beichte #00041050 vom 07.03.2018 um 13:04:31 Uhr in Bad Homburg (Ludwigsstraße) (22 Kommentare).

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Verletzungen auf dem Klo

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Verzweiflung Manie Unfall

Ich (m) möchte umziehen und suche schon seit dreo Monaten nach einer passenden Wohnung für mich. Ich habe bestimmt schon an die 10 Wohnungen gesehen, die auch alle perfekt wären. Das Problem? Jedes Bad hat ein Hänge-WC. Ich habe vor diesen Toiletten unheimliche Angst, dass sie aus der Wand reißen, wenn ich sitze, und mich schwer verletze. Ich wiege 90 Kg, habe kein Übergewicht, aber die Angst ist doch zu groß. Ich bin echt verzweifelt.

Beichthaus.com Beichte #00040221 vom 23.08.2017 um 23:41:46 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hilfe, meine beste Freundin ist in mich verliebt

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Feigheit Lügen Falschheit Begehrlichkeit Zürich

Ich (w/20) habe eine beste, gleichaltrige Freundin. Kennengelernt haben wir uns mit sechzehn, schon damals war sie sehr schüchtern und lieb. Vor zwei Monaten hat sie mir gestanden, dass sie schon über zwei Jahre in eine Frau verliebt wäre, was mich überraschte, sie erhoffte sich ihre erste Beziehung. Ich freute mich für sie, war aber etwas verwirrt, als sie mir nichts über besagte Frau erzählen wollte. Als ich ihr dann erzählte, dass ich mich von meinem Freund getrennt hätte, schlug sie mir lächelnd vor, bei mir zu übernachten, um mich aufzumuntern.

Es war ein sehr schöner Abend, trotz der Trennung hat sie es geschafft, mich zum Lachen zu bringen. Es war schon ziemlich spät, als ich schlafen ging, meine beste Freundin schlief auf der Couch im Wohnzimmer. Nachdem ich lange schlaflos im Bett gelegen hatte, hörte ich, wie sie in mein Zimmer ging, sie dachte, dass ich schlafen würde. Sie streichelte mir über den Rücken und beobachtete mich. Nach einer Weile legte sie sich neben mich und ich hörte plötzlich ein unterdrücktes Stöhnen und glitschige Geräusche. Sie masturbierte doch tatsächlich neben mir, ich war schockiert, traute mich aber nicht, aufzustehen, aus Angst, vor einem unangenehmen Gespräch. Nachdem sie 'fertig' war, sagte sie ganz leise, ich wäre diejenige, in die sie verliebt ist, noch immer im Glauben, ich würde schlafen.

Seitdem fühle ich mich unwohl in ihrer Nähe. Mir ist nun klar, warum sie mich immer so innig umarmt hat. Im Schwimmbad hat sie immer darauf bestanden, dass wir uns zusammen in einer Kabine umziehen, es wäre ja praktischer. Vor ein paar Wochen hätte ich ihre heimlichen Blicke nur als Neugier angesehen. Sie bedeutet mir immer noch unglaublich viel, aber ich bin nicht in sie verliebt, weshalb ich einen neuen Freund erfunden habe. Ich lüge sie an, erzähle von tollen Ausflügen mit dem imaginären Christian. Ich bin sogar so weit gegangen und habe ihr ein Bild von meinem Cousin gezeigt und ihn als meinen erfundenen Freund ausgegeben. Zum Glück wohnt und arbeitet er im Ausland. Sie mag Christian nicht und nutzt jede Gelegenheit, um mich von einer Trennung zu überzeugen. Es tut mir leid, dass ich sie anlüge, aber ich möchte sie nicht verlieren oder verletzen.

Beichthaus.com Beichte #00040073 vom 21.07.2017 um 18:44:48 Uhr in Zürich (12 Kommentare).

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Die Dad-Zone

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Begehrlichkeit Verzweiflung Schamlosigkeit

Es geht um eine unter nicht alltäglichen Umständen entstandene Freundschaft zwischen mir (m/40) und einer jungen Frau (19), für die ich wirklich eine Art jung gebliebener Ersatzvater bin. Wie das zustande kam, ist hier egal, wichtig ist aber, dass sie ein NOCH größeres Urvertrauen zu mir hat, was Dinge wie Nacktheit und Ähnliches angeht, als es in der normalen Friendzone der Fall wäre. Beispielsweise hat sie den Tick, mich beim Duschen im Bad haben zu wollen, um sich dabei zu unterhalten und bei mir sein zu wollen. Sie schaut mir dabei krampfhaft nicht in den Schritt und versucht dasselbe auch bei mir zu erreichen, ich sagte ihr aber, dass ich ein sehr visueller Mensch sei, der sich einen nackten Körper auch ansieht. Damit kann sie laut ihrer Aussage leben.

Außerdem schläft sie gerne mit ihrem Kopf auf meiner Brust in meinem Bett. Da sie ein richtiger Minion ist (150cm/44kg), geht das auch problemlos und bequem. Während ich Trottel dabei brav Shorts und T-Shirt anhabe, ist sie nackt oder trägt nur einen Quadratzentimeter Stoff. Ich habe ihr versprochen, sie niemals anzupacken, außer sie bittet darum, weil ich ihre "Insel" bin, wie sie es sagt. Ich gehe, wenn sie da ist, sogar zum Wichsen ins Bad, sie sagte mir mal, sie tut derweil manchmal dasselbe, damit wir beide schön brav bleiben. Und glaubt mir oder nicht, sie ist einfach süß und meint das auch so. Aber in meinen Fantasien treibe ich es, seit ich sie kenne, wild in allen Positionen und Öffnungen mit ihr und nur noch mit ihr. Oft wache ich mit der Hand auf ihrem Hintern und der anderen um meine Latte auf - sie stört sich daran entweder nicht oder merkt es gar nicht, ich denke aber Ersteres.

Das Miese daran ist eben, dass - im Gegensatz zur Friendzone - dieser Wunsch bei mir erstens rein sexuell ist, ich würde ihr aber nie wehtun. Und zweitens ist ihr Vertrauen total und nicht von der üblichen unterschwelligen Ausnutzerei durchsetzt. Aber irgendwann kommt es zum Sex und dann ist wohl etwas kaputt, das eine tolle Freundschaft bringt. Und das will ich gar nicht.

Beichthaus.com Beichte #00038938 vom 16.11.2016 um 08:53:43 Uhr (23 Kommentare).

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Man konnte ihr nur den Tod wünschen

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Engherzigkeit Morallosigkeit Familie Tod Bad Homburg

Ich (w) beichte, dass ich es unterlassen habe, zur Beerdigung meiner Oma zu gehen und überhaupt kein Verständnis für die Trauer meiner Verwandten habe. Meine Oma war schon länger sehr schwer krank und konnte in letzter Zeit nur noch auf dem Bett liegen. Sie litt stark und hat schon immer gesagt, dass sie in einem Zustand, in dem sie nur noch von anderen abhängig ist und starke Schmerzen hat, nicht leben möchte. Als sie dann gestorben ist, war ich ehrlich gesagt froh, während alle anderen anfingen zu weinen und zu trauern, als hätten sie niemals damit gerechnet. Dabei war es zum einen klar, dass sie in den nächsten Tagen sterben wird. Zum anderen wollte sie so ohnehin nicht leben und daher konnte man ihr in ihrem Interesse nur den Tod wünschen. Nach der Beerdigung, zu der ich nicht hingegangen bin, weil ich meine letzten Worte zu ihr schon gesprochen hatte und mir nicht das sinnlose Trauern der anderen antun wollte, kam ihr Mann (mein Opa) für eine Woche zu uns.

Schon bevor er ankam, wies man mich mehrmals darauf hin, dass er sehr empfindlich sei und ich doch bitte Rücksicht nehmen solle - unerträglich. Als er dann ankam, weinte er immer sofort, wenn über sie gesprochen wurde. Meine Eltern gingen besser damit um, waren aber in der Anwesenheit des Opas immer still, was mich echt ankotzte! Er und wir alle konnten doch froh sein, dass die Oma nun nicht mehr leiden muss. Und jetzt kann man doch nichts an der Situation ändern und sollte an die Zukunft denken! Ich habe deshalb ganz unauffällig damit angefangen, in den unterschiedlichsten Situationen das aktuelle Gesprächsthema auf sie zu lenken. Anfangs musste mein Opa immer sofort weinen, doch mittlerweile reagiert er immer stumpfer darauf. Auch die Situation in der Familie hat sich verbessert. So sind meine Eltern nicht mehr "aus Rücksicht" die ganze Zeit still.

Ich fand dieses Verhalten meiner Familie total sinnlos. Was ich aber sehr bedenklich finde, ist, dass ich es irgendwie lustig fand, wie leicht man andere Menschen beeinflussen und zum Weinen bringen kann. In diesem Moment fühlt man sich so, als könnte man diese Menschen kontrollieren. Mir kam sogar schon der Gedanke, wie es wäre, wenn mein Opa stirbt und ich dasselbe mit meinen Eltern tue. Das finde ich fast schon beängstigend. Von meiner Familie ahnt keiner etwas, da ich es, wie gesagt, sehr unauffällig getan und die jeweilige Person sofort getröstet habe.

Beichthaus.com Beichte #00038565 vom 28.07.2016 um 18:50:44 Uhr in 61350 Bad Homburg (Lessingstraße) (24 Kommentare).

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