Happy Hour im Bordell

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Prostitution Peinlichkeit 50+ Berlin

Ich (m/19) war heute in einem Laufhaus. Da ich wegen der Happy Hour früh am Vormittag da war, war die Auswahl leider nicht so berauschend. Ich wollte aber auch nicht unverrichteter Dinge gehen. Also habe ich die einzige passabel aussehende Dame gewählt. Eine 61-Jährige […]
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Beichthaus.com Beichte #00039976 vom 01.07.2017 um 18:42:44 Uhr in Berlin (27 Kommentare).

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Feuchtes Pupsen im Schlaf kann man nicht verhindern

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Trunksucht Ekel Last Night Nauenburg

Ich (m/28) habe seit sechs Jahren eine feste Beziehung. Seit drei Monaten sind wir verlobt. Ich war vor drei Wochen (wie alle zwei Wochen) mit Freunden weg und habe das erste Mal seit bestimmt vier Jahren mal wieder richtig über die Stränge geschlagen. Als ich auf allen Vieren ins Haus gekrochen bin, haben sie und die Kids zum Glück schon geschlafen. Ich habe mich irgendwie auf dem Weg ins Bett von meiner Kleidung entledigt und bin zu ihr ins Bett gekrochen. Irgendwann im Halbschlaf musste ich furzen und war schlagartig hell wach und nüchtern. Ich hatte nur noch gemerkt, dass bestimmt ein halber Liter Flüssigkeit aus meinem Hintern gespritzt ist und es bestialisch stank. Meine Freundin schrie erst vor Schreck auf und hat mich direkt vollgekotzt (Ich habe da bemerkt, dass ich auch noch falsch herum im Bett lag). Sie hat mich zuerst in die Badewanne gebracht, ging selbst duschen, hat alles gesäubert und hat die Schlafzimmertür abgeschlossen. Seitdem herrscht fast Funkstille zwischen uns. Ich schlafe auf dem Sofa und ansonsten bin ich auf der Arbeit. Schatz, ich weiß du liest selbst Beichthaus. Bitte verzeih mir. Ich werde es nie wieder so weit kommen lassen. Ich bitte um Absolution. Und Schatz, bitte verzeih mir, es tut mir unendlich leid und vor allem ist es bestimmt das Peinlichste, was mir je im Leben passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00039974 vom 01.07.2017 um 02:35:32 Uhr in Nauenburg (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Sprachnazi

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Vorurteile Dummheit Gesellschaft

Ich bekomme Angst um die Zukunft der Kommunikation, wenn Menschen eine Sprache durch den Dreck ziehen. Damit störe ich mich nicht an jeglicher Veränderung der Sprache, sondern nur an der Verunstaltung, Vereinfachung und Verschandelung. Ein kreativer Umgang mit der Sprache ist vollkommen in Ordnung. Wer also gerne ein wenig aus der Reihe fallen möchte, ist hiermit herzlich eingeladen ein wenig zu Reimen, Doppeldeutigkeiten humoristisch einzusetzen, Wörter zu erfinden, bei denen sich der neue Sinn irgendwie sofort ergibt, obwohl das Wort eben neu ist oder einfach Redewendungen zu erfinden. Auch Anglizismen in der deutschen Sprache stören mich nicht oder ein gelegentlicher Rechtschreibfehler. Wer angenehm auffallen möchte, wird aber doch eher versuchen das Fremdwort durch das oft in Vergessenheit geratene deutsche Wort zu ersetzen. Auch wenn ich jetzt ein wenig auf die deutsche Sprache eingegangen bin, gilt das insbesondere auch für die englische Sprache. Wie soll denn auch jemand eine Fremdsprache lernen, sei es jetzt ein Flüchtling in Deutschland oder ein geschäftlich Reisender in den USA, wenn mehr als die Hälfte der Menschen dort nicht richtig sprechen oder schreiben (können oder wollen).

Also bitte, ersetzt nicht jedes "s" am Ende des Wortes durch "z", benutzt den Genitiv, Konjunktiv. Vor allem hier auf Beichthaus ist mir aufgefallen, dass auch der Dativ mitlerweile ein echtes Auslaufmodell ist. Das Schlimme daran ist, dass es gar keine alternative Grammatik dazu gibt. Anders also, als den Genitiv durch den Dativ zu ersetzen, ist ein Satz wie "Ich hab den sein Geld zurückgegeben" oder "Hab mir ein Wagen gekauft" einfach nur falsch. Also nehmt es mir bitte nicht krumm. Alle machen mal Fehler, meine Sprache ist auch nicht perfekt, aber man könnte sich ja wenigstens bemühen, grammatikalisch (!) richtig zu schreiben, dann kommt das richtige Sprechen nämlich irgendwann automatisch. Ich beichte hiermit, dass ich offensichtlich ein Sprachnazi bin und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039965 vom 30.06.2017 um 17:11:28 Uhr (12 Kommentare).

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Mein Studium bringt mich an meine Grenzen!

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Zwang Verzweiflung Maßlosigkeit Studentenleben Witten

Momentan bin ich durch meine Lebensumstände so unglücklich, dass ich mich am liebsten auf die nächste Autobahn stürzen würde. Ich bin Anfang 20 und studiere einen Naturwissenschaftlichen Studiengang. Der Arbeitsaufwand ist so immens, dass es mich an und über die Grenzen meiner Leistungsfähigkeit bringt. Teilweise 14-Stunden-Tage, jedes Wochenende arbeite ich für das Studium - ich stehe, da ich pendle, mitten in der Nacht auf und gehe abends sehr früh ins Bett; ich habe momentan also leider nichts von meinem Tag geschweige denn soetwas wie Freizeit. In der vorlesungsfreien Zeit schreibe ich so viele Klausuren, dass es auch da keine Freizeit geben wird. Ich bin, was dazu kommt, sehr unzufrieden mit mir selbst. Ich achte schon sehr penibel auf meine Ernährung aber bekomme die letzten Kilos (ich habe bereits um die 10 abgenommen) einfach nicht runter, für Sport fehlt mir die Zeit - momentan auch einfach der Antrieb. Ich wünschte einfach so sehr wenigstens dieser Teil meines Lebens wäre unkompliziert und ich könnte Essen, was ich möchte und würde dabei gut aussehen.

Ich lebe in einer Beziehung; aufgrund der Entfernung sehen wir uns nur am Wochenende. Mein Freund ist zurzeit arbeitslos und seine Prognose für dieses Jahr eine Ausbildung zu finden ist sehr schlecht, was mich zusätzlich belastet. Ich habe von Seiten meiner Familie leider wenig bzw keine Unterstützung, meine Familie stellt da eher eine Belastung dar; aber das zu erklären würde zu lange dauern. Das Einzige, worüber ich mir keine Sorgen machen muss, ist meine finanzielle Situation, da mir mein Nebenjob genug Geld für ein Leben als Student einbringt. Tja, nächstes Semester wird es hoffentlich besser, aber gerade kommen einfach all diese Dinge zusammen und ich weiß nicht wohin mit mir und ich wüsste auch nicht, mit wem ich darüber reden könnte. Wenn ich meinem Freund davon erzähle, wie hart alles ist, dieser Druck, die Abgaben, die 14-Stunden-Tage, dann versteht er das nicht so recht. Die Freunde spielen bei dem Thema immer nur denselben Text ab: "Du schaffst das schon!" Ja, danke für gar nichts. Naja, ich bedanke mich schonmal für die Aufmerksamkeit. Und btw: Nein, es geht nicht nur mir so mit der Überforderung. Ich kriege alles immer auf die Kette und habe bisher jetzt jede Klausur bestanden, aber der Preis dafür ist eben sehr hoch.

Beichthaus.com Beichte #00039962 vom 29.06.2017 um 15:38:48 Uhr in Witten (15 Kommentare).

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Kindheit hinter Gittern

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Verzweiflung Engherzigkeit Rache

Ich (m/27) schätze mal, dass ich eine nicht so normale Kindheit hatte. Seit ich mich erinnern kann, hat mich mein Vater wirklich mies behandelt. Es fing damit an, dass ich als kleiner Zwerg bei ihm um Erlaubnis bitten musste, wenn ich mit meinen Freunden auf einen Fußballplatz gehen wollte. Hinzu kam, dass mein "Ausgang" immer auf eine halbe Stunde limitiert wurde, und dies auch streng überwacht wurde. Später, als ich auf dem Gymnasium war, war es dann noch schwieriger, irgendwie die Erlaubnis für eine spaßige Freizeitgestaltung zu bekommen. Entweder wurden mir gar keine Gründe für mein "Ausgehverbot" genannt, oder mein alter Herr war der Meinung, dass ich noch nicht genug für die Schule gelernt habe, und mir deswegen keine Freizeit verdient habe. Auch hat er mir schon in der fünften Klasse von seiner glorreichen Zeit auf dem Gymnasium erzählt, und dass er damals ein richtiger "Mathe-Crack" war. Er hat sein Mathe-Abi übrigens mit einer 1.9 abgeschlossen. (Jemand mit einer Zwei in Mathe ist bei mir beim besten Willen kein Crack...).

Ebenso hatte er wohl damals keine Freunde, denn er lebte nach seinem tollen Spruch "Bis Zwei dabei!", und damit meinte er nicht 14 Uhr nachmittags... Selbstverständlich musste ich auch Samstag und Sonntag lernen; aber da durfte ich ja großzügigerweise bis 8 Uhr ausschlafen, mir dann ein schnelles Frühstück machen, und dann erst gegen 8:30 Uhr anfangen zu lernen. In seinen Augen hatte ich also sobald ich von der Schule heimkam, bis nachts um zwei Uhr zu lernen, völlig egal ob eine Klausur anstand oder nicht. Schließlich hat er es ja auch so gemacht. Da er angeblich als Unternehmensberater arbeitet und so tolle Arbeitszeiten hat (Mo - Fr 9 Uhr - 12 Uhr im Büro, sonst "Homeoffice"), muss ich wohl nicht extra erwähnen, dass meine Tätigkeiten für die Schule streng und penibel überwacht wurde. Ach ja, natürlich hat er ein Arbeitszimmer zu Hause, in welches ich aber noch nie in meinem ganzen Leben ein Fuß setzen durfte. War er mal nicht in diesem Zimmer, war es verschlossen, und den Schlüssel trug er immer bei sich. Also eigentlich habe ich keine Ahnung, wie er sein Geld verdient. Aber Arbeitszeiten von 9-12 halte ich eigentlich für unrealistisch. Vielleicht ist er die ganzen Jahre ja auch arbeitslos gewesen - keine Ahnung.

Sobald ich mal irgendwelche Widerworte hatte, gab es gleich drastische Strafen, wie beispielsweise Fernseh- oder Computerverbot. Jedoch nicht in den Maßen, wie man es sich denken kann. Solche Verbote gab es nicht in Stunden oder Tagen, nein "Monate" war die kleinste Zeiteinheit. Und das waren nicht nur leere Worte, er hat diese Sanktionen wirklich knallhart durchgezogen und kontrolliert. Ich hatte also keine Freizeit, durfte mich nicht mit Freunden treffen, nicht fern schauen, oder an den Computer. Irgendwann habe ich es nicht mehr ausgehalten und bin abgehauen. Ich hatte damals einen Schulfreund, den ich aber leider immer wieder anlügen musste, schließlich kann man so ein Leben keinem erzählen. Ich habe ihm etwas vorgelogen, dass ich Stress zu Hause hatte, und einfach gegangen bin, und jetzt nicht mehr zurückkönne. Seine Eltern sind wirklich warmherzig, hilfsbereit und wirklich nett. Zu meinem Glück haben sie mich zu diesem Thema nie viel gefragt, ich denke, sie haben es irgendwie verstanden, oder sogar geahnt.

So durfte ich bei seinen Eltern und ihm eine Zeit lang wohnen (2-3 Monate, mein Vater fragte sich in dieser Zeit nur, was wohl die Leute von uns denken würden, und gab ihnen nach dieser Zeit mehr als genug Geld als "Entschädigung"). Dass das nicht für immer ist, war mir vollkommen klar, und irgendwann rieten sie mir auch zum Jugendamt zu gehen, und dort meine Situation zu schildern. Also ging ich zum Jugendamt. Um es kurz zu machen: Solange mich mein Vater versorgt und nicht schlägt, können sie wohl nicht viel dagegen machen. Sie machten zwar einen Termin mit ihm aus, aber dass dies absolut nichts gebracht hat, kann sich wohl jeder denken. Also musste ich wohl oder übel wieder zurück. Und es kam, wie es kommen musste: Es wurde schlimmer. Ich hatte ab da nicht nur immer Fernseh- und Computerverbot (die Strafen für Widerworte wurden selbstverständlich summiert), ich wurde auch für jede Kleinigkeit verantwortlich gemacht.

Wirklich jede Kleinigkeit, selbst die, mit denen ich absolut nichts zu tun hatte. Gab es einen tropfenden Wasserhahn im Haus, war ich schuld, weil ich den Hahn immer zu fest zugedreht hatte. Natürlich gab es dafür eine Strafe. Habe ich ihn sonntags nicht pünktlich zum Presseclub (er fängt um 12 Uhr an) aus dem Bett bekommen, war ich schuld und es gab eine Strafe. Ist mal das Netzwerkkabel kaputtgegangen, war ich schuld, weil ich zu oft auf das Kabel getreten bin. Richtig, auch hier gab es Sanktionen. Hat das Mittagessen mal nicht gereicht, war ich schuld, da ich zu viel gegessen hatte. Hat es mal in ein offenes Dachfenster reingeregnet, war ich schuld, schließlich war es meine Aufgabe darauf zu achten, und das Fenster zu schließen. Das sind zwar nur ein paar wenige Ausschnitte aus meiner Kindheit und Jugend, und ich könnte noch viel mehr erzählen, aber dann würde ich wirklich den Rahmen sprengen.

Inzwischen rede ich wirklich nur noch das Nötigste mit ihm, habe nach der Schule eine Ausbildung angefangen (nicht studiert) und verdiene inzwischen circa 3.500 Brutto. Jedoch bin ich felsenfest davon überzeugt, dass ich das nicht ihm zu verdanken habe, denn er wollte, dass ich studiere, am besten noch so ein Fach wie er damals (BWL). Ich bin überzeugt, dass ich mindestens genau das Gleiche geschafft hätte, wenn ich eine normale und glückliche Kindheit gehabt hätte. Inzwischen habe ich so viel Freizeit wie ich möchte und kann tun und lassen, was ich möchte, jedoch habe ich wirklich einige Probleme damit, soziale Kontakte zu knüpfen. Ich kann Menschen nicht vertrauen, habe keine Ahnung, wie man andere Leute kennenlernt, bin mir nicht mal sicher, ob man das überhaupt muss. Von Frauen will ich erst gar nicht anfangen. Ich bin natürlich keine Jungfrau mehr, aber Beziehungen bekomme ich beim besten Willen auch nicht auf die Reihe. Wie denn auch? Ich war ja fast mein ganzes Leben lang von allem und jedem isoliert.

Ich kann es mir auch nicht vorstellen irgendwann mal zu heiraten oder Kinder zu bekommen. Was ist, wenn ich genauso werde wie er? Bei dem Gedanken ekelt es mich und mir wird einfach nur schlecht. Und jetzt zu meiner Beichte: Wenn mein Vater mal in dem Alter ist, in dem er sich nicht mehr selbst versorgen kann, und ich für seine Pflege aufkommen muss, werde ich ihn in die billigste Absteige von Heim stecken, die ich im Umkreis von 200 km finden kann. Dabei gibt es selbstverständlich nur das Nötigste, unter anderem keinen TV im Zimmer, und selbstverständlich kein Internet. Dann hat er genug Zeit zum Nachdenken. Unter anderem darüber, was er denn gemacht hat, damit er sich so einen Lebensabend verdient hat. Ebenso darf er dann ganz alleine auf seinen Tod warten. Wenn er dann endlich mal verreckt ist (ich hoffe wirklich, dass das Sterben lange dauert und möglichst schmerzhaft ist), werde ich alles mir Mögliche unternehmen, um kein teures Grab (inklusive Beerdigung) auf dem Friedhof arrangieren zu müssen. Ich werde ihn einäschern lassen, und dann in irgendeinen Gully oder WC streuen. Dann muss er sich damit abfinden, dass er für sehr lange Zeit bei den örtlichen Klärwerken in irgendeinem Filtersystem steckt. Ich überlege aber noch, ob ich ihm das beim Sterben ins Ohr flüstern soll, oder erst gar nicht dabei sein soll, wenn er stirbt.

Beichthaus.com Beichte #00039961 vom 29.06.2017 um 09:51:55 Uhr (9 Kommentare).

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