Frühstück für den Hund

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Feigheit Lügen Ernährung Familie

Ich beichte, dass ich regelmäßig mein Brot an meinen Hund verfüttere. Denn an jedem Tag gibt mir meine Mutter grundsätzlich zu viel zu essen mit und weil ich nicht möchte, dass ich mir mittags dann anhören muss, warum ich denn nichts gegessen habe und auch keine Lust habe, das Brot am Abend zu essen. Ich weiß, dass sie jeden Morgen aufsteht und liebevoll meine Brote schmiert, aber sie muss auch verstehen, dass ich nicht alles esse und auch manchmal keinen Hunger habe. Außerdem ist mein Hund toll und freut sich über jede Kleinigkeit. Das ist allemal besser, als das Brot wegzuschmeißen. Ich beichte also, dass ich fast jeden Schultag schnell zum Hund laufe und ihm das Brot gebe und meiner Mutter dann vorspiele, wie gut es geschmeckt hat. Ich beichte aus dem Grund, dass meine Mutter morgen Geburtstag hat und sie für mich die beste Mutter der Welt ist. Sie wird morgen auch wieder aufstehen und mein Essen machen, aber ich denke, es ist die beste Lösung für alle. In einiger Zeit werde ich mein Verhalten wahrscheinlich für unreif halten, aber ich habe keine Lust auf Streit mit ihr, darum bitte ich hier um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00030830 vom 26.02.2013 um 16:22:27 Uhr (26 Kommentare).

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Alkoholverbot in der Jugendherberge

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Diebstahl Ungerechtigkeit Trunksucht Schule Arbeit

Alkoholverbot in der Jugendherberge
Ich hatte lange einen Nebenjob als Spätdienst-Rezeptionistin einer Jugendherberge. Da herrscht ein striktes Alkoholverbot und wir waren angehalten, Lehrer darauf aufmerksam zu machen, wenn Schüler Alkohol auf den Zimmern haben. Ich möchte beichten, dass ich diese Arbeitsanordnung etwas uminterpretiert habe. Anstatt die Kids zu verpetzen, habe ich ihnen die Flaschen abgenommen. Immer mit der Zusage, dass ihr Lehrer oder ihre Eltern die Pulle gerne an der Rezeption abholen können und ich die Flasche nur verwahre. Natürlich wurde nie eine Schnapsflasche bei mir abgeholt. Mit dem Alkohol, den ich im Laufe eines Monats konfisziert habe, konnten ganze WG Partys versorgt werden. Ich habe in der Zeit nie auch nur einen Cent für Partymitbringsel ausgegeben. Einerseits hatte ich immer ein schlechtes Gewissen, weil ich die Kids ausgenommen hab. Andererseits wären sie von den Lehrern nach Hause geschickt worden, wenn ich sie verpfiffen hätte. Oder sie hätten uns die Bude vollgekotzt. Vielleicht könnte man das Ganze als Win-Win-Situation deklarieren.

Beichthaus.com Beichte #00030827 vom 26.02.2013 um 17:25:07 Uhr (27 Kommentare).

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“Folge

Die Schneeburg auf dem Marktplatz

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Fremdgehen Rache Auto & Co. Ex Bodenfelde

Die Schneeburg auf dem Marktplatz
Meine Ex-Freundin hat vor fünf Jahren unsere Beziehung dadurch beendet, dass sie eine Affäre mit einem ihrer besten Freunde anfing. Ich hätte das nie herausgefunden, wenn sie nicht immer versucht hätte, ihr Telefon krampfhaft vor mir zu verstecken und vollkommen paranoid wurde, was ihren PC anging. Trotzdem log sie mir immer heile Welt vor, sie liebe nur mich und das ganze Blablabla. Natürlich war ich stinkesauer, als ich ihres seltsamen Verhaltens wegen Nachforschungen anstellte und herausfand, was da lief. Der Typ ist übrigens ein stadtbekannter Unruhestifter, der weit davon entfernt ist, sein Leben auch nur einigermaßen auf die Reihe zu bekommen. Eigentlich war sie also mit ihm genug gestraft, aber schon aus Prinzip wollte ich mich für diesen Vertrauensbruch rächen, der verständlicherweise, stark an meinem Ego gekratzt hatte. Ich überlegte lange für einen wirklich guten Racheplan, aber mir wollte einfach nichts einfallen. Eines Abends im Winter kam mir jedoch eine hervorragende Idee. Ich wusste, wo sie den Ersatzschlüssel ihres Kleinwagens aufbewahrt, nämlich hinter einer Gummimatte im Radhaus. Diese Angewohnheit hatte sie, weil sie immer Mal ihre Schlüssel verschlampte. Ich schnappte mir also ein paar Kumpels und erklärte ihnen meinen Plan. Bei uns ist es Tradition, dass den Marktplatz im Winter immer einige Schneeburgen und -skulpturen zieren. Wir fuhren das Auto also in dunkler Nacht und im schlimmsten Schneegestöber auf den Marktplatz und begannen zu bauen. Erst begruben wir das Auto unter einer dicken Schicht Schnee, dann begannen wir, darauf eine wunderschöne Schneeburg zu errichten. Wir verfestigten das ganze Gebilde schließlich mit Eis, und waren sogar sehr stolz auf unser Werk, von dem ja leider niemand den Urheber kennen durfte.

Sogar unsere Lokalzeitung berichtete über die schöne Schneeburg auf dem Marktplatz und die Erbauer wurden gesucht. Lange meldete sich niemand, doch irgendwann schließlich bekannten sich ein paar Jugendliche dazu, und ließen sich grinsend vor der Schneeburg ablichten. Meine Ex meldete ihr Auto natürlich als gestohlen, hatte aber kein Geld, sich ein Neues zu kaufen und fuhr ab da eine Weile mit dem Bus. Irgendwann jedoch kam der Frühling und die ganze Pracht begann zu tauen. Die Jugendlichen bekamen ein mächtiges Problem, als das Auto meiner Ex unter der Burg auftauchte. Die Lokalzeitung berichtete sehr ausführlich darüber. Die Jugendlichen beteuerten ihre Unschuld, verstrickten sich dabei aber auch noch in Widersprüche. Das Ende vom Lied war, dass sie Sozialstunden ableisten mussten. Uns hat nie jemand verdächtigt, außer meiner Ex, die wohl irgendwie den Braten gerochen hatte. Beweisen konnte sie mir jedoch nichts. Rein rechtlich ist die ganze Nummer jetzt verjährt, was ich hier auf diesem Weg nutze. Vielleicht stolpert meine Ex da ja sogar mal drüber.

Beichthaus.com Beichte #00030824 vom 26.02.2013 um 11:30:38 Uhr in Bodenfelde (29 Kommentare).

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Die kleine Hexe und die Stiefmutter

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Dummheit Peinlichkeit Schule Regen

Die kleine Hexe und die Stiefmutter
Als ich in der vierten Klasse war, habe ich mich zu Fasching als Hexe verkleidet. Die Verkleidung war wirklich ziemlich gut und aufwendig. Meine Stiefmutter hat meine Haare grün angesprüht und mich total grün und glitzernd geschminkt. Ich hatte ein giftgrünes Hexenkleid an, mit Spinnweben und einen Hexenhut mit einer Gummispinne drauf. Soweit so gut, ich schäme mich nicht, eine Hexe gewesen zu sein, was ich beichten möchte, ist Folgendes: Ich bin also in den Bus eingestiegen, um zur Schule zu fahren. Schon da haben einige Leute komisch geguckt, aber ich dachte nur, dass die bestimmt keine Hexen mögen, oder zumindest keine grünen mit so coolen, grünen Haaren wie den meinen. Vor der Schule sagten mir meine Freunde dann, dass Fasching doch erst in einer Woche sei. Ich glaubte ihnen kein Wort, schließlich hatte meine Stiefmutter gesagt, dass heute Fasching sei. Beim Einlass standen bei uns immer zwei Lehrer im Foyer, die uns begrüßten. Auch diese versuchten mir klar zu machen, dass heute noch nicht Fasching sei.

Ich antwortete nur stolz: "Nein, meine Stiefmutter hat gesagt, dass heute Fasching ist." Ich konnte gar nicht begreifen, wie die alle so dumm sein konnten und nicht wussten, wann Fasching ist. Also wirklich! Erst als dann meine Stiefmutter anrief und mich abholen kam, weil sie inzwischen selbst bemerkt hatte, dass da wohl was schief gegangen war, fing meine Selbstsicherheit an, von mir abzublättern. Danach habe ich außerdem noch den restlichen Tag die Schule geschwänzt, weil es mir zu peinlich war, nochmal wieder zu kommen. Heute kann ich inzwischen herzlich drüber lachen. Dazu muss ich sagen, dass meine Stiefmutter mich wirklich oft nicht mochte, das jedoch hatte sie nicht mit Absicht gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00030818 vom 24.02.2013 um 16:19:46 Uhr in Regen (7 Kommentare).

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21 Jahre Drogensumpf

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Drogen Maßlosigkeit Sucht Verzweiflung Arbeit

21 Jahre Drogensumpf
Ich möchte hiermit beichten, dass ich nicht in der Lage bin, mein Leben auf die Reihe zu bekommen. Ich habe schon recht früh angefangen, mir Selbiges zu versauen. Im frühesten Jugendalter habe ich angefangen zu kiffen und es hat auch nicht lange gedauert, bis ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00030817 vom 24.02.2013 um 11:51:33 Uhr (41 Kommentare).

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