Scheidenpilzinfektion

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Unreinlichkeit Ekel Rache Hagen-Wehrinhausen

Eine frühere Freundin hat mir mal verschwiegen, dass sie eine Scheidenpilzinfektion hatte. Ich (w) habe mich natürlich angesteckt. Als ich ihr von meiner Infektion erzählt habe, kam nur ganz trocken: "Oh, den musst du dann wohl von mir haben, ich hatte eine bis vor 2 Wochen und das kann dann gut passen, weil es ja auch dauert, bis es richtig juckt, ich habe Creme dafür als Standardprogramm in meiner Hausapotheke."
Ich war erst mal wie vor den Kopf geschlagen. Sie wusste genau, wie penibel ich mit Toiletten bin. Sie hätte es problemlos erzählen können. Wir hatten uns zuvor schon gegenseitig Dinge erzählt, die man sonst eigentlich niemandem anvertraut. Sie hat dadurch ganz schön mein Vertrauen verloren. Sie wusste, dass ich mir dann Desinfektionsmittel für den Pott mitgebracht und damit das Thema als erledigt angesehen hätte. Deshalb war ich besonders angepisst. Ich muss dazu sagen, dass ich damals einen Freund hatte, in dessen Gegenwart ich zur besagten "geilen Sau" wurde. Und allein der Gedanke an 2 Wochen keinen Sex ohne Gummi, mal abgesehen, dass es dann ja auch wehtut und von der Peinlichkeit es meinem noch reinlicherem Ex erzählen zu müssen, hat mich echt richtig pissig gemacht.
Also habe ich dann bei den nächsten Toilettengängen bei ihr, ihr Klopapier mit Pflaumensaft von mir präpariert. Ihr Sohn war an dem Wochenende beim Vater, weiterer Besuch nicht angekündigt.
Sie erzählte mir auch prompt ca. 10 Tage später, dass der Pilz bei ihr wohl nicht weggegangen sei und sie jetzt mal ein anderes Mittel vom Arzt bekommen hat. Ich habe mich innerlich wahnsinnig schlappgelacht. Die Freundschaft habe ich aus anderen Gründen beendet.
Mittlerweile tut es mir doch leid. Aber nur, weil ICH so tief gesunken bin. Das wollte ich lange mal loswerden.

Beichthaus.com Beichte #00026778 vom 31.07.2009 um 18:58:33 Uhr in Hagen-Wehrinhausen (26 Kommentare).

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Der Alkohol-Jackpot

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Trunksucht Betrug Maßlosigkeit Last Night Groß-Gerau

Gestern Abend habe ich (m/22) mich zusammen mit einer guten Freundin zu einem feuchtfröhlichen Abend in eine Discothek aufgemacht. Ich hatte mir vorgenommen, meine Leber an diesem Abend nicht ganz so hart ranzunehmen und so setzten wir uns zunächst bei ein paar gemütlichen Bieren an die Theke.

Als wir schließlich Lust bekamen zu tanzen, sind wir auf dem Weg zur Tanzfläche noch an einem Getränkeautomaten vorbeigekommen, an dem ich mir ein Bier ziehen wollte. Ich habe also meine Karte auf den Leser des Automaten gelegt und anschließend meine Wahl getroffen. Zu meinem Ärger wollte der Automat kein Bier ausspucken, also machte ich mich auf Fehlersuche. Schnell war der Fehler entdeckt: Ein anderer Gast hatte seine Karte auf dem Leser des Automaten liegen lassen, der sich wohl nach kurzer Zeit abschaltet. "Der Alkoholgott muss mich erhört haben, das kann kein Zufall sein", dachte ich mir. Jetzt ging es rund. Den guten Vorsätzen und meinem Gewissen hatte ich mich schnell entledigt. Also habe ich die neu erworbene Karte kurz vom Leser genommen, wieder draufgelegt und siehe da, es funktionierte. Nun ging es los: Die Tasten des Automaten glühten und ich war in Vorfreude auf den kostenlosen Suff, der mir beschert wurde.

Da der Gast, dem die Karte gehörte spätestens bei seinem nächsten Bier oder beim Verlassen der Discothek bemerken würde, dass er seine Karte verloren hatte und diese dann sperren lassen würde, war höchste Eile geboten. In Rekordtempo zerrte ich mir ein Bier nach dem anderen in den Kopf, um dann schließlich die zweite Runde einzuläuten. Meiner Begleitung gegenüber zeigte ich mich ebenfalls sehr großzügig.

Der letzte Kontostand vor der Sperrung betrug knapp 50€. Ich war mittlerweile voll wie eine Haubitze und bereit den Heimweg anzutreten. Die Karte legte ich auf einem Geländer ab und ging mit meiner noch fast jungfräulichen Karte an die Kasse um den Spottbetrag von 9€ zu entrichten. Glücklich, aber sichtlich vom Alkohol gezeichnet, verließ ich den Laden. Es tut mir Leid für den armen Teufel, der meine Zeche zahlen musste.

Beichthaus.com Beichte #00026775 vom 30.07.2009 um 23:28:25 Uhr in 64521 Groß-Gerau (31 Kommentare).

Gebeichtet von Gemein
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“35.000

“Folge

Die Wäsche meiner Nachbarin

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Rache Masturbation Nachbarn Potsdam

Ich (m/18) wollte beichten, dass ich mich an meiner nervigen Nachbarin (33), die mir immer wieder durch ihre "nette" Art aufgefallen ist, gerächt habe. Sie gehört zu der Sorte von Frau, die ständig nur am Motzen ist, wenn man z.B. mit dem Auto vor dem Haus parkt, weil man eben mal schnell in die Wohnung muss. Außerdem hört sie nachts oft laut Musik und stört meinen Schlaf, nur um dann morgens in der Früh um sieben Lautstark zu Hämmern. Alles noch erträglich irgendwie. Aber vor einigen Tagen ist sie zu weit gegangen. Sie hat in der Waschküche mit einer anderen Nachbarin darüber gelästert, was für unmodisches Zeug (T-Shirt und Jeans) ich an den Wäscheleinen aufhängen würde und, dass es schmutzig wäre trotz Waschens und ich allgemein ein schlechter und schmutziger Mensch wäre. Das ging nun zu weit. Ich lege sehr viel Wert auf Körperhygiene etc. und die Sachen, die ich zum Trocknen aufgehängt hatte, waren eigentlich immer einwandfrei sauber. Also, habe ich gedacht, wenn sie mich für schmutzig hält, dann bekommt sie auch was schmutziges. Als ihre Waschmaschine mit der Wäsche fertig, aber noch nicht ausgeräumt war, da sie mit lautstarkem Musik hören beschäftigt war, habe ich mir einen runtergeholt und in das "Fach", in das man das Spülmittel hinzugibt, gespritzt. Anschließend die Maschine im falschen Gang nochmals angeworfen und mich fröhlich pfeifend davon gemacht. Jetzt, zwei Tage später, tut mir die Sache doch etwas Leid. Aber durch ihre Lügen und Gerüchte hat sie mich ziemlich provoziert.

Beichthaus.com Beichte #00026774 vom 30.07.2009 um 20:34:46 Uhr in Potsdam (25 Kommentare).

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Dachlatte

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Dummheit Masturbation Peinlichkeit

Dachlatte
Ich wohne im Dachgeschoss. Deshalb ist bei mir im Zimmer eine Dachschräge, unter der mein Bett steht. Als ich gestern abend wieder den Drang verspürte, mir einen runterzuholen, stand ich auf und legte los. Ich habe mich extra unter die Dachschräge gestellt, weil mich sonst die Nachbarn aus dem anderen Haus durch mein Fenster sehen können. Als ich fertig war, habe ich mich ans Fenster gestellt, rausgeguckt, und meinen Nachbarn gesehen. Ich habe ihn freundlich gegrüßt. Er darauf: "Pfff, das ist ja mal echt abartig". Ich wusste nicht direkt, was er meint. Doch dann ist mir aufgefallen, dass meine Nachttischlampe meinen Schatten auf die Wand geworfen hat, als ich mir einen runtergeholt habe. Das muss er dann wohl gesehen haben. Jetzt schalte ich das Licht aus, wenn ich loslege.

Beichthaus.com Beichte #00026772 vom 30.07.2009 um 11:46:33 Uhr (70 Kommentare).

Gebeichtet von Saulus
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“Beichte

Mein Auto ist wichtiger als die Schule!

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Faulheit Ignoranz Auto & Co. Schule

Heute war bei uns in der Schule so ein Spektakel namens Sportfest. Die Jahre davor habe ich mich immer durch geschickt eingefädelte Arztbesuche und Atteste davor gedrückt. Dieses Jahr habe ich verpennt mir ein Attest zu holen, obwohl ich erst gestern beim Arzt war. Hingegangen bin ich trotzdem nicht. Während also meine Mitkollegen sich um 8 Uhr morgens zum Sportplatz begeben haben, lag ich noch friedlich im Bett und habe geschlafen. Als um halb 10 das Schüler-Lehrer Fussballturnier stattfand, habe ich gerade etwas Taschenbillard gespielt. Danach bin ich mit einem Kumpel durch Nürnberg gecruist und wir haben verschiedenste Elektrofachgeschäfte abgeklappert, um Sachen für unsere Car-Hifi-Ausbauten zu finden. Als so gegen 12 dann wohl das Volleyballturnier anfing, bin ich noch zum BMW-Händler gefahren und habe meinen zuvor bestellten Lackstift abgeholt. Den Rest des Tages habe ich damit verbracht, mein Heiligtum zu pflegen. Was ich eigentlich beichten will? Mir ist mein Auto viel wichtiger als die Schule.

Beichthaus.com Beichte #00026768 vom 29.07.2009 um 23:00:58 Uhr (48 Kommentare).

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“Folge