Freund in der Not

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Diebstahl Missbrauch Gewalt Last Night Gesundheit

Mir (m/23) gehts gerade ausgesprochen scheiße, denn ich habe eben gelesen, dass mein ehemals bester Freund in die Psychiatrie eingewiesen wurde. Und ich habe das Gefühl, dass ich daran mit schuldig bin, oder zumindest hätte ich verhindern können, dass das passiert. […]
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Beichthaus.com Beichte #00030022 vom 01.06.2012 um 22:06:57 Uhr (45 Kommentare).

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Verzehrkarte

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Diebstahl Schamlosigkeit Last Night Bochum

Ich (m/27) beichte, dass ich vor einigen Jahren in einer Disco einem hübschen Mädel die Verzehrkarte geklaut habe. Der Grund war, dass ich einfach kein Geld ausgeben wollte. Das Mädel bewahrte die Karte in ihrer Gesäßtasche auf, wo sie ein wenig hervorguckte. Das hatte ich schon öfter bei Frauen bemerkt und mich sogar ein wenig darüber aufgeregt, für wen sich diese Tussis doch halten würden, dass sie so unachtsam mit ihren Verzehrkarten umgehen. Jedenfalls beschloss ich besagtes Mädel für ihre Unachtsamkeit zu bestrafen und zog ihr die Karte aus der Tasche. Ich soff mit meinen Kumpels bis die Karte voll war, obwohl mich schon da ein wenig das schlechte Gewissen plagte. Jedoch nicht genug um nicht am Ende meine eigene, leere Karte an der Kasse abzugeben, während das Mädel wahrscheinlich das Maximum von 40 Euro zahlen musste.

Beichthaus.com Beichte #00030000 vom 19.05.2012 um 09:03:55 Uhr in Bochum (Konrad-Adenauer-Platz 3) (36 Kommentare).

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Der Kleber

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Diebstahl Rache Kinder Schule

In der Grundschule stand ich ständig mit einem Mädchen auf Kriegsfuß und konnte sie überhaupt nicht leiden. Ihre Art regte mich auf, ich fand sie arrogant. Da sie schon vor der Schule lesen konnte, belehrte sie die Anderen, selbst ihr stolzes Grinsen konnte ich schon bald nicht mehr sehen und ausgerechnet mich setzte der Lehrer zwischen sie und ihre beste Freundin. So war der Streit vorprogrammiert und ich kam mir vollkommen fehl am Platze vor, wenn die Beiden sich über ihre neuesten Barbies unterhielten.


Ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich auf die Idee kam, aber in der Kunststunde übte ich Rache. Wir sollten aus Karton etwas schneiden und anschließend aufkleben. In einem unbemerkten Augenblick schnappte ich mir ihren Klebestift und verstaute ihn an einem sicheren Ort in meiner Schultasche. Darauf war ein kleiner Eisbär abgebildet und sie war unheimlich stolz darauf. Wenn man jünger ist, können die kleinsten Gegenstände einen begeistern, jedenfalls ging es ihr anscheinend so bei diesem Prittstift.
Als sie bemerkte, dass der Stift weg war, suchte sie zusammen mit ihrer Freundin den Boden ab und fing auch noch fürchterlich an zu weinen. Hilfsbereit wie ich nun einmal war, half ich ihr suchen und sprach ein paar tröstende Worte. Meinen Kleber durfte sie allerdings nicht benutzen. Zuhause deponierte ich den Kleber stolz auf meinem Regal, bis er nach einiger Zeit in meiner Stiftbox verschwand. Mehrere Male fand ich ihn beim Aufräumen wieder und konnte mich nie überwinden, ihn wegzuschmeißen. Mittlerweile Jahre später überlege ich ab und zu noch, den Kleber in einen Umschlag zu stecken und ihn dem Mädchen zurückzuschicken.

Beichthaus.com Beichte #00029981 vom 05.05.2012 um 17:21:46 Uhr (16 Kommentare).

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Geld sammeln für den guten Zweck

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Diebstahl Schamlosigkeit Habgier Studentenleben United Kingdom

Ich möchte beichten, dass ich eine gemeinnützige Organisation bestohlen habe. Die Tat liegt lange zurück, ich war damals Studentin bei der University of Portsmouth, England, und ich machte ein Access-Year in Art und Design. Das Studentenleben machte mir Freude, und ich wollte damals unbedingt Künstlerin oder Designerin werden. Doch dieses Leben hatte auch seine harten Seiten. Die meisten anderen Gast-Studenten hatten Eltern, die es sich leisten konnten, ihre Kinder finanziell zu unterstützen. Mein damaliger Freund bekam auch alles von ihnen reingestopft, er konnte entspannt und ohne Sorgen sein Studium abschließen, während ich in der Anfangsphase schon zu kämpfen hatte. Um mir wenigstens das Nötigste leisten zu können, jobbte ich für Personalleasing-Firmen, und einmal in der Woche betreute ich einen schwer behinderten Mann, in dessen Wohnung ich auch übernachtete. Ich musste oft mehrmals in der Nacht aufstehen, und ihm beim Wasserlassen helfen, dadurch war an guten Schlaf nicht zu denken und ich musste so manches Mal eine wichtige Vorlesung ausfallen lassen. Meine Mutter half mir manchmal mit einer finanziellen Überbrückung, doch mein Stolz ließ es nicht zu, immer wieder von ihrem Brot zu leben.

Jede Woche wollte mein Landlord, bei dem ich in Untermiete wohnte, seine 45 Pfund Miete haben. Eines Tages kam er zu mir mit einer glorreichen Idee. Eine bekannte Organisation würde in der Stadt für ihre Zwecke sammeln. Ich könnte mich doch als freiwillige Helferin einschleusen und das Geld für mich behalten. Mir war sehr mulmig dabei, doch am Ende habe ich es getan. Aus einem leeren und säuberlich gereinigten Chlor-Behälter, der in Farbe und Form sehr den Sammelbüchsen ähnelte, bastelte ich mir eine Dose, setzte ein lustiges Hütchen auf und ging am besagten Tag in die Einkaufsstraße. Viele Passanten lächelten, ich lächelte zurück und sagte mein Sprüchlein auf, und in nur wenigen Stunden hatte ich einen prall mit Pfundstücken gefüllten Behälter. Mein Vermieter kam auch in gewissen Abständen vorbeigeradelt um nach dem Rechten zu sehen. Am Ende, als der Behälter schon zu schwer wurde, habe ich zusammengepackt und bin nach Hause gegangen. Meine Ausbeute betrug ungefähr 150 Pfund. Davon konnte ich zwei Wochen lang meine Miete bezahlen und mich mit Lebensmitteln eindecken. Ich schwöre, ich habe nur dieses eine Mal im Leben so etwas Verachtenswertes getan. Ich schäme mich heute sehr für diese Tat, und ich weiß auch, dass es nicht ungefährlich war. Denn das hätte, abgesehen von meinem Betrug an der Organisation, auch für mich schlimme Folgen haben können. Mich wundert es, dass hier keine Kontrollen am Werk gewesen sind. Ich erwarte in Beichthaus keine Absolution für diese Tat, aber ich musste das Ganze einfach einmal loswerden.

Beichthaus.com Beichte #00029979 vom 05.05.2012 um 11:36:41 Uhr in United Kingdom (Portsmouth) (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Würstchen geklaut

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Diebstahl Habgier Völlerei Steinfurt

Ich möchte etwas beichten was mich schon lange bedrückt. Mit circa 13 Jahren bin ich von daheim weggelaufen.
Zusammen mit einer Freundin und zwei Jungs. Einer davon kannte jemanden und bei dessen Bruder durften wir in einer Ein-Zimmer-Wohnung schlafen. Als unser Geld zu Ende ging und der Hunger uns plagte, sind wir beim hiesigen Metzgerladen eingebrochen und haben den ganzen Leberkäse und ein paar Würstchen geklaut. Das Geld in der Kasse haben wir nicht angerührt. Jedenfalls tut mir das sehr Leid, lieber Metzger und auch bei meinen Eltern will ich mich entschuldigen, dass ich zwei Wochen weg war. Dies ist 16 Jahre her und es ist schön, dass ich es mal loswerden konnte.

Beichthaus.com Beichte #00029977 vom 04.05.2012 um 14:57:50 Uhr in Steinfurt (12 Kommentare).

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