Magen-Darm-Grippe

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Hass Zorn Verschwendung Gesundheit WG

Mein Mitbewohner hat irgendeinen Magen-Darm-Kram angeschleppt. Da er fast den kompletten Samstag auf dem Klo verbracht hat, wollte ich das auf keinen Fall geschenkt haben: Also habe ich seit 2 Tagen vor jedem Geschäft die Klobrille mit Sagrotan gesäubert, gleiches […]
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Beichthaus.com Beichte #00029535 vom 21.11.2011 um 07:50:55 Uhr (21 Kommentare).

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Das Geld meiner Oma

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Diebstahl 50+ Geld Familie Nürnberg

Eine Sache beschäftigt mich seit Jahren. Ich war etwa 13, keine Anzeigen, keine Randale, kein Alkohol oder Kippen, kein Stress, kurzum ein ganz normales Mädel. Die Beziehung zu meiner Oma (väterlich) war ziemlich gut, ich besuchte sie immer mal wieder. Die Besuche wurden nach und nach weniger, ich hatte eher auf andere Dinge Lust und meine Eltern konnten gesundheitlich nie mitkommen. Bei einem meiner letzten Besuche war meine Oma irgendwo (ich weiß es nicht mehr) im Garten. Ich kramte ein wenig im Schrank - was ich suchte weiß ich ebenfalls nicht mehr - und fand ein paar Hundert Euro (oder Mark - es war so 2001). Keine Ahnung wie ich auf die bescheuerte Idee kam, aber ich nahm mir zwei Scheine, sprich 200. Ich hatte damals ganz normales Taschengeld, wäre also nicht am Hungertod gestorben.
Anfangs bemerkte es keiner und was ich davon kaufte ist wohl auch so unwichtig gewesen dass ich es heute nicht mehr sagen kann. Irgendwann rief meine Oma dann an und erzählte meinen Eltern, dass das Geld verschwunden sei. Ich dementierte weil ich nicht wusste wie ich reagieren sollte und meine Eltern glaubten mir.


Weihnachten kam sie dann zu uns (es war das letzte Weihnachten was wir miteinander verbrachten) und sprach irgendwann dieses Thema an. Ich wollte Weihnachten nicht vermiesen, nicht an diesem Tag zugeben was ich getan hatte - und so dementierte ich wieder. Meine Oma war ja nicht blöde - sie wusste natürlich, dass ich es genommen hatte und wollte gehen. Irgendwie überredeten meine Eltern sie zu bleiben und "alles war gut". Danach besuchte ich sie glaube ich nicht mehr bzw. ich hatte es vor - doch am Valentinstag starb sie. Ich konnte es nie klären und ich denke oft daran was für eine tolle Frau sie war, dass sie - obwohl sie nie viel hatte - immer alles geteilt und gegeben hat und dass ich das einem Menschen antat, der es am allerwenigsten verdiente. Jedes Mal wenn ich an ihrem Grab stehe versuche ich, dieses so schön wie möglich zu machen, sie liebte Blumen. Ich werde aber nie darüber hinwegkommen. Erzählt habe ich es bislang auch niemandem. Ich würde viel dafür geben diesen Mist ungeschehen zu machen und bereue zutiefst, was aus dieser Sache geworden ist. Jede Deiner Handlungen hat Konsequenzen, auch wenn man diese so nicht bedacht hat. Mir möge vergeben werden.

Beichthaus.com Beichte #00029533 vom 20.11.2011 um 12:31:28 Uhr in Nürnberg (19 Kommentare).

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Der wohltätige Burgerverkäufer

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Betrug Waghalsigkeit Diebstahl Arbeit Restaurant Wittmund

Der wohltätige Burgerverkäufer
Vor circa einem Jahr habe ich für eine geraume Zeit in einer namhaften Fastfoodkette gearbeitet, um mit ein bisschen Geld fürs Studium zu verdienen. Dabei war es meine Aufgabe die Bestellungen am Tresen entgegenzunehmen und folglich selber vorzubereiten.
Mit fortschreitender Zeit begann ich die Filiale und die gesamte Fastfoodkette abgrundtief zu hassen. Nicht nur, dass die Burger gefühllos zusammengequetscht werden, um möglichst schnell den Nächsten bedienen zu können, nein, öfters sind die Dinger auch nicht ganz durch oder die Pommes Frites abgestanden, wenn länger kein Kunde da war. Von den Preisen müssen wir gar nicht erst sprechen.

Dies war besonders in der Nachtschicht der Fall. Da die Bezahlung außerdem miserabel war und der Chef ein rücksichtsloser, geldgeiler Mensch, begann ich bald schon die Menüs nach meinem Gutdünken etwas zu erweitern. Konkret heißt das: In die Getränke schüttete ich entgegen den Vorschriften möglichst wenig Eis, dafür umso mehr vom Getränk selbst. Bestellte jemand die mittlere Größe eines Menüs, gab es von mir die größte Cola und die größten Pommes Frites dazu. Bestellte jemand das Kindermenü mit dem billigen chinesischen Plastikspielzeug, enthielt die entsprechende Kinderpackung bei der Übergabe ein zweites Exemplar. Kaufte ein älterer Herr ein Menü zum Mitnehmen, wird er zu hause überrascht zwei Burger in der Tasche vorgefunden haben.

Auch bei Beschwerdefällen handelte ich etwas großzügiger, als es der Herr Chef wohl gerne gehabt hätte. Beschwerte sich eine Mutter mit ihrem Kind über einen lauwarmen Burger, gab es von mir zusätzlich kostenlos ein neues, heißes Exemplar. Selbstverständlich erforderte meine "Kampagne" die präzise Sichtung meines Umfelds, um nicht auf frischer Tat ertappt zu werden. Dementsprechend führte ich meine "Aktionen" meistens in der Nachtschicht oder an Zeiten aus, in denen maximal zwei oder drei Mitarbeiter anwesend waren. Teilweise ging meine Gutmenschlichkeit soweit, dass ich noch heute in der Gegend gefragt werde, "ob ich nicht der freundliche, junge Mann vom Schnellimbiss XYZ wäre". Ich beichte also, dass ich letztes Jahr bewusst für Umsatzeinbußen bei meinem Chef gesorgt habe.

Beichthaus.com Beichte #00029528 vom 17.11.2011 um 10:14:09 Uhr in Wittmund (48 Kommentare).

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Toner entsorgt

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Dummheit Waghalsigkeit Hochmut Arbeit Hamburg

Ich bin IT-Admin bei einer kleinen Firma. Mir wurde heute aufgetragen, den Waste-Toner unseres Laserdruckers auszuleeren. Für alle, die nicht wissen, wie ein Laserdrucker funktioniert: Ein Laserdrucker schießt winzige Farbpartikel mit Hochgeschwindigkeit aufs Papier. Deswegen ist die Farbe für Laserdrucker auch Pulverförmig.
Dabei entsteht Abfall, da ein Teil dieses Pulvers nicht aufs Papier gelangt. Der Drucker fängt dies in einer "Waste-Toner"-Box auf, da ist also dieses Restpulver drin. Ich sollte also den Toner ausleeren. Ich habe mich etwas veräppelt gefühlt, weil ich dachte, das man von mir etwas höhere Aufgaben verlangen könnte als einen Toner auszuleeren.
Was hab ich gemacht? Ich bin aufs Damenklo, habe da das Fenster aufgemacht und das Pulver aus dem 3. Stock in den Innenhof herausrieseln lassen. Nicht gerade sachgemäß entsorgt, ich weiß. Was mir danach aufgefallen ist, war das geringe Gewicht des Pulvers; es verteilte sich überall in der Luft und im Innenhof. Die gesamte Wand unter mir war pechschwarz, genau wie das Fensterbrett des Klos im Büroraumes unter uns. Nach einer hektischen, aber gründlichen Putzaktion hoffe ich einfach, dass dies niemand bemerkt und der nächste Regen alles beseitigt. Ungünstigerweise ist dieses Zeug ziemlich resistent. Mal schauen, was daraus wird. Ich beichte nochmal, wenn ich gefeuert wurde.
Auf die Nachfrage, wo das Zeug gelandet sei, sagte ich bloß mit einem dicken Grinsen "entsorgt".

Beichthaus.com Beichte #00029526 vom 16.11.2011 um 19:16:42 Uhr in Hamburg (Jungfernstieg) (40 Kommentare).

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“Folge

Terror im Hörsaal

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Aggression Zorn Studentenleben München

Heute in der Vorlesung hielt es eine Kommilitonin anscheinend für angebracht, die Konzentration aller durch ihr nicht enden wollendes Geplapper zu stören. Nach circa einer dreiviertel Stunde und der höflichen Bitte eines anderen Studenten, doch wenigstens zu flüstern, hielt die blöde Sau immer noch nicht ihre Klappe. Da habe ich sie, weil sie zwei Reihen hinter mir saß, mit einem Radiergummi beworfen und ihr gesagt, sie solle entweder ihre Fresse halten oder sich verpissen.
Im Nachhinein bereue ich es, da ich mich im Ton vergriffen habe und es bestimmt demütigend ist, mit Radiergummis beworfen zu werden. Aber wenigstens war sie dann leise.

Beichthaus.com Beichte #00029524 vom 15.11.2011 um 23:24:29 Uhr in München (Geschwister-Scholl-Platz) (29 Kommentare).

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