What does the fox say?

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Manie Verzweiflung Tiere

What does the fox say?
Ich (m) beichte, dass ich völlig besessen von Füchsen bin, mich deshalb selbst verleugne und immer mehr denn Hang zur Realität verliere. Ich kann nicht genau sagen, wann und warum es begann, doch irgendwann in meiner Jugend flammte aus irgendeinem Grund ein fanatischer Gedanke auf: Ich bin ein Fuchs, kein Mensch! Dies ist lediglich eine Vorstufe bzw. eine Zwischenlösung. Wenn ich hier sterbe, beginnt mein "wahres" Leben erst wirklich! Zumindest dachte ich das - und denke es auch noch immer hin und wieder. Es schmerzt sehr, das so zu formulieren. In mir steckt einfach etwas, das mich verflucht traurig stimmt, wenn diesbezüglich Zweifel aufkommen. Denke ich an ein Leben als Fuchs, werde ich ganz manisch, aber auch unfassbar glücklich. In diesen Momenten ist es so, als würde ich versuchen aus einem bösen Traum aufzuwachen.

Ich betrachte meinen Körper in der Hoffnung, dass sich alles gleich wieder "korrigiert." Dass sich mein Zimmer auflöst, ich mich in der Wildnis befinde, und endlich das harte aber glückliche Leben leben darf, nach dem ich mich so sehr sehne. Ja, ich würde sogar so weit gehen, dass ich mein ganzes Leben dafür opfern würde, um auch nur 10 Minuten als Fuchs leben zu können. Wenn ich einen Fuchs sehe, kommt mir all das einfach so selbstverständlich vor. Dieses Leben, von Anfang zum Ende, mit all diesen Abschnitten kommt mir vor, als hätte ich es selbst schon gelebt. Als wäre ich aus diesem Leben gerissen worden, um in diesem elendigen Primatenkörper zu vegetieren. Ich weiß, das klingt kaputt...

Beichthaus.com Beichte #00039101 vom 23.12.2016 um 02:16:30 Uhr (19 Kommentare).

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Hilfe, mein Cousin ist mein Nachbar!

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Boshaftigkeit Gewalt Selbstsucht Rache Familie Nachbarn

Mein etwa gleichaltriger Cousin, der im Haus nebenan lebte, war schon immer der Prügelknabe seiner Familie. Seine Eltern hätten an einer preußischen Militärakademie Lehrer sein können, so streng waren sie. Er wurde grundsätzlich immer mit anderen, vermeintlich […]
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Beichthaus.com Beichte #00039038 vom 08.12.2016 um 13:52:04 Uhr (31 Kommentare).

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Mobbing zwischen Krankenschwestern

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Boshaftigkeit Rache Stolz Zwietracht Arbeit Kollegen Trier

Mobbing zwischen Krankenschwestern
Ich (w/28) bin Krankenschwester und seit einiger Zeit Stationsleitung einer chirurgischen Station in einer Uniklinik. Ich beichte mein gemeines, bösartiges und hämisches Verhalten im Umgang mit einer Kollegin. Sie war ziemlich träge und faul, verstand es aber, sich bei ihren Vorgesetzten so anzubiedern, dass sie alle ihre Extrawünsche hinsichtlich Urlaub und Schichteinteilung trotzdem fast immer berücksichtigt wurden. Während ich mich auf der Station abrackerte, Weiterbildungskurse besuchte und klaglos meine Feiertags- und Wochenendschichten machte, saß sie sich oft ihren breiten Hintern im Stationszimmer platt, trank Kaffee, stopfte Kuchen in sich hinein und lästerte über mich und meine Kolleginnen ab.

Ich hätte kotzen können. Wenn sie mir mal die Gnade erwies, beim Bettenmachen oder Waschen anzupacken, konnte ich mir ihr überhebliches und herablassendes Gerede anhören, was ich noch lernen müsste. Wir kannten uns schon aus der gemeinsamen Ausbildung, wo sie in einem Kurs zwei Jahre über mir war und schon damals ziemlich drall war. In den nächsten Jahren legte sie noch einmal ordentlich zu, um dann mit geschätzten 120 kg zu meiner großen Erleichterung vor drei Jahren mit ihrem Mann in die USA zu gehen. Mittlerweile hatte sich vieles geändert, ich wurde Stationsleitung auf einer anderen Station und war nicht überrascht, als meine Chefin mir vor sechs Monaten eine neue Kollegin ankündigte. Es sei eine Ex-Mitarbeiterin, die wieder den Einstieg in den Beruf nach Jahren im Ausland probieren wollte, meinte sie. So ganz fit wäre sie nicht mehr.

Ich war neugierig und mit einem Blick auf den Namen wusste ich, um wen es sich handelt: Meine Lieblingskollegin, allerdings nach dem Foto ihrer Bewerbung musste sie noch einmal 30 oder 40 Kilo zugelegt haben. Ungeduldig erwartete ich ihren ersten Arbeitstag. Der Verdacht bestätigte sich, als mich eine bekannte Stimme morgens an ihrem ersten Arbeitstag übertrieben freundschaftlich und anbiedernd begrüßte, als ob wir die besten Freundinnen wären. Sie fände es ja so toll mit mir zusammen zu arbeiten. Als ich mich als ihre Chefin vorstellte, entgleiste ihr leicht das Gesicht. Damit hatte sie nicht gerechnet. Ich war hin- und hergerissen zwischen Mitleid und Schadenfreude, als ich etwas irritiert an ihr herunterguckte. Vor mir stand sie, stark übergewichtig und schwer atmend.

Ich hatte in der Folgezeit kein Mitleid mit ihr, stets bekam sie die Zimmer mit den pflegeaufwendigsten Patienten. Schnaufend und watschelnd machte sie sich an die Arbeit, nach wenigen Minuten war sie schon knallrot im Gesicht und nahe der Schnappatmung, auch verschwand sie übertrieben oft auf der Toilette. Aber sie hielt zu meiner Überraschung durch. Gelegentlich überzeugte ich mich vom Fortgang der Arbeit und beobachtete sie, nicht ohne kritische Bemerkungen zum Arbeitstempo oder aber heucheltem Mitgefühl wegen der schweren Arbeit. So hart hatte sie wahrscheinlich in ihrem Leben nicht arbeiten müssen wie jetzt. Da sie meist als Letzte zu Arbeitsbeginn auftauchte, machte ich mir das Vergnügen es so einzurichten, dass ich vor Dienstbeginn mit ihr gemeinsam in der Umkleide ankam. Ich wollte mir mal ansehen was da lief. Erst machte sie alles in Zeitlupe bis die letzte Kollegin außer mir raus war. Sie sah mich irritiert an, ich machte aber keine Anstalten den Raum zu verlassen, sondern kramte in aller Ruhe in irgendwelchen Unterlagen. Mein Verdacht hatte sich bestätigt, es war ihr offensichtlich zu peinlich, sich in Anwesenheit anderer umzuziehen. Jetzt aber war sie dazu gezwungen, die Zeit bis zum Dienstbeginn wurde immer kürzer für die Arme.

War das ein Geächze, bis der dicke Hintern und ihr Bauch in der Arbeitshose verschwunden und der Reißverschluss oben war. Dabei grinste sie mich immer mal wieder verschämt an. Ich ließ mir die ganze Zeit nichts anmerken, schmunzelte aber in mich hinein. Ich schäme mich aber jetzt für meine Triumphgefühle. Nach acht Wochen hatte ich das Vergnügen, mit ihr ein Mitarbeitergespräch zu führen. Sie war ja immerhin noch in der Probezeit. Natürlich ließ ich sie aus ihrem Frei kommen. Es war nicht zu verkennen, dass sie ziemlich aufgeregt war und dauernd nervös an ihrem Oberteil zupfte, unter dem sich immer wieder gnadenlos ihre riesigen Fettrollen an Bauch und Hüfte abzeichneten. Ich kam dann auch schnell zum Punkt.

Ihr Arbeitstempo, das ließe ja schon noch Platz nach oben, zum Teil wären Schülerinnen schneller. Immerhin wäre sie ja noch in der Probezeit. Sie wusste sofort was gemeint war und wurde rot. Dir ist ja sicher nicht entgangen, meinte sie kleinlaut, dass ich in den letzten Jahren ziemlich zugelegt habe. Ich nickte verständnisvoll. Sie wolle ja alles versuchen, um meine Anforderungen zu erfüllen und so bla bla. Ein Jahr später hat sie dann doch die Probezeit bestanden. Zu meiner großen Überraschung hat sie mittlerweile auch fast 30 kg abgenommen, ok, sie ist immer noch fett, aber ihre Arbeit kann sie wenigstens machen und es sieht nicht ganz so schlimm aus. Neulich hat sie mir gesagt, wie dankbar sie mir sei, dass ich an sie geglaubt habe und ihr eine Chance gegeben hätte.

Beichthaus.com Beichte #00038977 vom 23.11.2016 um 18:38:41 Uhr in 54290 Trier (Feldstrasse) (14 Kommentare).

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Ein Leben mit dreckigen Lumpen

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Diebstahl Peinlichkeit Zwang Neugier

Ein Leben mit dreckigen Lumpen
Als kleines Kind musste ich (m) in der damaligen DDR Schlimmes aushalten. Meine Eltern waren damals schon ziemlich das, was man heute als Unterschicht bezeichnen würde. Meine Mutter konnte nach meiner Geburt keine Kinder mehr bekommen - glücklicherweise. Mein Vater arbeitete in einem Bahnwärterhäuschen, in dem auch die Familie lebte. An diesem Bahnübergang kam allerdings so gut wie nie ein Zug vorbei. Aber die Planstelle musste eben besetzt sein. Die Tage waren dementsprechend lang und öde. Es ist dann so gekommen, dass vor allem mein Vater die Tage damit verbracht hat, braunen Schnaps zu trinken. Ein Zimmer des Häuschens war für einen russischen Staatsbürger reserviert, der ebenfalls bei der Bahn arbeitete. Er hat meinen Eltern den Schnaps organisiert - und zwar nicht zu wenig. Der Untermieter hat sich auch zwischendurch immer wieder mal mit meiner Mutter vergnügt, meinem Vater war das allem Anschein nach egal.

Das nur zur Vorgeschichte. Ich hauste in einer Art Ersatzteillager, da ich kein eigenes Zimmer hatte. Dieses war gespickt voll mit öligen Lumpen und anderem rußigem Zeug. Meine ganze Schulzeit musste ich mir höhnische Kommentare anhören, weil eben meine ganzen Kleider nach Diesel stanken. Dieser Gestank beherrschte mein ganzes Leben, das Essen, den Schlaf und die Freizeit, einfach alles. Nach dem Mauerfall starb mein Vater, meine Mutter verschwand mit dem Russen. Das Häuschen wurde abgerissen und ich ging zum Arbeiten in den Westen. Im Ruhrpott leben ich seitdem alleine und arbeite im Hafen. Nun zu meinem Problem: Ich führe seit meinem Wegzug aus dem Osten immer einen großen Sack mit ölgetränkten Lumpen mit mir herum. Der Geruch hat sich in mir sozusagen manifestiert.

Ich kann nachts nur schlafen, wenn es nach Diesel und Ruß stinkt, sonst kann ich keine Ruhe finden. Oftmals tauche in direkt nach Feierabend in meine Lumpen ein und kann dann entspannen. Meine Badewanne ist randvoll mit schmutzigem Zeug. Ich sehne mich tagsüber danach. In manchen Lägern meines Arbeitgebers fühle ich mich überglücklich, weil dieser Geruch sehr ähnlich ist. Weil ich aber Kranführer bin, kann ich mich nur alle paar Stunden in die Lagerhalle schleichen, um tief durchzuatmen. Jetzt hat der Duft der Lumpen aber mittlerweile nachgelassen und habe mich im Lager meines Arbeitgebers mit alten Lappen eingedeckt, diese habe ich dort mit Diesel und Öl getränkt und mitgenommen.

Ein Kollege hat mich aber anscheinend beobachtet und bei der Geschäftsleitung verpfiffen. Die Lumpen waren Abfall, das kann man mir nicht anlasten. Der Kollege hat aber nur gesehen, wie ich einen alten Sack aus einem Lager entfernt habe. Die Geschäftsleitung möchte nun von mir wissen, was ich gestohlen habe. Das wird mir aber doch kein Mensch glauben. Ich schäme mich auch. Wenn ich meinem Arbeitgeber gestehe, dass ich diesen Gestank zum Leben brauche, dann hält man mich doch für verrückt.

Beichthaus.com Beichte #00038931 vom 14.11.2016 um 22:28:32 Uhr (11 Kommentare).

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Wie meine Frau mein Leben zerstörte

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Falschheit Ungerechtigkeit Fremdgehen Ex

Wie meine Frau mein Leben zerstörte
Schon seit geraumer Zeit führe ich ein Doppelleben. In meinem normalen tristen Alltag bin ich ein 47-jähriger Mann mit kleinem Kind und mit einem beschissen unterbezahlten Job. Ich lebe in einer gammeligen und verschimmelten Wohnung. Meine Ex, mit der ich noch bis vor Kurzem 25 Jahre meines Lebens geteilt habe, hat mich für einen durchtrainierten Loverboy verlassen. Zusammen machen sie sich von meinem Geld ein schönes Leben. Ich habe mir damals den Arsch aufgerissen und durch meinen Fleiß eine gute Stelle mit gutem Gehalt erhalten, obwohl ich nicht über den nötigen Bildungsabschluss verfügt habe. Schon früh fing ich in der Firma an und habe mir Ansehen und Position Stück für Stück erkämpft.

Damals war meine Ex noch genau so: Gewissenhaft, treu und eine absolut klasse Partie. Sie war sowohl cleverness als auch sexy in einer Person. Vor zwei Jahren fing sie an, sich zu verändern. Sie blieb lange fort, kümmerte sich kaum noch um unsere Tochter und schmiss ihren Job hin. Dann irgendwann kam der Knaller. Nachdem sie ein paar Tage nicht zu Hause war und ich schon kurz davor war, die Polizei zu verständigen, kreuzte sie mit ihrem Loverboy auf. Ihr Körper war grün und blau geschlagen und sie hielt mir Fotos von eben diesen Flecken unter die Nase und meinte hämisch, dass sie mich wegen Körperverletzung anzeigen will, wenn ich ihr nicht ein Großteil meines Geldes sowie alle meine Ersparnisse geben würde.

Die Flecken hatte sie sich absichtlich von ihrem Neuen zufügen lassen, damit sie etwas vorzeigen kann. Natürlich habe ich abgelehnt und sie postwendend rausgeschmissen. Trotz gutem Anwalt, einer Menge Leute, die für mich bürgten und einem psychologischen Gutachten, habe ich dieses Verfahren verloren. Mein Leben war am Ende, das ganze Geld weg und aus der Firma hat man mich auch geworfen. Frauenschläger passen nicht ins Betriebsimage. Ich habe noch nie die Faust erhoben und trotzdem musste ich jetzt darunter leiden. Meine Ex ließ das Kind bei mir und verschwand mit meiner Existenz auf Nimmerwiedersehen.

Ohne richtige Ausbildung musste ich wieder ganz tief unten anfangen und kann froh sein, wenn ich am Ende des Monats noch eine Scheibe Brot für meine Kleine habe. Darum führe ich Nachts ein Doppelleben. Ich gehe raus in die Stadt und arbeite in einer Transvestitenbar. Das ist eigentlich überhaupt nicht meine Gesinnung, aber dennoch verkleide ich mich jeden Abend als Frau und führe eine Performance auf. Damit kann ich mir etwas dazu verdienen. Dort fragt niemand nach meiner Herkunft oder meiner Geschichte. Sobald die Lichter an sind, ist es nur wichtig, einen guten Job zu machen.

So konnte ich meiner kleinen Prinzessin die Schuhe mit einer Katze darauf kaufen, die sie sich so sehr gewünscht hatte. Sie ist ein liebes Kind. Es tut mir weh zu sehen, dass sie nicht immer das bekommt, was sie braucht. Aber sie ist ein ganz tapferer Engel und sehr bescheiden. Aber lieber stecke ich zurück, als meine Tochter immer enttäuschen zu müssen. Ich schäme mich einfach und es tut mir leid, dass ich so ein Versager bin.

Beichthaus.com Beichte #00038911 vom 09.11.2016 um 17:57:47 Uhr (41 Kommentare).

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