Der Kopf meines Nachbarn

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Aggression Maßlosigkeit Verzweiflung Zorn Nachbarn

Ich (w/21) bin ein sehr liebevoller Mensch. Ich hasse Lästereien und versuche immer mein Bestes, um andere glücklich zu machen. Ich bin tierlieb und selten schadenfroh. Jeden Tag, den ich auf meiner Arbeit verbringe, lächle ich andere an. Vorurteilen gehe ich, so gut es geht, aus dem Weg. Doch da ist ein Schwachpunkt. Aufgrund meiner unregelmäßigen Arbeitszeiten muss ich manchmal um ein oder zwei Uhr morgens aufstehen. Und um fit zu sein, brauche ich mindestens acht Stunden Schlaf. Meistens kann ich aber erst um 21.00 Uhr einschlafen, da ich erst dann müde bin. Meine Nachbarn sind den ganzen Tag über die friedlichsten Menschen. Aber genau um diese Zeit fängt der Krach an. Der Mann (Alkoholiker) und seine Frau streiten sich dann immer lautstark. Das Schlimmste ist, dass die Frau eine geistige Behinderung hat und von Null auf Hundert immer denselben Satz in derselben Tonlage umher schreit. Ich müsste eigentlich Mitleid mit ihr haben, oder versuchen, zu helfen. Aber meistens möchte ich - wenn ich dann wach im Bett liege - in ihre Wohnung einbrechen und ihren Kopf gegen die Wand schlagen. Es tut mir wirklich leid, aber dieser Gedanke beruhigt mich jedes Mal. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033106 vom 21.04.2014 um 18:35:15 Uhr (8 Kommentare).

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Billig-Mode zum Wegwerfen

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Maßlosigkeit Habgier Verschwendung Shopping

In meiner Stadt gibt es eine Pr*markfiliale. Diese Kette bietet Mode zum sehr günstigen Preis an. Die Qualität ist dementsprechend übrigens gering. Der Laden muss einen ungeheuerlichen Umsatz machen, da vor allem viele junge Frauen wie im Wahn kaufen. Es kommt häufig vor, dass die Ladys das Geschäft mit mehr als einer Tüte verlassen. Am Wochenende sind die Umkleiden so überlaufen, dass viele Kleidungsstücke ohne Anprobe in die dortigen Einkaufstrolleys geworfen werden. Ich bin mir sehr sicher, dass viele Kunden keinen Überblick über ihren Einkauf haben. Ich komme täglich an dem Shop vorbei und schaue mir ab und zu diesen Trubel an. Irgendwann habe ich eine Kolonne junger, unmotiviert wirkender Mädels entdeckt, die alle einen randvollen Trolley hinter sich herzogen.


Ich weiß nicht, warum, jedoch habe ich vom nächsten Ausstellungstisch irgendein Oberteil gegriffen und es ungesehen in eines dieser Wägelchen befördert. Nach einer Ewigkeit war die Truppe an der Kasse und ich beobachtete, wie alle Teile ohne Beanstandung bezahlt wurden. Das war das erste Mal, dass ich jemandem ein Kleidungsstück untergejubelt habe. Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat sich das einige Male wiederholt. Mittlerweile bin ich darauf aus, absichtlich völlig falsche Größen auszuwählen. Meistens beobachte ich das Szenario bis zum Bezahlvorgang und fühle mich darin bestätigt, dass dort besonders Quantität gekauft wird und die Leute keinen Überblick über ihre Wahl haben. Meine Stücke kosten dabei übrigens nicht mehr als fünf Euro. Ich beichte, dass ich dafür verantwortlich bin, dass Kunden dieses Ladens unabsichtlich Kleidungsstücke kaufen, die ihnen überhaupt nicht passen. Würden sie jedoch gezielter auswählen und beim Bezahlen besser aufpassen, würde ihnen dieser Missstand auffallen. Vielleicht wird beim nächsten Mal mit mehr Bedacht geshoppt.

Beichthaus.com Beichte #00033080 vom 17.04.2014 um 16:52:05 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Liste meiner Männer

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Stolz Manie Maßlosigkeit Intim Schwanewede

Die Liste meiner Männer
Ich (w) habe einen Tick oder sogar eine kleine Leidenschaft, die ich von den Anfängen meines Sexlebens bis heute extrem ernst nehme. Bei den ersten Malen Sex mit verschiedenen Männern, kam mir plötzlich der Gedanke, Namen und Alter der Typen aufzuschreiben - einfach […]
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Beichthaus.com Beichte #00033077 vom 17.04.2014 um 06:41:31 Uhr in Schwanewede (41 Kommentare).

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Rockstar im Auto

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Verschwendung Maßlosigkeit Selbstsucht Musik Auto & Co. Dähre

Rockstar im Auto
Ich (m) möchte beichten, dass ich oft einfach mal ins Auto steige, um zu träumen. Mehrmals in der Woche fahre ich mehrere 100 Kilometer und stelle mir dabei vor, dass ich ein Rockstar bin. Das Radio ist dann voll aufgedreht, ich bin wie im Rausch und stelle mir vor, der Sänger des gehörten Liedes zu sein. Im Publikum sehe ich meine Ex-Freundin, die es bereut, mich verlassen zu haben. Ich bitte um Absolution, weil ich mit meiner Fahrerei die Umwelt immens belaste.

Beichthaus.com Beichte #00033026 vom 09.04.2014 um 22:05:29 Uhr in Dähre (15 Kommentare).

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Technik-Spielzeug: Smartphone

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Zorn Maßlosigkeit Verschwendung Arbeit Telefon Much

Technik-Spielzeug: Smartphone
Ich möchte beichten, dass ich alle Smartphone-Begeisterten, vor allem aber die, die ihr aktuelles Produkt als "revolutionär" anpreisen, verachte. Ich arbeite als Schaltkreis-Entwickler für eine Firma, die als Zulieferer bestimmte Teile dieser Multimedia-Telefone produziert. In meiner Funktion weiß ich, unter welch enormem Kosten- und Zeitdruck die Teile für eine Gerätegeneration entwickelt werden. Dabei wird (nicht nur bei uns) auf Zuverlässigkeitstests quasi komplett verzichtet. Wenn das Telefon verkauft wird, arbeiten wir schon an den Teilen für die übernächste Generation, können dabei aber allenfalls das Feedback der vorherigen Generation einholen. Würde man den Release-Zyklus wie bei vielen anderen Produkten auf drei oder vier Jahre festlegen, könnten wir Telefone herstellen, die leistungsfähiger, sparsamer, zuverlässiger und billiger wären, zehn Jahre halten und zwischendurch vielleicht mal den Akku getauscht bekommen müssten. Die ganzen Smartphones sind wirklich allenfalls als Technik-Spielzeug zu bezeichnen. Und damit meine ich nicht die Schätze, die Familienväter gern in ihrem Hobbykeller hätten, sondern das billig importierte Zeug, das nach zwei Wochen sowieso im Abfalleimer landet. Obwohl der Smartphone-Hype meinen Job sichert, ist das Verhalten unserer ganzen Branche eine Sauerei. Nicht nur unseren Kunden, sondern auch der Umwelt gegenüber. Wir wollen, dass eure 500-Euro-Telefone nach ziemlich genau zwei Jahren nicht mehr zu gebrauchen sind - eine Reparatur durch die Hersteller oder gar die Kunden ist unerwünscht. Ich selbst habe übrigens kein Smartphone, da mich das die Motivation kosten würde, mich morgens zur Arbeit zu schleppen.

Beichthaus.com Beichte #00033010 vom 06.04.2014 um 18:43:19 Uhr in 53804 Much (Hauptstraße) (15 Kommentare).

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