Eine öffentliche Affäre

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Fremdgehen Selbstsucht Partnerschaft

Mein Mann ist der liebevollste Mann, den ich kenne. Wir haben vor ca. zwei Jahren eine Party gefeiert, bei der auch sein bester Freund anwesend war. Er war den ganzen Abend etwas traurig. Wir hatten immer ein recht gutes freundschaftliches Verhältnis. Als ich ihn ein paar Tage auf seine Traurigkeit angesprochen habe, hat er mir unter Tränen erzählt, was los war. Mir wurde klar, warum er auf unserem vierten Hochzeitstag, nicht richtig feiern konnte. Seine Freundin, die er sehr liebte, hatte ihn erst vor Kurzem für einen anderen verlassen. Es kam so, wie es kommen musste. Wir kamen uns näher. Mein Mann war für ein paar Tage auf Geschäftsreise, also bekam er nichts davon mit.


Ich habe bei seinem besten Freund übernachtet. Als ich meinen Mann am Flughafen abholte, merkte er sofort, dass irgendetwas anders war. Er hat mich gefragt, was los sei, ich habe es ihm gestanden. Darauf hatte er nur eine nüchterne Antwort. Er hat es nicht geglaubt. Wir leben immer noch zusammen und lieben uns mehr denn je. Wenn er mich ärgern will, fragt er mich manchmal, ob es sein bester Freund auch so machen würde. Meine Beichte ist, dass ich vor ungefähr zwei Jahren meinen Mann betrogen habe, und es manchmal mit seinem besten Freund wiederhole. Es tut mir leid, dass ich es immer noch nicht geschafft habe, meine Dauer-Affäre zu beenden.

Beichthaus.com Beichte #00036818 vom 12.10.2015 um 23:37:11 Uhr (35 Kommentare).

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Ein gestohlenes Fahrrad in der Nacht

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Trunksucht Diebstahl Last Night

Vor einigen Jahren war ich mit einem alten Freund in der Stadt, wir haben ein bisschen geraucht und getrunken. Gut, ein wenig ist untertrieben. Nach etlichen Bieren kam uns die grandiose Idee, uns ein ungesichertes Rad zu "borgen". Gesagt, getan - so durchforsteten wir die unendlichen Fahrradständer nach einem passenden Modell. Für mich war es wie Weihnachten, als wir endlich ein unangeschlossenes Rad fanden, da wir auch schon ziemlich viel getankt hatten. Das Rad war jedoch in einem üblen Zustand, die Reifen platt und die Räder verbogen. Uns war das in unserem Zustand jedoch völlig egal, sodass wir es mitnahmen - und etwa hundert Meter weit gekommen sind. Das Rad war einfach zu kaputt, kein Wunder, dass jemand es nicht für nötig hielt, es nicht anzuschließen. Nach einiger Zeit weiteren Abklapperns fanden wir schließlich ein weiteres Fahrrad. Es hatte einen Kindersitz und war in gutem Zustand, worauf wir jedoch ebenfalls nicht sehr achteten - wie gesagt, unser alkoholischer Zustand.


Als der Abend sich dem Ende zuneigte, wollten wir mit der Bahn nach Hause fahren. Diese fuhr jedoch nicht mehr. Da ich in die komplett andere Richtung musste und die Bahn meines Kumpels wesentlich früher ankommen würde, als meine, beschloss ich, mit dem erbeuteten Rad nach Hause zu fahren. Also radelte ich extrem angetrunken mit dem Rad Richtung Heimat. Irgendwann, als die Bahn wieder fuhr, stellte ich das Rad an einen Ständer nahe der Bahn und fuhr mit der Bahn nach Hause. Seit Jahren plagt mich dies, da ich eigentlich eine wohlerzogene Person bin. Doch auch wenn ich Gewissensbisse habe - ohne das Rad hätte ich viele Stunden auf meine Bahn warten müssen. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00036815 vom 12.10.2015 um 19:04:28 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Verlockung durch den besten Freund

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Fremdgehen Falschheit Selbstsucht

Ich bin seit vier Jahren in einer wundervollen Beziehung, die wirklich wirklich gut ist und ich bin auch glücklich. Vor einigen Monaten war ich dann zu Besuch bei meinem besten Freund, wir kennen uns seit über zehn Jahren und er lebt seit zwei Jahren aus beruflichen Gründen in den Niederlanden. Zuerst war alles wie immer freundschaftlich und locker, doch an einem Abend sind wir uns nähergekommen - wir schliefen nicht miteinander, doch es war knapp davor. Ich fühle mich dennoch schlecht, denn es ging weit über Freundschaft hinaus und ich fühle mich schuldig gegenüber meinem Freund. Die Freundschaft hat übrigens auch stark darunter gelitten.

Beichthaus.com Beichte #00036793 vom 08.10.2015 um 10:57:09 Uhr (14 Kommentare).

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Hundehalter ohne Sinn und Verstand

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Hass Zorn Tiere

Ich beichte, dass ich Hundehaltern manchmal an die Gurgel gehen könnte. Jetzt sind die Strände wieder für Hunde offen und letztes Wochenende wurde das auch intensiv genutzt. Ein Riesenabschnitt war voll mit Hunden, trotzdem war es sehr friedlich. Eine Frau hatte sich mit ihrem Kleinkind in der Nähe in einer Strandmuschel niedergelassen - nicht gerade die klügste Idee, so nah an den Tieren, aber es ist auch ihr Recht, den Strand zu nutzen. Irgendwann fand ein Schäferhund die beiden aber sehr interessant und kam ihnen sehr nahe. Nicht aggressiv, sondern neugierig, weil sie wohl etwas zu essen hatten. Auf Abrufen reagierte er nur sporadisch, und irgendwann war er wieder da, klaute denen ein Brötchen und fraß es auf, bevor er die beiden wieder bedrängte. Die Mutter hatte das mittlerweile schreiende Kind im Arm und versuchte, den Hund auf Abstand zu halten. Die Besitzerin ging gemächlichen Schrittes rüber, wurde erst schneller, als die Mutter rüberrief, ob sie nicht mal ihren dummen Hund zurückrufen könne. Als Antwort bekam sie nur Rumgezicke und dass es ja ein Hundestrand sei.

Ich war auch mit meinem Hund da und es war mir so schon peinlich, aber hätte mein Hund jemandem ein Brötchen geklaut, hätte ich mich in Grund und Boden geschämt und mich tausend Mal entschuldigt. Ich hasse es, dass solche Halter den Ruf von Hunden so in den Dreck ziehen - wieso lässt sie den Hund los, wenn er nicht abrufbar ist? Sie hat bei uns nach Rückhalt gesucht, den sie nicht bekam. Liebe Nichthundehalter, nicht alle sind so! Viele kümmern sich um die Erziehung ihres Tieres. Ein kleiner Teil jedoch tut das nicht und dem würde ich gerne mal ins Gesicht klatschen.

Beichthaus.com Beichte #00036792 vom 08.10.2015 um 09:55:59 Uhr (17 Kommentare).

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Erfahrung im Fight Club

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Aggression Gewalt Hochmut Waghalsigkeit

Ich (m/23) liebe den Film Fight Club. Ich bin normal gebaut und weder groß noch muskulös. Und auch nicht der mit dem größten Selbstvertrauen - ich suche also quasi nie Streit. Am Samstagabend war ich auf dem Weg nach Hause von einem Freund, als ich vier Typen an der Bushaltestelle sah, die zwei Mädchen auf der anderen Straßenseite beleidigten und obszöne Gesten machten. Die Typen waren zwischen 20 und 25 Jahren alt, die Mädchen etwa 18-20. Ich kam also näher und dachte mir nur so "Was für Arschlöcher!" Und hoffte, dass der Bus schnell kommt, damit die zwei in Sicherheit sind. Doch dann ging einer von denen über die Straße und kam den zwei viel zu nah, sie haben sich zwar tapfer mit Worten gewehrt, aber es sah echt ungut für die aus. Und ich weiß nicht, wieso, aber ich habe dann, als ich etwa fünf Meter von den anderen Drei entfernt war, laut "Hey" gerufen. Die haben geguckt und einer hat natürlich gleich losgepöbelt, da bin ich dann rüber zu ihnen und habe dem einen gesagt, dass es für ihn besser wäre, jetzt zu gehen.


Mein Herz hat extrem geklopft und ich hatte einen Adrenalinschub - so etwas kannte ich bis dahin noch gar nicht. Der Kerl ist dann auch weg, weil auch die zwei jungen Frauen weitergebrüllt haben. Nach einem kurzen Wortgefecht kamen jedoch alle vier angeschlichen wie Hunde und ich hatte richtig Angst. Aber lieber stehend sterben, als kniend leben, oder? Ich weiß selbst nicht mehr, was da in meinem Kopf vorging, als die auf halber Höhe waren und mir gedroht haben - mit allem, was man sich vorstellen kann. Und ich stand da, links neben mir die jungen Frauen und ich sah mich schon blutend am Boden liegen und die zwei würden dann weiter belästigt werden. Doch ich wollte mich nicht ohne "großen" Auftritt zusammenschlagen lassen, stellte mich hin wie ein Boxer und sagte mit fester Stimme: "Gentlemen, willkommen im Fight Club! Die erste Regel des Fight Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Fight Club! Die zweite Regel des Fight Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Fight Club!" Die Typen sind stehen geblieben und haben doof geguckt, und dann sind zwei auf mich zu und wollten mich packen.


Der genaue Ablauf ist mir vor Angst und Adrenalin entfallen, aber ich habe zwei von ihnen auf die Schnauze gehauen, bevor die Hunde mich zu Boden treten konnten. Zum Glück kamen dann mehrere Männer aus einer Kneipe und konnten die Typen verjagen. Ich saß erst einmal zehn Minuten auf dem Boden und habe alles dafür getan, nicht brechen zu müssen. Mir tat alles weh und am Liebsten hätte ich mich hingelegt und wäre gestorben. Das Ende der Story ist, dass ich mit den zwei jungen Frauen in Kontakt bin, nachdem ich sie so "heldenhaft" gerettet habe. Die eigentliche Beichte ist die, dass ich so tat, als wäre ich voll der harte Mann, mir aber eigentlich fast in die Hose gemacht habe. Und ich habe mich nur eingemischt, weil es Frauen waren, bei Jungs wäre ich bestimmt einfach vorbeigegangen.

Beichthaus.com Beichte #00036788 vom 07.10.2015 um 17:52:24 Uhr (20 Kommentare).

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