Saugt auf, bevor Geruch entsteht

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Trunksucht Maßlosigkeit Unreinlichkeit Last Night WG Hamburg

Saugt auf, bevor Geruch entsteht
Gestern habe ich (m/27) auf einer abgefahrenen 100-Leute-WG-Party ziemlich viel Bier und irgendein Aperol-Weißwein-Gemisch getrunken. Um circa 5 Uhr morgens waren die Vorräte schon längst aufgebraucht und die Küche von allen Durstigen schon abgesucht. Es blieb uns nur die Kneipe auf der anderen Straßenseite übrig. Das Bier war billig. Scheinbar bin ich dann irgendwie nach Hause gekrochen. Naja, richtig wieder zu mir gekommen bin ich in der Küche meiner WG, wo ich anscheinend gerade die Mülltüte aus dem Mülleimer genommen hatte, um da reinzupinkeln. Mir ist dabei wohl nicht aufgefallen, dass der Eimer löchrig ist, und schon stand ich in einem See aus Pisse. Irgendwie veränderte die Feuchtigkeit an meinen Füßen meine Wahrnehmung und mir wurde schlagartig klar, dass ich für sowas Blödes nicht auf die Welt gekommen sein konnte. Ich war völlig daneben, lief durch die ganze Wohnung, nicht ohne meine Fußspuren zu verteilen bis mir eine geniale Idee kam. Ich schüttete einfach einen Kilo Mehl auf die Pfütze, irgendwie würde sich das vollsaugen. Wie Catsan. Heute morgen weckte mich der Schrei meines Mitbewohners.

Beichthaus.com Beichte #00028277 vom 07.11.2010 um 04:21:44 Uhr in Hamburg (33 Kommentare).

Gebeichtet von Bangad
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Bergbauern-Schlagsahne

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Rache Boshaftigkeit Vandalismus Kinder Shopping Markt Indersdorf

Als ich in der 7. Klasse war, sind wir nach der Schule immer zu einem Supermarkt namens Minimal gegangen und haben dort alles mögliche eingekauft. Eines Tages hatte ich Lust auf Bier und ging damit auch zur Kasse. Allerdings wollte die Kassiererin es mir nicht verkaufen, da ich noch nicht 16 Jahre alt war. Ich dachte mir dann, ich hole mir dann halt einen Radler, schließlich sind wir in Bayern und das konnte ich sogar mit 7 Jahren schon kaufen. Und wieder wollte die hornbrillige Dame mir es nicht verkaufen. Letzter Versuch, alkoholfreies Bier! Ihr ahnt schon was kommt, die dumme Schnepfe wollte es mir auch nicht verkaufen, weil ja angeblich auch dort ein bisschen Restalkohol drin ist. Klar, deswegen heißt es ja auch alkoholfrei und nicht alkoholarm. Erbost wie wir waren mussten wir uns natürlich dementsprechend rächen. In den nächsten Tagen sind wir also weiterhin nach der Schule hin und nach zwei Tagen saß sie wieder auf ihrem gepolsterten Sessel hinter der Kasse. Eine Bergbauern-Schlagsahne aus dem Regal genommen mit Zirkel den unteren Rand so halbkreisförmig angeschnitten und damit zur Kasse. Um den Artikel einzuscannen, hat sie den aufrecht stehenden Becher seitlich hingelegt und dabei ist die Sahne voll in ihr Scansystem und die Kassenlade gelaufen. Die Kasse war in den darauf folgenden vier Tagen gesperrt. Es tut mir mittlerweile Leid, auch wenn sie so dumm war und nicht zwischen alkoholfrei und alkoholarm unterscheiden konnte.

Beichthaus.com Beichte #00028272 vom 05.11.2010 um 23:31:20 Uhr in 85229 Markt Indersdorf (Industriestr. 2) (37 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Pfeffermühle

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Diebstahl Schamlosigkeit Restaurant Trunksucht Last Night Zürich

Letztes Wochenende waren wir Samstag Abend essen, weil ein Kollege seinen Geburtstag feierte. Wir haben davor natürlich schon einen über den Durst getrunken, dementsprechend ging es im Restaurant dann natürlich auch weiter. Wir waren rund 20 Leute, hatten einen großen Tisch, zu essen gab es ordentlich leckere Pizza für alle. Wir tranken und aßen allerlei, hatten es lustig, bis dann die Rechnung kam, welche, im Nachhinein gesehen eigentlich völlig ok war von der Höhe her, wenn man bedenkt dass wir einiges an Wein und Bier, das Essen und normale Getränke konsumiert hatten. Betrunken wie wir waren fanden wir sie jedoch eine Frechheit. Wir teilten uns also die Rechnung auf und bezahlten. Kurz bevor wir gingen, entdeckten wir jedoch auf einem etwas Abseits stehenden Tisch eine etwa 1,20 Meter große Pfeffermühle. Wir hielten es für angemessen, da wir schon eine so hohe Rechnung hatten, diese mitgehen zu lassen, als Trophäe sozusagen.

Ich also, sturzbetrunken, mich umgeschaut schnell dahin, die Pfeffermühle unter die Jacke, welche dann noch oben und unten rausgeschaut hat, da sie zu groß war für die Jacke und unauffällig rausgegangen. Keiner hat was gesagt, keiner hat was gesehen. Draußen haben wir uns dann noch einen abgelacht und uns im Tram auf dem Weg in den Ausgang gegenseitig angepfeffert. Die schöne Mühle ist mir später noch auf den Boden gefallen und hat jetzt einen hässlichen Kratzer. Ein Kumpel hat sie dann mit nach Hause genommen, wo sie immer noch steht. Beichten möchte ich, dass ich dass Restaurant um die schöne Pfeffermühle erleichtert habe.

Beichthaus.com Beichte #00028268 vom 05.11.2010 um 12:08:05 Uhr in Zürich (9 Kommentare).

Gebeichtet von rul0r18
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Realitätsverlust

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Drogen Sucht Waghalsigkeit Nottuln

Teilweise habe ich Probleme Realität und Träume bzw. Fantasie zu trennen. In meinem Leben habe ich einfach so viel gekifft, ich kann immer noch nicht aufhören, das ich einfach nicht mehr unterscheiden kann was in meinem Leben wirklich passiert ist oder nicht. Hierdurch […]
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Beichthaus.com Beichte #00028267 vom 04.11.2010 um 20:01:30 Uhr in Nottuln (40 Kommentare).

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“Beichte

Die Mülltonne meines Nachbarn

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Trägheit Dummheit Vandalismus Nachbarn

Alles fing an, als ich (m) dachte, dass es mal wieder Zeit wird, meine Rumpelkammer von dem widerlichen Gestank zu befreien. Verursacht von drei gelben Säcken, da ich die letzten zwei Wochen verpennt habe, den Müll rauszubringen. Bevor ich die Wohnung verließ, überlegte ich mir noch, ob ich meine Schlüssel mitnehmen sollte, allerdings hielt ich es nicht für nötig. Als ich bereits außer Reichweite der Tür war, hörte ich ein lautes Krachen. Ich dachte mir nichts dabei, lief weiter und lieferte die Müllsäcke an der Straße ab. Ich ging zurück zu meiner Tür und sie war zu. Da es bereits nach 23 Uhr war und mich bereits in meine gemütliche Schlafanzughose begeben habe, wollte ich auch nicht mehr bei meinen Vermietern klingeln, um nach dem Ersatzschlüssel zu fragen. Also suchte ich nach Möglichkeiten, wie ich wieder heil in meine Wohnung kommen könnte. Das Wohnzimmerfenster hatte ich neulich erst mit einem Fliegengitter ausgestattet, welches ich nicht schon nach einer Woche Einsatz zerstören wollte. Nach kurzem Überlegen sah ich dann das Badezimmerfenster (ist etwas höher und verdammt schmal) und hatte einen Geistesblitz: Ich holte meine Mülltonne und die meines Nachbarn, stapelte sie so sicher wie möglich und quetschte mich durch die enge Öffnung meines Badezimmerfensters. Nachdem es mich erst einmal fast kopfüber auf meine Kloschüssel gedonnert hätte, richtete ich mich auf und öffnete meine Haustür, um die Tonne meines Nachbarn wieder an ihren ursprünglichen Platz zu stellen. Leider bemerkte ich dabei, dass der Henkel sowie die dazugehörige Halterung bei meiner kleinen Kletteraktion beschädigt wurden. Ich stellte sie heimlich, still und leise wieder dort ab, wo ich sie hergenommen hatte und habe mich bis heute nicht dafür entschuldigt. Es tut mir Leid!

Beichthaus.com Beichte #00028266 vom 04.11.2010 um 18:53:35 Uhr (10 Kommentare).

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