Mein verlorener Sohn

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Ignoranz Familie

Ich (m/60) hatte zu meinem Sohn, der mittlerweile 40 ist, eigentlich immer ein gutes Verhältnis. Wir haben zusammen schöne Urlaube gemacht und ich habe trotz meines Status als Alleinerziehender (Mutter früh verstorben) immer versucht, ihm alles zu ermöglichen, was er wollte und was in meiner Macht stand. Vielleicht war das manchmal nicht genug, aber es war damals alles, was ich ihm geben konnte. Es gab keine Schläge, kein Anschreien, ich habe wirklich alles für ihn getan. Als er 19 war, ist er nach mehrfachem Anlauf wieder durch die Abiturprüfung gefallen. Wir hatten, auch wegen anderer Dinge, damals ziemlich viel Streit. Es geht hierbei nicht um Vorwürfe wegen schulischer Leistungen, sondern um ganz andere Dinge. Irgendwann ist das Ganze auf einer emotionalen Ebene so eskaliert, dass er den Kontakt zu mir vollständig abgebrochen hat. Lange Zeit konnte ich das nicht verstehen, war deshalb in Behandlung und habe alles versucht, um wieder Kontakt aufzunehmen - doch alles blieb erfolglos. Er ist dann auch aus der Heimatstadt weggezogen und das Letzte, das ich von ihm hörte, war, dass er zur Bundeswehr gegangen ist. Ich hatte einen guten Freund, der in der Verwaltung dort gearbeitet hat. Ab und zu, wenn es mich arg gebeutelt hat, habe ich den Freund angerufen und gefragt, was er jetzt für einen Dienstgrad hat, wo er wohnt, wie der Familienstand ist - so kleine Dinge eben und so etwas hat mich dann wieder über das nächste Jahr gebracht.

Nach einigen Jahren ging das nicht mehr, weil die Akte gesperrt war und der Geheimhaltung unterlag. Ich habe daraufhin einen Privatdetektiv beauftragt, dieser konnte mir aber leider auch keine Informationen liefern. Sogar an einen bekannten Fernsehsender habe ich mich gewendet, der regelmäßig Familien wiedervereint. Es sollte eine Folge gedreht werden, da mein Sohn aber auch für diesen Sender nicht auffindbar war, wurde das Ganze gecancelt. Jetzt, nach 21 Jahren, hat sich ein Zufall ergeben, wie es ihn wahrscheinlich nur einmal im Leben gibt. Seit mehreren Jahren betreibe ich mit einem guten Freund eine Firma, die alles rund um das Haus macht. Wir haben Kräfte zum Putzen, die den Garten machen, sich um Elektronik oder Sanitärprobleme kümmern. Vor einiger Zeit haben wir einen neuen Auftrag für ein Haus in der Nähe von Frankfurt bekommen. Vor einigen Wochen rief ein Angestellter der dort gerade beschäftigt war an, er hätte durch Wasser einen Schaden am Boden verursacht. Ich fuhr sofort hin, um mir das Ganze anzuschauen, da die Hausbesitzer, ein Ehepaar nicht erreichbar waren. Vor Ort erwartete mich ein gut eingerichtetes Haus. Alles vom Feinsten mit einem riesigen Garten. Als ich drin war, habe ich auf Fotos, die dort hingen, meinen Sohn wiedererkannt. Der Name der Hausbesitzer ist mittlerweile ein ganz anderer, als der meines Sohnes früher.

Ich war einfach nur unglaublich froh, ihn wiedergefunden zu haben, hatte aber Angst, dass er, sollte er es merken, sofort den Auftrag kündigt, um mich dieses kleinen Fensters zu berauben. Einmal habe ich ihn auch gesehen, wie er von einem Fahrer der Bundeswehr abgeholt worden ist. Es freut mich, dass er offensichtlich den richtigen Weg für sich gefunden hat. Es tut mir leid, dass ich mich nicht an seinen Wunsch halte, sondern immer wieder mit diesen kleinen Aktionen unbemerkt in sein Leben trete.

Beichthaus.com Beichte #00033766 vom 15.08.2014 um 13:02:19 Uhr (17 Kommentare).

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Die Erlebniswohnung

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Prostitution Wollust Dummheit Waghalsigkeit Sex Berlin

Die Erlebniswohnung
Ich (m/37) habe gerade in der Zeitung vom neuen Prostitutionsgesetz gelesen, mit dem künftig Gang-Bang-Partys verboten sein sollen. Das hat bei mir ein längst verdrängtes Ereignis in Erinnerung gerufen. In einer Testosteron-Überschuss-Laune heraus bin ich in die […]
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Beichthaus.com Beichte #00033762 vom 14.08.2014 um 09:13:47 Uhr in 12043 Berlin (Karl-Marx-Str. 155) (48 Kommentare).

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“Beichte

Habe ich den falschen Mann geheiratet?

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Ignoranz Engherzigkeit Partnerschaft

Mein Mann ist so ein A.-Loch! Er hat unseren ersten Hochzeitstag vergessen! Als ich ihm mein Geschenk gegeben und ihm gratuliert habe, meinte er nur ganz scheinheilig "Oh. Welchen Tag nehmen wir denn jetzt eigentlich als Hochzeitstag, den standesamtlichen oder den kirchlichen?", obwohl er ganz genau weiß, dass die standesamtliche Trauung für uns nicht zählt und nichts als ein bürokratischer Behördengang war und wir darüber sogar schon mal geredet haben. Er hat auch nicht irgendwie versucht, das wieder gut zu machen, und er hat sich anscheinend auch überhaupt nicht geschämt, als andere Leute uns extra angerufen und zum Hochzeitstag gratuliert haben und meine Eltern uns sogar extra zum Hochzeitstag eine Karte und Blumen geschickt haben. Es geht mir gar nicht darum, ein materielles Geschenk zu bekommen, sondern einfach nur um die Geste. Wenn ich mitbekomme, wie andere Männer sich Mühe geben und ihre Frau überraschen, um ihr zu zeigen, wie sehr sie sie lieben, könnte ich einfach nur heulen. Ok, man kann mal ein Datum vergessen (das im Inneren des Eherings steht, aber ok...), aber dass mein Mann es vergessen hat, ist irgendwie typisch für ihn als Ehemann. Ich weiß echt nicht, ob er mich nicht mehr liebt, oder ob er es einfach nur nicht mehr zeigt. Ich habe es ihm schon mehrmals gesagt, dass ich mich ungeliebt fühle, aber ihm ist das anscheinend scheißegal. Und wenn er mal irgendwas tut, was andeuten könnte, dass er mich liebt (z.B. "Ich liebe dich" sagen), dann stellt sich immer raus, dass das nur auf Sex hinauslaufen sollte. So ein A.-Loch! Sind Männer immer solche A.-Löcher? Erst einer Frau hinterherrennen und mit allen Mitteln der Kunst versuchen, sie rumzukriegen und sie dann in der Ehe so scheiße behandeln und ihr das Gefühl geben, dass sie nichts wert ist.

Beichthaus.com Beichte #00033761 vom 14.08.2014 um 00:41:53 Uhr (54 Kommentare).

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Verzogene Kinder von verzogener Mutter

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Zorn Kinder Bahn & Co.

Heute war ich (m/25) in der U-Bahn und schon an der Station fiel eine Mutter mit ihren beiden Kindern auf. Die beiden Kinder rissen Absperrband an der Haltestelle ab, was von der Mutter nur mit einem lustlosen "Hört doch mal auf" kommentiert wurde, auf das die Kinder nicht gehört haben. Dann, in der relativ leeren U-Bahn, sind die Kinder auf den Sitzen rumgesprungen, haben laut über die "fette Kuh" ein paar Sitze weiter gelacht und die Mutter schien es inzwischen aufgegeben zu haben, irgendwas zu unternehmen. Als einer dann mit seinem Handy ein Foto von mir gemacht hat und stolz zum anderen gesagt hat "Ich habe den Penner da fotografiert", reichte es mir. Ich nahm ein Kondom aus meiner Sporttasche, ging zu den Jungs, nahm das Handy weg und löschte die Fotos, bevor ich es im Umdrehen auf den Sitz geworfen habe. Die Mutter war nun aber doch energischer und beschimpfte mich wegen des für kurze Zeit in Beschlag genommenen Handys. Ich antwortete, dass ich auch die Polizei zum Löschen hätte holen können, aber dass mir leider die Zeit fehle. Dann habe ich gefragt, ob es sich um ihre Kinder handelt. Als sie diese Frage bejahte, antwortete ich ihr, dass sie sich bitte nicht mehr fortpflanzen soll, solange sie nicht auf ihre Kinder aufpassen kann - und überreichte ihr das Kondom. Im Nachhinein denke ich jedoch, dass ich überreagiert habe. Ich kannte ja die Lebensumstände der Dame nicht und war vielleicht zu hart. Aber zumindest waren sie und die beiden Kinder ab diesem Moment leise.

Beichthaus.com Beichte #00033760 vom 14.08.2014 um 00:41:40 Uhr (18 Kommentare).

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“Folge

Hutschnur geplatzt

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Zorn Kinder Nieder-Olm

Manchmal habe ich (w) mich echt nicht im Griff. Ich flippe total aus, wenn meine Kinder nur noch Blödsinn machen. Neulich zum Beispiel, da waren sie schon den ganzen Tag recht anstrengend und laut gewesen (obwohl wir echt viel mit ihnen unternehmen und versuchen, sie zu beschäftigen). Dann hatte ich mich so gefreut, dass ich wenigstens schon unser Baby zum Schlafen gebracht hatte und ich endlich mal wieder mit beiden Händen zu Abend essen konnte. Und was machen unsere drei Großen (5, 4 und 2,5 Jahre alt)? Sie sind so laut, dass das Baby wieder aufwacht. Da ist mir dann echt die Hutschnur gerissen, Sätze wie "es kotzt mich an" und Ähnliche fielen, nachdem unser Dritter sich obendrein auch noch in die Hose gekackt hatte, obwohl ich ihn kurz vorher erst gefragt hatte, ob er aufs Klo müsse. Ich war wirklich sauer und beleidigt mit meinen Kindern. Sogar mein Mann musste mich bremsen. Die Mamis, mit denen ich befreundet bin, meinen immer, ich würde das alles so gut hin bekommen mit den Vieren und so ruhig sein. Ich sage dann oft, dass ich auch manchmal so richtig ausflippe. Ich weiß, dass ich manchmal auch ungerecht und zu ungeduldig bin. Es tut mir leid, ich versuche wirklich, mich zu zügeln, aber alle paar Wochen geht das einfach schief und ich muss so richtig ausrasten und verwende dann Worte wie "kotzen" und "scheiße" - genau die, die ich meinen Kindern aber eigentlich verbiete.

Beichthaus.com Beichte #00033758 vom 13.08.2014 um 10:03:22 Uhr in Nieder-Olm (35 Kommentare).

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