Festgeklebt

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Fremdgehen Rache Boshaftigkeit Ex

Festgeklebt
Meine Freundin hat mich verlassen, weil ich mit einer Anderen im Bett war. Ich muss das jetzt nicht weiter ausführen, von wegen ich bin ein schlechter Mensch und so, außer vielleicht noch das sie mir vorher auch schon mehrmals fremdgegangen ist. Es gab schon seit Jahren immer so kleine Fehden zwischen uns, wir haben es aber immer wieder geschafft uns zusammenzuraufen. Diesmal aber nicht.
Mein Auto steht in einer Tiefgarage, zu der man nur mit einer Chipkarte Zugang hat. Meine neuerliche Ex-Freundin hat so ein Ding und deshalb vermute ich, dass sie diejenige war, die das Auto mit irgendeinem Gegenstand, vermutlich einem Baseballschläger, übel zugerichtet hat. Ich bleibe nun wahrscheinlich auf dem Schaden sitzen, weil ich sie zwar angezeigt habe, aber die Polizei das nicht zu interessieren scheint und sie auch keine Beweise weiter sicherstellen konnte. Man vermutete eine Zeit lang sogar mich selbst als den Täter. Daher hält derzeit auch die Vollkasko-Versicherung jegliche Zahlungen zurück. Ich habe eine Woche lang überlegt, wie ich meiner Ex diese Aktion heimzahlen könnte und bin auf die dümmsten Ideen gekommen. Leider waren die meisten davon strafbar und gefährlich. Vor diese Wahl gestellt, dachte ich, dass es besser wäre etwas zu machen, was zwar strafbar, aber nicht weiter gefährlich ist und dazu noch lustig.

Ich bin in den Baumarkt gefahren (mit dem Bus), und habe kiloweise Sekundenkleber gekauft. Damit bin ich gestern Abend, als sie arbeiten war, in ihre neue Wohnung gefahren, bin quasi eingebrochen, was sich leicht bewerkstelligen lies, da sie nie abschließt und habe alle ihre Schuhe mit Sekundenkleber am Schuhschrank festgeklebt. Des Weiteren alle Tassen, die weiter hinten im Küchenschrank stehen, die Bettdecke am Bett, einen Küchenstuhl am Fußboden, ein halb aufgegessenes Steak auf den Teller, auf dem es lag und den Teller selbst an den Küchentisch. Ihre alte Brille klebte ich ins Etui, den Heizlüfter an den Boden des Bades und alle ihre Kosmetikartikel aneinander. Den Badvorleger auch an den Boden, sie soll ja nicht ausrutschen, wenn sie wütend aus der Dusche kommt, weil sie gemerkt hat, dass ihr Duschkopf an seiner Halterung klebt. Den Klodeckel an die Klobrille, das Telefon in die Ladeschale. Eigentlich wollte ich noch ihre Akustikgitarre im Koffer festkleben, aber das Instrument tat mir dann doch zu Leid.
Gerade hat ihre beste Freundin angerufen und gefragt ob ich noch alle Tassen im Schrank hätte. Ich musste darüber ziemlich lachen.

Beichthaus.com Beichte #00028213 vom 16.10.2010 um 17:03:58 Uhr (94 Kommentare).

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Haribo-Eimer

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Diebstahl Rache Schamlosigkeit

ich habe heute einen Rieseneimer Haribo aus einen Tierheim, bei dem ich Sozialstunden ableisten musste, geklaut. Selbst Schuld wenn dort alle so unfreundlich zu mir waren. Die Sozialstunden mache ich übrigens wegen Diebstahl.

Beichthaus.com Beichte #00028206 vom 13.10.2010 um 20:42:03 Uhr (38 Kommentare).

Gebeichtet von Mauerblümschen.. aus Hennef
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“Beichte

Gemobbt, erpresst und geschlagen

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Selbstverletzung Zwang Eifersucht Schule Familie Luxemburg

Eigentlich ist mein ganzes Leben eine Beichte. Ich bin weiblich und jetzt 20 Jahre alt. Schon als Kind im Kindergarten hatte ich keine Freunde. In der Klasse war ich dann auch noch weiterhin bis zum sechsten Schuljahr, ich wurde am Anfang gehänselt, später gemobbt, erpresst und geschlagen. Zu den Erpressungen ist zu sagen, dass ich deshalb meine Eltern beklaut habe um den Anderen das Geld zu geben, was sie von mir verlangten oder Süßigkeiten oder, oder, oder. Es kam halt immer darauf an was sie wollten. Als ich 9 Jahre alt war, bekam meine Mutter noch ein Kind, ich war sehr eifersüchtig, bin es heute noch und deshalb schäme ich mich, die Kleine kann doch eigentlich nichts dafür, aber wenn ich sehe wie sie verwöhnt wird, was sie alles bekommt, was ich nicht als Kind hatte...
Mit 8 oder 9 Jahren habe ich auch angefangen mich selbst zu verletzen, zuerst habe ich mir immer meine Armbeugen und Kniekehlen blutig gekratzt, dann habe ich angefangen mir mit Reißnägeln die Arme aufzuritzen, dann kamen Scheren, Zirkel, Teppichmesser, Küchenmesser und Rasierklingen. Meine Eltern haben nichts gemerkt, wollten sie vielleicht auch gar nicht. Mit 12 hatte ich meine ersten Selbstmordgedanken und mein erster Selbstmordversuch. Zu der Zeit waren meine Eltern in der Trennungsphase. Als ich dann 15 Jahre alt war, es war kurz vor Weihnachten, hat meine Mutter meine Narben an meinem Arm entdeckt. - Was ist die Frau ausgerastet! Ich kann es bis heute nicht verstehen. Danach war ungefähr jeden Abend Arm-Kontrolle und da sie nur den Arm kontrolliert hat, war es ja kein Problem an den Beinen weiter zu machen. Zu dieser Zeit gab es fast keinen Tag an dem ich die Kontrolle behalten konnte und mich nicht selbst verletzt habe. Danach habe ich dann auch wieder am Arm weitergemacht. Vor einem Jahr war ich für ein paar Monate in der Klapse und es geht mir jetzt viel besser. Zur Zeit kommt es so ungefähr alle zwei Monate vor. Heute ist so ein Tag! Ich könnte mir selbst in den Arsch treten. Ich schäme mich so.

Beichthaus.com Beichte #00028205 vom 12.10.2010 um 22:14:45 Uhr in Luxemburg (Schifflange) (35 Kommentare).

Gebeichtet von Lauri-Love
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Stinkendes Schlachtfeld auf dem Flug LH444

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Ekel Unreinlichkeit Flug & Co.

Stinkendes Schlachtfeld auf dem Flug LH444
Als ich vor ein paar Wochen beruflich in die USA geflogen bin, fühlte ich mich schon auf dem Weg zum Flughafen nicht wohl. Ich hatte mir anscheinend irgendwas eingefangen und mir war leicht übel. Aber ich schob es damals auf die Nervosität vor dem Flug, dabei habe ich keine Flugangst und fliege beruflich dreimal im Jahr in die Staaten. Als wir dann im Flugzeug saßen und zur Startbahn rollten, wurde mir so übel, dass ich unbedingt aufstehen wollte - aber es ja nicht konnte, weil wir starteten. Ich riss mich also zusammen wie noch nie in meinem Leben. Kurz nach dem Start war die Übelkeit aber so groß, dass ich aber nicht mehr konnte (und Angst hatte, mich vor allen Leuten zu übergeben) und einfach aufstand und die Stewardess, die sich mir brüllend in den Weg stellte einfach wegdrückte und verzweifelt bei der Schräglage das Klo suchte. Als ich es fand, setzte ich mich auf die Schüssel und bekam Durchfall und habe mich parallel in das kleine Waschbecken vor mir oral entleert. Ich fühlte mich deutlich besser, habe aber leider im Miniklo ein kleines, stinkendes Schlachtfeld hinterlassen. Ich habe selbst versucht mit dem wenigen Toilettenpapier und der Minispülung alles halbwegs sauber zu bekommen, weil ich mich so geschämt habe, aber es klappte nicht. Als ich ausstieg stand da schon eine Stewardess plus einem Steward und guckten mich böse an. Die Situation war einfach schrecklich, als der Gestank aus dem Klo in den Gang flog und auch die Gäste sich die Nase zuhielten. Das Klo wurde geschlossen.

Mir war das so peinlich, dass ich am Liebsten aus dem Flugzeug gesprungen wäre. Immerhin ließen mich die Stewardessen dann in Ruhe und haben sich sogar gut um mich gekümmert. Ich musste wohl so wie eine Leiche ausgesehen haben, denn man verfrachtete mich vorne in die Business Class an einen Einzelsitz und selbst der Pilot kam zu mir, um sich nach meiner Gesundheit zu erkundigen. Viele waren wohl besorgt und ich hörte überall Getuschel von einem wohl schwer kranken Passagier an Bord. Ich habe mich nachher so geschämt, dass ich nach der Landung erst zu meinem alten Platz gegangen bin, um meinen Koffer zu holen, als alle Passagiere ausgestiegen sind. Ich möchte mich bei allen Passagieren und der Crew des damaligen Lufthansa Fluges 444 nach Atlanta entschuldigen und hoffe auf Absolution. Ich habe vielen Leuten einem unvergesslichen Flug bereitet.

Beichthaus.com Beichte #00028204 vom 12.10.2010 um 20:37:40 Uhr (41 Kommentare).

Gebeichtet von garamba25
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“Folge

An der Bahn-Schranke

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Neugier Waghalsigkeit Hochmut Bahn & Co. Geeste

An der Bahn-Schranke
Ich möchte hier eine kleine Jugendsünde beichten. Damals, ich war etwa 12 oder 13 Jahre alt, bin ich fast jeden Tag mit meinen Freunden in den naheliegenden Wald gegangen. Wir haben dort Krieg gespielt. Waffen haben wir uns aus Stahlrohren, Holz und schwarzer Farbe selbst gebastelt. Eines Tages bin ich mit einem Freund die naheliegenden Eisenbahnstrecke entlanggegangen. Wir fragten uns wie das wohl funktionieren mag, dass an der naheliegenden Straße die Blinkanlage angehen würde. Wir sahen im Gleisbett kleine Kästen, die wir überprüften. Als wir nun merkten, dass diese magnetisch waren, nahmen wir nun die selbst gebastelten Gewährläufe und strichen zwischen Schiene und Kontakt hindurch. Nachdem wir dies bei einigen nachfolgenden Kontakten gemacht hatten, gingen die Blinklichter an. Wir gingen wieder in den Wald zurück und beobachteten das Szenario. Fast 30 Minuten lang blieben die Lichter an. Beidseitig bildete sich ein langer Rückstau. Wenn ich heute daran denke habe ich immer noch ein Schmunzeln im Gesicht.

Beichthaus.com Beichte #00028199 vom 11.10.2010 um 16:19:25 Uhr in Geeste (29 Kommentare).

Gebeichtet von Johny92
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