Rechts-Schreibfehler

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Boshaftigkeit Internet Schelklingen

Rechts-Schreibfehler
In meiner Freizeit gehe ich oft auf rechtspopulistische Seiten auf sozialen Netzwerken und bessere dort bei den Kommentaren die Rechtschreibfehler aus. Man beschimpft mich dann und ich bessere die Schimpforgien wieder aus. Das ist komplett sinnlos, aber es macht mir Spaß. Man möge mir vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00035697 vom 12.05.2015 um 21:48:13 Uhr in Schelklingen (21 Kommentare).

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Die Tasche auf der Kirmes

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Diebstahl Boshaftigkeit Engherzigkeit

Ich beichte, dass ich mit ca. 13-14 Jahren auf der Kirmes eine Tasche gefunden und an mich genommen habe. Ich sah die Tasche auf einer Bank liegen und setzte mich daneben, um zu schauen, ob der Besitzer kommt oder nicht. Als nach einer Weile nichts passierte, verschwand ich mit der Tasche in einen Park. Es fühlte sich an wie ein Abenteuer. Ich durchsuchte also die Tasche und fand einige Kondome und das Portemonnaie. Insgesamt erbeutete ich ca. 20 Euro. Im Portemonnaie befand sich auch der Ausweis der Besitzerin. Ich kannte sie. Aber ich hatte schon immer etwas gegen sie und so ließ ich ihre Papiere und Karten in eine blaue Tonne wandern. Das war nicht besonders nett, aber wie kann man auch seine Tasche irgendwo liegen lassen?

Beichthaus.com Beichte #00035683 vom 10.05.2015 um 21:12:45 Uhr (6 Kommentare).

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Mein Bruder ist der Mittelpunkt der Welt!

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Hass Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Verzweiflung Familie

Ich hasse meinen Bruder. Er ist 8 Jahre jünger als ich (15) und wohnt natürlich noch zu Hause. Ich liebe meine Mutter und auch sonst jeden in meiner Familie, aber immer wenn ich meine Mutter für mehrere Tage besuchen fahre, dann muss ich ihn sehen. Ich hasse ihn […]
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Beichthaus.com Beichte #00035682 vom 10.05.2015 um 18:06:41 Uhr (16 Kommentare).

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Meine furchtbare Erfahrung als Au-pair

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Aggression Boshaftigkeit Missbrauch

Ich habe etwas Furchtbares getan und kann mir selbst nicht verzeihen. Das werde ich auch vermutlich nie und habe deshalb mein Leben in den Dienst der Menschheit gestellt. Ich war im Ausland, aber es war sehr schwer für mich. Ich konnte mich nicht einleben, habe mich ausgeschlossen gefühlt, und jedes Mal, wenn ich versucht habe, das zu ändern, wurde ich zurückgewiesen und enttäuscht. Ich war kurz davor, wieder nach Hause zu gehen, aber dann habe ich einen Job bekommen - als Au-pair. Ich habe nie viel mit Kindern zu tun gehabt, vor allem nicht mit so kleinen Kindern, aber ich war so froh, endlich ein Ziel zu haben, dass ich mich dafür entschied. Kaum war ich in der Familie, habe ich mich schon unwohl gefühlt. Die Familie sprach nicht viel mit mir. Das Haus war furchtbar schmutzig, das eine Kleinkind hat immer auf dem Sofatisch gepinkelt, weil dort sein Töpfchen stand und es war alles ziemlich heruntergekommen. Ich war schockiert und eigentlich hätte ich sofort gehen sollen, ich wollte aber nicht wieder in die vorige Situation und habe mich an dem Strohhalm festgeklammert. Ich blieb für drei Wochen. Das Au-pair, das vor mir dort gearbeitet hat, war übergangsweise auch noch da. Da war alles noch in Ordnung.


Klar, denn danach sind mir die Dinge über den Kopf gewachsen. Ich bin nicht mit den Kindern klargekommen. Ich habe oft den Moment verpasst, an dem es an der Zeit war, die Windeln zu wechseln. Ich habe einfach nicht erwartet, dass ein Kind so oft muss. Der arme Junge hat dadurch eine Windel-Dermatitis entwickelt. Ich war immer sehr ungeduldig mit den Kindern. Ich hab sehr oft den TV angemacht, anstatt mit ihnen spazieren zu gehen. Einmal ist der Kleine sogar einfach irgendwo zum Schlafen hingefallen, weil ich den Zeitpunkt fürs Bettchen verpasst hatte. Ich war todunglücklich mit der Situation, überfordert, einsam und ich schämte mich schrecklich. Ich war der Sache nicht gewachsen. Ich habe mich gleichzeitig alleine gelassen gefühlt von den Eltern und hatte viel zu viel Angst, mich ihnen zu öffnen. So haben es die Kinder abbekommen. Ich habe diese Kinder misshandelt. Ich war oft so genervt von dem Kleinen, weil er immer geheult hat und beim Füttern nicht stillhalten wollte. (Klar! Er war ja noch fast ein Baby! Und ich eine gemeine Drecksschlampe!) Wenn er immer wieder aufgestanden ist, habe ich ihn wieder unsanft hingesetzt. Nicht, dass er sich verletzt hat, aber so, dass es auch nicht in Ordnung war. Die Situation hat sich nicht gebessert, als sie mir dann kurz vor Weihnachten sagten, dass sie sich mich doch nicht mehr leisten könnten und ich in ein paar Tagen gehen muss. Sie waren zu dem Zeitpunkt noch sehr freundlich zu mir.


Das Ende vom Lied war, dass die Mutter mir eine wütende SMS geschrieben hat, dass sie seit Längerem beobachtet, dass ich mich nicht um ihre Kinder kümmere und ich sofort das Haus verlassen soll. Ich bin dann über die Hintertür verschwunden. Die Kinder waren natürlich versorgt von ihrem Vater, der im Wohnzimmer war, während ich die dunkelste Stunde meines Lebens hatte. Das alles ist jetzt ein halbes Jahr her. Ich träume oft davon. Ich kann mich selber nicht mehr in der Rolle als Mutter vorstellen. Ich weiß jetzt schließlich, dass da diese dunkle Seite in mir ist. Auch wenn es absurd klingt, weil ich das Schlimmste aller Verbrechen begangen habe: Ich würde gerne mir selber verzeihen. Ich kann es nicht gut machen. Aber ich brauche Kraft, um ein guter Mensch zu sein. Ich habe sonst Angst, dass sich so etwas wiederholen könnte. Dass ich fies zu Schutzbefohlenen bin, wenn ich mich klein und unbedeutend fühle. Ja, ich hasse mich für das, was ich gemacht habe. Das wollte ich nur noch mal klarstellen, falls sich das an manchen Stellen nach einer Ausrede anhört. Ich will euch nur sagen: Falls ihr Kinder habt, dann vertraut sie nicht Wildfremden an. Nur, wenn sie wirklich viel Erfahrung mit Kindern haben. Diese ganzen Agenturen machen den Aufwand nicht umsonst!

Beichthaus.com Beichte #00035607 vom 01.05.2015 um 09:05:55 Uhr (9 Kommentare).

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Streit mit dem Stiefvater

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Boshaftigkeit Selbstsucht Misstrauen Familie

Ich möchte beichten, dass ich meinem Stiefvater das Leben mehr oder minder zur Hölle gemacht habe. Meine Mutter und ich sind vor 20 Jahren zu ihm gezogen. Ich war damals sieben Jahre alt und absolut unzuverlässig. Aufgaben im Haushalt? Machte ich nicht und sagte später: "Habe ich vergessen." Im Tagebuch schrieb ich, dass ich mir seinen Tod wünsche, und ließ es dann offen liegen. Gegenüber Freunden, Familie und Lehrern stellte ich ihn als schlechten Menschen dar. Außerdem bestand ich auf die Bezeichnung "Stiefvater". Mit der Zeit nahm mein Stiefvater an, ich würde das aus böswilliger Absicht machen - und zwar um ihn und meine Mutter auseinander zu bringen. Das stimmte nicht so ganz - mit wenigen Ausnahmen. Ich war einfach nur faul, unzuverlässig, und nach einigen Jahren pubertär. Was als Missverständnis begann, wurde schnell zu einem Krieg. Er bewies wenig Geduld mit mir und flippte bei geringen Fehlern sofort aus. Mit der Zeit wurde ich immer bockiger und machte erst recht nicht das, was er mir sagte. Ich begann teilweise sogar, die Beziehung meiner Eltern mit Absicht zu sabotieren. Auch wenn ich das damals nicht so gesehen habe.


Ich habe den Mann gehasst und fühlte mich extrem unwohl, wenn ich mit ihm alleine war. Am tollsten fand ich immer, wenn er Samstag und Sonntag privat arbeiten war, weil ich dann Ruhe hatte. Als er einen Unfall hatte und einen komplizierten Bruch im Sprunggelenk hatte, habe ich ihm das gegönnt. Noch dazu kam meine Mutter ständig zwischen die Fronten. Damals fühlte ich mich im Recht. Heute - mit 28 - erkenne und sehe ich, wie meine Aktionen auf ihn gewirkt haben müssen, und kann seine Reaktionen nachvollziehen. Es tut mir leid. Inzwischen hat sich unser Verhältnis stark gebessert. Wir werden niemals so eng verbunden sein, wie er es mit meinem Bruder - seinem Sohn - ist, aber wir können inzwischen mehrere Stunden allein in einem Raum ohne Drama sein. Das haben wir früher nicht einmal für zehn Minuten geschafft. Deswegen tut mir das Ganze furchtbar leid. Ich wünschte, ich könnte so einiges ungeschehen machen.

Beichthaus.com Beichte #00035603 vom 30.04.2015 um 21:02:41 Uhr (4 Kommentare).

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