Die Facebook Schnüfflerin

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Neugier Misstrauen Eifersucht Fremdgehen Partnerschaft Düsseldorf

Ich habe gestern was blödes gemacht! Mein Laptop ging nicht an und deshalb habe ich den Laptop meines Freundes eingeschaltet und wollte auf Fehlersuche im Internet gehen, damit ich meinen wieder startklar bekomme! Beim Öffnen des Browsers fiel mir auf, dass sich mein Freund aus einem weltweit bekannten Netzwerk nicht ausgeloggt hatte! Da ich schon seit längerem einen Verdacht hege und auch schon einmal von Ihm angelogen wurde (wegen einer Anderen), konnte ich meine Neugier nicht zügeln und habe in seinem Account rumgeschnüffelt, wobei ich ziemlich unschöne Details aus seinem geheimen Privatleben mitbekommen habe, die mit unsere geschworenen Treue nichts mehr zu tun haben. Jetzt habe ich erstens ein schlechtes Gewissen, weil ich meine Neugierde nicht unter Kontrolle hatte und zweitens bin ich mit den Nerven am Ende, weil meine heile Welt nun zum zweiten Mal zerstört wurde und ich nicht weiß, wie es weiter gehen soll!

Beichthaus.com Beichte #00029417 vom 07.10.2011 um 10:42:50 Uhr in Düsseldorf (28 Kommentare).

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Nicht hartnäckig genug

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Ignoranz Gesundheit Freunde Tod

Vor Kurzem ist meine beste Freundin gestorben. Wir kannten uns so viele Jahre, hatten keine Geheimnisse voreinander, haben so viel miteinander erlebt und durchgestanden. Wir haben uns gegenseitig gestützt und geholfen, wenn Not am Mann bzw. an der Frau war. So viele Abende haben wir gemeinsam verbracht, uns über Gott und die Welt unterhalten, gerne auch mal ein gutes Glas Wein zusammen getrunken. Gemeinsam waren wir bei tollen Konzerten, haben den neusten In-Laden unter die Lupe genommen. Dann kam dieser dumme Streit, es ging um einen größeren Geldbetrag. Danach war unsere Beziehung nie wieder so eng und schön wie früher.
Vor einem Jahr kamen dann keine Anrufe mehr, sie kam nicht mehr spontan auf einen kleinen Plausch vorbei. Da sie manchmal sehr kratzbürstig sein konnte und Wert auf ihre Privatsphäre legte, habe ich sie dann einfach in Ruhe gelassen, dachte, das gibt sich schon wieder. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass sie um diesen Zeitpunk herum den Kontakt zu allen Freunden und Bekannten abgebrochen hatte. Drei Monate vor ihrem Tod begegnete ich ihr zufällig. Wir unterhielten uns nur kurz, mir fiel auf, dass sie abgenommen hatte, und sprach sie darauf an, aber sie meinte, sie hätte erfolgreich eine Diät gemacht.

Vor einigen Wochen erfuhr ich, dass sie als Notfall ins Krankenhaus gekommen war. Natürlich besuchte ich sie sofort, sie war in einem erbarmungswürdigen Zustand, kaum ansprechbar. Vier Tage später war sie tot, gestorben an Krebs, den sie aus Furcht vor Ärzten und Krankenhäusern nicht hatte behandeln lassen. Vielleicht wäre Sie mit meiner Hilfe heute noch am Leben. Ich war nicht hartnäckig genug, habe mich nicht genug gekümmert.

Beichthaus.com Beichte #00029413 vom 06.10.2011 um 16:22:21 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Rächerin der Fremdgeher

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Verrat Fremdgehen Falschheit Ehebruch Partnerschaft

Ich (w) hatte eine sogenannte gute Freundin, die zu diesem Zeitpunkt mit ihrem Lebensabschnittsgefährten (LAG) schon mehrere Jahre zusammen ist. Er ist in meinem Alter, sie 16 Jahre jünger als wir. Der Typ ist ein netter Kerl, der in seinem Handwerkerberuf Überstunden schiebt und sich noch in der Jugendarbeit engagiert. Sie arbeitet im Büro und hat keine Hobbys, außer sich mit Freundinnen zu treffen. Die beiden haben eh so ein komisches Verhältnis, gehen oft getrennt irgendwo hin, trinken dann gerne mal einen über ihren Durst. Seine erste Ehe zerbrach, weil er betrogen wurde. Die beiden waren schon mal getrennt, sind aber wieder zusammengekommen.
Sie jammerte mir ständig vor, dass sie sich von ihm nicht befriedigt fühlt und ihn eigentlich am Liebsten verlassen würde, aber sie möchte ihm ja nicht weh tun, das würde er nicht überstehen, denn er liebt sie ja so sehr. Ich habe wirklich eine Engelsgeduld mit ihr gehabt, ihr erklärt, dass er natürlich auch fix und fertig ist, wenn er von der Arbeit kommt. Dass sie mit ihm reden sollte. Das sie vielleicht auch mal Interesse für seine Jugendarbeit zeigen könnte. Auf einem Stadtfest waren die beiden getrennt unterwegs, sie hat sich betrunken mit einem anderen rumgeknutscht. Dieses hat der LAG irgendwann erfahren und es gab nur etwas Knatsch zwischen den beiden. Als diese Freundin noch eine eigene Wohnung hatte, hatte sie Kontakt zu einem Ex-Freund, den sie noch heimlich für Schäferstündchen besucht hat. Trotzdem ist sie mit ihrem LAG in eine gemeinsame Wohnung gezogen.


Irgendwann fuhr sie alleine in den Urlaub zu einer anderen Freundin und rief mich von dort an, weil sie in der Disco einen Typen kennen lernte, mit dem sie ihren LAG betrog. Sie wusste nicht, was sie machen sollte, der sei ja so süß und bla bla bla. Sie wollt endlich ausziehen, doch dann stellte sich irgendwann heraus, dass der Typ sie nur ficken wollte. Wieder zu Hause, die gleiche Leier, immer noch das Jammern und Ja und Aber.
Diese Freundschaft wurde mir irgendwann zu einseitig, denn wenn ich mal was zum Bereden hatte, fehlte die nötige Tiefe. Wenn ich sie mal überraschend besuchte, hatte sie nie Zeit, umgekehrt war ich aber da, wenn sie plötzlich mal vorbeikommen wollte. Ich war oft ärgerlich deswegen. Zu dieser Zeit arbeitete ich im Verkauf. Plötzlich stand ihr LAG mit einer Flasche Sekt und Eis da und erzählte freudestrahlend, dass sie ja morgen Geburtstag hätte und er sich heute extra frei genommen hat und damit sogar seinen Arbeitsplatz riskiert hat, denn die Firma hatte dringende Terminarbeit zu erledigen. Und das alles nur, um ihr eine Torte zu backen und um Mitternacht gäbe es den Sekt. Da tat er mir etwas Leid, dass ich ihn um ein kurzes Gespräch unter vier Augen bat und ihm in einem freien Moment (denn ich war ja auf Arbeit) die ganzen Stories erzählt habe. Er meinte noch, er wird ihr erst mal nicht sagen, dass er das nun alles weiß, denn es ist ja ihr Geburtstag.


Am nächsten Tag schrieb ich ihr eine SMS, in der ich ihr zum Geburtstag gratulierte und auch schrieb, dass ich ihrem LAG alles erzählt hätte. Ich würde also aus dem Grund nicht zum Geburtstag kommen und schrieb auch, dass damit wohl unsere Freundschaft zu Ende sein würde. Ich wünschte ihr, dass sie endlich erwachsen wird und lernt, ihre Probleme zu lösen. Ich könnte das alles nicht mehr aushalten, da ich ja ihren LAG als netten Kumpel kenne und meine Loyalität ihr gegenüber in krassem Kontrast zu meinem Gewissen stand.
Er hat mich später noch angerufen und gesagt, dass sie selbst in diesem Moment nichts zu ihm gesagt hätte und er auch noch nicht in der Lage war, mit ihr zu reden. Sie kam sogar bei mir auf Arbeit vorbei, um einzukaufen, sagte aber nichts. Sie sah ziemlich fertig aus. Der Kontakt zu den Zweien war dann beendet. Heute sind die beiden immer noch ein Paar, wurden Händchen haltend gesehen, und wie ich von seinem Bekannten hörte, sind sie sogar zusammen in den Urlaub zu der Freundin gefahren, bei der sie die Disco-Bekanntschaft machte. Mit mir redet niemand mehr.
Ich beichte nun, dass ich eine "Freundin" verraten habe, aber ich es trotzdem nicht bereue, auch wenn ich nun der Buhmann bin. Ich fühle mich aber frei. Abgesehen davon, dass in meinem ganzen Leben somit bisher schon 7 Freundinnen/Bekannte an mir vorbeigezogen sind, die ihren Partner betrogen und mich mit diesem ganzen Scheiß belastet haben. Ich beichte auch, dass ich eine andere dieser Personen ebenfalls verraten habe, aber erst, nachdem diese schon bei ihrem Mann ausgezogen ist zu dem neuen Partner, diese Story würde hier den Rahmen sprengen. Ich weiß nur, dass der Ex von dieser zweiten Tussi dann sehr dankbar war, weil er sich plötzlich viele Dinge erklären konnte und er sich nicht mehr die Schuld am Ende seiner Ehe geben musste, weil er sich immer unzureichend gefühlt hatte.


Selbst wenn Fremdgehen bei vielen eine Freizeitbeschäftigung zu sein scheint, werde ich für solche Leute nie wieder der seelische Mülleimer sein. Entweder behalten die alle ihre dreckigen Geheimnisse für sich oder die sollen mir fern bleiben. Ich bin nicht eifersüchtig auf sowas und prüde schon gar nicht, aber zu meiner Lebenseinstellung gehört Treue zum Partner. Ich bin sehr glücklich mit meinem Freund. Der wurde, genau wie ich, in vorherigen Beziehungen auch schon betrogen.

Beichthaus.com Beichte #00029398 vom 29.09.2011 um 22:26:58 Uhr (25 Kommentare).

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Geheime Hähnchenmission

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Morallosigkeit Falschheit Ernährung

Ein Großteil meiner Freunde lebt vegetarisch, einige sogar vegan. Wir mischen auf großen, politischen Veranstaltungen mit, sind häufig auf Demonstrationen und Kundgebungen anzutreffen und verbringen unsere Freizeit in veganen Cafés und damit, Fleischesser in Grund und Boden zu diskutieren. Auch meine Handtasche schmücken Buttons mit Aufschriften wie "Fleisch ist Mord", "I don't eat anything with a face" oder "Vegan Tofukiller". Ich engagiere mich in der Szene und wenn ich einem Bekannten mit Döner in der Hand begegne, bekommt er einen halbstündigen Vortrag von mir zu hören - mindestens.


Meine schlimmste Sünde nenne ich "Geheime Hähnchenmission". Ich bin ein schwacher Mensch. Ich habe schon immer den Geschmack von Fleisch geliebt, doch die Qualen der Tiere stehen in keinem Verhältnis dazu. Natürlich gibt es tolle und vergleichbare Ersatzprodukte aus Milch, Tofu oder Seitan, aber an den Geschmack von einem fettigen, halben Hähnchen aus einem siffigen Grill-Imbiss kommt einfach kein fleischloses Produkt heran. Etwa einmal in sechs Monaten überkommt es mich und ich fahre mehrere Stunden zu einem möglichst abgelegenen Hähnchengrill, wo ich mich über ein leckeres Geflügel hermache. Dabei schaue ich paranoid aus dem Fenster, um ja noch rechtzeitig flüchten zu können, falls doch jemand meiner Freunde zufällig auftauchen sollte. Wenn sie wüssten, dass ich - militanter Veganer und Verfechter des Straight Edge Lebensstils - dann und wann auf geheimer Hähnchenmission unterwegs bin. Ich möchte über die Folgen nicht nachdenken!

Beichthaus.com Beichte #00029375 vom 20.09.2011 um 01:00:53 Uhr (66 Kommentare).

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Penibles Saubermann-Arschloch

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Boshaftigkeit Rache WG Unreinlichkeit Berlin

Mein ehemaliger Mitbewohner ist ein penibles Saubermann-Arschloch mit ausgeprägtem Ordnungs- und Reinlichkeitsfimmel. Leider schafft er es nicht, diese Aufgaben selbst zu bewältigen, weshalb er sich regelmäßig für 3-6 Monate Zwischenmieter sucht (er bleibt nie bei einem festen Mitbewohner, obwohl das Zimmer dauerhaft frei wäre), die diese Tätigkeiten für ihn übernehmen. Diese Mitbewohner müssen jedoch nicht nur ihr eigenes Zimmer sowie die gemeinsam benutzten Räume Küche und Bad sauber halten, sondern auch die Räume, die nur er nutzen darf. Im konkreten Fall sind das ein kleines Esszimmer sowie ein großes Wohnzimmer, genannt Lounge. Diese müssen besonders gründlich gereinigt werden, da eine Katze dort lebt und ihre Haare gerne auf Sofas und Stühlen verteilt. Statt selbst zum Wischmopp zu greifen, schreibt der Herr des Hauses also gerne Zettel, auf denen er in unfreundlichem Ton erklärt, was heute auf dem Putzplan steht. Dazu muss man sagen, dass mein ehemaliger Mitbewohner ein sehr großes Problem mit Menschen hat. Sobald man ihn anspricht, bekommt er keinen Ton mehr heraus, was ihn jedoch nicht davon abhält, weiterhin Zettelchen zu verteilen (ähnlich denen der Knöllchen der Polizei) und sich über fehlende Kommunikation und Hygiene zu beschweren. So reinlich und penibel er jedoch ist, Mülltrennung ist bei ihm nicht existent. Es gibt genau einen Mülleimer im Haus, in den sowohl Plastikverpackungen, Papier, Bananenschalen als auch die benutzten Tampons seiner Freundin geworfen werden, denn selbst im Badezimmer gibt es keinen Mülleimer. Seit ich ausgezogen bin, belästige ich ihn mit Fake-Anrufen, wo dem Mitbewohner erklärt wird, wie man den Müll richtig zu trennen hat. Ich möchte beichten, dass mir das nicht Leid tut, sondern mich zutiefst befriedigt, da er jetzt denkt, dass seine Nachbarn und wildfremde Leute sein "schmutziges" Geheimnis kennen und regelmäßig seinen Müll auf Verbesserungen durchsuchen.

Beichthaus.com Beichte #00029288 vom 20.08.2011 um 20:05:07 Uhr in 12619 Berlin (Hellersdorfer Straße 141) (12 Kommentare).

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