Der Geisterfahrer nahm mir alles

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Tod Unfall

Vor einem halben Jahr hatte ich mit meiner Tochter und meinem Mann einen schweren Autounfall. Meine 2-jährige Tochter und mein Mann sind dabei verstorben. Wir hatten kurz vor dem Unfall geheiratet und beide unser Studium erfolgreich abgeschlossen. Nach dem Unfall sitze ich nun im Rollstuhl, aber sonst ist mir nichts passiert. Ich wünschte, ich wäre tot und nicht meine Tochter oder mein Mann. Derjenige, der den Unfall verursacht hat, hat das mit Absicht gemacht - was er auch gestanden hat, denn er war ein Geisterfahrer. Er sitzt jetzt lebenslänglich im Gefängnis. Aber was hilft mir das?! Seitdem gehe ich nicht mehr unter Menschen. Meine eigentliche Beichte ist jedoch, dass ich meinen Freunden und meiner Familie aus dem Weg gehe. Ich schreie sie nur noch an und merke, wie sie sich langsam von mir abwenden. Aber irgendwie kann ich nichts dagegen tun.

Beichthaus.com Beichte #00032242 vom 16.11.2013 um 12:00:23 Uhr (22 Kommentare).

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Der unfreundliche Fahrradfahrer

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Morallosigkeit Unfall

Der unfreundliche Fahrradfahrer
Ich (m/34) bin heute hinter einem Fahrradfahrer gefahren und war schlecht gelaunt. Dieser junge Mann hatte das Handy am Ohr, fuhr Schlangenlinien und ich überholte ihn schließlich. Als ich neben ihm war, konnte ich mir nicht verkneifen, zu hupen. Als Antwort bekam ich den Mittelfinger gezeigt, was mich erst richtig sauer machte, aber ich bewahrte zunächst Contenance. Nachdem ich ihn überholt hatte, sah ich im Rückspiegel, wie der Fahrer aus unerklärlichen Gründen hinfiel - ich empfand es im ersten Moment als stille Genugtuung, aber wie das so ist, fuhr ich zurück, um ihm zu helfen. Es sah so aus, als hätte er eine Platzwunde am Kopf, aber ihm ging es gut genug, um mich nach allen Regeln der Kunst zu beschimpfen. Normalerweise hätte ich ihn vernünftig versorgt, aber so schmiss ich ihm den Verbandskasten vor die Füße, zeigte ihm den Mittelfinger und meinte: "Wer bei der zerbeulten, hässlichen Fresse noch so motzen und fluchen kann, dem geht es noch gut und der kann sich auch selbst versorgen! Guten Tag!" Mit einem entgeisterten Blick seinerseits im Nacken bin ich dann abgedampft. Ob einer der anderen Helfer sich mein Nummerschild notierte, ist mir egal, ich habe ihm möglichst geholfen, lasse mich aber nicht als Hur... oder dergleichen beschimpfen. Was aus ihm geworden ist, werde ich die Tage in der regionalen Zeitung lesen.

Beichthaus.com Beichte #00031827 vom 31.08.2013 um 17:59:00 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Alkoholsucht meiner Mutter

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Trunksucht Lügen Auto & Co. Unfall Mutter Familie

Ich (18) lebe mit meiner Mutter zusammen, mein Vater ist vor zehn Jahren, nach der Scheidung, abgehauen. Meine Mutter säuft sich seitdem jeden Abend die Hucke voll. Wein, Bier, Sekt - alles, was gerade verfügbar ist. An einem Samstagabend wollte ich ihr Auto haben, um mich später mit Freunden in der Disco zu treffen. Sie war mittags noch bei ihrer Freundin, und als meine Mutter dann nach Hause kam, merkte ich sofort, dass sie wieder einen gebechert hatte. Als ich mich später von ihr verabschiedet habe, saß sie mit einer Flasche Wein auf der Couch und hat kaum noch ein klares Wort rausbekommen. Nun zu meiner Beichte: Wir blieben bis früh morgens in der Disco und hatten Spaß. Ich habe nichts getrunken, war aber völlig aufgedreht und abgelenkt, weil ich am Radio rumgespielt habe.

Da ist es passiert - beim Ausparken bin ich rückwärts gegen einen Stahlpfosten gefahren. Es war leider einiges kaputt, ein Rücklicht und die Stoßstange hingen komplett nach unten. Ich bin nach Hause gefahren und direkt ins Bett. Am nächsten Morgen hat mich meine Mutter angeschnauzt, weil ich einen Unfall gebaut hätte, und dass ich die Reparatur gefälligst selbst bezahlen soll. Weil ich aber wusste, dass sie vom Abend vorher wahrscheinlich nicht mehr viel weiß, habe ich frech behauptet, sie hätte den Unfall gehabt und das Heck wäre schon kaputt gewesen, als sie nach Hause kam. Ich habe ihr dann noch vorgeschlagen, nicht mehr sternhagelvoll Auto zu fahren. Daraufhin hat sie mich alleine in der Küche sitzen lassen und den ganzen Tag nicht mehr mit mir geredet. Die Reparatur war übrigens ziemlich teuer, weil die komplette Heckklappe lackiert werden musste. Ich gebe zu, dass ich die Krankheit meiner Mutter ausnutze, auch indem ich sie öfters abends mal um Geld bitte und es ihr nicht zurückgebe, weil sie es am nächsten Tag vergessen hat.

Beichthaus.com Beichte #00031826 vom 31.08.2013 um 16:16:52 Uhr (17 Kommentare).

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Riss in der Stoßstange

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Vandalismus Ignoranz Feigheit Unfall Auto & Co. Vorbach

Riss in der Stoßstange
Verwerflich, das weiß ich selbst. Vor drei Stunden bin ich beim Einparken mit meiner Anhängerkupplung gegen eine Stoßstange gerollt. Die Japaner halten einfach nichts aus. Bei mir ist nicht mal ein Kratzer, beim anderen Auto war ein Riss in der Stoßstange. Vorsichtshalber bin ich ausgestiegen und habe nachgesehen. Man weiß ja nie, wer zu sieht, darum habe ich einen Zettel hinter seine Scheibe geklemmt, da stand aber nur "Sorry!". Auf mehr Aufwand und Versicherungszeug hatte ich keine Lust, ich war in Eile. In der Gegend war tote Hose, es gibt keine Augenzeugen. Ich bin jetzt wieder vorbei gefahren, das Auto war weg. Kennzeichen weiß ich nicht. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00031792 vom 23.08.2013 um 14:19:52 Uhr in Vorbach (31 Kommentare).

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Der Taxifahrer und die Neugier

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Masturbation Schamlosigkeit Neugier Unfall Last Night Auto & Co.

Der Taxifahrer und die Neugier
Als ich das letzte Mal in einer Disco war, ließ ich mich von einem Typen anmachen. Groß, muskulös und ich dachte, mit dem werde ich noch meinen Spaß haben. Ich ging mit ihm nach draußen und hinter ein paar Containern kniete ich mich vor ihn und begann. Dann zog ich meinen Rock hoch, den String aus und bot mich ihm quasi auf dem Präsentierteller. Er machte sich über mich her, aber leider war es alles andere als befriedigend. Nach nicht mal einer Minute war er fertig. Ich war ziemlich angepisst und da es sowieso schon spät war, wollte ich mich auf den Heimweg machen. Ich packte meinen String in die Tasche, zog den Rock zurecht und stieg in das nächste Taxi. Auf dem Heimweg fasste ich mir immer wieder unter den Rock. Schließlich blieben meine Hände dort und ich besorgte es mir. Eigentlich nichts Schlimmes. Ich war aber etwas zu auffällig und lenkte damit den Taxifahrer ab. Er streifte ein parkendes Auto, bevor ich endlich einen erlösenden Orgasmus haben konnte. Fluchend blieb er stehen. Ich sagte, ich hätte es nicht mehr weit, bezahlte ihn und lief dann nach Hause. Es tut mir leid, dass der Fahrer wegen mir Ärger hatte.

Beichthaus.com Beichte #00031374 vom 07.06.2013 um 00:43:46 Uhr (24 Kommentare).

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