Der Horror-Unfall meiner Frau

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Faulheit Verzweiflung Familie Unfall Auto & Co.

Als eines Tages meine Frau nach Hause kam, war ich draußen und hörte, wie sie mit dem Auto scharf einlenkte, um in die Garage zu fahren. Durch das Geräusch alarmiert, dachte ich, dass ich unbedingt nachschauen muss, ob mit dem Auto alles in Ordnung ist, da es sich nicht wirklich normal anhörte. Ich dachte, dass die Lenkung wohl ein Problem hat, das vermutlich nicht unerheblich ist. Aber dann hatte ich Hunger und nachschauen wollte ich später. Später habe ich dann allerdings mit meiner Tochter gespielt und hatte auch keine Lust, danach zu sehen, weil es draußen kalt und das Auto erst drei Jahre alt war - was sollte dem schon fehlen? Am nächsten Tag fuhr meine Frau mit meiner Tochter zur Nachhilfe über eine stark befahrene Bundesstraße. Als sie von der Bundesstraße auf die Autobahn abbog, platzte ein Schlauch der Lenkung und sie verlor mit hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über den Wagen und kollidierte erst mit einem LKW und dann mit der Leitplanke. Anschließen knallte sie noch gegen ein weiteres Auto, weil ein weiterer Schlauch dabei platzte. Als ich später zur Arbeit fuhr, sah ich noch einen kleinen Ölfleck in der Garage und dachte mir, dass ich am Abend unbedingt nach dem Auto sehen muss.

Dann rief mich die Polizei an und erkundigte sich nach dem Aufenthaltsort meiner Frau. Mir fielen sofort der Ölfleck und das komische Geräusch am Vortag ein. Bei der Untersuchung des Unfallhergangs wurde festgestellt, dass ein Defekt der Leitung für den Unfall verantwortlich war, bei dem meine Familie und eine weitere Person ums Leben kamen. Seither habe ich unglaubliche Schuldgefühle. Ich hätte das alles verhindern können - habe es aus Faulheit aber nicht getan. Ich wünschte, ich würde wieder den Po vollbekommen wie ein Kind, damit alles verziehen wäre und ich diese Schuld nicht mit ins Grab nehmen muss.

Beichthaus.com Beichte #00034190 vom 26.10.2014 um 17:17:58 Uhr (20 Kommentare).

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Wie ich von einem Auto angefahren wurde

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Gewalt Aggression Unfall Iserlohn

Wie ich von einem Auto angefahren wurde
Ich (m/30) bin vor langer Zeit mit meinen Eltern auf dem Weg zu einem Volksfest und Oldtimertreffen gewesen. Da man sehr weit weg parken musste, ging man über die Bundesstraße zum Platz. Die Straße war voll mit Menschen, und da ich einem Hindernis ausweichen musste, bin ich etwas weiter zur Straßenmitte gelaufen. Plötzlich schmerzte mein linkes Bein unglaublich und etwas hat mich umgeschmissen. Erst dachte ich, ein großer Hund hätte mich gebissen. Aus dem Augenwinkel sah ich eine Radkappe wegfliegen und ein Auto eilig wegfahren. Ich war über den Haufen gefahren worden.

Der Autofahrer wollte Fahrerflucht begehen, aber die Leute waren im Weg. Ich humpelte schreiend vor Schmerzen zum Auto, machte die Tür auf und habe dem circa 75-jährigen Fahrer volle Lotte ins Gesicht geschlagen. Ich hatte wohl einen Schock. Alles lief ab, wie im Film. Ich schmiss mich hin, weil mein Bein mich nicht trug, und hielt meine blutende Wunde am Bein. Der alte Sack sortierte seine Brille und hielt sich das blau anlaufende Gesicht. Er beschwerte sich, dass ich ihn geschlagen hätte. Polizei, Polizei! Ich sagte nur, dass er mich umgenietet und Fahrerflucht begangen hat. Da wurden die Rufe nach den Bullen leiser. Seine Frau dagegen regte sich weiter künstlich auf. Dabei war ihr Mann der Verursacher. Meine Mutter fiel mir sogar noch in den Rücken und hielt mich ab, die Polizei zu rufen. Wir einigten uns darauf, dass wir quitt sind. Ab einem gewissen Alter gehören Leute nicht mehr an das Steuer eines Autos.

Ich ging zum Rettungswagen, der auf dem Volksfest stand, wo mich zwei nette Sanitäter verbanden. Mein Bein machte noch einige Wochen Probleme, da der Autoreifen die Haut abgeschrubbt und verbrannt hatte. Meine Sünden: Ich bereue es, dem alten Sack nicht zwei oder drei Mal aufs Maul gekloppt zu haben. Ich bereue nicht, die Polizei gerufen zu haben. Ich weiß nicht mal wirklich zu 100 Prozent, ob es der Fahrer war, denn der Wagen hatte noch alle Radkappen. Ich ärgere mich irgendwie, dass ich so reagiert und damit mein Schmerzensgeld verloren habe.

Beichthaus.com Beichte #00034086 vom 10.10.2014 um 01:17:17 Uhr in Iserlohn (16 Kommentare).

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“Beichte

Der schlimmste Tag meines Lebens

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Verzweiflung Aggression Gewalt Unfall Tod

Ich möchte beichten, dass ich (m/34) vor 16 Jahren, als ich 18 war, einen Mann fast zu Tode geprügelt habe. Es fing damit an, dass ich damals eine Freundin hatte, mit der ich auch verlobt war. Außerdem war sie von mir schwanger. An jenem Tag ging sie vor mir aus dem Haus, weil sie noch zur Post musste, da wir allerdings fast den gleichen Weg hatten, beeilte ich mich, um sie noch einzuholen. Meine Freundin war übrigens eine von den Personen, die immer nur bei Grün über die Straße gingen - so auch nachweislich an diesem Tag - weshalb ich gute Chancen hatte, sie noch einzuholen. Ich hatte es dann auch fast geschafft, während sie schon am Überqueren einer weiteren Straße war, als ein LKW wie bekifft um die Ecke raste und meine Freundin komplett erwischte. Sie war auf der Stelle tot. Ich rannte wie ein Irrer zu dem LKW und zog den Fahrer aus dem Fahrzeug, der mich nur abwertend ansah. Dann konnte ich mich nicht mehr halten und fing an, auf ihn einzuschlagen. Ich brach ihm mehrere Knochen, den Kiefer, das Schlüsselbein und diverse Rippen, anfangs versuchte er noch, sich zu wehren, das ließ allerdings immer mehr nach. Ich weiß nur noch, dass die Polizei mich dann von ihm wegriss und mir auf dem Boden Handschellen anlegte. Wie ich es schaffte, mich trotzdem aufzurichten und zu meiner Freundin zu kommen, weiß ich bis heute nicht. Seit diesem Tag hatte ich nie wieder so eine innige Beziehung zu einer Frau.


Natürlich kam ich wegen der Sache auch vor Gericht: schwere Körperverletzung mit der Absicht zur Tötung. Mir war es jedoch egal, ich wollte nicht einmal einen Anwalt. Wegen der Schwere der Tat wurde mir jedoch einer aufgezwungen - ich bekannte mich schuldig und wies den Anwalt an, mich nicht zu verteidigen. Ich wurde dann zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Als Grund gab das Gericht an, dass ich strafbereit war und so etwas unter normalen Umständen nicht getan hätte. Aber jetzt, Jahre danach, während ich jeden Tag und jede Nacht nur an dieses eine Erlebnis denken konnte, wurde mir eine Sache klar. Es hatte nichts gebracht, dem LKW-Fahrer sein Leben nehmen zu wollen. Ich hätte mich damit nur mit ihm auf eine Stufe gestellt. Eine besondere Reue, dass ich dem Mann die Schmerzen seines Lebens zufügte, muss ich allerdings verneinen. Meine Strafe, die ich ein Leben lang mit mir tragen muss, ist, dass ich meine Freundin und mein Kind verloren habe. Etwas Schlimmeres könnte mir auch kein Mensch der Welt auferlegen.

Beichthaus.com Beichte #00033818 vom 25.08.2014 um 20:55:36 Uhr (31 Kommentare).

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Fahrerflucht?

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Verzweiflung Feigheit Auto & Co. Unfall

Ich möchte hier endlich mein schlechtes Gewissen, das mich seit Jahren belastet, erleichtern. Und ich hoffe natürlich auch auf ein paar aufmunternde Worte, obwohl ich glaube, Fahrerflucht begangen zu haben. Vor vielen Jahren war ich mit drei "Freunden" nachts nach dem Feiern unterwegs. Ich hatte drei Stunden zuvor einen Likör getrunken und sollte meine Leute noch an einen anderen Ort fahren. Es hat geregnet, deshalb war ich mitten in der Stadt nur mit maximal 40 Sachen unterwegs. Auf der Straße war rechts und links ein Gehsteig, ich habe nur ganz kurz nach unten geschaut, und plötzlich war da mitten auf der Fahrbahn eine Gestalt! Es war wie in einem schlechten Horrorfilm. Ich hatte keine Chance. Er ist mir in die Windschutzscheibe geflogen. Völlig unter Schock bin ich ausgestiegen und wollte ihn ins Krankenhaus fahren. Er hat sich jedoch erst einmal nur ins Auto gesetzt, eine geraucht und dann gesagt, dass er das nicht wolle, er wollte auch keine Polizei. Nach einer halben Stunde beschloss einer meiner "Freunde" dann, ihn nach Hause zu bringen, weil die Polizei nicht gut wäre, da ich ja gesoffen hatte und so weiter. Dabei hatte er nur Angst. Denn er hätte es seiner Ehefrau nicht erklären können, wenn er bei der Polizei eine Aussage hätte machen müssen. Ich wusste bis zu diesem Zeitpunkt übrigens nichts von einer Ehe! Jedenfalls hat er ihn dann nach Hause begleitet, da sie recht nah beieinander wohnen und für mich war damit alles geklärt - bis am nächsten Morgen in der Zeitung nach meinem Auto gesucht wurde. Seitdem lässt mich das Ganze nicht mehr los. Ich habe wohl einen Fehler gemacht, obwohl ich mich um ihn gekümmert habe, anständig fuhr und nüchtern war. Bis heute weiß ich nicht, was er nachts mitten auf der Straße zu suchen hatte, oder wie er dahin kam. Es tut mir leid, dass ich wohl falsch reagiert habe. Ich wusste es nicht besser. Entschuldigung!

Beichthaus.com Beichte #00033715 vom 05.08.2014 um 15:23:09 Uhr (11 Kommentare).

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Patienten ohne Krankheit

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Zorn Hass Dummheit Gesundheit Unfall

Ich (w) arbeite beim Rettungsdienst. Ich könnte mir keinen schöneren Job vorstellen. Ich habe auch kein Problem damit, bei Nacht und Nebel, Regen und Eis auszurücken und nachts um 3 zermatschte Menschen aus den Autowracks zu ziehen. Ist halt mein Ding. Es gibt nur eine Sache, bei der ich und die Kollegen einen riesigen Hals kriegen, und zwar die Menschen, die aus Langeweile anrufen, und meinen, uns als Taxi benutzen zu müssen. Oder nachts um halb 2 glauben, sie bräuchten unbedingt jetzt einen Schwangerschaftstest. Diese Menschen nehmen eventuell wirklich kranken und verletzten Menschen die Möglichkeit weg, den nächstgelegenen Rettungswagen zu bekommen. Stattdessen muss dann einer aus der Nachbarstadt kommen. Das kostet Zeit, wenn auch nur wenige Minuten mehr, aber es kann über Leben und Tod bestimmen. Meine Beichte ist nun, dass wir manchmal, bei genau solchen Patienten, die meinen, sie müssten nach drei Wochen mit Bauchweh mal zum Arzt, obwohl es sich nicht verschlimmert hat, kleine Gemeinheiten machen. Da wird schon einmal der Zugang mit der größten Braunüle gelegt, die wir haben, und das ziept natürlich ordentlich, weil die Nadel nicht gerade klein ist. Dann werden auch mal gemeine Kommentare bei der Übergabe im Krankenhaus abgegeben, worauf die Schwestern und Ärzte ebenfalls eingehen, weil sie einfach nur noch derbe genervt sind. Wir machen natürlich nie etwas, was den Patienten wirklich schaden könnte, allerdings helfen uns solche Sachen den Frust abzubauen.

Beichthaus.com Beichte #00033377 vom 01.06.2014 um 17:50:22 Uhr (12 Kommentare).

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