Zerfressen vom exzessiven Konsum

15

Drogen Trunksucht Sucht Verzweiflung Hass Großenaspe

Ich (m) komme aus einer ziemlich kaputten und zerstreuten Familie. Ich fing sehr früh an, Drogen und Alkohol zu konsumieren und im letzten Jahr war ich in einer Entzugsklinik. Mittlerweile lebe ich alleine und gehe brav zur Schule. Alle denken, ich sei clean. Und das […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00033178 vom 01.05.2014 um 13:21:00 Uhr in Großenaspe (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein Leben als Berufdieb

8

anhören

Diebstahl Zwang Maßlosigkeit Habgier

Mein Leben als Berufdieb
Ich beichte, dass ich Berufsdieb und Kleptomane bin und mit meinen 32 Jahren aufgehört habe, gegen das, was ich bin, anzukämpfen. Aber der Reihe nach. Alles hat mit 13 Jahren angefangen, als ich mein Austauschjahr in den USA verbrachte und mit meinem Gastvater meinen Mentor traf. Ich weiß nicht, was ihn überhaupt bewog, sich mir gegenüber zu offenbaren, aber er muss es damals wohl irgendwie schon gespürt haben. In diesem Jahr lernte ich fast alles von ihm - sowohl was das handliche als auch technische Wissen anging. Wieder in Deutschland begann ich, zunächst aus reinem Nervenkitzel, zu klauen. Quasi ab dem Tag an, an dem ich von zu Hause auszog, damit ich mir jeden materiellen Wunsch erfüllen konnte, den ich hatte. Inzwischen habe ich Wertgegenstände und Bares im Wert von über 600.000 Euro entwendet. Meinen bürgerlichen Beruf übe ich nur zur Tarnung aus. Jedoch hatte ich von Anfang an schreckliche Gewissensbisse. Was ich mache ist falsch, vor der Gesellschaft und dem Gesetz.

Ich habe mich wegen dieser Gedanken selbst gehasst und mir immer wieder Hilfe gesucht, weil ich der Überzeugung war, dass das eine Krankheit ist, von der ich geheilt werden kann. Heute habe ich fünf Therapien hinter mir. Ich habe jede Einzelne mit voller Überzeugung und Einsatzbereitschaft bestritten und trotzdem nie länger als ein paar Wochen durchgehalten. Ich kann und will nicht länger gegen das ankämpfen, was ich bin. Jeder Beruf ist anstrengend, aber es gibt nur einen, der mich glücklich macht, mich fordert, mein Leben erfüllt. Zwinge ich mich, es zu lassen, fühle ich mich wie die wandelnde Hülle in einem leeren Körper. Und aus diesem Grund schäme ich mich auch nicht mehr dafür. Ich bin so, wie ich bin, auch wenn es eben falsch ist. Ich erwarte weder Absolution noch Verständnis oder Mitleid von euch, aber vielleicht könnt ihr das zumindest irgendwie nachvollziehen. Es gibt nur noch eines, das mich hin und wieder betrübt. Nämlich, dass es nie einen kleinen Sohn geben wird, der mich anlächelt und zu seinem Papa aufschaut. Aber im Gegensatz zu meinem Mentor werde ich ganz sicher kein Kind in die Welt setzen, das sich dann mit seiner Mutter allein durchschlagen darf, weil sein Papa im Knast sitzt. In einem hat er nämlich unrecht. Auch als Dieb kann man nicht alles im Leben haben.

Beichthaus.com Beichte #00033176 vom 30.04.2014 um 23:25:26 Uhr (8 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein

Fette Schenkel und ein dicker Hintern

17

anhören

Dummheit Aggression Verzweiflung Maßlosigkeit Partnerschaft

Ich (w/19) habe zeitweise so extreme Schübe, dass ich sie einfach nicht mehr ignorieren kann. Mal bin ich gut drauf, selbstbewusst und eben ganz normal. Und ab und zu ist mir einfach nur zum Heulen zumute. Ich esse kaum, schlafe fast nur und lasse niemanden an mich ran. Nicht einmal meinen Freund. Der tut mir sowieso am meisten leid. Meine Unzufriedenheit mit meinem Körper lasse ich viel zu sehr an ihm aus. Ich finde meinen Hintern zu dick, meine Schenkel sind viel zu hässlich, zu fett und mein Bindegewebe viel zu locker. Sogar meine Brüste hängen, obwohl ich gerade mal ein B-Körbchen habe. Bei einer Größe von 1,63 Meter wog ich vor zwei Monaten noch 71 Kilogramm, mittlerweile bin ich auf 62.

Mein Freund sagt, er liebt mich so, wie ich bin - auch wenn ich 100 Kilo hätte. Er behauptet auch, dass meine Brüste nicht hängen und meine Schenkel hübsch sind. Ich finde das wahnsinnig süß, aber wenn ich vor dem Spiegel stehe, sehe ich doch, wie hässlich ich bin. Und im nächsten Moment denke ich wieder, dass ich mir nur einbilde, dass ich hässlich bin und dass ich in Wirklichkeit viel dünner bin als mein Spiegelbild. Am Schlimmsten ist es, wenn ich mitbekomme, dass mein Freund wieder mehr mit der größten Schlampe in unserer Freundschaftsgruppe unternimmt. Einerseits versichert er mir, dass er nur mich liebt, andererseits verunsichert mich das wieder so sehr, dass ich nächtelange darüber grüble, was ich falsch mache und dann zu dem Schluss komme, dass ich einfach komplett gestört bin und mein Freund natürlich etwas Besseres verdient hätte. Selbst wenn er noch so oft sagt, dass er keine andere will und ich das Wichtigste in seinem Leben bin. Es tut mir leid, dass ich meinem Freund das Leben so schwer mache. Er hat es echt nicht verdient.

Beichthaus.com Beichte #00033175 vom 30.04.2014 um 22:51:49 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Mauerblümchen ohne Erfahrung

33

Sex Morallosigkeit Schamlosigkeit Begehrlichkeit Zenting

Ich (w/22) möchte beichten, dass ich und meine Freundinnen es mit dem Sex nicht ganz so eng sehen. Wir stehen einfach darauf, es mit verschiedenen und vielen Typen zu treiben. Und die wiederum profitieren ja davon, denn wo soll "frau" denn sonst die Erfahrung herbekommen. […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00033168 vom 30.04.2014 um 13:02:38 Uhr in Zenting (33 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Mit High Heels auf dem Misthaufen

15

anhören

Rache Zorn Selbstsucht

Mit High Heels auf dem Misthaufen
Meine beste Freundin und ich träumten schon immer von einem eigenen Bauernhof mit vielen Tieren. Mit Mitte zwanzig, nachdem wir beide mit dem Studium fertig waren, und wir auch beide gerade eine unangenehme Trennung hinter uns hatten, erfüllten wir uns diesen lang gehegten Traum. Wir nahmen einen Kredit auf und kauften uns einen Dreiseitenhof. Nach der Arbeit werkelten wir oft noch bis in die Nacht an unserem Hof herum, kauften uns Tiere, richteten Ferienwohnungen ein und hofften, dass wir irgendwann nur von den Einnahmen des Hofes Leben konnten. Ich bemerkte schon damals, dass ihr die Arbeit oft zu viel wurde, sie murrte und erfand einen Haufen Ausreden, warum sie nicht mitmachen konnte. Ich war des Öfteren insgeheim enttäuscht von ihr, konnte sie aber auch verstehen. Die Arbeit auf dem Hof war hart und nahm fast unsere gesamte Freizeit in Anspruch. Dafür gelang es uns bald, den Hof in die Gewinnzone zu fahren und dort zu halten. Die Einnahmen stiegen irgendwann derart, dass wir unsere Jobs kündigen und uns nur noch dem Hof widmen konnten.

Auch das tat ich mit Hingabe, während meine beste Freundin oft bis mittags im Bett lag und eher leichteren Arbeiten nachging, wie die Ferienwohnungen zu putzen und Obst und Gemüse auf dem Biomarkt zu verkaufen. Doch selbst das wurde ihr nach einer Weile zu viel. Sie hatte ständig irgendwelche eingebildeten Leiden, die verhinderten, dass sie irgendwelche körperliche Arbeit übernahm. Nur auf den Markt fuhr sie ausgesprochen gerne. Bald merkte ich durch einen dummen Zufall auch wieso: Sie steckte sich einen beträchtlichen Teil des Geldes, das sie auf dem Markt einnahm, selbst in die Tasche. Das Kilo Tomaten kostete bei ihr am Stand zum Beispiel 70 Cent mehr, als sie mir gegenüber angab. So in etwa war es auch mit allen anderen Produkten. Sie zweigte sich dadurch im Monat im Schnitt um die 150 Euro ab. Ich stellte sie zur Rede, doch sie blockte ab. Nachdem ich sie schließlich weichgekocht hatte, fing sie an zu jammern, dass sie sich nie hätte träumen lassen, wie viel Arbeit so ein Hof machte, und dass sie mich bewunderte, weil ich die Arbeit immer durchzog, auch wenn ich krank war. Und natürlich, dass sie sich bessern werde. Ich gab ihr noch eine Chance. Ein halbes Jahr klappte alles einigermaßen, dann verliebte sie sich jedoch und ließ mich und den Hof Knall auf Fall im Stich.

Eines Morgens war sie einfach weg. Ihr Handy war aus, sie hatte einen Großteil ihrer Klamotten und das Auto mitgenommen. Immerhin brachte sie das Auto nach zwei Wochen zurück, stellte es mitten auf den Hof und warf mir die Schlüssel in den Briefkasten, als ich nicht da war. Ich suchte mir eine Angestellte und bewirtschaftete ab da mit ihr zusammen den Hof. Das klappte wesentlich besser. Nach einem halben Jahr kontaktierte meine ehemals beste Freundin mich wieder und wollte irgendwelches Geld für die Hälfte der Anschaffungen, sie habe ja schließlich den Kredit auch teilweise mit abgezahlt, und noch den Rest ihres Krams aus ihrer Wohnung auf dem Hof. Ich vereinbarte mit ihr einen Termin zur Abholung und verteilte vorher den Rest ihrer Klamotten, ihren DVD-Player und ihre Kamera, die sie noch bei mir hatte, fein säuberlich auf unserem großen Misthaufen, wo sie über Nacht Zeit hatten, das herrliche Aroma anzunehmen. Wegen des geforderten Geldes und der Nichteinhaltung des GbR-Vertrages, sowie der Veruntreuung nahm ich mir einen Anwalt. Bei dem Abholtermin selbst war ich nicht da, aber ich besitze Bildmaterial, wie sie versucht in ihren Stadtklamotten mit High Heels den Misthaufen zu besteigen und kläglich daran scheitert. Dann schmiss sie mir aus Wut noch eine Scheibe ein. Das weiß mittlerweile auch mein Anwalt. Ich habe seitdem nichts mehr von ihr gehört.

Beichthaus.com Beichte #00033167 vom 30.04.2014 um 10:53:08 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000