Im Sportgeschäft übernachtet

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Diebstahl Waghalsigkeit Shopping Wien

Ich habe mal in einem großen Sportgeschäft im Wiener Donauzentrum in einem Ausstellzelt gezeltet und habe dann Inlineskates, Skier und ein Longboard aus einem Fenster geworfen, welches man kippen konnte. Dann habe ich mich wieder ins Zelt gelegt, geschlafen und am nächsten Tag um 10 Uhr als alles voll war bin ich unbemerkt gegangen. Später bin ich zu dem Gebüsch unter dem Fenster und habe meine Beute geborgen. Es war ein guter Plan, schließlich sind in den Fenstern ja keine Alarmanlagen eingebaut. Ich habe rund 1.000 Euro gespart.

Beichthaus.com Beichte #00029882 vom 23.03.2012 um 11:22:19 Uhr in Wien (Wagramer Straße 81) (20 Kommentare).

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Nicht auf meine Freundin gehört

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Trunksucht Dummheit Ignoranz Waghalsigkeit Gesundheit

Ich hatte drei Jahre lang eine Freundin und war so gut wie immer betrunken. Sie hat lange auf mich eingeredet, dass ich weniger saufen soll, aber ich habe einfach weitergemacht. Vor einem Monat bin ich wegen dem Alkohol im Krankenhaus gelandet. Mit meiner Freundin bin ich nun nicht mehr zusammen. Ich beichte, dass ich zu egoistisch und blöd war um auf meine Freundin zu hören.

Beichthaus.com Beichte #00029874 vom 20.03.2012 um 15:31:30 Uhr (20 Kommentare).

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“Beichte

Feuerwasser

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Trunksucht Maßlosigkeit Waghalsigkeit Vandalismus Urlaub Peru

Ich (m/31) gebe eigentlich nicht viel auf Alkohol. Doch immer wenn wir die Familie meiner Freundin in Iquitos/Peru besuchen, brennen ihre Brüder (5 an der Zahl) auf ein Gelage mit mir. Nichts bot sich besser an als besagten Herren hochprozentigen Stroh 80 (mit 80% vol.) mitzubringen, als heimische Spezialität zu loben und Manneskraft fördernd an zu preisen. Bevor wir die Flasche anbrachen suggerierte ich listig, dass es in Österreich und Deutschland brauch ist ein ganzes Limonadenglas in einem Zug zu trinken. Nachdem ich das Gebräu zuvor in der Kühltasche hatte, entfernte ich unbemerkt das nasse Etikett, welches den Alkoholgehalt auswies.
Der scharfe Nachgeschmack sei neben dem Alkoholgehalt auf spezielle Alpenkräuter zurückzuführen erklärte ich.
Ich erhoffte mir dadurch Rache für das Gelage mit ihrem selbstgebrannten Pisco vom letzten Jahr. Dabei hatten Sie mich eiskalt erwischt. Geschwächt von meiner langen Anreise und auf nüchternen Magen musste ich den Herrn damals paroli bieten.

Doch diesmal würde ich zum Zuge kommen. Da in einer Männerrunde dieser Macho-Gesellschaft keiner beim trinken den Schwächling markieren will, schenkte ich absichtlich allen die Becher randvoll. Aufgrund der geringeren Körpermasse meiner Wettstreiter und meiner fettigen Vorspeise erhoffte ich mir einen Vorteil als Europäer. Die Indiobande brannte darauf den Saft zu kosten. Wir prosteten und kippten das braune Gebräu. Ich dachte mir hätte jemand Feuer im Hals gelegt und dazu würde jemand meine Innereien herausreisen. Den anderen ging es wohl nicht viel besser. Der erste musste sich auch gleich übergeben, bat mich aber nachdem das Glas erneut zu befüllen um verlorenes nachholen zu können.
Angefeuert vom Getränk wollten manche gleich in die Stadt gehen um einen Aufriss zu starten. Da manche schon Bier vorgelegt hatten entfaltete sich die Mischung im Auto als böse Überraschung. Es wurde über die Ladefläche des Pickups gereiert. Der Fahrer musste selbst anhalten um zu kotzen. Nichts desto trotz bestanden die Meisten darauf die nächste Flasche Stroh80 anzubrechen was Sie auch taten. Irgendwie kam einer auf die Idee vorher nochmal einen Kasten Bier zu besorgen, also machten wir noch einen kleinen Umweg zum Haus meiner Schwiegereltern.


An der Auffahrt von der Hauptstraße zum Haus mussten wir irgendwie vom Weg abgekommen und haben den Holz-Pavillion meines Schwiegervaters mitgenommen. Die Herren ließen das Auto mit Plattfuß so als ob nichts geschehen wäre stehen und wir torkelten weiter um das Bier zu holen und packten noch ein paar Pullen Pisco ein. Anschließend versuchten wir mit dem Fahrrad in die Stadt zu gelangen. Wir teilten uns 3 Fahrräder durch 6. Weiter als zur Auffahrt an die Hauptstraße kam keiner (diese liegt circa 400 Meter weiter unten am Grundstück). Einer meiner Schwager ist dann mit dem Rad gegen das Haupttor gefahren und hat sich den Arm verstaucht (welches schwarz gestrichen ist und in der Nacht wohl schlecht sichtbar war). Soweit bin ich erst gar nicht gekommen und flog in der zweiten Kurve samt Bierkasten und auf dem Lenker Schwager raus. Wir suchten die Pullen zusammen und törkelten ohne Rad weiter nach unten und trafen die verunglückten zwei am Haupttor wieder. Die letzten zwei mussten auf der Strecke irgendwie vom Weg abgekommen sein. Wir tranken uns mit den Resten Mut an und versuchten die anderen zu finden. Irgendwie habe ich es in dieser Nacht nicht mehr zum Haus hoch geschafft und wachte in eigenem erbrochenen im Poolhaus wieder auf. Mein Kopf fühlte sich an als ob ein Panzer darüber gerauscht wäre, mich hatten Megaschnaken angefallen und mein Gesicht war durch die Stiche angeschwollen.
Ich weiß überhaupt nicht wie ich dort hingekommen bin. Wegen dem Pavillon bekam mein Schwager mit dem Pickup richtig Ärger, zum Glück konnten wir die Versicherung bescheißen.

Im Nachhinein ging der Schuss nach hinten los und ich werde mich hüten in jeglichen Tropengebieten wieder Alkohol anzurühren. Ärger von meiner Frau gab es allemal. Insgesamt hatten die kleinen Waldgeister den Suff besser weggesteckt als ich. Um meine fehlgeschlagene Rachsucht tut es mir Leid ich bitte daher von euch um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00029864 vom 15.03.2012 um 18:07:33 Uhr in Peru (Iquitos, Loreto) (42 Kommentare).

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Das fliegende Klo

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Vandalismus Dummheit Waghalsigkeit Silvester Netphen

Es geschah an einem Sonntag an welchem ich sturmfrei hatte. Mir war langweilig und suchte verzweifelt nach einer Beschäftigung. Plötzlich fiel mir ein, dass ich noch ein Paar Böller von Silvester hatte und meine Kamera. Ich ging ins Bad und stocherte im Klo mit der Klobürste das Siphon leer um die Klänge aus dem Klorohr hören zu können. Die Kamera positionierte ich in einer Pringles-Dose, die ich ins Klo als Klangkörper steckte. Ich ließ sie filmen und ich ging auf das Klo ein Stockwerk tiefer. Ich zündete dort den Böller, sodass es oben aus dem Klo bei der Kamera rausknallte. Jedoch kam es anders: Ich zündete den D-Böller und warf ihn ins Klo und spülte ab. Doch der Böller bekam die Kurve nicht und explodierte im Klo. Ins Klo wurde ein grosses Loch gesprengt und das ganze Bad stand unter Wasser. Ich habe mich zu Tode erschrocken und wusste bereits was mir blüht. Meine Eltern kamen erst 2 Stunden später nach Hause und es gab den Stress meines Lebens! Als dann noch rauskam, dass ich das Video in YouTube gestellt hatte wurde der Stress noch extremer. Es war die Hölle! Habe am nächsten Tag direkt neues Klo gekauft. Habe nachher 2 Wochen PC-Verbot bekommen und musste alle meine YouTube-Videos löschen- auch jene die nichts schlimmes zeigten. Irgendwie hat mein Verstand in dem Moment ausgeschaltet und bin auf diese Scheiss-Idee gekommen und bereue es getan zu haben!

Beichthaus.com Beichte #00029820 vom 24.02.2012 um 13:58:08 Uhr in Netphen (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Schüttel den Baum

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Dummheit Gewalt Waghalsigkeit Unfall

In Kindertagen habe ich (m/50) manches dummes Zeug veranstaltet, wovon ich eines ganz besonders bereue und es mir hier von der Seele schreiben möchte. Wir waren fünf Bengels im Alter zwischen acht und zehn Jahren. An einem schönen Herbsttag hatten wir uns mal wieder […]
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Beichthaus.com Beichte #00029788 vom 07.02.2012 um 22:46:31 Uhr (13 Kommentare).

Gebeichtet von Quartz
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