Süchtig nach Zahnpasta

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Manie Sucht Ernährung

Ich bin süchtig. Ich muss beichten, dass ich Zahnpasta esse. Ich liebe diesen frischen, minzigen Geschmack. Es muss nicht Pfefferminz sein, meine Lieblingszahnpasta ist zum Beispiel mit Eukalyptus. Es fing damit an, dass ich Zähneputzen schon immer geliebt habe - wegen des Geschmacks. Ich habe auch immer eine kleine Reisezahnbürste dabei sowie eine Tube Zahncreme, sodass ich mir 4 Mal täglich die Zähne putzen kann. Irgendwann reichte mir das Putzen nicht mehr, weil ich noch mehr von diesem geilen Geschmack haben wollte. So fing ich an, die Zahncreme zu essen. Ich versuche, die Mengen möglichst gering zu halten, weil es wahrscheinlich nicht gesund ist, aber es schmeckt einfach himmlisch. Natürlich bin ich auch sonst ein großer Pfefferminz- und Eukalyptusfan und kaue ständig entsprechenden Kaugummi oder lutsche Pfefferminzbonbons. Im Sommer habe ich auch immer eine kleine Pfefferminzpflanze auf dem Fensterbrett, die aber immer recht schnell eingeht, weil ich alle Blätter abzupfe und esse. Aber nichts von alledem kann meine Gier so befriedigen, wie Zahnpasta.

Beichthaus.com Beichte #00027329 vom 18.12.2009 um 20:39:58 Uhr (29 Kommentare).

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Bierschiss auf den Schreibtisch des Chefs

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Boshaftigkeit Ekel Last Night Chef Silvester

Ich (m/25) habe bis vor etwa 2 Jahren bei einer recht großen Catering Firma in der Logistik (Auf-/Abbau, Anlieferung etc.) gearbeitet. Als ich nach einer Sylvester Party, auf meinem Heimweg, am Firmengelände vorbei kam, bin ich über die Mauer geklettert und habe es irgendwie durch ein offenes Fenster in die Lagerhalle geschafft. Ich war rotzevoll, hab also keine Ahnung was ursprünglich mein Plan war, auf jeden Fall bin ich in das kleine Büro des Logistikchefs gegangen, habe meine Hose ausgezogen und ihm den allerfeinsten Bierschiss auf seinem Schreibtisch hinterlassen. Wenn hier jemand, so wie ich, aus dem Rheinland kommt und Altbier Fan ist weiß er was einige Liter Altbier im Darm anrichten können. Wie auch immer, mir ist davon selbst so schlecht geworden dass ich dem Ganzen noch einen aufsetzen konnte. Ich habe in die Kanne seiner Kaffeemaschine gekotzt, diese zurück gestellt und die Warmhalteplatte eingeschaltet.

Das eigentlich Lustige an dieser Geschichte ist das ich am folge Abend arbeiten musste und ich mich an nichts erinnern konnte. Ich stand mit einigen Arbeitskollegen vor der Halle und wartete darauf das besagter Logistikchef auftaucht, da er den Firmenschlüssel hatte und uns aufschließen sollte. In dem Moment wo er die Tür öffnete und uns ein bestialischer Gestank entgegen schlug kam meine Erinnerung an das was ich in der Nacht zuvor getan hatte zurück. Er total am ausrasten und meine Arbeitskollegen, alles Hilfskräfte in meinem alter, lagen auf dem Boden vor Lachen. Zwei Wochen später wurde auf dem gesamten Gelände eine Videoüberwachungsanlage installiert. Ich habe bis heute niemandem erzählt das ich es war. Sorry Pete, aber du darfst 400 € Kräfte nicht als Leibeigene betrachten.

Beichthaus.com Beichte #00027326 vom 18.12.2009 um 01:44:27 Uhr (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schokopudding

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Lügen Ungerechtigkeit Stolz Studentenleben

Heute an meiner FH bin ich (w/19) wie jeden Tag zur Mensa gegangen. Da die Hochschule nicht sehr groß ist, ist auch oft wenig Betrieb in der Essensausgabe. Nun stell ich mich hinter einem Studenten an und stellte fest, dass er blind ist. So sozial wie ich bin biete ich ihm meine Hilfe an, die er dankbar annimmt. Zum Schluss stehen wir beide in dem Bereich, wo man sich eine Schale diverser Desserts rausholen kann. Er fragt mich was es denn gibt und ich sage ihm es gibt Vanille-Pudding, worauf er aber sofort erwiderte: Hm, gibts keinen Schokoladen-Pudding? Ich antwortete mit einem entschlossenen "Nein, leider nicht". Da meine Hilfe hiermit weitestgehend beendet war, schnappte ich mir die letzte Schale Schoko-Pudding, die da lecker und einsam rumstand. Ich weiß, dass die Aktion auf eine gewisse Weise asozial war, aber verdammt nochmal, ich liebe Schoko-Pudding!

Beichthaus.com Beichte #00027318 vom 15.12.2009 um 16:51:49 Uhr (50 Kommentare).

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Meine fleischfressende Familie

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Mord Ungerechtigkeit Zwietracht Westerwald

Ich (w) bin die kleine Prinzessin meines Papas. Jedoch habe ich in seinen Augen einen gravierenden Makel: Ich bin Vegetarierin! Warum, erklärt sich von selbst. Mein Papa ist ein Bär von einem Mann, groß, breitschultrig und leidenschaftlicher Hobby-Jäger. Wir haben […]
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Beichthaus.com Beichte #00027317 vom 15.12.2009 um 16:25:51 Uhr in Westerwald (60 Kommentare).

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Pyromanische Phase

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Vandalismus Neugier Kinder

Als ich 12 Jahre alt war, hatten zwei Kumpels (einer war erst 8, der andere 12) und ich unsere pyromanische Phase. Günstigerweise lag in der Nähe ein großes Krankenhaus und da wir uns in der Phase über brennbare Materialien informiert hatten, fanden wir - unter anderem nach langem Experimentieren mit allerlei Mitteln - heraus, dass Desinfektionsmittel zerstäubt ziemlich gut geeignet ist. Nun begannen wir das Mittel auf den Toiletten des Krankenhauses zu ernten. Große Teile der Klinik waren frei zugänglich und der jüngste düste nun mit Rollerblades und mit Rucksack beladen durch die langen Flure und füllte immer einen Teil der in den Toiletten angebrachten Flaschen in leere Colaflaschen in seinem Rucksack um. Er war wirklich ein Meister der Unauffälligkeit. Meistens wurden die Flaschen in den Toiletten ziemlich schnell wieder aufgefüllt, zum Teil konnten wir mehrfach am Tag ernten. So kamen schnell mal bei zwei Sessions 2-3 Liter zusammen. Das Mittel füllten wir draußen dann schließlich in Wassersprühflaschen für die Blumenbewässerung um. Damit konnten wir dann die Unfug"raubzüge" starten. Ich erinnere mich vor allem noch an zwei Vorfälle: bei einer Gelegenheit errichteten wir eine mindestens zwei Meter hohe Holzpyramide am nahen Waldrand und besprühten sie intensiv mit mindestens 2 Litern dieses Mittels. Die Flammen loderten wirklich hoch und die Rauchfahne noch viel höher und wir mussten ziemlich schnell abhauen, denn aufgrund der Rauchentwicklung kamen auch schon bald irgendwelche Leute. Kurze Zeit später suchten wir nach neuen Anwendungsmöglichkeiten und besprühten im Klinikparkhaus die Wand über eine ziemlich große Fläche und zündeten sie an. Da uns diese Aktionen irgendwie noch zu wenig "impact" hatten, beschlossen wir auf heißeres Feuer umzusteigen. Irgendwie kamen wir an einen Gasbrenner mit 2000° Flamme (ich weiß den Wert noch ganz genau, weil ich das damals so toll fand) und dann begannen wir - nach diversen kleineren Vorexperimenten - im Parkhaus die Plastikschalen der Griffe der Notausgangstüren so lange zu zerschmelzen und wieder erstarren zu lassen, bis sie sich auch mit Gewalt nicht mehr öffnen ließen. Nachdem wir auch noch den Schacht der Notausgangtreppen mit verschiedenen Mitteln und Brennstoffen so verkokelt hatten, dass der ganze Schacht schwarz vor Ruß war, kamen wir irgendwann auf den glorreichen Gedanken, dass es vielleicht mal genug sei - vielleicht wurde es auch einfach nur langweilig, das weiß ich nicht mehr so genau.
Dieser von experimenteller Neugier getriebene, sinnlose Vandalismus, nüchtern und am helligten Tage, ist mir heute allerdings ein Rätsel.

Beichthaus.com Beichte #00027314 vom 14.12.2009 um 19:40:02 Uhr (17 Kommentare).

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