Sekundenschlaf

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Waghalsigkeit Feigheit Unfall Auto & Co.

Ich bin mal auf dem Fahrrad eingeschlafen. Ich war irgendwie müde, bin auch nur kurz eingenickt, bin aber davon wach geworden, wie ich gegen einen Mercedes gefahren bin, der am Seitenrand stand. Kurz umgeguckt ob ich gesehen wurde und bin dann abgehauen.

Beichthaus.com Beichte #00028516 vom 13.01.2011 um 12:57:52 Uhr (24 Kommentare).

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Praktikum in einer Autowerkstatt

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Betrug Verrat Ungerechtigkeit Auto & Co. Arbeit Bochum

Bei uns im Ort gibt es eine Autowerkstatt. Ich habe bei dieser bis vor 9 Monaten ein Praktikum gemacht, und weiß das dort fast immer der Kunde über den Tisch gezogen wird. Mal werden Posten auf der Rechnung notiert, die überhaupt nicht gemacht wurden, dann wurden statt auf der Rechnung aufgeführte Neuteile nur Gebrauchtteile eingebaut. Praktikanten machen die Arbeit, die die Gesellen machen. Und der Kunde zahlt dennoch den Stundenlohn eines Gesellen und die Arbeit ist natürlich ziemlich dilettantisch.
Kurz vor dem Ende meines Praktikums habe ich dann den Chef darauf angesprochen was das soll. Er war sogar so offen und meinte, das macht jeder Werkstatt so und wenn er nicht überall bescheissen würde, dann könnte er nicht so schön leben. Über so viel Ungerechtigkeit war ich so sauer, dass ich die Werkstatt überall schlecht gemacht habe und sogar einen Leserbrief an unsere lokale Zeitung geschrieben habe.

Beichthaus.com Beichte #00028501 vom 10.01.2011 um 14:34:58 Uhr in Bochum (11 Kommentare).

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“Beichte

Der Schneeberg

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Rache Stolz Auto & Co. 50+ Aachen

Der Schneeberg
Nachdem die ersten heftigen Schneefälle in NRW eingesetzt haben, quollen die Bürgersteige über vor Schnee und die Straßen waren kaum befahrbar. Ein älterer Herr, der ungefähr gegenüber von mir wohnt, hat die lästige Angelegenheit, beim extrem langsamen rückwärts-rollen aus seiner Einfahrt penetrant die Hupe zu betätigen, damit auch ja keiner von den vielen Fußgängern, die Samstag oder Sonntag Morgen um 7:30 Uhr auf den Bürgersteigen unterwegs sind durch sein überhastetes Fahrmanöver überfahren wird. Dass andere dadurch genervt oder aufgeweckt werden stört ihn wenig. Hinzu kommt, dass er das Schneeschippen ein wenig zu ernst nimmt. Er hat das Auto meiner Eltern vorne und hinten so mit Schnee zugeschippt, dass sie nicht mehr wegfahren konnten. Auf den freundlichen Hinweis, dass ein circa kinderwagenbreiter Pfad auf dem Gehweg reicht, um der Räumpflicht genüge zu tun und dass die Autos ja auch noch weg müssten, kam keine Reaktion außer ein mürrisches "irgendwo muss der Schnee ja hin". Nebenbei muss ich erwähnen, dass wir einen sehr breiten Bürgersteig haben und davor noch extra Parktaschen für die Autos sind. Der Alte hat also den Schnee bis dahin geschippt anstatt ihn am Rand des Bürgersteiges zu lassen.

Zwei Wochen später, als ich zum Training fahren wollte, war mein Auto dran. Egal wie lange und intensiv ich versucht habe, den Schnee zu räumen, ich kam nicht aus der Parklücke. Er hatte sogar von der Bürgersteig-Seite aus den Schnee an meinem Auto bis hoch zum Türgriff festgepappt. Das durfte nicht ungesühnt bleiben. In der Nacht des folgenden Tages habe ich mit drei Freunden, vier Schneeschaufeln und einer Schubkarre einen riesigen Schneehaufen direkt vor seiner Ausfahrt aufgetürmt. Fast der gesamte Schnee der Straße war vor seinem Tor, mannshoch gestapelt. Die kleine Tür an der Einfahrt habe ich natürlich freigelassen damit er noch aus dem Tor kommt um den Haufen zu begutachten.

Das beste kommt erst noch. Als dann am Weihnachtsmorgen das Räumfahrzeug der Stadt kam und einen Riesenschneeberg zu unserem dazu stellte, weil die Jungens wohl dachten es wäre dafür gedacht, konnte ich kaum noch vor Lachen. Einen so großen Schneeberg hatte ich bis dahin kaum gesehen! Ein schlechtes Gewissen habe ich dennoch, da der Berg nach der Hilfe des Räumfahrzeugs so hoch war, dass es Wochen gedauert hat bis der Mann aus seiner Einfahrt kam.

Beichthaus.com Beichte #00028498 vom 09.01.2011 um 20:53:45 Uhr in Aachen (42 Kommentare).

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Schildertausch

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Dummheit Vandalismus Last Night Auto & Co. Tarmstedt

Für die Silvesternacht hatte ein Kumpel eine glorreiche Idee: Die Ortsschilder sämtlicher Dörfer in unserer Gemeinde vertauschen! Da die Idee für Silvester aber zu kurzfristig war und die Leute, die dafür in Frage kämen, doch lieber saufen wollten, zogen wir die Aktion zwei Nächte später durch. Nachdem wir einen dritten Man gefunden hatten, setzten wir uns also zusammen und überlegten, wie man das Ganze am besten durchziehen könnte. Wir überlegten uns, dass es mit einem Auto nicht machbar wäre, alle Schilder der 13 Dörfer in einer Nacht zu vertauschen. Somit beschränkten wir uns jeweils auf das am besten sichtbare. Des weiteren fanden wir es langweilig, die Schilder immer nur einen Ort weiter zu hängen. Darum überlegten wir uns einen "Fahrplan", um zu gewährleisten, dass die Schilder nicht einfach nur im Nachbarort hängen, sondern mindestens im Übernächsten. Wie man die Schilder am besten abbekommt, haben wir bereits eine Nacht zuvor getestet. Nun war also alles geklärt!


Samt 10er Maulschlüssel und Trittleiter machten wir uns also um 12 Uhr auf den Weg. Das erste Schild war ein sehr abgelegenes, um zu verhindern, dass jemand auf dessen Fehlen aufmerksam werden würde. Wir hatten ja noch keines zum ersetzen. Die nächsten Schilder standen meist an der Hauptstraße oder an großen Nebenwegen. Wir gingen immer so vor: Ich fuhr mit dem Auto bis zum Schild, ließ die beiden mit Werkzeug und Trittleiter heraus und parkte das Auto in der Nähe. Als ich dann da war, half ich beim Tauschen und nahm den Kram mit zum Auto. Falls ein Auto kam, passierte nur zwei mal, warfen wir alles in den Schnee und versteckten uns in meiner Karre.
Bei den ersten Schildern war der Ablauf noch etwas schwierig, aber zum Schluss klappte es immer besser. Wir hatten nur eine Kleinigkeit vergessen: Die Schilder waren nicht alle gleich groß und auch nicht an den selben Stellen befestigt. Bei einem wunderten wir uns warum es denn nicht los ging, da bemerkten wir, dass es noch mit zwei Schrauben befestigt war. Aufgrund dieses Fehlers mussten wir ein zu kleines Schild in einen zu großen Rahmen hängen und umgekehrt. Nicht sehr professionell, aber naja nichts klappt perfekt beim ersten mal.


Irgendwann zum Schluss, so um kurz vor 6 Uhr morgens wurde es nochmal heikel. Denn mittlerweile waren wir mitten in den Berufsverkehr geraten und hatten Probleme autofreie Straßen zu finden. Zuerst wollten wir aufhören, doch dann haben wir es doch noch irgendwie geschafft. Wir hingen also um kurz nach 6 das letzte Schild in die abgelegene Straße und hatten somit den Kreis geschlossen.
Um unsere Aktion zu feiern sind wir dann zum örtlichen Bäcker und haben dort einen Kaffee getrunken, hatte ja noch nichts anderes auf). Wir überlegten wie lange es wohl dauern würde, bis das Ganze rückgängig gemacht wird. In unserem Stolz dachten wir an mehrere Tage und vielleicht noch länger. Wir diskutierten auch darüber wie viele tausend Leute wohl davon erfahren und wann uns der Erste darauf ansprechen würde. Wir waren also echt gespannt auf den nächsten Tag.


Irgendwann nachmittags, nachdem ich aufgestanden bin, ging ich also zum nächsten Schild. Und was war? Nichts! Es war genau wie vorher, die Straßenmeisterei musste es bereits zurück gehängt haben. Mit meinen Kumpels bin ich dann nochmal alle Schilder abgefahren. Lediglich das letzte war noch nicht wieder im Rahmen. Und ratet mal wer uns darauf angesprochen hat! Genau, niemand! Dafür sind wir 6 Stunden lang von Ort zu Ort gefahren?! Naja, eine geile Aktion war es trotzdem. Wir sind uns übrigens keiner Schuld bewusst. Die Männer von der Straßenmeisterei haben sich sicher auch über die kleine Schnitzeljagd gefreut, mal was anderes als immer nur Schlaglöcher ausbessern.

Beichthaus.com Beichte #00028483 vom 06.01.2011 um 20:44:31 Uhr in 27412 Tarmstedt (33 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mit 140 durch die Ortschaft

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Waghalsigkeit Ignoranz Hochmut Auto & Co.

Ich möchte beichten, das ich vorgestern nach einem Streit mit meinen Eltern, mit 140 km/h in meiner Ortschaft gefahren bin, und dabei fast jemanden überfahren habe!

Beichthaus.com Beichte #00028461 vom 03.01.2011 um 06:49:45 Uhr (27 Kommentare).

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