Ich würde gerne in einem Anime leben!

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Ignoranz Sucht Gesellschaft

Ich beichte, dass ich die Realität hasse und nicht verstehe wieso. Gegenwärtig studiere ich und schlage mich eigentlich ganz gut. Kann mich sogar auf eine Doktorstelle bewerben. Mit den Frauen läuft es eigentlich ganz gut. Es ist zwar (noch) keine dabei, mit der ich mich fest binden könnte, aber wer weiß. Auch finanziell habe ich derzeit keine Sorgen. Und trotzdem bin ich nicht zufrieden. Momentan flüchte ich mich eher in die Welt der Mangas und Animes. Z. B. kann ich stundenlang Animes schauen. Sache ist aber, dass beispielsweise der Tod von bestimmten Anime-Figuren mich stärker emotional trifft, als beispielsweise der Tod meiner Oma. Ich bin gerne auf Conventions unterwegs, da ich mich in dieser Welt eher zu Hause fühle als im realen Leben. In letzter Zeit räume ich zudem viel von den Animes, Gutes wie Schlechtes... wie z. B. dass es mir obliegt, den Tod einer Animefigur zu verhindern.

Ich meine, in der realen Welt funktioniere ich. Mache meinen Job, Studium und komme meinen Verpflichtungen nach. Ich habe ein soziales Umfeld, das ich tief im Herzen wirklich mag. Die Leute sind ok, aber nerven mich. Ich selbst werde ironischerweise als offen, geduldig, verständnisvoll, hilfsbereit und vor allem als pflichtbewusst beschrieben. Aber nochmal zu Frauen: Es gibt einige, mit denen ich regelmäßig schlafe, aber ich will gar keinen engeren Kontakt. Interessanterweise rennen die mir nach. Aber, das alles bedeutet mir absolut nichts. Meine Gedanken und offen gesagt meine Träume, mein Herzen kreisen sehr viel um Anime. Es ist, als hätten sich meine Gefühle in eine andere Welt verlagert. Für diese Welt habe ich wenig übrig. Ich meine, solange ich funktioniere, ist ja alles gut. Vor meiner eigenen Wahrnehmung kann ich meine Animesucht also gut verstecken.

Und jetzt kommt noch was: Ich hatte mal ein Treffen mit einer Animebraut und Cosplayerin. Ich habe auch mit der geschlafen. Diese Frau ist cholerisch, hat keine Manieren, isst nur eine Scheibe Toast am Tag... Kurz: Sie ist eine Katastrophe. Von allen Damen, mit denen ich etwas hatte, löste ausgerechnet diese die großten Gefühle in mir aus. Zwar überwiegen die negativen Gefühl, aber trotzdem wäre sie, wenn es möglich wäre, die Frau, mit der ich am meisten Zeit verbringen will. Und ich meine, es gibt so viele, die mit mir zusammen sein wollen: Schönere, Reichere, psychisch Stabilere. Ich bitte zum einen um Absolution dafür, dass ich die reale Welt so verachte, obwohl ich eigentlich ein ganz gutes Leben habe und viel wichtiger, haltet mir mal den Spiegel vor. Soll ich was tun? Bin ich normal?

Beichthaus.com Beichte #00040089 vom 24.07.2017 um 17:55:18 Uhr (17 Kommentare).

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Schlappi und der Sexlord

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Peinlichkeit Begehrlichkeit Fetisch Last Night

Vor vier Jahren war ich (m/26) in Frankfurt, um den Geburtstag meines Onkels zu feiern. Nach dem Geburtstag blieb ich noch eine Woche in Frankfurt und besichtigte die Stadt. Eines Abends traf ich in einem Club einen Mann Anfang dreißig. Wir unterhielten uns, die Stimmung […]
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Beichthaus.com Beichte #00040081 vom 23.07.2017 um 19:50:34 Uhr (14 Kommentare).

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Die Insekten haben sich gegen mich verschworen!

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Aggression Hass Tiere Karlsruhe

Ich (m/19) hasse Insekten und Spinnen, außer Bienen! Sie sind nervig, sehen eklig aus und fühlen sich unglaublich mächtig, wenn sie durch mein Fenster fliegen, in der Hoffnung, meinen Tag zu ruinieren. Gestern Nacht flog eine Motte in mein Zimmer und schwirrte wie […]
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Beichthaus.com Beichte #00040075 vom 22.07.2017 um 13:55:31 Uhr in Karlsruhe (19 Kommentare).

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Die beste Freundin aus meiner Jugend

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Falschheit Selbstsucht Engherzigkeit

Ich (m/23) möchte mir etwas von der Seele schreiben. Mit etwa 14/15 Jahren habe ich ein sehr nettes Mädel kennengelernt. Wir verstanden uns auf Anhieb prima und konnten über alles mögliche reden. Mit der Zeit wurden wir ziemlich "dicke", wir haben nächtelang geredet. Sie ist hübsch, klug, hat eine riesige Portion Humor und der zwischenmenschliche Umgang mit ihr war echt leicht, weil sie ein sehr freundliches und warmes Wesen hat. Ich glaube, es war absehbar, dass ich mich in sie verliebe. Und so kam es auch. Zwischenzeitlich hatte sie eine länger Beziehung mit einem Kumpel von mir. Unser Kontakt hatte sich dadurch aber nicht eingeschränkt. Klar hat es wehgetan, sie mit einem anderen zu sehen, oder wenn sie mir davon erzählt hat, aber ich war zu stolz um ihr etwas von meinen Gefühlen zu erzählen. Ehrlich gesagt wollte ich auch nichts sagen, weil mir klar war, dass ich unsere gute Freundschaft riskiere und womöglich ihre Beziehung kaputtmache. Es vergingen qualvolle Monate und irgendwann habe ich es nicht mehr ausgehalten und ihr alles erzählt. Ihr war es sichtlich unangenehm, weil sie nicht dasselbe für mich empfand. Tausende Male hat sie sich dafür entschuldigt.

Nachdem ich ihr die Wahrheit erzählt habe, flachte unser Kontakt über Monate langsam ab. Irgendwann zog sie wegen einer Ausbildung 100 km weiter weg und so verloren wir uns ganz aus den Augen. Es vergingen ein paar Jahre und ich fing an zu vergessen. Ich lernte meine jetzige Partnerin kennen. Aufgrund einiger Umstände ist die gute Freundin nach ein paar Jahren wieder zurückgezogen. Ich wusste es, hatte aber kein Interesse daran, wieder Kontakt aufzubauen. Eines Tages habe ich aber bei einer von mir geplanten Intrige ihre Hilfe benötigt. Intrige ist hier das falsche Wort. Das was ich plante, plante ich in guter Absicht. Ich schrieb sie an und wir trafen uns - meine Partnerin wusste davon nichts, da sie extrem eifersüchtig ist. Vor allem weil sie weiß, dass da meinerseits vor ein paar Jahren etwas war. Es hat mich gewundert, dass unser Verhältnis nach fast fünf Jahren immer noch so gut war - als wäre sie nie weg gewesen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich Beziehungsprobleme und wie bereits damals konnten wir nach wie vor über alles mögliche reden. So trafen wir uns immer wieder Abends und redeten bis tief in die Nacht.

Es hat Spaß gemacht, mich wieder mit ihr unterhalten zu können. Ich habe sie in meinen Freundeskreis integriert, wofür sie dankbar war, da sie nach der Rückkehr hier kaum noch Freunde hatte. Wir trafen uns immer öfter und irgendwann hat natürlich auch meine Partnerin davon Wind bekommen. Es gab natürlich einen riesigen Krach. Meine Partnerin hat sich alles mögliche ausgemalt. Ich muss an dieser Stelle deutlich sagen, dass zwischen mir und der guten Freundin in dieser Zeit nie etwas gelaufen ist - zumindest sexuell. Allerdings habe ich auch festgestellt, dass ich mich mit den zunehmenden Treffen wieder in sie verliebte. Um die Beziehung mit meiner Partnerin zu retten, traf ich eine radikale Entscheidung: Ich ließ den Kontakt mit meiner guten Freundin wieder abflachen. Erst langsam und sanft und dann abrupt.

Ich kann mich an die letzte Nachricht von ihr sehr gut erinnern. "Du bist so ein Arsch! Erst integrierst du mich in deinen Freundeskreis und auf einmal meldet sich niemand mehr. Ganz ehrlich, ich verstehe die Situation mit deiner Partnerin, aber du solltest dich auch mal entscheiden, wie wichtig dir unsere Freundschaft ist. Ich habe doch auch mit deiner Partnerin geredet und war sogar auf ihrem Geburtstag. Wenn du den Kontakt willst, melde dich. Ansonsten brauchst du dich nicht melden, weil ich solche Freunde nicht brauche." Nachdem ich diese Nachricht gelesen habe, habe ich für ein paar Minuten kurz inne gehalten und ihre Nummer gelöscht. Logischerweise habe ich mich auch nicht mehr gemeldet. Sie ist irgendwann wieder 300km weit weggezogen und hat eine neue Beziehung angefangen. Das ist jetzt bald ein Jahr her. Ich denke hin und wieder an sie und vermisse unsere nächtelange Gespräche. Ich möchte beichten, dass ich unehrlich zu meiner Partnerin war und dadurch einen Menschen verletzt habe, der mir sehr nahe stand und mir etwas bedeutet hat.

Beichthaus.com Beichte #00040067 vom 20.07.2017 um 16:19:45 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wir sind alle handysüchtig!

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Engherzigkeit Neugier Sucht Telefon Gesellschaft Berlin

Ein Kumpel von mir, der sich sehr gut mit Technik auskennt, hat mir mal einen Störsender gebastelt, der im Umkreis von fünf Metern die Datenverbindungen stört und Kommunikation fast unmöglich macht. Mit diesem aktiven Störsender in der Tasche habe ich mich mal an eine volle Straßenbahnhaltestelle gestellt. Und es klappt wirklich. Man hat sofort gemerkt, das die Leute um mich rum alle kein Netz mehr hatten.

Ich habe das eigentlich nur mal aus Spaß gemacht. Aber dann habe ich gemerkt, wie abhängig die Menschen von ihren Smartphones sind. Es ist richtig erschreckend, welche Panik ausbricht, wenn das Netz mal weg ist. Man bekommt teilweise richtig Angst, weil einige Leute, die kein Internet mehr haben, gleich ausrasten und randalieren. Oder wenn irgendwelche Mädchen fast einen Kreislaufkollaps bekommen, wenn die Whatsapp-Nachricht nicht weggeschickt wird. Ich weiß nicht, was ich davon noch halten soll... Wie abhängig man sich von einem Computerchip macht... Arme Welt.

Beichthaus.com Beichte #00040066 vom 20.07.2017 um 13:07:20 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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