In flagranti erwischt

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Fremdgehen Verzweiflung Partnerschaft

Es begann vor ungefähr sechs Monaten, als mich (w/20) in der Uni ein junger Mann (24) ansprach. Wir unterhielten uns lange, er meinte, ich sei ihm schon öfter aufgefallen und schließlich tauschten wir unsere Nummern aus. Eine Weile schrieben wir nur und redeten, wenn wir uns in der Uni begegneten. Irgendwann jedoch trafen wir uns privat und er ließ mich glauben, an einer Beziehung mit mir interessiert zu sein. Beim zweiten Treffen küssten wir uns und es schien, als seien wir jetzt fest zusammen.

Irgendwann schliefen wir natürlich auch miteinander, jedoch meistens nur bei mir. Wenige Male waren wir auch bei ihm zu Hause, wo mir sofort beim ersten Mal ein Bild an der Wand von ihm und einer Frau auffiel. Das war angeblich seine Schwester, mit der er ein sehr gutes Verhältnis pflegte. Daher fragte ich auch nicht weiter nach, als ich in der Wohnung immer wieder noch mehr Bilder von den beiden fand. Ins Bad durfte ich jedoch nie, weil "er sich dafür schämte, dass dieses so unaufgeräumt ist." Im Nachhinein frage ich mich, wie ich ernsthaft so blöd sein konnte, ihm das alles abzukaufen. Meine Alarmglocken hätten schon längst schrillen müssen, doch ich war unglaublich verliebt und naiv. Wie hätte so ein lieber, sensibler und gutmütiger Mensch mich anlügen sollen?

Vor wenigen Wochen war ich wieder bei ihm und wir waren gerade so richtig bei der Sache - jedoch im Stehen, ich an die Wand gedrückt. Er stand mit dem Rücken zur Schlafzimmertür, ich konnte direkt auf die Tür blicken. Und plötzlich stand eine fremde Frau in der Schlafzimmertür und schaute uns entsetzt an, ohne einen Ton von sich zu geben - seine offizielle feste Freundin. Mein "Freund" bemerkte sie erst mal gar nicht und vögelte ungehemmt weiter. Sie und ich starrten uns entsetzt in die Augen, bis sie plötzlich anfing, hysterisch zu schreien.

Ich schäme mich so unbeschreiblich dafür, was passiert ist. Dass ich etwas mit einem vergebenen Mann hatte und zu dumm war, das zu begreifen. Dass ich seine inzwischen Ex-Freundin so sehr damit verletzt habe. Und dass sie uns zu allem Überfluss auch noch in flagranti sehen musste.

Die eigentliche Beichte, für die ich mich noch viel mehr schäme, kommt aber erst noch: In meinen Fantasien finde ich diese Situation inzwischen sehr erregend. Ich stelle mir genau diese Situation vor, wenn ich masturbiere, nur, dass ich die Freundin nicht entsetzt anstarre, sondern sie böse anlächle, während ich komme. Ich stelle mir immer vor, mir wieder einen vergebenen Mann zu angeln, um es darauf anzulegen, dass uns seine Freundin erwischt.

Ich weiß nicht, was ich daran so geil finde, denn eigentlich ist es einfach nur ekelhaft und gemein. Und wie gesagt schäme ich mich auch dafür, mit einem Vergebenen geschlafen zu haben. Ich würde das natürlich auch nie in die Tat umsetzen, denn vergebene Männer sind grundsätzlich tabu und ich würde auch nicht wollen, dass mein Freund mich betrügt. Trotzdem bitte ich um Absolution für meine unzüchtigen Taten und Gedanken.

Beichthaus.com Beichte #00039551 vom 01.04.2017 um 22:21:29 Uhr (12 Kommentare).

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Die mollige Rothaarige aus meiner Schulzeit

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Boshaftigkeit Hass Schule Bochum Realschule

Tja, wie fange ich an? Es geht um meine Schulzeit. Ich bin Jahrgang 1972 und besuchte eine Realschule in einem Ortsteil von Bochum. Es muss die sechste oder siebte Klasse gewesen sein, als sich unschöne Dinge ereigneten. Wir hatten in der Klasse eine rothaarige, sommersprossige […]
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Beichthaus.com Beichte #00039539 vom 29.03.2017 um 14:32:57 Uhr in Bochum Realschule (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die studentische Nutten-WG nebenan

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Prostitution Nachbarn Studentenleben WG Berlin

Die studentische Nutten-WG nebenan
Vor ein paar Jahren bin ich (m/29) zum Studieren nach Berlin gezogen. Nebenan wohnte eine ältere Dame, die immer etwas zu meckern hatte. Selbst wenn ich in normaler Lautstärke einen Film guckte, hämmerte es irgendwann an der Tür. Irgendwann wurde die Meckertante […]
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Beichthaus.com Beichte #00039529 vom 25.03.2017 um 14:51:22 Uhr in Berlin (Steglitz) (22 Kommentare).

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Big Big World

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Peinlichkeit Urlaub

Es ist schon etliche Jahre her, damals war ich (w) 13 und mit meinen Eltern sowie meiner gleichaltrigen besten Freundin im Campingurlaub. Meine Freundin und ich schwärmten auf dem Campingplatz für einen jungen Holländer, der Anfang bis Mitte 20 war und wie so ein richtiger "Sunnyboy" aussah - eben der Traum 13-jähriger Mädchen. Wir überlegten uns alles mögliche, um ihm zu gefallen. Auch meine Eltern (die wirklich lieb und für jeden Spaß zu haben sind) hatten ganz viel liebevolles Verständnis für unsere Schwärmerei, zumal alles im normalen Bereich blieb. An einem der Tage kamen wir auf die Idee, ihm ein Ständchen zu singen. Also übten wir das Lied, und als wir dann festgestellt hatten, dass er im Wohnmobil war, begannen wir "Big Big World" von Emilia zu singen, unser damaliges Lieblingslied.

Doch plötzlich, wir waren fast fertig, hörten wir, wie eine Frauenstimme "Geert" rief und dann irgendwas auf holländisch. Wir bekamen einen Schreck, denn unser Schwarm hieß nicht Geert, sondern Piet! Und dann kam grinsend ein Mann mittleren Alters heraus, der es richtig amüsant fand, dass wir ihm ein Ständchen gesungen haben. Es war der Vater unseres Schwarms, seine Eltern wohnten eigentlich auch auf dem Campingplatz, aber in einem anderen Wohnmobil. Das war uns so peinlich. Der Vater fand es lustig, die Mutter auch und meine Eltern später auch. Aber von Piet haben wir uns dann ferngehalten, so peinlich war uns das.

Beichthaus.com Beichte #00039528 vom 24.03.2017 um 19:41:51 Uhr (11 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Die wilden Storys in meinem Tagebuch

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Falschheit Lügen Begehrlichkeit Gesellschaft Hamburg

Ich (w/34) war in meiner Jugend nicht so beliebt. Während alle meine Freundinnen mit 14-15 Jahren den ersten Freund hatten, schaute ich nur doof in die Röhre. Als dann meine drei Jahre jüngere Schwester auch noch mit einem Typen ankam, wusste ich, so konnte es nicht weitergehen. Bei meinem Schwarm war ich rüde abgeblitzt und die Sprüche über mich in der Öffentlichkeit wurden schlimmer, als ich 17 Jahre alt wurde und immer noch keinen Freund hatte. Also musste ich zu einem "Trick" greifen, um mir einen "Ruf" zu erarbeiten: Ich schrieb schon seit meinem 12. Geburtstag Tagebuch. Allerdings hatte ich nur bis ca. 14 oder 15 Jahre reingeschrieben, danach war es mir zu kindisch und es verstaubte in einer Kiste. Es standen auch nur langweilige Sachen drin wie: "Heute war ich mit meiner Familie im Zoo", oder: "Ich war heute mit meiner Freundin im Kino, der Film war ganz lustig."

Naja, ich dachte mir, ich könnte das Tagebuch nachträglich aufpimpen. Also schrieb ich mit 17 Jahren rückwirkend wilde Geschichten über mich rein, die in meinem Alter von 14-16 spielten mit früherem Datum und ungefähr so gingen: "Wenn meine Freundinnen wüssten, dass ich heute bei M. übernachtet habe! Alle denken, ich wäre eine graue Maus, dabei ging es richtig zur Sache..." Auch mein erstes Mal erdichtete ich ausgiebig auf dem Papier, obwohl ich zu dem Zeitpunkt noch mit keinem Jungen geschlafen hatte. Ich beschrieb mich als Luder, das auf einer Party einen wesentlich älteren Typen von der Schule abgeschleppt hatte und im Suff auf seinem Bett geknackt wurde und dass es schrecklich war, weil mich dieser Typ langweilte.

Jedenfalls sorgte ich in den Wochen drauf dafür, dass ich immer wieder beiläufig einstreute, dass ich mein Tagebuch gut versteckt hätte, weil da ja auch intime Details drin stünden. Ich hatte auf meinen neugierigen Bruder gesetzt (der erst 14 war), der ständig in meinem Zimmer und dem meiner Schwester rumschnüffelte. Und Bingo! Mein Plan ging auf! Einige Wochen später kam meine Schwester zu mir und berichtete aufgeregt, mein Bruder hätte mein Tagebuch "gefunden" und da ständen ja ziemlich krasse Sachen über mich drin. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Wie ich es geplant (erhofft) hatte, machten meine Geschichten zuerst in der Familie die Runde und dann bei meinen Freundinnen. Meine Geschwister waren nämlich auch bei einigen Treffen bei uns dabei, da sie mit meinen Freundinnen auch befreundet waren. Ein Glück, dass Menschen, vor allem Weiber, so tratschsüchtig sind!

Es kamen die erwarteten Sprüche, danach war mein "guter Ruf" geschaffen. Ich beichte, dass ich allen etwas vorgelogen habe, nur um selbst als die wilde Stute dazustehen, und damit keiner weiß, dass ich bis zu meinem 20. Geburtstag noch unberührt war. Außerdem lache ich über meine dummen, oberflächlichen Freundinnen von damals, die echt zu dämlich waren, um zu checken, dass meine Geschichten nicht echt waren. Auch meine Familie war zu dumm, um misstrauisch zu werden. Immerhin war es auffällig, dass ich angeblich mit zig Typen rumgemacht haben sollte, aber fast immer zu Hause war und nie einen von meinen "Freunden/Lovern" mitgebracht hatte. Die Welt ist schon grausam, dass man so etwas nötig hatte.

Beichthaus.com Beichte #00039520 vom 23.03.2017 um 11:26:45 Uhr in Hamburg (7 Kommentare).

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