Das Gefühl mein Leben wäre vorbei

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Trunksucht Gewalt Wollust Lügen Verzweiflung

Ich mache alles was andere wollen, bin aber trotzdem ein Fisch der gegen den Strom schwimmt. Jetzt bin ich gerade mal 20 Jahre alt und weiß einfach nicht mehr weiter. Ich habe das Gefühl mein ganzes Leben ist vorbei. Als mich vor einem Jahr meine große Liebe und Jugendliebe nach vier Jahren verlassen hat brach für mich meine heile Welt zusammen. Dieser Schmerz war das Schrecklichste was mir je geschehen ist und jeden Tag holt er mich aufs neue ein. Nach der Trennung begann ich mich jedes Wochenende zwei Mal in der Disko zu besaufen. Es kam zu Schlägereien, wurde auch schon von der Polizei abgeführt und eine Anzeige läuft gegen mich. Die Nacht in der Zelle war auch nicht gerade angenehm, habe dort auch nur durchgeheult. Oft bin ich auch bei fremden Frauen aufgewacht. Hört sich leider schöner an als es ist. Ich finde das schrecklich! Das ist das schlimmste Gefühl. Ich wusste nicht wo ich bin und mit der Situation umgehen soll. Der Augenblick der Trunkenheit ist etwas sehr schönes für mich aber in solchen Situationen wünsche ich mir dann doch eine Freundin. Leider hab ich nicht die Kraft mich einer neuen Frau anzuvertrauen. Die Frauen die ich abschleppe sind für mich nur ein Stück Fleisch. Denen erzähle ich nur Lügen über mich. Ich benutzte auch meinen eigenen Namen nicht. Meistens weiß ich den ihren auch nicht mehr. Gestern Nacht konnte ich nicht schlafen, da hab ich einfach mal die Frauen des letzten Jahres im Kopf zusammen gezählt. Es waren 15 und von 11 wusste ich nicht mal mehr deren Namen. Darauf flossen mir sogar Tränen. Sicher, die meisten denken jetzt ob ich bescheuert bin aber ich bin eigentlich ein Mensch der Liebe wie die Luft zum atmen braucht. Ich geh an dieser Situation zugrunde. Von der Arbeit aus habe ich mich jetzt auch für 2 Jahre nach China versetzen lassen um aus der ganzen Scheiße rauszukommen. Ich habe jetzt aber Angst, dass ich nicht mehr zurückkehren werde. Dort werde ich wahrscheinlich noch mehr vereinsamen und mir eine Kugel setzen. Die Welt ist mich dann los und ich mein erbärmliches Leben in dem ich nichts erreicht habe.

Beichthaus.com Beichte #00027707 vom 13.04.2010 um 19:34:13 Uhr (32 Kommentare).

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Fahrradbremsen durchgeschnitten

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Gewalt Waghalsigkeit Verzweiflung Kinder Familie

Ich bin sauer auf mich wegen dieser Sache und ich werde es mir wohl nie verzeihen können. Ich muss das jetzt loswerden. Mein Bruder und ich haben uns als Kinder viel gestritten. Wir haben uns auch oft streiche gespielt, harmlose Kinderstreiche. Aber es war klar, dass irgendwann einer von uns zu weit gehen würde. Und das war in diesem falle ich. Ich schnitt seine Fahrradbremsen durch. Es war nicht so böse gemeint, nein, das war es nicht, wirklich nicht, höchstens ein bisschen. Er fuhr einen Berg herunter und er konnte nicht anhalten. Es kam ein Auto. Ich habe es gesehen. Ich habe es alles mit angesehen. Und es war meine schuld! Und ich konnte nicht helfen. Mein Bruder ist seit seinem siebten Lebensjahr querschnittsgelähmt. Der Autofahrer brach sich beide Arme. Ich pflege meinen Bruder heute. Das ist das einzige, was ich tun kann, um ein bisschen mein gewissen zu beruhigen. Um einen kleinen Teil der großen Schuld loszuwerden, die ich auf mich geladen habe, mit einem dummen, unüberlegten Kinderstreich. Und es ist die einzige gerechte Strafe für mich. Denn jedes mal, wenn ich meinen Bruder sehe, sehe ich ihn wieder, diesen Unfall. Nur sehen, immer nur sehen, nie etwas tun können. Immer das gleiche. Sehen ändert nichts. Man muss etwas tun. Wenn ich das nur damals gewusst hätte. Ich hasse mich dafür, was ich getan habe, und ich hasse mich dafür, was ich nicht getan habe. So sehr. so so so sehr. Ich will am liebsten sterben. Mich nicht mehr selbst zerfleischen für das, was nicht mehr zu ändern ist. Doch ich kann nicht sterben, das kann ich meinem Bruder nicht antun. Es wäre selbstsüchtig, schon wieder. Immer bin ich selbstsüchtig, egoistisch. Und ich will das nicht mehr sein. Nie wieder. Nein, niemals wieder.

Beichthaus.com Beichte #00027705 vom 13.04.2010 um 01:53:48 Uhr (46 Kommentare).

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Die undankbare alte Dame

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Boshaftigkeit Rache Arbeit 50+ Lichtenfels

Ich bin Azubi zum Altenpfleger. Ich hatte mal wieder einen Praxiseinsatz in einer Einrichtung. Jeden Morgen musste ich zu einer älteren Dame ins Zimmer und ihr bei der Grundpflege helfen. Und jedes mal maulte sie mich an, dass ich sie so grob anfasse, und doch ein vorlautes und unfreundliches Mundwerk habe. Nach 13 Tagen hat es mir dann echt gereicht. Ich habe dann so getan, als wäre sie taub, sprich: ich habe beim reden nur die Lippen bewegt und meine Stimme weggelassen. Die Dame ist natürlich fast verzweifelt und hat geflucht und rumgeschrien. Nach einiger Zeit habe ich dann wieder normal mit ihr geredet und ihr gesagt: das kommt davon wenn man unfreundlich zum Personal ist. Und seitdem ist sie eine der freundlichsten Personen.

Beichthaus.com Beichte #00027702 vom 10.04.2010 um 23:09:40 Uhr in Lichtenfels (30 Kommentare).

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Kein Toilettenpapier zu Hause

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Faulheit Trägheit Unreinlichkeit Zürich

Ich möchte beichten, dass ich seit circa 5 Wochen kein Toilettenpapier mehr zu hause habe, weil ich schlichtweg zu faul bin mir neues anzuschaffen. Das heißt ich gehe nach Möglichkeit nur noch an meinem Arbeitsplatz für "große Jungs". Falls dies nicht möglich ist wird mein Hinterteil zu hause mit der Duschbrause in der Wanne gesäubert. Peinlich ist mir das jeweils nur, wenn ich Besuch habe und der dann aufs Klo muss. Meiner Meinung nach mach ich aber unserer Umwelt einen Gefallen mit diesem sonderbaren Ritual. Es muss kein Baum im Dschungel gefällt und zu Holz verarbeitet werden, damit mein Hintern sauber bleibt.

Beichthaus.com Beichte #00027693 vom 08.04.2010 um 11:10:50 Uhr in Zürich (43 Kommentare).

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Der Schlankheitswahn meiner Schwester

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Zwietracht Boshaftigkeit Hass Ungerechtigkeit Familie

Der Schlankheitswahn meiner Schwester
Meine Schwester ist so Diätversessen, dass ich manchmal richtig ausrasten könnte. Sie selbst ist schlank, was sowieso genetisch in unserer Familie liegt, aber das Nervige daran ist, dass sie nicht aufhören kann, es allen unter die Nase zu reiben, die es nicht sind. Da ich auch ziemlich schlank, bzw. normal bin, ist es mir meistens erspart geblieben, aber mein Mann ist etwas kräftiger, und jedes Mal, wenn sie bei uns isst, ist das Gewicht meines Mannes das Hauptthema des Abends. Und meistens auf so eine fiese Art und Weise, dass meinem Mann mitten drin der Appetit vergeht, er sein Essen stehen lässt und erst einmal für eine Weile aus dem Esszimmer verschwindet. Dabei ist er bei 1,80m gerade mal 85 kg schwer und vieles davon sind Muskeln, da er sechsmal in der Woche ins Gym geht. Ihren eigenen Freund muss ich wohl kaum erwähnen - der bringt inzwischen, bei etwa der gleichen Größe wie mein Mann, nur noch knapp 65 Kilogramm auf die Waage und hat somit 15 kg abgenommen, seit er mit ihr zusammen ist. Und glücklich wirkt er ganz bestimmt nicht.

Über Weihnachten hat mein Mann es sich richtig gut gehen lassen, was mich an sich sehr glücklich gemacht hat, da er einen sehr stressigen Job hat und selten so gut entspannen kann. Ich habe ihn gut und glücklich bekocht, und klar hat er auch das eine oder andere Pfund zugelegt. Diesen Sonntag, beim Ostertreffen mit der Familie, hat sie sich doch tatsächlich getraut, meinem Mann vor versammelter Familie an den Kopf zu werfen, er sei fett geworden und dass er wohl nicht genug Sex von mir kriegt und deshalb Frustfressen betreibt. Meinem Mann war es so peinlich, dass er den Osterbraten nicht mal angefasst hat und seit dem allgemein nur noch wenig isst. Ich war so sauer, dass ich noch am gleichen Tag die Abführtropfen meiner Mutter aus dem Medizinschrank geschnappt habe und ihr eine ordentliche Menge davon unter den Tee gemischt hab, so dass sie fast den ganzen Abend überwiegend auf der Toilette verbracht hat. Geschieht ihr recht.

Beichthaus.com Beichte #00027687 vom 06.04.2010 um 19:52:40 Uhr (81 Kommentare).

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