Blutige Fingerkuppen

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Selbstverletzung Sucht Zwang Verzweiflung Gesundheit

Seit ich in der 2. Klasse bin, mittlerweile bin ich 22, bearbeite ich täglich meine Hände. Das heißt ich ziehe mir quasi selbst die Haut von den Fingern, manchmal bis es blutet, was ich im ersten Moment sogar toll finde. Fragt mich nicht, warum ich das mache und wie ich überhaupt auf so etwas gekommen bin! Ich will mir ja auch selber keine Schmerzen zufügen oder so, denn wenn es anfängt weh zu tun, ist halt ein anderer Finger dran. Es ist eher so, dass mich das beruhigt und mittlerweile total zur Gewohnheit für mich geworden ist! Ich würde so gern damit aufhören, aber kann es einfach nicht! Im Gegenteil, vor circa 3 Jahren habe ich nämlich leider dank einer Blase angefangen, mir die Haut an der Fußsohle auch abzuziehen. Es ist so schrecklich, weil es wie eine Sucht für mich ist! Statt aufzuhören, was ich ja will, überkommt es mich dann manchmal und ich mach es noch schlimmer. Überhaupt mache ich oft Sachen, die mir Schaden, obwohl ich es besser weiß, aber in dem Moment überkommt mich einfach der Drang. Ein großes Problem habe ich, wenn ich mit jemandem Schwimmen gehen soll, weil man dann leider alles sieht was ich Händen und Füßen angetan habe. Ich weiß, dass ist nicht normal beziehungsweise ich bin es nicht, aber ich kann einfach nicht damit aufhören, selbst dann nicht, wenn ich mir Pflaster drauf klebe.

Beichthaus.com Beichte #00029172 vom 19.07.2011 um 16:44:18 Uhr (25 Kommentare).

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Wer braucht schon einen Arzt?

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Diebstahl Betrug Missbrauch Geiz Gesundheit

Was ich mache, spielt sich schon seit einigen Jahren so ab. Vor circa 2-3 Jahren war ich beim Arzt, allerdings war keine Arzthelferin vorne am Empfang. Ich wusste, dass ich eine Bronchitis habe und wollte eigentlich nur zum Arzt, um mir Antibiotika verschreiben zu lassen. Als ich dann vorne einen ganzen Haufen (mindestens 1.000 Stück) Rezeptzettel herumliegen sah nahm ich mir 10 Stück mit. Danach war ich normal beim Arzt und habe mir ein Rezept geben lassen, um zu wissen, wie das genau aussieht und die Unterschrift des Arztes zu haben. Zuhause kopierte ich die Zettel (wobei es sehr viel Arbeit war, passendes Papier zu finden). Seitdem war ich nicht mehr beim Arzt, wenn ich richtig krank bin, nutze ich das Internet um herauszufinden, was ich habe und schreibe mir selbst ein Rezept. Einerseits spare ich mir den Arztbesuch, andererseits muss ich die Medikamente selbst zahlen und bekomme nichts von der Krankenkasse, aber das ist es mir wert. Allerdings habe ich noch nie irgendwelchen Missbrauch betrieben, mir also Morphium oder ähnliches verschrieben, sondern hole mir wirklich nur das, was ich brauche, Antibiotika, Ibuprofen usw.

Hiermit beichte ich, seit mehreren Jahren "Medikamentenmissbrauch" zu betreiben, indem ich mir selbst Rezepte schreibe. Mein Arzt klagte immer über die viele Arbeit und dass er nicht nach Hause zu seiner Frau könnte, nun entlaste ich ihn etwas. Außerdem ist zu sagen, dass ich bisher keine Probleme mit meiner Methode hatte, bisher wurde ich immer wieder gesund. Der Wert der Medikamente dürfte so um die 500 Euro liegen, die ich selbst zahlte ohne Krankenkasse, dafür spare ich mir Arztkosten, gleicht sich aus.

Beichthaus.com Beichte #00029165 vom 18.07.2011 um 14:32:26 Uhr (36 Kommentare).

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“Beichte

Die Korsakow-Kranke

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Ungerechtigkeit 50+ Arbeit Ernährung Gesundheit Bottrop

Vor einiger Zeit arbeitete ich als 1-Euro-Jobber einer Einrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen aller Art. Dort gab es auch eine ältere Dame, die an Korsakow (einer Krankheit, bei der man das Gedächtnis verliert) erkrankt war. Sie war aber trotz allem noch sehr fit und ich habe mich immer super mit ihr verstanden. Leider hatte diese Frau keine Verwandten und Freunde, die sie besucht haben, und war deshalb auch oft sehr traurig. Die einzige Freude, die man ihr machen konnte, waren Spaziergänge und ab und zu ein paar Süßigkeiten zum Essen. Leider hatten die Betreuer dieser Einrichtung die Süßigkeiten der älteren Frau ohne erfindlichen Grund rationalisiert. Sie war weder übergewichtig, noch hätten die Leckereien sie vom Mittagessen abgelenkt. Und weil ich diesen Umstand mehr als ungerecht empfand, nahm ich die Frau häufig mit zu einem Spaziergang, wo ich ihr dann immer Eis, Kekse und andere Leckereien spendierte. Sie war immer sehr dankbar über die kleinen Aufmerksamkeiten und hat mich nie verpetzt. Obwohl ich dort nicht mehr arbeite, habe ich immer noch ein sehr gutes Verhältnis zu ihr.

Beichthaus.com Beichte #00029158 vom 14.07.2011 um 13:03:13 Uhr in Bottrop (23 Kommentare).

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Kollaps

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Ignoranz Lügen Feigheit Gesundheit

Ich bin eigentlich ein sehr hilfsbereiter Mensch, aber heute hat es mich total kalt erwischt. Ich kämpfe bei diesen hohen Temperatur schon seit einigen Tagen mit Kreislaufproblemen und habe mir den heutigen Tag frei genommen. Den nützte ich für etwas Bewegung und so ging ich für knapp eine Stunde Nordic Walken im angrenzenden Park-Bereich. Obwohl ich vorher viel Flüssigkeit zu mir nahm, bemerkte ich dass es mir etwas schwindlig wurde, und deshalb unterbrach ich meine sportliche Aktivität, um mir in einem Supermarkt etwas zu trinken zu kaufen.

Als ich wieder raus ging, sah ich dass am Parkplatz des Supermarkts ein Mann lag, der scheinbar einen epileptischen Anfall hatte. Zwei Leute kümmerten sich direkt um ihn, weitere 5 standen blöd rum und sahen nur zu. Eine Frau sprach mich an, ob ich ein Handy dabei hätte, um die Rettung zu rufen. Ich verneinte kurz (obwohl ich das Handy dabei hatte), weil ich selbst schon knapp vorm Kreislauf-Kollaps stand, und das Gefühl hatte, das ich dann selbst gleich umkippen werde, wenn ich hier noch den Held spiele und 15 Minuten Hilfe leisten muss bis die Rettung kommt. Ich ging also in die nächste Gasse suchend nach einer Sitzgelegenheit, damit ich mich mal hinsetzen kann, mein Getränk aufmachen kann, und meinen Kreislauf so einigermaßen in den Griff zu bekomme.
Danach hab ich mein Handy genommen, den Notruf gewählt und ihnen alles erklärt. Nach circa 10 Minuten sah ich dann die Rettung mit Blaulicht kommen, und ich warf noch kurz einen Blick auf den Mann, der dort noch immer lag. Er wurde scheinbar gut betreut, und ins Krankenhaus gebracht. Ich hätte eigentlich von vornhinein bei ihm bleiben müssen, immerhin lag der Mensch am Boden, zitterte am ganzen Körper und hatte Schaum vorm Mund. Andererseits hatte ich selbst schon so zittrige Hände und wär fast umgekippt. Hoffe, dem Kerl geht es gut!

Beichthaus.com Beichte #00029083 vom 24.06.2011 um 23:31:09 Uhr (31 Kommentare).

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Höchste Eisenbahn

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Dummheit Peinlichkeit Selbstverletzung Gesundheit Magdeburg

Oh Gott, ich bin echt ein Tollpatsch. Es geschah im letzten Jahr. Früh morgens, ich hatte es wie immer sehr eilig, stürmte ich vor der Arbeit nochmal durch die Wohnung, um die Fenster zu verriegeln. Mein Zug würde in wenigen Minuten in den Bahnhof einfahren und es war echt höchste Eisenbahn, das Haus zu verlassen. Ich rannte durchs Schlafzimmer, am ersten Bettpfosten vorbei und frontal barfuß gegen den zweiten. Meine Fresse waren das Schmerzen! Man sagt ja, es ist schön, wenn der Schmerz nachlässt, nur dummerweise ließ der Schmerz nicht nach und mir wurde langsam schwarz vor Augen. Irgendwann, nachdem ich mich zwischenzeitlich kurz neben das Bett gelegt hatte, beschloss ich mal, einen Arzt zu kontaktieren. Raus kam, dass drei von fünf Zehen gebrochen waren. Machen kann man ja da eh nix, aber ich sag euch: Erspart euch Stress und Hektik! Da kann so Einiges bei passieren!

Beichthaus.com Beichte #00029067 vom 20.06.2011 um 22:05:45 Uhr in Magdeburg (Hegelstraße) (12 Kommentare).

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