Von der Party zur Intensivstation

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Trunksucht Maßlosigkeit Waghalsigkeit Last Night Gesundheit

Ich bin in der Jugendarbeit in meiner Stadt tätig und kenne praktisch Alles und Jeden in diesem Bereich und wurde daher von einer guten Freundin zu ihrem 18. Geburtstag eingeladen. Ich war einer der Ersten und bekam direkt ein Radler in die Hand gedrückt, die Stimmung war sehr angenehm. Nach einigen Bier und ein paar Kickerrunden setzte ich mich zu einem meiner Freunde und spielte mit Meier - ein Sauf-Würfelspiel. Da ich das Spiel jedoch unglücklicherweise eher weniger verstand, dürfte ich natürlich ein wenig mehr Kurze trinken als die Anderen.
Bis dahin war mein Alkoholpegel dem Gefühl nach unter Kontrolle und machte sich kaum bemerkbar, wobei ich sagen muss, dass ich bei Alkohol und Ähnlichem eine sehr große Selbstbeherrschung habe. Den Rest weiss ich nur noch aus diversen Erzählungen. Anscheinend bin ich rausgegangen und habe wirklich stark getorkelt und nur noch Quark gelabert. Es bildete sich eine kleine Traube um mich herum und ich saß mittlerweile auf einer Kiste Bier, jedoch kippte ich immer wieder vorne über, so dass ich immer wieder zurückgeschoben wurde. Während ich dann heiter das Gebüsch im Garten der Freundin, die Geburtstag hatte, zukotzte, wurde Rat gehalten, was man jetzt wohl mit mir anstellen sollte. Also wurde ich 10 Minuten bearbeitet, bis meine Freunde meine Nummer aus mir rausbekommen haben. Meine Mutter kam mich abholen und drapierte mich mit Hilfe der Anderen irgendwie ins Auto. Anscheinend kam der angeheiterte Vater dazu und fand das wohl irgendwie lustig, worüber meine Mutter sich am meisten aufgeregt hat.


Anscheinend bin ich im Auto irgendwann komplett zusammengebrochen und wurde auf direktem Weg ins Krankenhaus gebracht, wo ich prompt behandelt wurde, mit Windel und Allem. Irgendwann bin ich dann kurz aufgewacht, ich wusste nicht, wo ich war, was passiert war, mir war extrem schlecht, ich hatte Kopfschmerzen als hätte jemand meinen Schädel mit einem Vorschlaghammer behandelt und ich hatte nur Boxershorts und mein T-Shirt an. Um es kurz zu machen, ich lag zwecks Entgiftung mit knapp 3 Promille 3 Tage im Krankenhaus. Ich habe zwischendurch im Gespräch mit meiner Mutter geflennt wie ein Kleinkind, weil ich eigentlich ein sehr sozial engagierter Mensch bin.


Am Meisten tut es mir Leid für die Freundin, die Geburtstag hatte. Die Party lief zwar weiter, aber Stimmung kam wohl keine mehr auf. Ich habe ihr wohl den 18. gründlich versaut und irgendwann werde ich mich auf Knien und mit Blumen bei ihr entschuldigen, ich kann ihr kaum noch in die Augen schauen. Auch für meine Mitmenschen tut es mir Leid, da sie sich unnötig Sorgen um mich machen mussten. Dank dem Energydrink im Wodka wäre mein Herz fast kollabiert und ich lag auf der Intensivstation. Ich bin froh, dass echt alle Stillschweigen über die Sache bewahrt haben und es sich nicht verbreitet hat, und dafür bin ich heute am meisten dankbar.

Beichthaus.com Beichte #00028971 vom 26.05.2011 um 00:39:43 Uhr (28 Kommentare).

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Der Obdachlose mit dickem Pulli

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Faulheit Engherzigkeit Ignoranz Gesundheit Gesellschaft Offenbach

Ich (m) war gerade auf dem Heimweg, als ich einen Obdachlosen mit dickem Pulli in der prallen Sonne an meiner Haltestelle sah. Er war ziemlich weggetreten und lag neben den Bänken. Ich war fertig von der Arbeit und wollte bloß heim, doch schon angekommen hatte ich ein schlechtes Gewissen. Ich selbst lag vor einigen Wochen ohnmächtig an einer belebten Haltestelle, wo sich keine Sau für mich interessierte.
Also bin ich zurückgefahren, habe den Herrn eine Flasche Wasser angeboten und bin mit ihm in ein schattiges Plätzchen getorkelt, wo er sich bedankte und gleich wieder einnickte. Dem Kioskbesitzer um die Ecke gab ich Bescheid, er solle ab und zu mal nach ihm gucken. Ich finde es schade, dass viele, bloß die Nase rümpfend, mit dem Gedanken "ist-doch-nur-ein-Penner" vorbei laufen. Würde es sich jedoch um eine adrette junge Dame handeln, sind sie zur Stelle. Ich bitte um Absolution für mein verspätetes Handeln. In Zukunft greife ich gleich ein, wenn jemand Hilfe benötigt.

Beichthaus.com Beichte #00028913 vom 09.05.2011 um 15:10:08 Uhr in 63065 Offenbach (Frankfurter Straße) (35 Kommentare).

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“Beichte

Akrobatik

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Masturbation Dummheit Gesundheit

Ich (m/18) hatte vor ein paar Jahren die unglaublich dämliche Idee mir selbst einen blasen zu wollen. Ungelenkig wie ich bin, ist das natürlich total nach hinten los gegangen und ich habe mir den Rücken verknackst. Musste dann am selben Abend noch mit meinen Eltern ins Krankenhaus, weil es so schmerzhaft war.

Beichthaus.com Beichte #00028909 vom 07.05.2011 um 06:08:57 Uhr (23 Kommentare).

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Der Mann in der Nachbarkabine

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Masturbation Feigheit Ignoranz Gesundheit Berlin

Vor circa 15 Jahren war ich (heute m/35) alle zwei Wochen Kunde in einem Wohnungsbordell in der Antonstraße in Berlin-Wedding. Das wäre ansich schon eine Beichte wert, aber es kommt noch schlimmer. In jungen Jahren kam ich immer zu schnell, was natürlich schade ums Geld und zudem auch noch recht peinlich war. Deshalb ging ich vor jedem Besuch in ein nahegelegenes Karstadt Kaufhaus. Dort fuhr ich in die oberste Etage, wo sich eine Toilette befand. Dort masturbierte ich, um dann später die Zeit selbst mit den hübschesten Mädels noch länger genießen zu können. Dies war eines Tages auch wieder mein Plan. Also bin ich an der Klofrau vorbei, in die Kabine und habe begonnen mir schnell einen runterzuholen. Plötzlich bemerkte ich, dass jemand in der Nachbarkabine ebenfalls schwer atmete. Ich wunderte mich und guckte runter zur Lücke der Kabinenbegrenzung. Dort war am Boden liegend eine Hand zu sehen. Offenbar saß jemand am Boden. Ich beugte mich weiter runter und sah, dass die Hand und der Boden darum herum blutverschmiert war. Als hätte ich nichts gesehen masturbierte ich für einen kurzen Moment weiter. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Weiter machen als wäre nichts geschehen? Der Klofrau bescheid sagen, dass da was nicht in Ordnung sei? Einfach abhauen? Ich entschied mich für letzteres. Ich weiß nicht mehr ob ich dann auch noch im Puff war. Ich war irgendwie in einem Schockzustand. Im Nachhinein gesehen wäre es ja ganz einfach gewesen der Klofrau bescheid zu geben, in der Situation habe ich mich einfach nicht richtig verhalten. Ich hoffe, dass es diesen Mann heute noch gibt und es ihm gut geht. Fast jedes mal, wenn ich heute in eine Toilettenkabine gehe, muss ich an dieses Erlebnis denken. Das wird mich wahrscheinlich bis an mein Lebensende verfolgen. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028878 vom 29.04.2011 um 18:07:34 Uhr in 13353 Berlin (Karstadt, Müllerstraße 25) (15 Kommentare).

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“Folge

Pollenallergie macht mich aggressiv

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Aggression Zorn Hass Gesundheit Schleching

Ich möchte beichten, dass ich durch meine Pollenallergie zum richtigen Arschloch werde. Besonders im Juni ist die Allergie die pure Hölle für mich. Jeder Allergiker wird sich jetzt angesprochen fühlen: die Nase juckt und läuft, die Augen brennen und jucken, man […]
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Beichthaus.com Beichte #00028859 vom 23.04.2011 um 14:33:01 Uhr in Schleching (31 Kommentare).

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