Postnatale Depression

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Ignoranz Fremdgehen Ehebruch Gesundheit Partnerschaft Ex

Ich fange mal ganz vorne an mit der Beichte: 2005 im Sommer lernte ich meine Frau kennen. Wir kamen uns recht schnell näher und beschlossen, zusammen zu bleiben. Sie war hübsch und intelligent und vor allem sehr humorvoll, was mir enorm wichtig ist bei Frauen. 2008 im Sommer heirateten wir und bekamen 2009 im Frühjahr unsere Tochter. Als unsere Tochter da war, fiel mir zum ersten Mal auf, dass mit meiner Frau irgendetwas nicht stimmte. Sie kümmerte sich fast gar nicht um unser Kind, obwohl sie ab da den ganzen Tag zu Hause war und machte auch überhaupt nichts im Haushalt. Sie saß mehr oder weniger die ganze Zeit über vor dem Fernseher oder las irgendwelche Thriller. Dadurch, dass unsere Tochter sehr unregelmäßig gestillt und gewindelt wurde, ergaben sich bei ihr gesundheitliche Komplikationen, an meiner Frau ging das jedoch emotional vollkommen vorbei. Die Ärzte diagnostizierten bei meiner Frau eine postnatale Depression. Ich schickte sie zur Therapie und gab unsere Tochter zu einer Tagesmutter.


Meine Frau war ein Jahr in Therapie, während dieser Zeit war ich komplett Luft für sie, sie ignorierte mich, kümmerte sich nicht um unser Kind und sprach manchmal wochenlang kein einziges Wort mit mir. Sie wirkte allerdings auch nicht unglücklich mit der Situation. Irgendwann fing sie an über Nacht wegzubleiben. Sie sagte mir nicht wo sie hinging und wann sie wieder zurückkommt, sie meinte nur immer, ich solle mich um meinen eigenen Kram kümmern, und sie wäre mir keine Rechenschaft schuldig. Eines Nachts, als ich sie wieder einmal weg wähnte, wachte ich auf und merkte, dass meine Frau doch wieder nach Hause gekommen war und mich befummelte. Wir schliefen miteinander, allerdings hatte ich nicht den Eindruck, dass es ihr Spaß machte. Einen Monat später lag ein Zettel auf dem Küchentisch, auf dem sie mir lapidar mitteilte, sie wäre wieder schwanger. Trotzdem änderte sich nichts an unserem Verhältnis und ihren Gewohnheiten. Sie wollte weder eine Ehetherapie noch ihre Depressionstherapie, obwohl ich sie nahezu anbettelte. Mir schwante langsam Übles, also fing ich an ihr hinterherzuspionieren, und siehe da, sie fuhr zu einem anderen Mann, wenn sie Nachts weg war. Dumm nur, dass es jedes mal ein anderer war. Ich dachte erst, ich wäre im falschen Film gelandet, Ich sprach sie darauf an, sobald sie wieder zu Hause war. Sie reagierte erst gar nicht auf mich und dann sagte sie zu mir, sie würde mich wegen Vergewaltigung in der Ehe anzeigen, wenn ich die Vaterschaft für das zweite Kind nicht anerkennen würde. Dann drehte sie sich um und verschwand für zwei Monate komplett aus meinem Leben. Ich beriet mich in dieser Zeit mit ihrem Therapeuten und meinem Anwalt. Ihr Therapeut teilte mir mit, sie hätte eine soziopathische Verhaltensstörung. Das wäre nicht therapierbar und ich solle sie im schlimmsten Falle mit seiner Hilfe entmündigen und einweisen lassen. Ich sagte zu, und meine Ex wurde zwangseingewiesen. Sie wurde jedoch kurze Zeit später aus mir unbekannten Gründen wieder entlassen und begann mir mein Leben zur Hölle zu machen. Ich erhielt Morddrohungen und Drohungen gegen meine Tochter. Mein Auto sowie meine Wohnung wurden beschädigt. Ich zeigte sie an und sie kam wieder in die Klinik. Mittlerweile habe ich Ruhe vor ihr, ich mache mir nur die ganze Zeit Vorwürfe, warum ich nicht eher etwas davon gemerkt habe. Meine Beichte ist, dass ich mir und meiner Tochter, das andere Kind hat meine Frau verloren oder heimlich abtreiben lassen, diese ganze Tortur hätte ersparen können, wenn ich eher gemerkt hätte, wie groß die Probleme meiner Ex in Wirklichkeit sind.

Beichthaus.com Beichte #00029410 vom 05.10.2011 um 11:23:32 Uhr (32 Kommentare).

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Immer dünner

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Sucht Zwang Gesundheit Neubrandenburg

Kurvige Körper fand ich nicht immer toll. Ich hatte einen, aber unterlag den falschen Zwängen und endete in der Magersucht. Das alles begann ungefähr 2004, da war ich 14 Jahre alt und fand mich zum ersten mal fett. Eigentlich war ich das gar nicht wirklich - ich wog 75 Kilo bei einer Größe von 1,75 Meter. Ich begann abzunehmen, ernährte mich nur sporadisch wenn es unbedingt sein musste und trieb viel Sport. Ich weiß nicht mehr genau wann aber nach einiger Zeit wog ich dann 55 Kilo. Ich war begeistert. Richtig euphorisch es allen gezeigt zu haben. Das Lob das ich von allen Seiten bekam spornte mich an. Ich machte weiter. Mit 15 Jahren wog ich 45 Kilo. Ich blendete aus, dass ich krankhaft dürr aussah. Ich redete mir ein das es schön ist, weil die Models auch alle so aussehen. Ich ignorierte meine Freunde und verlor sie schließlich. Von meinen Eltern kapselte ich mich ab.
Mit 16 lernte ich meinen ersten Freund kennen. Er fand mich super hübsch und ich erhielt die Bestätigung für meine Mühen. Die Beziehung hielt 4 Monate. Er vermisste die Kurven zum anfassen. Ich war am Boden zerstört und merkte erstmals, dass etwas mit mir nicht stimmt. Ich ging zum Arzt und wurde therapiert. Heute, mit 20, wiege ich 55 Kilo. Ich sehe gesund aus und habe eine eigene Familie. Es war hart diesen Weg zurück zu gehen und ich glaube mein Körper hat mir das heute noch nicht verziehen. Sport mache ich kaum noch und mittlerweile esse ich auch wieder normal. Ich bin stolz auf mich, dass ich eingesehen habe Hilfe zu brauchen und diese auch angenommen habe.

Beichthaus.com Beichte #00029405 vom 04.10.2011 um 09:25:06 Uhr in Neubrandenburg (Jahnstraße) (17 Kommentare).

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“Beichte

Meine Lebensbeichte

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Missbrauch Schwangerschaft Mord Selbstverletzung Partnerschaft Gesundheit

Meine Kindheit und Jugend war geprägt von Einsamkeit und dem Kampf um Liebe. Als einziges Kind meiner Eltern spürte ich nur Liebe, wenn ich ihrem Bild von einer perfekten Tochter entsprach. Perfektion ist unmöglich zu erreichen. In der Schule war ich ein Mobbingopfer, […]
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Beichthaus.com Beichte #00029401 vom 02.10.2011 um 23:52:59 Uhr (27 Kommentare).

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Der klapprige Dozent

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Morallosigkeit Ungerechtigkeit Gesundheit 50+ Studentenleben Wiesbaden

Ich absolviere zurzeit ein Studium. Eines Tages (es war ein Freitag) bekamen wir einen neuen Dozenten, der bereits 83 Jahre alt war. Dementsprechen klapprig war dieser auch auf den Beinen. Als er zur ersten gemeinsamen Stunde kam, gab es oft Situation, in denen er ins taumeln geriet, sich aber wieder fing. In diesen Momenten hielt immer der ganze Kurs die Luft an. Nach dem dritten mal sagte ich dann, etwas zu laut, folgenden Satz:"Ich hoffe nur der stirbt uns nicht gleich im Unterricht weg..." Es war natürlich ironisch gemeint, was man auch an meinem grinsen erkennen konnte. Ich weiß bis heute nicht, ob der Dozent das gehört hat. Als wir am nächsten Montag in die Uni kamen, sagte man uns, dass dieser Dozent am Samstag Nachmittag gestorben ist. Da wurde mir erst einmal bewusst, was ich da taktloses gesagt hatte. Ich habe dumme Sprüche gerissen, während sich dieser arme Mann durch die letzten Stunden seines Lebens geschleppt hat. Das tut mir echt Leid. Ich hoffe bis heute, dass er es nicht mitbekommen hat. Aber ich habe daraus gelernt und reiße nicht mehr ständig mein Maul auf. Außerdem habe ich mehr Achtung vor alten tattrigen Menschen, welche mich auf der Straße oder im Supermarkt behindern. Sie können auch nichts dafür, dass sie schwach sind.

Beichthaus.com Beichte #00029394 vom 28.09.2011 um 15:44:12 Uhr in Wiesbaden (Schönbergstr. 100) (24 Kommentare).

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“Folge

Frau Mief

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Boshaftigkeit Zwietracht Ekel Unreinlichkeit Gesundheit Köln

Ich (w) bin Frauenärztin aus Leidenschaft. Ich liebe meinen Beruf, wenn es darum geht, werdende Eltern zu beraten, Teenager auf ihre kommenden Pubertätsjahre vorzubereiten und sogar den 16-jährigen Mädchen Mut zuzusprechen, wenn ich ihnen sagen muss, dass sie schwanger sind. Mein Beruf hat nur einen einzigen Hacken: Manche Frauen haben von Hygiene absolut keine Ahnung. Ich bekomme (fast wörtlich) das Kotzen, wenn sich gewisse Patientinnen auf den Stuhl setzen sollen. Ich meine mal ganz ehrlich, ist es denn wirklich zu viel verlangt, den sprießenden Urwald mal ein wenig zu stutzen? Oder sich ordentlich zu duschen?
Nun zu meiner Beichte: In meiner Praxis haben wir den Patientinnen Spitznamen gegeben, mit denen wir sie auch in die Terminbücher eintragen. Je nachdem wie sie untenrum aussehen und "duften" haben wir Ihnen einen passenden Namen zugeordnet. Am Donnerstag beispielsweise wird uns wieder mal Frau Mief beehren, am Freitag Frau Samtig-Glatt. Ich weiß, dass dieses Verhalten respektlos ist und ich hoffe, dass so schnell niemand in die Terminbücher schauen möchte, ansonsten haben wir viel auszuradieren (ist ja zum Glück alles nur mit Bleistift eingetragen). Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00029339 vom 05.09.2011 um 18:33:57 Uhr in Köln (65 Kommentare).

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