Der Klopapier-Streit

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Aggression Verzweiflung Studentenleben Goethestraße München

Ich(w)möchte erzählen, dass ich mich mit meiner Mitbewohnerin so sehr gestritten habe, dass jetzt jeder sein eigenes Klopapier zum Scheißen mit auf die Toilette nimmt.
Ich bin eine junge Studentin, die gemeinschaftlich mit einer weiteren Person in einer Wohnung lebte. Am Anfang verstanden wir uns gut. Aber dann haben wir begonnen wegen allem zu streiten. Das ging so weit, bis sie Türen knallten, wir nicht mehr miteinander sprachen und uns gegenseitig passiv-aggressive Post-its hinterließen wie "Kannst du mal den Herd saubermachen?"
Irgendwann war das aus dem gemeinsamen WG-Kapital beschaffte Klopapier zur Neige gegangen und es kam zum Toilettenpapiernotstand. Kurzum hatte jeder sein eigenes Klopapier und wanderte, sobald ihn ein Bedürfnis befiehl, damit auf Toilette. Wir bunkerten es in unseren Zimmern. Ich fand es lustig, dass es sie so aufgeregt hat, vor allem weil sie damit begonnen hatte. Sie hatte es verdient.
Es ist inzwischen zu einer netten Anekdote geworden, über die ich lachen kann. Aber bis vor einiger Zeit habe ich mir noch oft den Kopf darüber zerbrochen, ob mein Verhalten moralisch richtig war.

Beichthaus.com Beichte #00042054 vom 06.03.2020 um 01:17:13 Uhr in Goethestraße München (2 Kommentare).

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Wegen einem Streit mit Folgen die beste Freundin verloren.

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Boshaftigkeit Aggression Freunde München

Ich habe etwas Übles getan und fühle mich schäbig. Eine Freundin von mir, die auch später meine Chefin wurde, hatte ein großes Geheimnis: Sie war/ist heroinsüchtig bzw. auf Methadon. Man merkt es ihr nicht an und mich hat es ehrlich gesagt auch nie großartig gestört, weil ihre anderen Eigenschaften im Vordergrund standen.
Eines Tages hatte ich einen großen Streit mit ihr. Eigentlich wegen einer Lappalie. Die Sache schaukelte sich jedoch hoch, so das wir kein Wort mehr miteinander Sprachen. Ich war wütend und unterhielt mich mit einer anderen Person (die nicht wirklich als vertrauenswürdig galt) über die Situation. Nach einer Weile erwähnte ich die Sache mit dem Heroin. Keine Ahnung warum. Es war einfach niederträchtig von mir. Ich verstehe nicht, warum ich das nicht für mich behalten habe. Die Geschichte verbreitete sich dann wie ein Lauffeuer in der Firma. Alle Kollegen wussten Bescheid, sogar die anderen Chefs.
Sie wurde daraufhin an einen anderen Firmenstandort versetzt, damit sie den Anfeindungen aus dem Weg gehen konnte. Nun lebt sie meinetwegen in einer anderen Stadt. Herausgerissen aus ihrem alten Leben. Grundlos. Nur, weil ich mein blödes Maul nicht halten konnte. Ich habe keinen Kontakt mehr zu ihr, wüsste auch nicht wie ich an sie herantreten kann. Das Ganze ist ohnehin nicht verzeihlich. Die Aktion war einfach dumm und asozial. Die Schuldgefühle sind unendlich, aber das macht die Sache auch nicht besser.

Beichthaus.com Beichte #00042053 vom 04.03.2020 um 18:41:21 Uhr in München (0 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Zahlreiche Angebote aus der Nachbarschaft

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Fremdgehen Morallosigkeit Lüneburg

Warum beichtet man? Ich(m) habe keine Ahnung. Was sagt mein Therapeut oder meine Therapeutin dazu? Ich habe eine Vorliebe für verheiratete Frauen. Nach der Trennung von meiner langjährigen Partnerin (wir waren uns treu) bin ich in ein ziemliches Neubaugebiet gezogen. Ich habe also einige Jahre ziemlich frei gelebt. Und eben auch in der Siedlung gibt es Menschen. Als Solomann, ziemlich sportlich, tendenziell eher nicht so hässlich, und wohl auch irgendwie charmant, obwohl ich es vorsätzlich nie darauf anlege, bin ich angenehm erschüttert gewesen, was sich alles wie anbietet. Frisch verheiratet, also deutlich auch jünger als ich, smarte Muttis, den begriff MILF kannte zumindest ich noch nicht, ob im Garten grabend, am Fahrzeug werkelnd, ich hatte Einblicke, Zufälligkeiten und Hilfsangebote, Bitten um Unterstützung, das war fast wie im Film. Und einiges wird man nie vergessen. Die geladene Gattin, die morgens schnell mal rumkommt, sowie der Mann im Job und Kiddies in der Kita waren, das Siedlungsfest, eine nach außen hin völlig unauffällige, aber als stilles tiefes Wasser super sexy BI - Mami, die es gerne sehr familiär gehabt hätte. Und einiges darf man wohl nicht mal beichten. Ich bin nach knapp 4 Jahren weggezogen dort. Es war besser so. Leider machen mich diese konspirativen Geschichten hochgradig an. Selber wieder verheiratet ist es ziemlich ruhig geworden. Das ist auch so, wie es sich gehört.

Beichthaus.com Beichte #00042049 vom 26.02.2020 um 11:37:20 Uhr in Lüneburg (0 Kommentare).

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Der Duft der Höschen

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Masturbation Fetisch Ex

Als ich (m) ca. 25 Jahre alt war, ist meine damalige Freundin (damals 20) mit ihrer älteren Schwester (22) für zwei Wochen in Urlaub gefahren. Da die Schwester nur ein paar Häuser von mir entfernt wohnte, wurde ich gebeten, mich um die Pflanzen in ihrer Wohnung zu […]
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Beichthaus.com Beichte #00042048 vom 25.02.2020 um 14:11:18 Uhr (1 Kommentare).

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Das Intimpiercing

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Hochmut Peinlichkeit Flug & Co. Bonn

Ich habe lange überlegt, ob ich das wirklich veröffentlichen will, aber eigentlich ist es doch ganz witzig also mach ich es jetzt einfach.
Also, vor etwa 2 Jahren hab ich bei einer sehr guten Freundin übernachtet. Wir haben gekifft getrunken und South park geguckt bis ich die wohl begehrteste Idee meines Lebens hatte. Ich sagte meiner Freundin also, ich hätte grade voll Bock auf ein Intimpiercing. Sie meinte dann so: darfst du aber noch nicht haben, erst mit 18. Ich weiß nicht mehr wie es dazu kam, aber im nächsten Moment waren wir im Badezimmer und haben mit einer Nähnadel versucht mir ein Piercing zu stechen. Es tat höllisch weh, weil wir auch nicht wussten, wie das geht. Aber im nächsten Moment hatte ich mein Septum überm Kitzler hängen. Was danach geschah wissen wir beide nicht mehr, nur noch dass wir am Morgen darauf aufgewacht sind und uns diese Piercing Story einfiel. Ich bekam mega die Panik, weil ich meiner Mutter ja nichts sagen konnte. Und auch nicht wusste, was ich mit 17 mit einem Intimpiercing soll. Also nahm ich es raus und hoffte, es wächst wieder zu. Es war schon ein Wunder, das sich da nichts entzündet hat.
Aber als ich dann ein Jahr später mit meiner Familie nach Italien fliegen wollte hatte ich mir einen Monat vorher wieder mein Piercing eingesetzt, weil ich die Erfahrung gemacht hab, dass es einen angenehmen Nebeneffekt bei der Selbstbefriedigung bringt. Leider vergaß ich es raus zu nehmen bevor wir zum Flughafen fuhren, so das geschah was geschehen musste. Wir gingen alle durch diese Kontrollbögen und bei mir piepte es, obwohl ich allen Schmuck vorher in eine Truhe tun musste. Den Rest kann man sich glaube ich denken.

Beichthaus.com Beichte #00042045 vom 20.02.2020 um 22:47:36 Uhr in Bonn (0 Kommentare).

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