Sauna Check in Dänemark

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Dummheit Schamlosigkeit Ekel Urlaub

Sauna Check in Dänemark
Ich möchte beichten, dass ich mit 13 Jahren mit meiner Familie im Dänemark-Urlaub war und es dort ein wenig übertrieben habe. Wir waren eigentlich schon auf der Rückreise und haben auf einem Luxus-Campingplatz eingecheckt, um dort die letzten beiden Tage vor der endgültigen Rückfahrt zu verbringen. Ich ging dort in die Schwimmhalle. Nach ein paar Bahnen, sollte der nächste Gang dann zur Toilette führen. Es war dann auch schon ganz schön dringend. Vorher wollte ich aber nochmal kurz in die Sauna schauen, nur um mal Größe, Hitze und Besetzung abzuchecken. Kleine Sauna, 85 Grad, niemand drin. Und jetzt die fatale Entscheidung: Ich habe absolut grundlos sicherlich fast einen halben Liter Urin auf die offenen und höllenheißen Saunasteine geschifft. Kaum hatte der erste Tropfen den Stein berührt, zischte es nur so und es fing sofort an, bestialisch zu stinken. Beim Atmen hatte man das Gefühl, dass die Lunge erstmal den Urin aus der Luft filtern musste. Nach 2 Sekunden fing ich bereits an, die Luft anzuhalten und die Augen zu kneifen. Warum auch immer, habe ich alles bis auf den letzten Tropfen auf die Steine losgelassen. Keine halben Sachen, ganz oder gar nicht. War ja auch niemand sonst in der Sauna, der mich freundlich hätte ermahnen können. Kaum war ich fertig, bin ich schnell los, um vom Ort der Schande zu verschwinden und möglichst nicht mit der dreisten Tat in Verbindung gebracht zu werden. Allein das Öffnen der Saunatür Richtung Männerumkleide hat gereicht, um die gesamte Umkleide zu verpesten. In dem Moment ist mir das Lachen dann im Halse stecken geblieben und mir wurde bewusst, dass ich im Falle des Auffliegens einen fetten Anschiss abkriegen würde.


Die Sauna hatte eine direkte Verbindung sowohl zur Umkleide der Männer als auch zum Schwimmbad, in welchem sich ungefähr 40 Personen aufhielten, samt Bademeister. Der Bademeister hat den Schuldigen gesucht, aber niemanden gefunden. Ich war mittlerweile schon auf der Hüpfburg und habe alles getan, um nicht verdächtig zu wirken. Ich hatte wirklich Glück, dass niemand in der Umkleide war und meine Flucht beobachten konnte. Ich möchte beichten, dass ich mich wie die Sau benommen habe und die Schwimmhalle sicherlich erstmal gelüftet werden musste. Es tut mir Leid. Und es wird nicht wieder vorkommen. Sorry auch nochmal an den Bademeister mit Bierbauch und roter Kappe. Ich glaube, mein Alter wäre ihm in dem Moment egal gewesen, so gnatzig wie der war.

Beichthaus.com Beichte #00030890 vom 15.03.2013 um 19:12:46 Uhr (14 Kommentare).

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Ferngesteuerte Ruhestörung

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Nachbarn Musik

Letzten Monat bat mich mein Nachbar, ihm bei der Installation seiner neuen Musikanlage zu helfen. Die Anlage lief über Air-Play, das heißt mit einer Verbindung über W-LAN kann man die Anlage quasi per Handy fernsteuern. Dafür ist jedoch der Sicherheitsschlüssel notwendig. Nach erfolgreicher Installation suchte ich mir rund um das Haus einen Platz, nah genug an der Anlage, aber so, dass man mich nicht sehen konnte. Nachts, etwa gegen halb vier, schlich ich mich herüber. Den Code hatte ich mir gespeichert, da er mir ihn für die Installation gegeben hatte. Ich positionierte mich, verband mich mit seinem Netzwerk und ließ über die Air-Play-Funktion die Wände wackeln, denn diese Anlage reicht locker aus, um eine mittelgroße Mehrzweckhalle komplett zu beschallen. Mein Nachbar wusste natürlich nicht, was los war. Nach einiger Zeit schickte er das Gerät ein. Nützte natürlich nichts, somit habe ich mir ein neues Hobby zugelegt.

Beichthaus.com Beichte #00030432 vom 06.11.2012 um 02:38:30 Uhr (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Starallüren

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Rache Boshaftigkeit Berlin

Ich arbeitete in einem Hotel, welches auch oft von international bekannten Prominenten, Politikern und Schauspielern gebucht wird. Letztes Jahr hat bei uns eine sehr bekannte Popsängerin aus den USA bei uns eingecheckt und natürlich auch gegessen. Wir durften die komplette Suite für sie umdekorieren. Als sie eines morgens zum Frühstücksbuffet kam und anfing zu motzen, warum wir ihren Lieblingssaft nicht schon am Buffet bereitgestellt haben, platzte mir der Kragen. Wegen meiner Verstopfung hatte ich noch ein kleines Fläschchen eines Abführmittels im Jacket und wollte ihr einen Denkzettel verpassen. Ich lief also in die Vorratshalle und holte dort eine Flasche des Saftes und kippte den gesamten Inhalt des Abführmittels zu diesem dazu. Nachdem sie sich zwei großzügige Gläser eingeschenkt hatte und diese auch gierig herunterkippte, sollte es nicht mehr allzu lange dauern, bis sie zu ihrem morgendlichen Interviewtermin eines Fernsehsenders los musste.


Schon nach etwa zehn Minuten ging sie möglichst unauffällig auf Toilette. Ihr glatzköpfiger Manager stand vor der Tür und rief rein, was denn los sei. Siehe da, sie hat ihren Interviewtermin doch tatsächlich erst mit einer guten Stunde Verspätung wahrnehmen können. Anscheinend war ihr das Ganze derart peinlich, dass sie sich nicht mal bei der Hotelleitung beschwerte.

Beichthaus.com Beichte #00030265 vom 15.09.2012 um 22:55:23 Uhr in 10785 Berlin (Inge-Beisheim-Platz) (34 Kommentare).

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Vorverurteilt

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Engherzigkeit Selbstsucht Partnerschaft

Ich beichte, dass ich nach fünf Jahren immer noch meinem Ex hinterhertrauere. Als wir uns kennenlernten war ich siebzehn, und irgendwie der Meinung alle Beziehungen liefen wie bei GZSZ. Ich war jung, dumm und naiv, hielt mich aber selbst für unfehlbar und allwissend, eine fatale Mischung. Mein Ex ist ein Profisportler, etwa acht Jahre älter als ich, und er imponierte mir zu Anfang sehr. Er ist sehr gut aussehend, groß und muskulös, außerdem sanft und ein wirklich herzensguter Mensch. Es lief ungefähr ein halbes Jahr super, dann begann ich an ihm herumzuerziehen. Ich warf ihm Arroganz vor, wenn er Selbstbewusstsein zeigte, schmollte wenn er wegen des Trainings keine Zeit für mich hatte, war rasend eifersüchtig, so bald er von Frauen Fanpost oder Autogrammwünsche bekam und nörgelte an seiner Ordnung und seinen Manieren herum. Er sagte mir des Öfteren, dass er sich bemühte sich zu ändern, aber kaum hatte er eine Sache abgestellt, die mir nicht passte, fand ich die Nächste. Ich begann fremdzuflirten, um ihn eifersüchtig zu machen, und konstruierte aus jeder kleinen Meinungsverschiedenheit ein Beziehungsdrama. Irgendwann verweigerte ich ihm den Sex, nicht etwa weil es mir nicht gefallen hätte, sondern nur aus dem simplen Grund, um meine Macht über ihn zu testen. Er begann sich Stück für Stück von mir emotional zurückzuziehen und abzuschotten, was mich natürlich darin bestätigte, dass er sich mir zuliebe irgendwie ändern musste. Ich bemerkte nicht, dass ich der eigentliche Auslöser für sein teilweise sonderbares Verhalten war. Vor meinen Freundinnen redete ich oft schlecht von ihm, und als Konsequenz daraus rieten sie mir bald zur Trennung. Natürlich wollte ich auf keinen Fall eine Trennung, ich wollte einfach nur Drama und meine Launen ausleben, und ihn so erziehen, wie ich ihn haben wollte. Nur wusste ich eigentlich gar nicht wie genau das aussehen sollte. Eines schönen Tages war geplant, dass er mich nach seinem Training von meinen Eltern abholte. Er kam aber nicht. Am Anfang kochte ich vor Wut, aber freute mich auch insgeheim, dass ich einen Grund hatte ihn so richtig anzuzicken. Nachdem ich eine halbe Stunde gewartet hatte, schrieb ich ihm eine bitterböse SMS, dann versuchte ich ihn anzurufen, aber er ging nicht ran. Nach über einer Stunde schrie ich seine Mailbox an, ich wolle ihn nie wieder sehen und dass ich ihn hasste. Er meldete sich tatsächlich eine Woche lang nicht bei mir, und mein Zorn schlug relativ schnell in Sorge um, ich war aber zu stolz, um mich noch einmal bei ihm zu melden.


Schließlich rief mich eine Freundin an, und fragte mich, wie es ihm denn gänge. Ich sagte, dass mir das vollkommen egal sei, und dass er sich schon ewig nicht bei mir gemeldet hätte, und warum sie das überhaupt fragte. Ich erfuhr, dass er einen Trainingsunfall gehabt hatte und im Krankenhaus lag, das stand sogar in der Zeitung, aber die hatten meine Eltern nicht abonniert. Mir wurde schlecht, als ich das hörte. Ich rief ihn an, aber er drückte mich weg. Ins Krankenhaus zu fahren getraute ich mir nicht. Eine ganze Weile lang badete ich im Selbstmitleid, machte ihm aber auch den Vorwurf, dass er mich ja hätte ruhig zurückrufen können und mir erklären was los war. Eine weitere Woche lang schrieb ich ihm SMS und versuchte ihn anzurufen, aber er reagierte nicht im Geringsten. Als ich mich dazu endlich mit einiger Verzweiflung dazu durchrang, ihn im Krankenhaus zu besuchen, war er schon lange wieder zu Hause. Ich klingelte bei ihm, aber er öffnete nicht. Schließlich bekam ich von ihm eine Mail mit der Audiodatei meiner Mailboxnachricht, in der ich ihn so beschimpft hatte. Mir fiel zum ersten Mal auf, dass das, was ich zu ihm gesagt hatte, wirklich hart und äußerst gemein gewesen war. Danach brach er den Kontakt ab, obwohl ich noch oft versuchte an ihn heranzukommen. Mittlerweile habe ich mehrere Kurzzeitbeziehungen hinter mir, die alle nicht das Richtige für mich und auch nicht annähernd so schön wie die mit meinem Ex waren, und mir gezeigt haben, dass meine damaligen Erwartungen an einen Partner und eine Beziehung vollkommen unrealistisch gewesen sind. Einer meiner anderen Ex-Freunde hat mir bei der Trennung sinngemäß gesagt, dass mir etwas recht zu machen genauso unmöglich sei, wie nachts die Sterne zu zählen und dass ich so ziemlich der Frau gewordene schlimmste Albtraum eines jeden Mannes sei. Das hat mich sehr verletzt, aber auch zum Nachdenken gebracht. Ab und an gehe ich in die Sporthalle und sehe meinem Ex beim Spiel zu, aber er tut so, als würde er mich nicht erkennen. Ich bin immer noch nicht wirklich über ihn hinweg, das merke ich, wenn ich mich daran erinnere, wie es war von ihm gehalten und geküsst zu werden. Er wird diese Saison aufhören, um als Trainer woanders zu arbeiten, vielleicht komme ich dann endlich los von ihm, obwohl ich immer noch von einer gemeinsamen Zukunft mit ihm träume.

Beichthaus.com Beichte #00029817 vom 22.02.2012 um 11:04:53 Uhr (34 Kommentare).

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Werbefuzzi

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Peinlichkeit Arbeit Dortmund

Werbefuzzi
Ich (w/22) arbeite als Werbetechnikerin. In den letzten Monaten ist nicht sehr viel los und ich arbeite dann hauptsächlich alleine in einer unserer Hallen. Irgendwann habe ich dann, in einem Karton, viele kleine Kartons und einige Papp-Röhren (von circa 120cm Länge) gefunden und bin auf die glorreiche Idee gekommen, mir damit die Langeweile zu vertreiben. Habe mir also kurzer Hand aus einem der Kartons einen Helm gebastelt, ihn aufgesetzt und meine Arme in die Papp-Röhren gesteckt und bin als Roboter durch die Halle gewandert. Nachdem ich dann gute 5 Minuten beschäftigt war, nahm ich ein Husten wahr. Ich drehte mich also um und sah, dass ein Kunde bereits mitten in der Halle stand und einen Mitarbeiter gesucht hat. Daraufhin habe ich mich ziemlich erschrocken und wollte meine Gliedmaßen aus der Pappe ziehe. Und als wäre das noch nicht schlimm genug, habe ich dabei einen meiner Papp-Röhren-Arme direkt ins Gesicht des Kunden geschlagen. Ich wollte natürlich auf der Stelle im Boden versinken aber nachdem der Kunde kurz gelacht hat und sagte: "Ich konnte noch nie gut mit Maschinen umgehen." war ich sehr erleichtert. Das war mir extrem peinlich und ich hoffe er nimmt es mir nicht böse!

Beichthaus.com Beichte #00029799 vom 15.02.2012 um 11:47:06 Uhr in 44135 Dortmund (Kampstraße) (19 Kommentare).

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