Alkoholverbot in der Jugendherberge

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Diebstahl Ungerechtigkeit Trunksucht Schule Arbeit

Alkoholverbot in der Jugendherberge
Ich hatte lange einen Nebenjob als Spätdienst-Rezeptionistin einer Jugendherberge. Da herrscht ein striktes Alkoholverbot und wir waren angehalten, Lehrer darauf aufmerksam zu machen, wenn Schüler Alkohol auf den Zimmern haben. Ich möchte beichten, dass ich diese Arbeitsanordnung etwas uminterpretiert habe. Anstatt die Kids zu verpetzen, habe ich ihnen die Flaschen abgenommen. Immer mit der Zusage, dass ihr Lehrer oder ihre Eltern die Pulle gerne an der Rezeption abholen können und ich die Flasche nur verwahre. Natürlich wurde nie eine Schnapsflasche bei mir abgeholt. Mit dem Alkohol, den ich im Laufe eines Monats konfisziert habe, konnten ganze WG Partys versorgt werden. Ich habe in der Zeit nie auch nur einen Cent für Partymitbringsel ausgegeben. Einerseits hatte ich immer ein schlechtes Gewissen, weil ich die Kids ausgenommen hab. Andererseits wären sie von den Lehrern nach Hause geschickt worden, wenn ich sie verpfiffen hätte. Oder sie hätten uns die Bude vollgekotzt. Vielleicht könnte man das Ganze als Win-Win-Situation deklarieren.

Beichthaus.com Beichte #00030827 vom 26.02.2013 um 17:25:07 Uhr (27 Kommentare).

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Die Schneeburg auf dem Marktplatz

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Fremdgehen Rache Auto & Co. Ex Bodenfelde

Die Schneeburg auf dem Marktplatz
Meine Ex-Freundin hat vor fünf Jahren unsere Beziehung dadurch beendet, dass sie eine Affäre mit einem ihrer besten Freunde anfing. Ich hätte das nie herausgefunden, wenn sie nicht immer versucht hätte, ihr Telefon krampfhaft vor mir zu verstecken und vollkommen paranoid wurde, was ihren PC anging. Trotzdem log sie mir immer heile Welt vor, sie liebe nur mich und das ganze Blablabla. Natürlich war ich stinkesauer, als ich ihres seltsamen Verhaltens wegen Nachforschungen anstellte und herausfand, was da lief. Der Typ ist übrigens ein stadtbekannter Unruhestifter, der weit davon entfernt ist, sein Leben auch nur einigermaßen auf die Reihe zu bekommen. Eigentlich war sie also mit ihm genug gestraft, aber schon aus Prinzip wollte ich mich für diesen Vertrauensbruch rächen, der verständlicherweise, stark an meinem Ego gekratzt hatte. Ich überlegte lange für einen wirklich guten Racheplan, aber mir wollte einfach nichts einfallen. Eines Abends im Winter kam mir jedoch eine hervorragende Idee. Ich wusste, wo sie den Ersatzschlüssel ihres Kleinwagens aufbewahrt, nämlich hinter einer Gummimatte im Radhaus. Diese Angewohnheit hatte sie, weil sie immer Mal ihre Schlüssel verschlampte. Ich schnappte mir also ein paar Kumpels und erklärte ihnen meinen Plan. Bei uns ist es Tradition, dass den Marktplatz im Winter immer einige Schneeburgen und -skulpturen zieren. Wir fuhren das Auto also in dunkler Nacht und im schlimmsten Schneegestöber auf den Marktplatz und begannen zu bauen. Erst begruben wir das Auto unter einer dicken Schicht Schnee, dann begannen wir, darauf eine wunderschöne Schneeburg zu errichten. Wir verfestigten das ganze Gebilde schließlich mit Eis, und waren sogar sehr stolz auf unser Werk, von dem ja leider niemand den Urheber kennen durfte.

Sogar unsere Lokalzeitung berichtete über die schöne Schneeburg auf dem Marktplatz und die Erbauer wurden gesucht. Lange meldete sich niemand, doch irgendwann schließlich bekannten sich ein paar Jugendliche dazu, und ließen sich grinsend vor der Schneeburg ablichten. Meine Ex meldete ihr Auto natürlich als gestohlen, hatte aber kein Geld, sich ein Neues zu kaufen und fuhr ab da eine Weile mit dem Bus. Irgendwann jedoch kam der Frühling und die ganze Pracht begann zu tauen. Die Jugendlichen bekamen ein mächtiges Problem, als das Auto meiner Ex unter der Burg auftauchte. Die Lokalzeitung berichtete sehr ausführlich darüber. Die Jugendlichen beteuerten ihre Unschuld, verstrickten sich dabei aber auch noch in Widersprüche. Das Ende vom Lied war, dass sie Sozialstunden ableisten mussten. Uns hat nie jemand verdächtigt, außer meiner Ex, die wohl irgendwie den Braten gerochen hatte. Beweisen konnte sie mir jedoch nichts. Rein rechtlich ist die ganze Nummer jetzt verjährt, was ich hier auf diesem Weg nutze. Vielleicht stolpert meine Ex da ja sogar mal drüber.

Beichthaus.com Beichte #00030824 vom 26.02.2013 um 11:30:38 Uhr in Bodenfelde (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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21 Jahre Drogensumpf

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Drogen Maßlosigkeit Sucht Verzweiflung Arbeit

21 Jahre Drogensumpf
Ich möchte hiermit beichten, dass ich nicht in der Lage bin, mein Leben auf die Reihe zu bekommen. Ich habe schon recht früh angefangen, mir Selbiges zu versauen. Im frühesten Jugendalter habe ich angefangen zu kiffen und es hat auch nicht lange gedauert, bis ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00030817 vom 24.02.2013 um 11:51:33 Uhr (41 Kommentare).

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Vater mit 18

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Feigheit Falschheit Morallosigkeit Schwangerschaft Partnerschaft Berlin

Vater mit 18
Ich (m/19) bin 2011 zur Bundeswehr gegangen. Die ersten drei Monate war ich in der Grundausbildung in der Nähe unserer Hauptstadt. Dort lernte ich ein Mädchen kennen. Ich war damals gerade 18, sie noch 17. Ihre Eltern waren ziemlich reich und haben ihr eine fette Wohnung bezahlt, mitten in der Innenstadt. Ich zog gleich bei ihr ein. Kurz vor dem Ende der Grundausbildung beichtete sie mir auf einmal, sie sei schwanger von mir und ich Idiot wusste nicht, wie ich mit der Situation umgehen sollte. Ich bin dann direkt in die Kaserne zurück und kam erst das Wochenende darauf wieder zu ihr. Ich meinte dann, wir packen das schon gemeinsam, im Hinterkopf ging ich aber bereits durch, was ich tun muss, damit sie nicht herausfindet, wo meine Eltern, bei denen ich noch gemeldet war, lebten. Dann, als die Grundausbildung zu Ende war, bin ich in den Norden von Niedersachsen stationiert worden und von da aus brach ich jeden Kontakt mit ihr ab. Ich änderte meine Telefonnummer, löschte mein Facebook-Profil und so weiter. Ich habe so ein schlechtes Gewissen, sie mit meinem Kind allein gelassen zu haben und bin gerade aus dem Einsatz zurück und total frustriert.

Beichthaus.com Beichte #00030814 vom 22.02.2013 um 17:58:02 Uhr in Berlin (Reinhardstraße) (64 Kommentare).

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Lärmbelästigung durch Knaller

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Missbrauch Familie Kinder Silvester Freiburg

Die Geschichte liegt nun schon einige Jahre zurück, es muss um 1980 gewesen sein. Ich war damals so um die 12 Jahre alt. Wir wohnten in einem Mehrfamilienhaus, meine Eltern und wir Kinder oben, meine Oma unten. Es war Silvester. Meine Eltern besuchten einen Ball, meine Brüder waren auf irgendwelchen Parties, nur ich war mit meiner Oma zu Hause. Die ging aber auch schon früh schlafen, da sie die Knallerei hasste. Ich blieb natürlich bis Mitternacht wach, um mir das Feuerwerk anzusehen. Als es dann pünktlich zu knallen begann, beobachtete ich das von einem Fenster im oberen Stockwerk aus. Ich sah den Nachbarsjungen, der eifrig auf der Straße knallte. Ich dachte mir: "Das kann ich auch!" Ich hatte ein paar Knaller, die ich nun anzündete und aus dem Fenster warf. Es waren im Wesentlichen nur kleine Exemplare. Ganz zum Schluss hatte ich aber noch einen großen Kracher, den wohl einer von meinen Brüdern gekauft haben musste. Also anzünden, raus damit und bumm! Glücklich ging ich zu Bett. Am nächsten Morgen hörte ich meine Oma furchtbar schimpfen. Sie erzählte meinem Vater, dass irgend so ein Idiot Kracher vor ihrem Schlafzimmer gezündet hätte und dass sie deswegen höchst unsanft aus ihrem Schlaf geweckt worden sei. Das war natürlich ich gewesen. Im Eifer des Gefechts hatte ich total übersehen, dass ihr Zimmer genau unter meinem war. Alle Kracher, die ich aus dem Fenster geschmissen hatte, waren also genau bei ihr gelandet. Als mich mein Vater später dazu befragte, erklärte ich ihm in aller Unschuld, dass das wohl der besagte Nachbarsjunge gewesen sein müsste. Die Geschichte wurde mir abgekauft. Glücklicherweise beschwerte sich meine Oma nicht bei den Nachbarn, so dass meine Erzählung hielt. Aber seitdem hat sie jedes Mal, wenn die Rede auf den Nachbarsjungen kam, darüber geschimpft, dass dieser damals doch Knaller vor ihr Fenster geschmissen hätte.

Beichthaus.com Beichte #00030810 vom 20.02.2013 um 19:24:43 Uhr in Freiburg (Höllentalstraße) (9 Kommentare).

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