Schwarzfahrer Gruppen auf Facebook

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Boshaftigkeit Lügen Bahn & Co.

Ich (m/28) bin auf Facebook Schwarzfahrer-Gruppen beigetreten, in denen vor Kontrollen in den Öffis gewarnt wird. Die Mitglieder posten dort, wo und wann Kontrolleure gesichtet wurden. Das tue ich nicht, um sorgenfrei schwarzfahren zu können, sondern um die Schwarzfahrer dort durch falsche Warnungen irrezuleiten. Zum Beispiel poste ich: "Achtung, Insider-Tipp: Morgen sind Großkontrollen in sämtlichen öffentlichen Verkehrsmitteln geplant. Kauft euch lieber ein Ticket oder meidet die Öffis!" Die Leute posten dann darunter: "Danke, habe mir zur Sicherheit eine Fahrkarte gekauft!" oder "Danke Bruder, bin aufs Auto umgestiegen". Ich lache mir dann ins Fäustchen und freue mich, dass die meinetwegen Geld für Sprit oder Fahrkarte ausgegeben und sich umsonst gestresst haben.

Beichthaus.com Beichte #00041418 vom 13.07.2018 um 14:16:46 Uhr (12 Kommentare).

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Katzenvideos

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Falschheit Familie Tiere

Ich (40) beichte, dass ich sehr harmoniesüchtig bin. Missstimmungen kann ich nicht ab. Daher lasse ich auch meine 400 km entfernt wohnende Schwester in dem Glauben, ihre zahlreichen Katzenvideos wären für mich von brennendem Interesse. Wenn ich ihr mitteilen würde, wie sehr mich das manchmal nervt, würde sie es auch gar nicht verstehen. Sie kriegt das nicht in ihren Kopf hinein, wie jemand Katzen mögen kann, ohne Lust zu haben, sich 24 Stunden am Tag mit diesem Thema zu beschäftigen. Manchmal erzählt sie mir am Telefon, dass die Katze in ihr Bett gekotzt hat. Ich habe rein gar nichts dagegen.

Beichthaus.com Beichte #00041409 vom 09.07.2018 um 12:19:57 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Wie bringe ich meine Freundin dazu Schluss zu machen?

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Dummheit Falschheit

Als ich (m) 16 war nahm ich heimlich einen BH aus dem Schrank meiner älteren Schwester und legte ihn wie zufällig dort hingefallen unters Bett. Mein Plan war meine damalige Freundin loszuwerden. Ich traute mich aber nicht mit ihr Schluss zu machen, daher dachte ich es wäre doch am Besten, sie macht mit mir Schluss.

Außerdem, so meine damalige geniale Idee, würde das noch mein Image aufpolieren, weil meine zukünftige Exfreundin würde das ja überall rumerzählen, und damals hielt ich ein Aufreißer-Image für erstrebenswert, weil ich dachte, das bringt mir von anderen Jungs Respekt ein und würde mich interessanter für andere Mädels machen, denn Mädchen stehen ja auf Badboys. Das Ganze hat jedoch nur semioptimal funktioniert. Zwar machte meine Freundin sofort mit mir Schluss, leider zerfetzte sie vor Wut den BH meiner Schwester in Einzelteile, welche ich heimlich entsorgte und hoffte sie würde es nicht merken. Leider doch und dummerweise war es wohl ein recht teurer BH, jedoch fiel ihr Verdacht auf unsere jüngere Schwester, da die sich öfter mal heimlich Klamotten von ihr nahm. Die beiden kamen damals überhaupt nicht gut miteinander aus und der angebliche BH-Diebstahl sorgte für einen riesen Streit zwischen den beiden, bei dem sogar Gegenstände flogen. Das mit dem coolen Badboy-Image hat auch nicht wirklich funktioniert. Ich beichte also, dass ich mich damals überschätzt habe, was meine Genialität betrifft, zu feige war anständig Schluss zu machen und den Familienfrieden gestört habe.

Beichthaus.com Beichte #00041408 vom 08.07.2018 um 23:33:05 Uhr (10 Kommentare).

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Drogengeld gefunden

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Diebstahl Habgier Geld München

Da ich beruflich sehr eingespannt bin, gehe ich zum Ausgleich gerne laufen. Da kann es schon mal später werden. Neulich war es schon nach 22 Uhr als ich meine Runde drehte. Auf einem der Seitenwege des Westparks sah ich einen Typen aus dem Gebüsch kommen, der dann auf der anderen Seite des Weges wieder durch das Gebüsch verschwand. Nachdem er jetzt nicht wie der klassischen Wildpinkler aussah, bin ich an der Stelle wo er aus dem Busch kam mal ins Unterholz um zu sehen was der Typ dort getrieben hatte. Im schlimmsten Fall hatte einen Haufen dagelassen. Aber nichts zu sehen. Da entdeckte ich eine Stelle wo offensichtlich jemand etwas vergraben hatte. Siehe da, eine Plastiktüte.

Ich zog die Tüte raus und schaute rein. Ich staunte nicht schlecht, denn darin war Geld und zwar wohl nicht wenig. 5er, 10er, 20er, ein ganze Haufen schön säuberlich aufgerollt. Vermutlich hatte da einer sein Drogengeld versteckt. Ich habe die Tüte mit heimgenommen und das Geld gezählt, 5.000 Euro in kleinen Scheinen. Ich habe kurz überlegt das Geld der Polizei zu bringen, habe den Gedanken aber schnell verworfen. Auf den Trichter, dass es Drogengeld sein könnte, kommen die Bullen bestimmt auch und dann gibt es wohl nicht mal einen Finderlohn. Und einem Drogendealer das Geld wiedergeben das geht ja schon zweimal nicht. Ich beichte also dass ich jetzt 5.000 Euro unterschlagen habe, obwohl ich es hätte abgeben müssen. Für den Dealer tut es mir nicht leid, denn Drogenhandel kann ich nicht gutheissen, obwohl er jetzt bestimmt noch etwas extra verticken muss, um den Verlust wieder rein zu holen.

Beichthaus.com Beichte #00041404 vom 07.07.2018 um 20:47:11 Uhr in München (Westpark) (20 Kommentare).

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“Beichte

Spurlos verschwunden

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Feigheit Selbstsucht

Ich erwarte für meine Beichte kein Verständnis, denn das wird niemand aufbringen. Ich will es mir einfach von der Seele schreiben in der Hoffnung auf - ja auf was eigentlich? Auf die Tatsache, dass ich alleine ein glücklicher Mensch und nun wieder mit mir selbst im Reinen bin. Ich fühle mich nun wieder frei und klar im Kopf und kann die Dinge wieder genießen. Ich lebe nun in einem anderen Land ohne meine Familie und meine alten Freunde. Ich lebe nun selbst bestimmt, obwohl ich das immer war, nur habe ich eher nur funktioniert und das getan was mein Umfeld von mir erwartet. Ich bin 35 Jahre alt und habe meine Frau und mein Kind heimlich verlassen.

Ich habe mich in einem kurzen Abschiedsbrief versucht zu erklären. Dass ich nicht den Mut hatte und wohl auch nicht habe zu sagen wieso ich gegangen bin. Ich war gefühlt kurz vor einer inneren Depression. Ich war aufgewühlt konnte nicht mehr klar denken und hab nur mein Programm abgespielt, um den Alltag für alle normal zu gestalten. Sie wissen nur ungefähr was in mir vorging. Sie wissen das ich nicht verschwunden bin, sondern selbstbestimmt dieses Kapitel beende. Und dann habe ich mich in Deutschland abgemeldet meine Sachen gepackt und bin zum Flughafen, um alles hinter mir zu lassen. Das schlimme ist wohl das es mir nun gut geht und ich gerne alleine bin. Nur verstehen kann mich niemand, denn ich habe meine Familie dafür zurückgelassen. Es geht mir gut. Aber darf ich nun wieder glücklich sein? Es tut mir alles so leid – Aber ich musste an mich denken um Leben zu können!

Beichthaus.com Beichte #00041403 vom 06.07.2018 um 13:39:16 Uhr (25 Kommentare).

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