Das wohl schlimmste Kind der Welt!

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Hass Zorn Verzweiflung Boshaftigkeit Kinder

Ich habe selbst Kinder mit meiner Partnerin, die ich über alles liebe. Ich könnte ohne unsere Kinder nicht leben. Und im Allgemeinen liebe ich Kinder über alles. Aber neuerdings habe ich eine erschreckende Sache an mir entdeckt - und zwar habe ich eine absolute Abneigung […]
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Beichthaus.com Beichte #00038932 vom 15.11.2016 um 03:36:29 Uhr (20 Kommentare).

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Ein Leben mit dreckigen Lumpen

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Diebstahl Peinlichkeit Zwang Neugier

Ein Leben mit dreckigen Lumpen
Als kleines Kind musste ich (m) in der damaligen DDR Schlimmes aushalten. Meine Eltern waren damals schon ziemlich das, was man heute als Unterschicht bezeichnen würde. Meine Mutter konnte nach meiner Geburt keine Kinder mehr bekommen - glücklicherweise. Mein Vater arbeitete in einem Bahnwärterhäuschen, in dem auch die Familie lebte. An diesem Bahnübergang kam allerdings so gut wie nie ein Zug vorbei. Aber die Planstelle musste eben besetzt sein. Die Tage waren dementsprechend lang und öde. Es ist dann so gekommen, dass vor allem mein Vater die Tage damit verbracht hat, braunen Schnaps zu trinken. Ein Zimmer des Häuschens war für einen russischen Staatsbürger reserviert, der ebenfalls bei der Bahn arbeitete. Er hat meinen Eltern den Schnaps organisiert - und zwar nicht zu wenig. Der Untermieter hat sich auch zwischendurch immer wieder mal mit meiner Mutter vergnügt, meinem Vater war das allem Anschein nach egal.

Das nur zur Vorgeschichte. Ich hauste in einer Art Ersatzteillager, da ich kein eigenes Zimmer hatte. Dieses war gespickt voll mit öligen Lumpen und anderem rußigem Zeug. Meine ganze Schulzeit musste ich mir höhnische Kommentare anhören, weil eben meine ganzen Kleider nach Diesel stanken. Dieser Gestank beherrschte mein ganzes Leben, das Essen, den Schlaf und die Freizeit, einfach alles. Nach dem Mauerfall starb mein Vater, meine Mutter verschwand mit dem Russen. Das Häuschen wurde abgerissen und ich ging zum Arbeiten in den Westen. Im Ruhrpott leben ich seitdem alleine und arbeite im Hafen. Nun zu meinem Problem: Ich führe seit meinem Wegzug aus dem Osten immer einen großen Sack mit ölgetränkten Lumpen mit mir herum. Der Geruch hat sich in mir sozusagen manifestiert.

Ich kann nachts nur schlafen, wenn es nach Diesel und Ruß stinkt, sonst kann ich keine Ruhe finden. Oftmals tauche in direkt nach Feierabend in meine Lumpen ein und kann dann entspannen. Meine Badewanne ist randvoll mit schmutzigem Zeug. Ich sehne mich tagsüber danach. In manchen Lägern meines Arbeitgebers fühle ich mich überglücklich, weil dieser Geruch sehr ähnlich ist. Weil ich aber Kranführer bin, kann ich mich nur alle paar Stunden in die Lagerhalle schleichen, um tief durchzuatmen. Jetzt hat der Duft der Lumpen aber mittlerweile nachgelassen und habe mich im Lager meines Arbeitgebers mit alten Lappen eingedeckt, diese habe ich dort mit Diesel und Öl getränkt und mitgenommen.

Ein Kollege hat mich aber anscheinend beobachtet und bei der Geschäftsleitung verpfiffen. Die Lumpen waren Abfall, das kann man mir nicht anlasten. Der Kollege hat aber nur gesehen, wie ich einen alten Sack aus einem Lager entfernt habe. Die Geschäftsleitung möchte nun von mir wissen, was ich gestohlen habe. Das wird mir aber doch kein Mensch glauben. Ich schäme mich auch. Wenn ich meinem Arbeitgeber gestehe, dass ich diesen Gestank zum Leben brauche, dann hält man mich doch für verrückt.

Beichthaus.com Beichte #00038931 vom 14.11.2016 um 22:28:32 Uhr (11 Kommentare).

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Date mit einem 20 Jahre älteren Mann

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Fremdgehen Dating

Ich (w/22) war gestern mit einem Freund etwas trinken. Er ist zwar gut 20 Jahre älter, aber wir verstehen uns, wie ich finde, trotzdem ziemlich gut. Ich habe außerdem seit einigen Jahren einen Freund, es läuft zwar nicht immer ganz rund, aber im Großen und Ganzen haben wir uns lieb und betrachten unsere Beziehung als gut funktionierend. Jedenfalls traf ich mich mit diesem Freund, von dem ich wusste, dass er mich attraktiv fand. Ist ja nicht weiter verwunderlich, immerhin bin ich nicht unbedingt hässlich und welchen Mann reizt nicht mal ein junges Mädel? Mit steigendem Alkoholpegel wurden unsere Gesprächsthemen allerdings immer eindeutiger und irgendwann stand er neben mir, verwuschelte meine Haare, strich mir über den Rücken und küsste sogar meinen Hals.

Ich wusste, dass es falsch war, aber ich konnte nicht "Nein" sagen. Keine Ahnung wieso, ich wollte nicht, dass er mich so berührte. Immerhin fasste er mir auch an den Hintern und hätte vermutlich auch meine Brüste berührt. Aber das wusste ich dann doch noch zu verhindern. Zwischendurch meinte er immer wieder, dass ich sicher "Nein" sagen würde, wenn ich etwas nicht wollte, aber alles was ich tat, war meinen Cocktail zu schlürfen und zu hoffen, dass er nicht noch einen Schritt weiterging. Ich habe mir heute den ganzen Tag meinen Kopf darüber zerbrochen.

Ich weiß, dass ich das definitiv nicht wollte, aber ich wollte ihm auch nicht vor den Kopf stoßen. Natürlich mache ich ihm keinen Vorwurf, woher sollte er das auch wissen, wenn ich nichts sage. Aber die ganze Situation belastet mich schon irgendwie. Immerhin habe ich ja doch meinen Freund hintergangen. Ich frage mich die ganze Zeit, wieso ich nichts gesagt habe. Aber gleichzeitig weiß ich, dass ich irgendwie Angst davor hatte. Was ist nur los mit mir?

Beichthaus.com Beichte #00038921 vom 13.11.2016 um 20:29:43 Uhr (6 Kommentare).

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Mein Doppelleben als Horrorclown

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Neugier Zwang Waghalsigkeit Niedersachsen

Gruselclowns haben mich schon lange vor ihrer Ankunft in Deutschland fasziniert. Diese Mischung zwischen Gut und Böse fasziniert mich total. An Halloween habe ich mir auch selbst ein solches Kostüm zusammengestellt und bin dann um die Häuser gezogen. Eine billige Gummimaske war mir zu langweilig, daher habe ich mich selbst geschminkt. Das war ganz schön schwer, aber dabei ist eine unfassbar hässliche Fratze herausgekommen. Nicht 08/15, sondern hammermäßig gruselig. Mit den spitzen Zahnreihen hat es fast schon schockierend ausgesehen. Meine Eltern meinten zwar, ich sei bescheuert, aber sonst war ihnen das egal.

Leider wurde ich fast nur ausgelacht, als ich hinter Bäumen vorgesprungen bin. Nur eine kleine Kindergruppe hat sich total erschreckt, das war geil! Seit Halloween verwandele ich mich mindestens alle zwei Tage in dieses Wesen. Allerdings verlasse ich das Haus nur ganz selten, meist nach Mitternacht, dabei lasse ich mich nur von Weitem sehen. Meist bleibe ich jedoch zu Hause und schaue mich stundenlang im Spiegel an. Dabei versinke ich in meiner eigenen Fantasie, wie ich Leute schockiere und sie davonrennen. Mein Selbstwertgefühl ist seitdem gestiegen. Auch die Schule habe ich schon zwei Mal ausfallen lassen, um verkleidet durch das Haus zu laufen und mit einem Hammer Bananen zu zerschlagen. Ich möchte beichten, dass es mein großer Wunsch ist, für immer eine solche Figur zu werden, also praktisch mit dem Clown zu verschmelzen. Mein Inneres hat er bereits eingenommen.

Beichthaus.com Beichte #00038917 vom 12.11.2016 um 18:49:43 Uhr in Niedersachsen (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Wiedersehen mit meinem alten Lehrer

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Gewalt Aggression Schule Stuttgart

Das Wiedersehen mit meinem alten Lehrer
Meinen Lehrer habe ich seit meinem Schulrauswurf vor acht Jahren nicht mehr gesehen. Bis gestern. Aber der Reihe nach: Ich bin damals nicht geflogen, weil ich nicht mitgemacht habe, sondern weil es nach einigen körperlichen Auseinandersetzungen der Schulleitung wohl […]
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Beichthaus.com Beichte #00038913 vom 09.11.2016 um 22:05:07 Uhr in Stuttgart (22 Kommentare).

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