Meine Vergangenheit als Mann

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Falschheit Lügen Verzweiflung Partnerschaft

Ich (w/27) muss beichten, dass ich meinem Freund noch nicht reinen Wein eingeschenkt habe, was meine Vergangenheit angeht. Ich bin nämlich als Mann zur Welt gekommen. Nach einem langen Angleichungsprozess und einem Umzug in einen anderen Landesteil, weiß hier niemand über meine Vergangenheit Bescheid. Wir sind jetzt seit fünf Monaten zusammen und ich weiß nicht, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist bzw. gewesen wäre. Fakt ist doch, nach zahlreichen Versuchen, dass es die Männer immer abschreckte und sie kein Interesse mehr zeigten und teilweise sehr sauer reagierten. Aber eine Beziehung sollte andererseits auch nicht auf Lügen aufgebaut sein. Wie soll man dann mit solch einer Situation umgehen?


Wir sind wirklich sehr glücklich miteinander und er vergöttert mich, so wie ich ihn. Trotz der kurzen Beziehungsdauer kam vor Kurzem das Thema Familienplanung, Kinder etc. zu sprechen, einfach allgemein, ohne direkt Pläne zu machen. Durch die Angleichung bin ich aber unfruchtbar und weiß nicht, wie er zu Adoption steht. Ich bitte um Absolution, da ich in einer verzwickten Situation stecke und der Mut mit jedem weiteren Tag fällt, ich aber grundsätzlich ehrlich reden möchte, aber wie und wann bloß?

Beichthaus.com Beichte #00037449 vom 22.01.2016 um 00:12:59 Uhr (33 Kommentare).

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Beichten während der Arbeitszeit

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Faulheit Maßlosigkeit Trägheit Arbeit Internet

Ich (m/25) habe studiert und arbeite fest in einem großen Unternehmen auf einer gut bezahlten Stelle - seit knapp zwei Jahren. In der Anfangszeit im neuen Job stand die Einarbeitung an. Diese zog sich über mehr als ein halbes Jahr und ich hatte dementsprechend zwischendurch auch Leerlauf. Ich möchte beichten, dass ich zu der Zeit begonnen habe, in der freien Arbeitszeit Beichthaus zu lesen. Nicht nur das. Ich habe seitdem, auch nach der Einarbeitung im Tagesgeschäft, bis heute jede Beichte im Beichthaus gelesen und das ausschließlich auf Arbeit. Ich denke, ich habe rückblickend sehr viel Zeit damit verbracht. Es sind immerhin momentan 4.979 Seiten. Ich habe sehr sorgfältig darauf geachtet, dass ich auch keine Beichte überspringe und habe mir auch Notizen gemacht, auf welcher Seite ich stehen geblieben bin.

Ich habe manchmal eben schon ein schlechtes Gewissen, vor allem, wenn ich lieber Beichten lese, als meine Teamkollegen zu unterstützen. Fairerweise muss man aber sagen, dass ich trotzdem nicht der Unproduktivste im Büro bin. Eher im Gegenteil. Mein Chef ist hochzufrieden mit mir und ich bekomme das in meinem Leistungszuschlag auch entsprechend bezahlt. Ich bin dennoch irgendwie froh, dass ich jetzt nur noch ein paar Minuten brauche, um die Beichten des Tages zu lesen.

Beichthaus.com Beichte #00037447 vom 21.01.2016 um 16:33:37 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Sex langweilt mich nur noch!

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Masturbation Ignoranz

Ich (m/37) muss sagen, dass mich Sex seit einigen Jahren sehr langweilt. Als junger Mann oder gar Jugendlicher war ich für vieles zu haben und experimentierfreudig. Diese unglaubliche freudige Erregung, wenn sich ein Mädchen endlich aus der Hose pellte, oder sich Finger oder Lippen um das beste Stück schlossen, waren das Höchste für mich. Ich war und bin nicht hässlich und hatte auch eine ganz ansehnliche Erfolgsquote. Aber seit 3-4 Jahren langweilt es mich nur noch. Ich könnte immer noch mit großer Leichtigkeit Mädchen und Frauen ab 18 aufreißen, ich merke die Resonanz ja immer noch. Ich war auch immer sehr selbstbewusst, ohne mich dabei zu überschätzen, das kommt bei Menschen allgemein und bei Frauen insbesondere ganz gut an.


Aber entweder sind die Frauen heutzutage verklemmt und liegen flach wie Bretter da, oder sie erwarten Hochleistungssport im Bett, der mit normalem Sex und Zärtlichkeit nichts mehr zu tun hat. Nicht, dass ich nicht eine Weile mithalten könnte, aber wozu? Und nein, letzterer Satz heißt nicht, dass ich auf Blümchensex stehe, es durfte ruhig auch mal eine ganze Ecke härter zur Sache gehen. Nur geht es mir so, dass es irgendwie doch immer nach demselben Muster abläuft, Frau will erst von vorne und dann von hinten rangenommen werden. Irgendwie konsumieren die alle zu viele Pornos, oder was weiß ich denn. Nachdem es mir bei den letzten drei, vier Mal so ging, dass ich aus Frust darüber mittendrin erschlafft bin, habe ich es jetzt seit etwa zwei Jahren eingestellt. Und ganz ehrlich, es geht mir sogar besser. Meine Freundin ist meine rechte Hand und gut. Druck verspüre ich kaum, einmal die Woche reicht mir locker, manchmal passiert es, dass ich quasi über 2-3 Monate sozusagen regelrecht vergesse, Druck abzulassen, bzw. einfach keinen verspüre.


Ich dachte zuerst, das wäre die Midlife-Crisis, aber dafür bin ich eigentlich noch 10-15 Jahre zu jung. Dennoch hat es mich anfangs sehr frustriert und ich gebe sowohl der Frauenwelt, als auch der Pornobranche eine Teilschuld. Sex sollte weder Pflichtübung noch Leistungssport sein, sondern ein Ausdruck von Zuneigung und dem Wunsch, sich gegenseitig zu spüren und sich gut zu tun. Vielleicht wacht meine Libido ja irgendwann mal wieder auf, aber so wie es ist, lebe ich besser.

Beichthaus.com Beichte #00037446 vom 21.01.2016 um 14:58:28 Uhr (15 Kommentare).

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Das Ritual unseres Stromausfalls

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Engherzigkeit Vandalismus

Ich wuchs in einem sehr ländlichen Dorf auf. Wir Jugendlichen trafen uns immer außerhalb des Dorfes bei einem Heustadl, der sozusagen unsere Kommandozentrale war. Dort wurde geraucht, Alkohol konsumiert, hin und wieder brachte jemand ein Pornoheft seines Vaters mit, oder eine unserer Dorfmatratzen zeigte ihre Brüste. Wir trafen uns praktisch jeden Tag dort und auf dem Weg dorthin mussten wir durch einen Wald. Durch diesen Wald führte eine Hochspannungsleitung. Und auch genau in diesem Wald stand so ein Schalter für die Hochspannungsleitung mit einem Hebel unten dran. Eigentlich sollte dort ein Vorhängeschloss dran sein, damit kein Unbefugter den Schalter benutzen konnte, welches aber fehlte. Und im jugendlichen Übermut kam einer aus der Gruppe auf die Idee, den Schalter zu betätigen. Er legte den Hebel um, es gab oben am Schalter einen Blitz mit Knall und das war es. Zuerst waren wir beeindruckt, dann meinten wir jedoch einstimmig, er solle das Ding wieder einschalten, weil jetzt garantiert bei jemandem der Strom ausgefallen sei.


Er schaltet also wieder ein und wir gingen weiter zu unserer Kommandozentrale. Allerdings wurde aus dem einmaligen Spaß eine mehr oder weniger dauerhafte Sache, und jedes Mal, wenn wir uns bei unserem Heustadl trafen, schaltete einer aus der Gruppe auf dem Weg dorthin den Hochspannungsschalter aus und gleich darauf wieder ein. Da dadurch jeden Tag fast zur selben Zeit ein kurzer, ein paar Sekunden dauernder Stromausfall in mehreren Dörfern war, wurde der Stromversorger verständigt. Es waren mehrere Monteure tagelang unterwegs, welche die Leitungen kontrollierten und Bäume bei der Freileitung zurückschnitten, aber scheinbar war kein Fehler zu finden, der jeden Tag einen kurzen Stromausfall verursachte. Das fehlende Schloss auf dem Schalter war allerdings auch niemandem aufgefallen und so machten wir munter weiter und jeden Tag durfte ein anderer aus unserer Gruppe schalten. Es war sozusagen ein Ritual.


Scheinbar wurde es dem Stromversorger irgendwann zu blöd und die Hochspannungsleitung zwischen zwei Dörfern durch den Wald wurde durch eine Erdleitung ersetzt. Damit der war der Schalter natürlich Geschichte und die unerklärlichen Stromschwankungen hatten ein Ende. Auch heute kommt es noch ein, zwei Mal im Jahr vor, dass der Strom bei uns ausfällt. Ich muss dann immer ein bisschen schmunzeln, wenn ich meinen Kindern Geschichten vorlese und dabei an meine Jugend zurückdenke. Ich bitte um Absolution für die Stromausfälle.

Beichthaus.com Beichte #00037445 vom 21.01.2016 um 08:40:05 Uhr (14 Kommentare).

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Das Gefühl

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Neugier Begehrlichkeit Falschheit Kinder

Ich (m/32) musste in meiner Kindheit und Jugend in den Sommerferien öfter zum Bruder meiner angeheirateten Tante, da der Rest der Familie keine Zeit für mich hatte. Meine Eltern, Onkel und Großeltern leiteten einen erfolgreichen Familienbetrieb, wo es eigentlich immer etwas zu tun gab. Jener Bruder meiner Tante schlug sich jedoch mit Hilfsjobs durch, sein teuerster Besitz war ein Mountainbike mit 21 Gängen, und mit seiner arbeitslosen, ebenfalls ziemlich unambitionierten Frau hatte er drei Kinder, alles Mädchen. Wir fuhren grundsätzlich nur Zelten und er bekam dafür ein paar hundert Mark Betreuungsgeld, sowie zwei Zelte von meinen Eltern zugesteckt. Das Ganze war allerdings immer stinklangweilig, denn er und seine Frau schliefen den halben Tag oder verschanzten sich anderweitig in ihrem Zelt. Wir Kinder waren darum eigentlich immer unbeaufsichtigt. Das Älteste der Mädchen war etwa in meinem Alter, und passte nach ihren Möglichkeiten auf, dass die anderen beiden keinen Unsinn machten.


Eines Tages, die Älteste und ich waren im Frühjahr grade zwölf geworden, erzählte sie mir davon, dass sie im Zeitungscontainer hinter ihrem Haus gewisse Zeitschriften gefunden habe. Wenn man sich die ihren Angaben nach ansah, und dabei zwischen seinen Beinen rieb, bekam man irgendwann das Gefühl, wie sie es nannte. Ich wusste natürlich ziemlich genau, wovon sie sprach, tat aber so, als würde ich es nicht gleich verstehen. Sie hatte zwei dieser besagten Zeitschriften mit zum Zelten geschmuggelt, und wir sahen sie uns in einem dichten Wäldchen ein paar hundert Meter neben dem Zeltplatz gemeinsam an. Irgendwann zeigte sie mir, wie sie das Gefühl bekam, und ich erbot mich, ihr mit meiner Hand das Gefühl zu verschaffen, wenn sie es mir im Gegenzug auch mit ihrer Hand verschaffte. Wir zeigten uns also gegenseitig, wie es ging, und ab diesem Tag verschwanden wir, wenn es ihre Geschwister zuließen, zwei oder drei Mal am Tag in dem Wäldchen, wo es dann zur Sache ging. Wir probierten so einige Dinge aus den Zeitschriften aus, und irgendwann diskutierten wir darüber, ob das da unten wirklich ineinander passen konnte. Tatsächlich. Tat es. Wenn man sich dann eine Weile bewegte, bekam man sogar eine sehr intensive Version des Gefühles.


Die Sommerferien waren also diesmal ganz und gar nicht langweilig und ich freute mich schon auf das nächste Jahr. Irgendwann im darauffolgenden Jahr wurde mir allerdings bewusst, was wir da eigentlich getan hatten, und dass man davon Kinder bekommen konnte, wenn man Pech hatte. Ich verbrachte die restliche Zeit bis zu den Ferien also in der naiven Angst, sie könnte bald ein Kind von mir bekommen. In den nächsten Ferien war sie dann körperlich zu einer Frau herangereift. Sie hatte Brüste bekommen, wo erst nur Hügelchen gewesen waren, einen knackigen, runden Po, eine schlanke Taille und ihr sprossen Haare an jener Stelle, mit der wir uns im vorherigen Sommer so intensiv befasst hatten. Wir begannen unsere Spielchen von Neuem, und auf meine Angst hin erklärte sie mir, dass alles okay wäre, wenn das Zeug nicht unten in sie hineingeriet. Am Sichersten wäre wohl, es herunterzuschlucken, das hatte sie aus einer der Zeitschriften.


Wir verkrümelten uns also wie gehabt zwei bis drei Mal am Tag in das Wäldchen, und ich stellte fest, dass sie noch viel experimentierfreudiger und erfahrener geworden war. Auf Nachfrage erzählte sie mir, dass sie drei bis fünf verschiedene Jungs aus ihrer Nachbarschaft hatte, mit denen sie das machte. Ich war zwar zunächst etwas konsterniert, aber der Trieb siegte schließlich. Ab da taten wir es jeden Sommer. Sogar als meine Eltern irgendwann beschlossen, dass ich alt genug wäre, die Ferien alleine zu verbringen. Dass ihr Körper nicht von schlechten Eltern war, wäre eine Untertreibung. Da war wirklich alles so, wie es sein sollte, und noch viel besser. Irgendwann kristallisierte sich jedoch heraus, dass ihre generellen Interessen sich auf den Verkehr mit möglichst vielen Jungs beschränkten, von ehrlicher Arbeit hielt sie, genau wie ihre Eltern, nicht allzu viel.


Sie war allerdings bald clever genug, für ihren liebsten Zeitvertreib Geld zu nehmen, und auch diverse Ü18-Streifen zu drehen. Auf diese Art kam sie recht schnell zu einem kleinen Vermögen. Als meinen Eltern das schließlich zu Ohren kam, war dieser Teil der Familie für sie tabu. Ich beichte, dass ich meinen Eltern nie erzählt habe, dass ich meine ersten sexuellen Erfahrungen ausgerechnet mit ihr gesammelt habe, weil sie mich dann mit Sicherheit enterben würden. Außerdem beichte ich, dass ich finde, dass meine Eltern absolut übertreiben, ich aber nicht die Cojones habe, ihnen das zu verklickern.

Beichthaus.com Beichte #00037443 vom 21.01.2016 um 00:38:12 Uhr (9 Kommentare).

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