Beschwerdekönig

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Zorn Verrat Selbstsucht Shopping Restaurant

Ich beichte, dass ich die teilweise gegebene Anonymität im Internet nutze, um mich über Gott und die Welt zu beschweren. Persönlich würde ich mich nie trauen ein schlechtes Erlebnis beim Einkaufen dem Marktleiter vorzutragen oder jemanden vom Personal zur Rede zu stellen. Das auch, weil ich mein cholerisches Ich kenne und ich Angst vor dem Ausgang der Diskussion habe.

Zu meinen Opfern gehören bereits eine Fast-Food-Kette (von der Toilettenfrau angepöbelt, da ich ihr kein Geld gegeben habe), eine Supermarkt-Kette (hatte samstags um 17 Uhr bereits nur noch 1/4 der eigentlichen Frischware verfügbar und ein einziger teilweise funktionsfähiger Pfandautomat an einem riesigen Knotenpunkt in der Großstadt plus 15 Minuten Wartezeit), eine andere Fast-Food-Kette (Hälfte der Bestellung vergessen) und ein Schuhhändler (undichte Schuhe). Die Liste ließe sich noch viel weiter führen. Das Problem ist, dass ich eigentlich weiß, dass ich mit meinen Beschwerden recht habe, aber es nicht auf die Reihe bekomme, sie den Menschen ins Gesicht zu sagen. Ich bekomme es nicht einmal hin mir einfach mal keinen zu scheißen und solche Sachen gut sein zu lassen. Für die Unternehmen tut es mir nicht leid, die können höchstens noch positive Vorschläge aus meinen Beschwerden ziehen. Da ich auch nettes Personal immer hervorhebe, bin ich mir nicht bewusst, jemandem unnütz zu schaden, außer mir selbst.

Beichthaus.com Beichte #00034833 vom 11.01.2015 um 15:01:04 Uhr (5 Kommentare).

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Arzt mit Husten-Phobie

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Zwang Feigheit Verzweiflung Gesundheit Arbeit

Ich habe eine eigenartige Phobie: Ich kann Husten nicht ertragen, das verursacht mir innere Beklemmungen. Nun ist es leider so, dass ich Arzt bin. Ich kann es aber einfach nicht ertragen, wenn jemand hustet. Einmal habe ich einen netten älteren Herrn angeschrien, er solle gefälligst damit aufhören. Als ich dann in die Pulmologie (Lungenabteilung) unseres Hauses wechseln sollte, habe ich gekündigt. Jetzt arbeite ich in einem theoretischen Fach, kein Husten mehr, gleiche Bezahlung wie in der Klinik, keine Dienste. Alle alten Kollegen beneiden mich. Allen Freunden und Familienmitgliedern, Freundin inklusive, habe ich erzählt, ich hätte wegen der Arbeitsbelastung gekündigt. Ich langweile mich aber zu Tode und möchte eigentlich zurück in meinen alten Job. Ich beichte, dass ich als Arzt nicht den Schneid habe, mich therapieren zu lassen und deswegen unglücklich bin.

Beichthaus.com Beichte #00034829 vom 11.01.2015 um 00:00:13 Uhr (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kein Pfand für Lumpensammler

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Engherzigkeit Morallosigkeit Verschwendung Geld

Ich beichte, dass ich ein asoziales Arschloch bin. Ich reiße sehr gerne meine Getränkedosen mit Pfand, meistens Energydrinks, auseinander, um sie danach in den Müll zu werfen. Warum ich das mache und damit die Umwelt belaste? Weil ich es hasse, wenn Lumpensammler ständig in Mülleimern herumwühlen und diese Dosen und Pfandflaschen herauskramen. Ich bin einfach ein mieser Sack.

Beichthaus.com Beichte #00034827 vom 10.01.2015 um 21:46:21 Uhr (12 Kommentare).

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Wie man einen Hund richtig erzieht

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Vandalismus Hass Aggression Nachbarn Tiere Metelen

Die Vorgeschichte: Die Frau, die unter mir wohnt (Mitte 40, typische "Katzenfrau", d.h. viele Haustiere, vereinsamt), hat einen Hund. Dieser Hund kläfft im nervigsten Ton mehrmals pro Tag unten im Garten. Der Grund ist, dass er von der Nachbarin ständig mit Leckerlis gefüttert wird und mit dem Gekläffe eben jene Nachbarin herauslocken will, um noch mehr zu bekommen. Seit gut zwei Monaten also schieße ich diesen Hund, sobald sein Gejaule ertönt, mit einer Wasserpistole ab. Ich versuche dabei immer bewusst, das Gesicht zu treffen. Am Besten die Nase oder die Augen. In der Regel läuft der Hund dann gleich wieder rein. Um den "Erziehungseffekt" zu steigern, bin ich in letzter Zeit auf gekühltes Wasser aus dem Kühlschrank umgestiegen.


Der Höhepunkt am letzten Samstag war, dass ich den Hund mit einem halben Eimer Wasser von meinem Balkon aus zugeschüttet habe. Zu diesem Zeitpunkt hat es draußen geregnet, sodass die Besitzerin keinen Verdacht schöpfte. Seitdem hat sich der Hund draußen nicht mehr blicken oder hören lassen. Er jault zwar immer noch, allerdings höre ich das nur noch sehr gedämpft durch den Boden und damit kann ich durchaus leben. Ich beichte, dass ich den Hund bestrafe, obwohl eigentlich seine Besitzerin bzw. meine Nachbarin die Erziehung versaut hat. Ich habe bewusst diesen Weg gewählt, um größere Konflikte zu vermeiden und weil ich die Besitzerin nicht für fähig halte, den Hund besser zu erziehen. Mein Erfolg macht mich glücklich, auch wenn ein fast unschuldiges Tier darunter leiden musste.

Beichthaus.com Beichte #00034824 vom 10.01.2015 um 16:33:55 Uhr in Metelen (11 Kommentare).

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Eine Rasur ist Pflichtprogramm!

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Engherzigkeit Ekel Landolfshausen

Ich (w/23) bin auf Kriegsfuß mit zwei haarigen Bereichen bei Männern. Nämlich diese zwei Stellen: unter den Achseln und in der Intimzone. Ich rasiere mich, wie viele Frauen, ganz normal unter den Achseln, weil mich die Haare dort stören und weil Haare dort zur Verbreitung des Schweißgeruchs beitragen. Ich finde das nicht schön und rasiere mich dort - und ich möchte, dass sich mein Freund auch rasiert. Männer schwitzen noch mehr als Frauen und ich finde es schöner, wenn keine Haare dort sind. Auch wenn er nach dem Geschlechtsverkehr seinen Arm um mich legt, möchte ich keine langen Haare spüren!


Genauso wie in der Intimzone - ich bin dort auch nicht kahl, sondern nur auf wenige Millimeter gestutzt, aber ich sehe es nicht ein, dass bei ihm ein Busch wächst, was auch bei gepflegten Männern nicht schön anzusehen ist. Und wenn ich ihm einen Blasen soll, möchte ich, dass er seine Hecke zumindest stutzt. Ist auch nicht schön, wenn man dann Schamhaare im Mund hat. Das hört sich jetzt wahrscheinlich arg arrogant und pingelig an, aber nur weil Männer haariger sind, heißt es nicht, dass sie alles wuchern lassen können, wie sie wollen. Natürlich haben Männer mehr Haare, aber das ist keine Entschuldigung. Mein Freund sieht es genauso wie ich und rasiert sich regelmäßig unter den Armen und stutzt seine Intimbehaarung. Hoffentlich gerate ich nie an einen Mann, der sagt: "Nö, ich rasiere mich nirgends!" Weil dann werde ich ihm: "Ok, wenn du dich nicht rasierst, werde ich mich auch nicht rasieren", antworten müssen.

Beichthaus.com Beichte #00034822 vom 09.01.2015 um 20:25:32 Uhr in 37136 Landolfshausen (Unterdorf) (24 Kommentare).

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