Sehnsucht nach der eigenen Familie

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Hass Zorn Verzweiflung Familie

Hiermit beichte ich, dass ich die Sauferei meiner Mutter hasse. Sie trinkt seit zig Jahren, so weit ich zurückdenken kann. Ich hasse sie dafür, dass ich durch ihre Sauferei eine Schwester verloren habe und dass sie daraus nichts - absolut gar nichts - gelernt hat! Ich hasse es, dass meine Eltern ihren Namen seit damals nie wieder erwähnt haben. Sie tun so, als hätte sie nie existiert! Ich habe das Gefühl, dass ich scheinbar die Einzige bin, die um ihre Schwester weint.


Scheinbar interessiere ich meine Eltern auch nicht mehr! Nur hin und wieder tun sie so, als würden sie sich für mich interessieren. Mir fehlt mittlerweile einfach die Kraft, um hinter ihnen her zu telefonieren! Wären da nicht noch meine drei jüngeren Geschwister, würde ich den Kontakt komplett abbrechen. Mir blutet das Herz und meine Seele, weil es bereits wieder zwei Jahre her ist, dass ich meine jüngeren Geschwister gesehen habe. Ihr werdet euch jetzt sicher sagen: "Fahr doch einfach hin!" Und wenn das so einfach ginge, würde ich das vielleicht auch tun. Sie sind allerdings mit meinen Eltern in Bayern und ich bin in Sachsen...

Beichthaus.com Beichte #00034821 vom 09.01.2015 um 20:17:09 Uhr (13 Kommentare).

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Gefälschter akademischer Titel

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Betrug Lügen Feigheit Arbeit

Ich trage seit Jahren ein Geheimnis mit mir herum, das ich endlich mal loswerden möchte. Ich habe studiert, aber die Abschlussprüfung wiederholt nicht bestanden. In einem stillen Moment habe ich das Abschlusszeugnis meines damaligen Mitbewohners, der ein halbes Jahr vorher den Abschluss im selben Fach gemacht hat, eingescannt. Ich habe es entsprechend bearbeitet, Unterschriften und Siegel gefälscht, mich mit dem "Zeugnis" beworben und einen Job bekommen. Mittlerweile habe ich eine Leitungsposition, trage aber einen akademischen Titel, der mir nicht zusteht. Ich habe stets gute Arbeit gemacht. Sollte ich mich offenbaren, ist mein Leben ruiniert. Familie, Frau, Freunde würden sicher kein Verständnis zeigen - was ich nachvollziehen kann, davor habe ich allerdings die meiste Angst. Ich weiß nicht, was mich damals geritten hat, so eine Dummheit zu machen. Obwohl es mich immer wieder beschäftigt und an mir nagt, werde ich wohl die Füße stillhalten. Angebote von anderen Arbeitgebern habe ich bisher stets ausgeschlagen, aus Angst aufzufliegen. Naja, damit muss ich wohl leben.

Beichthaus.com Beichte #00034820 vom 09.01.2015 um 15:22:07 Uhr (17 Kommentare).

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Abgesagte Unternehmungen

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Lügen Falschheit Morallosigkeit

Ich bin irgendwie komisch. Ständig fragen mich meine Freunde, ob ich nicht mal wieder etwas mit ihnen unternehmen möchte und ich sage dann auch immer sofort zu. Aber ein oder zwei Tage, bevor es dann so weit ist, sage ich jedes Mal ab - immer aus irgendeinem komischen, ausgedachten Grund! Mittlerweile hat niemand mehr Lust, etwas mit mir zu machen, nur weil ich nicht fähig bin, eine Verabredung einzuhalten.

Beichthaus.com Beichte #00034814 vom 08.01.2015 um 20:14:22 Uhr (5 Kommentare).

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Langeweile in der Einarbeitungsphase

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Zorn Hass Arbeit

Ich bin seit gut drei Wochen in einer neuen Firma und so läuft es eigentlich ganz gut. Die Kollegen sind alle sehr nett, ebenso mein Chef, der auch eine riesengroße Plaudertasche ist. Jeden Morgen starten wir den Tag mit einer Plauderrunde, die vom Chef ausgeht, und er lässt uns nicht arbeiten, bis er das Gefühl hat, dass er auf sein Pensum gekommen ist. Teilweise dauert es sogar über eine Stunde, bis wir anfangen können, zu arbeiten. In der Mittagspause sitzen wir auch immer alle zusammen, tratschen und haben Spaß. Jetzt kommt allerdings das große "Aber": Ich habe absolut keinen Plan, was ich hier machen soll! Ich soll eine schwangere Kollegin ersetzen, aber recht viel wird mir nicht erklärt. Einen Tag in der Woche ist meine Kollegin noch da, und es gibt in dieser Zeit leider keinen Arbeitsplatz für mich - ich muss förmlich darum betteln, dass ich mich irgendwo dazusetzen kann, und mir etwas erklärt wird.


Tja und heute war wieder so ein Tag! Nur dieses Mal hatte wirklich kein Mensch für mich Zeit und ich saß zu einem großen Teil einfach nur blöd da! Ich habe dann nach "leichten" Arbeiten gebettelt, die man auch ohne Computer machen kann (Akten einordnen, sortieren, etc.) und "endlich" durfte ich auch etwas machen! So macht arbeiten echt keinen Spaß! Wie zum Geier soll ich die Kollegin auch annähernd ersetzen, wenn mir kein Mensch etwas beibringen will? Jetzt - während der Einarbeitungsphase - bin ich meistens in einem Einzelbüro und mache leichtere Sachen bzw. einige der wenigen Aufgaben, welche mir zum Glück schon erklärt wurden und die ich alleine erledigen kann. Den Rest der Zeit surfe ich im Internet. Was zum Geier soll ich denn sonst machen, wenn es keinen interessiert, was ich tue?


Wie gesagt, ich finde meine Kollegen und meinen Chef echt nett und grundsätzlich macht mir auch die Arbeit Spaß - zumindest das Bisschen, das ich schon gelernt habe - aber da es keinen interessiert, mir etwas beizubringen, interessiert es mich auch nicht, richtig zu arbeiten!

Beichthaus.com Beichte #00034811 vom 08.01.2015 um 13:34:28 Uhr (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Vorteile als Profisportler

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Verzweiflung Engherzigkeit Morallosigkeit Schamlosigkeit

Ich (m/23) bin kein Frauenheld. Es ist so, dass ich auch schon rein äußerlich nicht unbedingt auf Frauen wirke. Allerdings habe ich einen großen Vorteil anderen Männern gegenüber - ich bin Profisportler. Vor drei Jahren habe ich einen Profivertrag unterschrieben, um welche Mannschaftssportart es sich handelt, behalte ich für mich, es ist allerdings kein Fußball. Ich bin erst vor Kurzem bei meinem neuen Verein gelandet und habe meine Zelte in einer mir bisher fast unbekannten Stadt aufgeschlagen. Dadurch, dass Sportler sehr populär sind, wird man ziemlich häufig erkannt und auch angesprochen. Allerdings ist es mir bisher auf diesem Wege noch nicht gelungen, eine längerfristige Freundin zu finden. Die Möglichkeiten für einen ONS gab es auch bei meinem letzten Verein sehr häufig, das ist aber nicht mein Ding.


Als ich jetzt zum Akklimatisieren mit einigen Kameraden unterwegs war, wurde mir in einem Club ein wirklich sehr hübsches junges Mädchen (22) vorgestellt. In diesem Club unterscheidet man zwischen "normalen" und VIP-Gästen. Sie hielt sich im Normalbereich auf. Sie drängte mir ihre Handynummer förmlich auf und hat mich auch am nächsten Morgen nach dem Training gleich angerufen. Folgendes ist passiert: Sie hatte einen Freund im Team, der den Verein mittlerweile gewechselt hat. Wegen seiner Wechselgedanken hatten sich die beiden so verstritten, dass die Trennung kurz vor Saisonende unweigerlich kommen musste. Jetzt kommt aber das Wichtigste: Sie war mit dem Typen fünf Jahre lang zusammen. Er kam aus der eigenen Jugend und sie hat sich einen tollen Kreis aufgebaut, mit Freundinnen, die alle Spielerfrauen sind. Sie liebt alles, was mit dem Verein zusammenhängt. Die Spiele am Wochenende im VIP-Raum, die vielen Feiern und Essen, die Events sowie teilweise kostenlose Eintritte in Clubs, oftmals durch die Hintertür. Man steht eben immer im Rampenlicht. Sie sagte mir unmissverständlich, dass ihr das fehle, nein, dass sie sich ein Leben ohne diese Dinge nicht mehr vorstellen kann. Sie beklagte, dass sie ohne Kontakte zu Spielern oder Funktionären keine Chance mehr hat, in diesen Kreis zurückzukehren. Sie hat mir das erklärt und sich dann ein paar Tage Zeit gelassen.


Dann, nach etwa einer Woche, rückte sie mit der Sprache heraus, um was es ihr denn tatsächlich ging. Sie machte mir allen Ernstes einen unglaublichen Vorschlag. Ich solle ab sofort ihren neuen Freund spielen. Ich begleite sie am Abend in die Tanzschuppen, sie will wieder in den VIP-Bereich des Stadions, möchte sich wieder im Kreis der Mannschaft aufhalten usw. Was ich davon habe? Sie sagte ohne Umschweife, dass ich monatlich dafür mehrmals Sex mit ihr haben darf. Sie erklärte mir, dass diese Show so lange zu gehen hat, bis sie wieder einen neuen, festen Freund aus dem Team gefunden hat. Beim Sex darf ich sie auch küssen, sagte sie, ich soll dies ja in der Öffentlichkeit auch tun. Ich kam mir ziemlich überrumpelt vor und erbat mir einige Tage Bedenkzeit.


Dann haben wir uns wieder getroffen. Mein Gegenvorschlag kam für sie wohl ziemlich überraschend. Ich schlug vor, dass wir uns mehr Zeit nehmen und einige Dinge miteinander unternehmen. Möglicherweise werden wir ja ein wirkliches Paar. Sie erschrak, nein, sie traf ein Schock bei diesem Vorschlag. Ich musste mir anhören, dass ich nicht im Geringsten ihr Typ sei und ihr eigentlich auch nicht gefalle. Es sei eine Zweckbeziehung, bei der jeder profitiere. Mein Statement war ganz kurz, indem ich ihr sagte, dass sie mich in Ruhe lassen soll, und bin gegangen. Sie heulte sinnflutartig und schrie mir hinterher, aber das war mir egal. Jetzt mache ich mir große Vorwürfe, denn ich bin innerlich überhaupt kein harter Hund. Ich habe dieses Mädchen zum Weinen und Verzweifeln gebracht, das tut mir sehr sehr leid. Da ich keine engen Freunde außerhalb der Mannschaft habe, denen ich so etwas beichten kann, blieb mir nur das Beichthaus. Vielleicht willige ich doch noch ein.

Beichthaus.com Beichte #00034809 vom 08.01.2015 um 11:51:20 Uhr (21 Kommentare).

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