Sexuelle Neugier

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Missbrauch Neugier Selbstsucht Emmelshausen

Ich bin inzwischen eine verheiratete Frau und habe zwei Kinder. Mir brennt allerdings etwas auf der Seele, das ich selbst in meiner Kindheit begangen habe. Ich war 12 Jahre alt und habe einen Jungen (er war 11 oder 12) auf dem Spielplatz zur Befriedigung meiner sexuellen Neugier ausgenutzt. Ich habe ihn gegen seinen Willen geküsst und angefasst. Mithilfe seiner Schwester wurden wir verkuppelt, sodass ich mich mehr mit ihm beschäftigen konnte. Der Höhepunkt war, dass ich sein Glied gestreichelt und geküsst habe, bis er einen Samenerguss bekam. Der arme Junge hat geweint, weil er nicht wusste, was eigentlich passiert und ob ich davon schwanger werden konnte. Das tut mir bis heute in der Seele weh. Später fand er es auch toll und machte seine Erfahrungen. Wir hatten allerdings nie Sex. Leider brach der Kontakt nach einem Umzug ab, weshalb wir uns danach nie wiedergesehen haben. Ich hoffe, dass die Person irgendwie davon erfährt, dass es mir leidtut und dass es einfach nur kindliche Neugier bzw. Dummheit war, die mich damals dazu getrieben hat.

Beichthaus.com Beichte #00034808 vom 08.01.2015 um 11:11:51 Uhr in Emmelshausen (3 Kommentare).

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Gefühle vs. Sex

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Lügen Falschheit Selbstsucht

Ich (w) beichte, dass ich Männer für Sex anlüge. Dadurch, dass ich eine Gamerin bin und schon in der Uni eher aufs Lernen konzentriert war, habe ich so gut wie keine weiblichen Freunde. Mein gesamter Freundeskreis besteht aus Männern - und eben diese verlieben sich meistens in mich. Ich habe allerdings gar keine Lust auf eine Beziehung, trotzdem lasse ich mich unfreiwillig auf diese Gefühlsduselei ein - um an Sex zu kommen. Ich gebe zu, dass ich Männer mit falschen Gefühlen belüge und die aufgebauten Freundschaften für Sex hinwerfe. Sie tun mir mittlerweile einfach nur leid und ich empfinde mich selbst als schrecklichen Menschen.

Beichthaus.com Beichte #00034805 vom 07.01.2015 um 19:49:28 Uhr (16 Kommentare).

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Meine Liebe zu Zehen

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Verzweiflung Begehrlichkeit Fetisch Partnerschaft Dollenchen

Ich habe seit mittlerweile sechs Jahren eine Freundin und bin überglücklich mit ihr, wirklich! Wäre da nur nicht diese eine Sache: Ich liebe Zehen, ich küsse sie gern, ich mag sonstige Sachen, die Frauen mit ihren Zehen an diversen Körperteilen an mir machen. Meine Holde konnte das von Anfang an nicht verstehen. Und das ist mein Problem! So sehr ich sie liebe, sie berührt mich nicht so, wie ich es gerne hätte. Selbst nach langen Gesprächen, die als Ergebnis Mitleid, Verständnislosigkeit, Trotz, Kompromisslosigkeit und ähnliche Gefühle hatten! Ich fühle mich weder verstanden noch befriedigt oder akzeptiert. Ich liebe meine Freundin über alles, aber dieses eine Gefühl treibt mich fast so weit, Schluss zu machen. Ich bin richtig verzweifelt! Sie hat auch ihre "Vorlieben", wieso akzeptiert sie meine nicht? Mir ist das echt wichtig!


Die Beichte: Vergangenen Sommer fing in unserer Firma eine Neue an. Da es teils unerträglich heiß war, liefen wir in Sommerklamotten herum. Da sah ich ihre Zehen und war sofort verliebt. Nach diversen kollegialen Gesprächen und nach der kürzlichen Weihnachtsfeier ahnte ich, dass ebendiese Kollegin mir auch nicht abgeneigt war. Ich würde meine Freundin NIEMALS betrügen. Aber der Drang, die Füße meiner Kollegin zu liebkosen, ist wahnsinnig groß. Ich weiß nicht mehr weiter. Es klingt fast zwanghaft, aber etwas, das man sich wünscht, von einer fremden Person zu bekommen, was einem zu Hause verwehrt wird, ist absolut nicht einfach! Ich will nicht fremdgehen, ich will nur wissen, dass meine Bedürfnisse akzeptiert werden. Nur kommt die Akzeptanz von der falschen Frau - und mit meiner Holden darüber zu reden ist aussichtslos.

Beichthaus.com Beichte #00034802 vom 07.01.2015 um 03:26:30 Uhr in Dollenchen (10 Kommentare).

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Ich arbeite lieber mit Dicken!

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Vorurteile Engherzigkeit Arbeit Bremen

Ich (w/37) arbeite in einer Klinik für Essstörungen. Dort "trainiert" man die Menschen darin, wie man z.B. gesund kocht oder Sport treibt. Jetzt zu meiner Beichte: Ich arbeite lieber mit Menschen zusammen die sehr "stark" sind, als mit sehr dünnen Frauen oder Männern. Ich lasse mich für Gruppen eintragen, in denen mehr starke Menschen sind, als sehr dünne Menschen etc. Meine Kollegen bekommen das zwar mit, aber mein Chef hat nichts dagegen, weil ich mich genauso fürsorglich um die "Leichten" kümmere, wie um die "Schweren". Das ist wie bei einer Mutter, die zwei Kinder hat - sie liebt beide, doch sie hat ein Lieblingskind. Ich finde der wesentliche Unterschied zwischen diesen zwei Parteien ist folgender: Die schweren Menschen finden sich selbst nicht schön und sind meist freiwillig gekommen und tun was dafür. Sie hören zu, fragen nach Tipps und für das Gefühl, wenn sie abnehmen, kämpfen sie und freuen sich und kämpfen noch viel mehr.


Die sehr leichten Leute finden sich selbst so am Schönsten, wie sie gerade sind. Die sind zu einem großen Teil nicht freiwillig gekommen und tun alles, um unsere Arbeit zu erschweren. Oder treten einfach in den Hungerstreik, falls sie mit etwas nicht zufrieden sind. Das ist eine heikle Situation, denn wir haben sehr viele Pro-Ana Männer und Frauen, bei denen der Zustand sehr kritisch ist. Wir müssen Essen in sie hinein bekommen - egal was, sonst - man muss es so sagen - sehen sie sich die Radieschen von unten an! Da tut und macht man, verspricht Haus und Hof, nur damit sie die Hälfte eines normalen Pfannkuchen essen. Natürlich gibt es auch viele dünne Patienten, die lieb sind und sich bemühen, aber die Schweren sind einfach freundlicher und höflicher. Natürlich gibt es auch dort Zeitgenossen, die nicht so nett sind, aber deutlich weniger als bei den Dürren. Ich bitte um Absolution, da ich lieber mit schweren Leuten zusammenarbeite als mit Leichten.

Beichthaus.com Beichte #00034800 vom 06.01.2015 um 23:57:57 Uhr in 28779 Bremen (Am Wall) (4 Kommentare).

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Der Kaffee, der das Fass zum Überlaufen brachte

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Rache Gewalt Aggression Schule

Es gibt einen Typen an meiner Schule, der mich regelmäßig gemobbt hat und es immer noch ab und zu tut. Er macht in letzter Zeit auf "guter Kumpel" mit mir, da er sitzen geblieben ist und in meinem Jahrgang fast keine Freunde hat. Er mobbt so richtig provokativ und erniedrigend, es ist unmöglich, das zu beschreiben. Ich bin kein Mobbingopfer. Keiner sonst mobbt mich, da mich sehr viele Leute gerne haben. Nur er meint, er müsse halt.


Heute habe ich mir am Kaffeeautomaten in der Kantine einen Kaffee herausgelassen. Da kommt dieser Typ, nimmt meine Hand, mit der ich den Kaffeebecher hielt, und schüttelte kräftig, sodass ich fast den ganzen Kaffee über meine Hose schüttete. Er lachte. Da brannten mir meine Sicherungen durch. Das Verhalten war so respektlos und erniedrigend, dass ich ihn kurzerhand mitten in der Kantine verprügelt habe. Alle haben es gesehen. Er ist dann davongerannt. Ich bin schleunigst auf die Toilette gegangen und musste meine Hose eine Viertelstunde lang am Handföhn trocknen, weil es so aussah, als hätte ich so richtig in die Hose gemacht. Ich kam deshalb auch noch zu spät zum Unterricht. Es tut mir leid für die Putzfrau, die den Kaffee am Boden aufwischen musste und die jüngeren Schüler, die das mit ansehen mussten. Er hat es komplett verdient, aber ich bereue, dass ich es mit Gewalt gelöst habe. Ich bin kein Freund von Gewalt und gehe dieser grundsätzlich aus dem Weg. Ich bin daher nicht stolz darauf, aber es war ein wenig befreiend.

Beichthaus.com Beichte #00034795 vom 06.01.2015 um 18:01:21 Uhr (9 Kommentare).

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