Meine Ex, die eigentlich auswandern wollte

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Fremdgehen Rache Gewalt Ex München

Ich muss das einfach mal loswerden und ich hoffe, dass ich hier irgendwie Absolution erhalte, denn ich habe ein schlechtes Gewissen, das mich fast zerfrisst - aufgrund meiner gezeigten Schwäche und Feigheit. Es geht um eine Frau, die ich bei mir in der Arbeit kennengelernt habe. Ich arbeite in einem Krankenhaus als zentrale Anleitung zu 50 % und 50 % Pflege. Ich wurde auf eine neue Station eingesetzt und arbeitete dort mit einigen Kroaten zusammen. Zunächst war da auch nichts, aber nach einer hammergeilen Partynacht habe ich mich richtig in jemanden verschossen, weil ihr ganzes Wesen sie so einmalig macht, dass ich nicht anders konnte. Ich gab Vollgas, das klassische Werben mit schickem Essen, Kurzreisen, und, und, und. So kam es wie es kommen sollte: Wir waren zusammen.

Ich habe sie geliebt, alles an ihr Augen lachen ihre Stimme den Akzent, das war schon fast selbstzerstörerisch. Sie machte einen Besuch bei ihren Eltern und entschloss sich kurzfristig zurückzugehen, weil die Arbeit ihr nicht so taugte und sie auch Sprachprobleme hatte. Schweren Herzens habe ich ihr meinen Segen gegeben und bei allem geholfen in der Vereinbarung, dass ich zu ihr ziehe. Sie zog um (dachte ich) und meldete sich einmal und dann nie wieder. Ich habe alles versucht, sie zu erreichen bis zu einer spontanen Fahrt zu ihr (1300 km entfernt), um herauszufinden, dass sie immer noch in Deutschland wohnt und nur quasi ein Krankenhaus weiter arbeitet. Ich war so dermaßen sauer und enttäuscht, dass ich die ganze Fahrt nur rot gesehen habe. Am nächsten Abend hat mich ein Freund zum Feiern mitgeschleppt und wie der Zufall so will, sah ich sie mit jemand anderen.

Da hat es bei mir ausgehakt (ich bin eigentlich ein Natural Born Chiller) und habe den Jungen ansatzlos ins Gesicht getreten, der sofort umfiel wie ein Stein. Da sie gerade nicht bei ihm stand, ist das bis heute noch ungeklärt. Und mein Kumpel würde mich sogar decken, wenn ich den Kerl erschossen hätte. Angeblich soll er sich üble Sachen zugezogen haben.

Beichthaus.com Beichte #00025635 vom 26.01.2009 um 19:22:50 Uhr in München (56 Kommentare).

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Ausbeutung eines Ausbeuters

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Faulheit Ignoranz Rache Arbeit Bremen

Ich beichte, dass ich, während meiner Ausbildung, öfters Kundenanfragen und andere Arbeiten, heimlich vernichtet habe. Ich tat das immer dann, wenn ich keine Zeit, oder einfach keine Lust zur Bearbeitung hatte. Meist waren das telefonische Anfragen und die Leute haben sich nie wieder gemeldet. Haben sie es doch, so habe ich geleugnet, davon je etwas gehört zu haben. Ich habe auch einmal, für einen Kollegen, einen ganzen Stapel Ablage durch den Schredder gejagt, weil er keine Zeit und Lust zur Bearbeitung hatte.

Man kann sagen, alles Unangenehme oder Aufgestaute, kam früher oder später in den Reißwolf. Erstaunlich, was sich dann alles von selbst erledigt. Habe auch mehr Überstunden abgefeiert, als ich eigentlich hatte. Wie? Das Stundenbuch selten zum Abzeichnen vorgelegt. Am nächsten Tag, war es eh vergessen. Warum ich das alles tat? Der Betrieb war als Ausbeuterladen bekannt und ich habe es dem Chef so heimgezahlt.

Beichthaus.com Beichte #00025633 vom 26.01.2009 um 05:38:20 Uhr in Bremen (13 Kommentare).

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“Beichte

Toiletten-Crêpe

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Ekel Unreinlichkeit Boshaftigkeit

Toiletten-Crêpe
Ich möchte beichten, dass ich den letzten Crêpe nach einem Verkauf in unserer Schule ins Klo getaucht habe und ihn, getrocknet und gezuckert, einer Mitschülerin servieren wollte, weil sie ständig eine leicht rundliche Freundin sowie eine ausländische Mitschülerin beleidigt hatte. Während der Crêpe dann am Crêpe-Stand trocknete und ich meine Zielperson suchte, kam eine Lehrerin am Stand vorbei. Sie freute sich sehr, den letzten Crêpe erwischt zu haben und aß ihn. Jetzt tut es mir wirklich leid, denn die Lehrerin ist sehr nett, und ich hätte mein Werk eher dieser Schlampe gegönnt. Außerdem schäme ich mich, leckeres Essen derart verschmutzt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00025617 vom 22.01.2009 um 20:28:34 Uhr (20 Kommentare).

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Sportwagen und Kündigung

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Rache Ungerechtigkeit Diebstahl

Auch ich möchte nun etwas beichten. Ich habe lange Zeit für eine kleine, für die deutsche Wirtschaft aber sehr bedeutende Firma im IT-Bereich gearbeitet. Ich habe meine Arbeit stets ordentlich gemacht, war umgänglich mit den wenigen Kollegen, verstand mich prächtig mit unserem Chef und es gab so weit eigentlich keinen Grund, ein negatives Bild von mir zu haben. Dennoch war ich der Erste, der bei einer eventuell anstehenden Firmenkrise gekündigt werden sollte, wie ich von einem befreundeten Mitarbeiter unter vorgehaltener Hand erfuhr.

Dies wissend, machte ich mich bald auf die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle, die ich nach wenigen Bewerbungen auch fand. Wenige Tage vor meiner Kündigung fuhr mein Chef mit einem nagelneuen Audi RS6 vor und schlug vor, wohl wissend, dass solche Autos genau meinem Zielbereich entsprächen, als kleines Schmankerl für die gute Mitarbeit damit an meinem letzten Arbeitstag eine Runde zu drehen. So kam es dann auch, der Tag kam und das Auto wurde für eine Stunde meines. Da auch noch getankt werden musste, gab mir mein Chef obendrein 100 Euro mit. Ich fuhr die Kiste also in allen Zügen aus, ständig roter Drehzahlbereich, mit 250 Sachen über die Autobahn, und so weiter. Als krönenden Abschluss entschied ich mich dafür, die 100 Euro Tankgeld einzubehalten und davon mit meiner Freundin schick essen zu gehen. Obendrein wollte ich mich für die Kündigungs-Pläne meines Chefs rächen. Ich stellte das Auto also ordnungsgemäß in unserer Tiefgarage ab, öffnete den Tank und pinkelte genüsslich hinein. Ich bedankte mich bei meinem naiven Chef, räumte meinen Schreibtisch, verabschiedete mich von den Kollegen und ging. Ob die Aktion was gebracht hat, weiß ich nicht, mein Chef hat sich nie mehr gemeldet und eine Rechnung habe ich bis heute auch nicht erhalten, aber es hat einfach gut getan. Zumal die nächste Tankstelle gute 10km entfernt ist und bis dort reicht der "Sprit" ganz sicher nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00025613 vom 21.01.2009 um 13:30:59 Uhr (37 Kommentare).

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“Beichte

Mein Chef, der arrogante Sack

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Hass Waghalsigkeit Chef

Mein Chef, der arrogante Sack
Mein Chef ist ein arroganter Sack mit einem abstoßenden Standesdünkel: Seinem Vater hat wohl mal ein Verlag gehört, der irgendwann pleite gegangen ist, aber er spielt sich auf wie einer von den ganz Großen. Er ist ja mit Personal aufgewachsen, mit Kindermädchen und Butler etc. Er gönne sich nur das Beste. Widerwärtig. Außerdem tut er immer so, als hätte er auf jedem Gebiet mehr auf dem Kasten als die dazugehörigen Fachleute. Irgendwie habe ich rausbekommen, dass er keine Ahnung im Umgang mit Computern hat. Er kann zum Beispiel noch nicht mal einen neuen Ordner anlegen, tut aber immer so, als könnte er jedem Informatiker das Wasser reichen. Richtig arrogant und hochnäsig der Mann. Letzte Woche habe ich ihn schon vor versammelter Mannschaft bloßgestellt, ohne dass er es gemerkt hat. Ich habe einer Kollegin geholfen einige Backups zurückzuspielen, als er auf einmal hinter mir stand und fragte, ob es Probleme gibt und er helfen könne (Er hat natürlich drauf spekuliert, dass ich keine Hilfe brauche, er weiß ja, dass ich recht kompetent in dieser Sache bin). Ich sagte: „Danke Chef, aber ich muss nur noch die Localhost-Floppy-File auf das Systemcache-Scrambler-Backup respawnen, dann sollte der Shortcutconfigurator wieder funktionieren…“ (diesen Nonsens habe ich mir extra für eine Situation wie diese ausgedacht). Er nur so: „Dann ist ja gut, ich dachte schon es wäre was Schlimmeres.“, verlässt den Raum und alle liegen am Boden vor Lachen.
Heute morgen hat er mit seinem neuen Antivirenprogramm geprahlt (dass jemand anderes für ihn installiert hat), dass es das beste und sicherste von allen sei. Vor rund zwei Stunden habe ich mich über das Firmennetzwerk in sein System eingeklinkt und ihm ein paar harmlose aber lästige Scherzprogramme in den Autostart gepackt, denen ich vorher so richtig böse Virennamen wie „Systemblaster64Bit“ oder „Virus4.26“ gegeben habe. Außerdem habe ich ihm mitten auf dem Desktop eine Textdatei mit dem Namen „Systemscan.log“ abgelegt, in der sämtliche persönlichen Daten, Passwörter, Adressen, Telefonnummern und Bankverbindungen, die ich auf dem System gefunden habe mit dem Zusatz „Data succesfully transfered to…[und dann eine fiktive IP-Adresse, die angeblich irgendwo in der russischen Provinz liegt]“ aufgelistet sind. Das Ganze dann noch bisschen mit ASCII-Art ausgestaltet, dass es auch wirklich böse aussieht. Gerade eben habe ich ihn hektisch mit kreidebleichem Gesicht an meiner Bürotür vorbeihetzen sehen. Heute wird noch ein lustiger Tag…

Beichthaus.com Beichte #00025608 vom 20.01.2009 um 14:44:58 Uhr (47 Kommentare).

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