Der tote Radfahrer

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Dummheit Gewalt Nürtingen

Der tote Radfahrer
Ich (m/26) bin vor sieben Jahren oft mit dem Fahrrad zur Berufsschule gefahren. Mein Heimweg führte über eine leicht steile Straße, die rechts und links jeweils einen Radweg hatte. Ich fuhr links - was natürlich falsch war. Es war ein warmer Tag, ich hatte einen […]
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Beichthaus.com Beichte #00026307 vom 21.05.2009 um 00:56:08 Uhr in Nürtingen (25 Kommentare).

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Rache für ungebetene Tipps

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Rache Zorn Waghalsigkeit Shopping Bern

Rache für ungebetene Tipps
Ich (w/19) bin ziemlich dick und war heute Vormittag im großen Migros (Supermarkt und Kaufhaus) in Bern. Die Lebensmittel sind im Parterre und alles andere im Untergeschoss. Ich machte einige Einkäufe für morgen Abend, als mir einfiel, dass mein Shampoo schon fast leer war und so ging ich mit der Rolltreppe nach unten. Vor mir war so ein Einkaufswagen mit einem Kleinkind im Sitz und einer älteren Mutter als Steuerfrau. Diese besah nun aufmerksam meinen Einkaufskorb, runzelte die Stirn und begann mit einer Hasstirade gegen Dicke. Ich muss vielleicht noch sagen, dass ich seit mehreren Jahren nicht mehr wegen meines Gewichts angemacht wurde und war deswegen sprachlos. Besonders angetan hatten es ihr die Fertigspaghettisauce und die Zutaten für einen Schokoladencake. Ich mag hier gar nicht wiederholen, welch tolle Ratschläge sie gegeben hat, auf jeden Fall war ich am Ende der Rolltreppe auf 180. Wortlos ging ich an ihr vorbei und suchte mein Shampoo. Die Beleidigungen ließen mir aber keine Ruhe, und als ich sah, wie sie mit zwei BHs zur Umkleidekabine ging, fiel mir ein spontaner Racheplan ein. Ich ging in die Kinderabteilung und nahm einen Zweiteiler für Kleinkinder bestehend aus kurzer Hose und Hemd, nahm den Kleiderbügel weg und zerknüllte beides.

Weiter muss ich sagen, dass man in dem Migros an einer Verkäuferin vorbei muss, wenn man in die Umkleidekabine will. Den Wagen hat die Frau aber neben den Gurten und Hosenträgern stehen lassen und nur einen hässlichen Einkaufskorb und ihre Einkäufe drin gelassen. Als die Verkäuferin gerade abgelenkt war, versteckte ich die Kinderkleider unter einer Strickjacke im Einkaufskorb und lief mit pochendem Herzen weg und eilte zur Kasse im Parterre. Die ganze Zeit fürchtete ich, man hätte mich auf den Überwachungskameras entdeckt, aber niemand sagte etwas und so drückte ich mich zehn Minuten im Take-away vor den Kassen herum, ehe besagte Dame mit Kind an die Reihe kam. Natürlich begann es wundervoll zu piepsen und sie musste ihre Tasche und den Korb leeren. Als die Verkäuferin die Kleider unter der Strickjacke entdeckte, griff sie zum Telefon. Die Frau begann fast zu heulen. Ich verschwand und mein Tag war gerettet.

Ja, natürlich ist es falsch und meinetwegen hat sie recht, was mein Gewicht betrifft, aber ihre Wortwahl war wirklich frech (das arme Kind tut mir leid) und es geht niemanden an, wie viel oder wie gar nicht ich mich schlecht fühle, weil ich nicht in das Konzept der anderen Leute passe. Und wie gesagt wurde ich schon seit Jahren nicht mehr beleidigt, das letzte Mal in der Grundschule denn ich denke, wenn man freundlich auf die Menschen zugeht, wird man auch nicht fertiggemacht. Ausnahmen haben heute gerade die Regel bestätigt.

Beichthaus.com Beichte #00026305 vom 20.05.2009 um 21:56:46 Uhr in 3011 Bern (Marktgasse 46) (43 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Drei Bier vor der Musterung

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Ekel Boshaftigkeit Schamlosigkeit Zivi & Bund Düsseldorf

Drei Bier vor der Musterung
Ich (m/20) hatte vor zwei Jahren meine Musterung. Am besagten Morgen hatte ich ausgiebig gefrühstückt und mir drei Bier reingepfiffen, damit ich etwas runterkomme. Wie ich dann also den ganzen Tag da meine Tests absolvierte und gerade wieder Pause für mich war, musste ich ganz plötzlich ordentlich eine Stange Lehm aus dem Kreuz drücken. Schnell aufs Klo und entspannen. Nur leider war es Dünnpfiff der ganz unbequemen Art - meine Rosette hat gut gebrannt. Doch während meiner Sitzung klopft es von außen, und mir wurde zugeraunt, dass ich mich doch bitte beeilen soll, denn die Ärzte hätten jede Menge zu tun. Stress, Hektik, mein Kopf wurde rot und mir wurde, aufgrund der peinlichen Lage, schwindelig. Ein zweites Mal klopft es: "Nun machen sie schon! Solange kann es gar nicht dauern!" Meine Verzweiflung schlägt in Wut um: Gut! Dann gebe ich jetzt mal Gas und wische mir mit keinem einzigen Papier meinen klitschnassen Arsch ab.

Was kam als Nächstes? Sie prüften, ob meine Augen in Ordnung seien und unmittelbar danach kamen der Hörtest und meine Leibesvisitation. Das Schöne daran ist, dass diese liebreizende Ärztin die gleiche Person war, die mich so forsch von der Toilette geholt hat, und mich auch in dieser Situation wieder kommandiert hat. "Hose runter und beugen sie sich vor!" Alles klar, wird gemacht. Für einen kleinen Moment war Ruhe und ich glaube sogar, dass sie kurz ein wenig würgen musste, doch anscheinend wollte die Ärztin zeigen, wer am längeren Hebel sitzt und möchte mir ihren Finger trotz allem in den Hintern schieben. Leider Gottes hat der menschliche Körper so etwas wie Reflexe. Als ich nämlich den Finger mit der kalten Salbe an meinem braunen Kranz spürte, verkrampfte mein Hinterteil, und der restliche Inhalt meines Enddarms ergoss sich über ihren ganzen Arm und einige Spritzer flogen unkontrolliert durch die Gegend. Ab dem Moment war die Musterung für mich vorbei. Doch so konnte ich mich natürlich nicht in die Bahn setzen. Ich bekam dankenswerterweise einen Kittel und einen Sack für meine braune Wäsche und wurde letzten Endes von einem mich verspottenden Kumpel abgeholt. Vier Wochen später bekam ich Post, dass ich die Musterung erneut antreten müsste.

Beichthaus.com Beichte #00026294 vom 19.05.2009 um 12:01:15 Uhr in Düsseldorf (58 Kommentare).

Gebeichtet von hackbraten009
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Eine ganze Packung Eis

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit

Vor ein paar Jahren habe ich mir zur späten Stunde noch eine ganze Packung Eis reingezogen. Ein ganzer Liter. Danach konnte ich gut schlafen. Am nächsten Morgen wollte ich zur Schule. Hatte aber dummerweise verpennt und musste mich tierisch beeilen, damit ich den nächsten Zug noch erwischte. Auf dem Weg zum Bahnhof grummelte es schon so im Magen, aber ich dachte das liegt nur am Hunger. Am Bahnhof wurde es dann immer schlimmer. Während ich auf den Zug wartete, merkte ich, dass ich etwas Wichtiges vergessen hatte - nämlich zu kacken. Ich dachte mir, gehst du halt in der Schule einen abseilen. Dummerweise braucht man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln eine Stunde bis zum ersehnten Schacht. Im Zug wurde es dann immer schlimmer. Mir wurde fast schwarz vor Augen, so anstrengend war das Zurückhalten. Aber im Zug auf den Pott gehen? Niemals! Doch plötzlich kam der Gedankenblitz! Eben aussteigen und mit dem nächsten Zug zurück nach Hause. Bis zur Schule schaffst du es nie! Scheiß auf Schule!

Also direkt am nächsten Bahnhof raus aus dem verfluchten Ding und ab in den anderen Zug. Dachte ich. Der hatte natürlich derbe Verspätung und ich stand an so einem Minibahnhof, an dem nichts los ist. Ich dachte echt mein Arsch platzt gleich. Ich Idiot habe mir in dem Moment vorgestellt, wie gemütlich es auf dem heimischen Schacht wäre. Ab da ging nichts mehr. Einmal kurz umgedreht, ob irgendwelche Menschen in der Nähe sind und ab ging es: Hose runter und voll vor den Fahrkartenautomaten geschissen. Es bildete sich eine riesige braune Pfütze aus flüssiger Scheiße. Boah, war das widerlich. Schnell alles rausgedrückt, was ging, und Hose hoch. Der Zug kam ein paar Sekunden nach dem Geschäft an. Leider war nichts zum Abwischen in der Nähe, also mussten die Flecken vom Arsch sich mit der Hose anfreunden. Auf der ganzen Rückfahrt hat es im Zug volles Rohr nach Kacke gestunken. Zum Glück fuhren zu der Zeit nicht viele Leute. Zu Hause musste ich erst einmal ein ausgiebiges Bad nehmen. Ihr glaubt gar nicht, wie beschissen ich mich gefühlt habe. Seitdem muss ich jedes Mal, wenn ich an dem "beschissenen" Bahnhof vorbeikomme, auf den Boden vor den Automaten sehen. Anfangs sah man noch sehr gut die Umrisse von der Pfütze, aber leider ist mittlerweile alles verschwunden. Jetzt esse ich abends kein Eis mehr.

Beichthaus.com Beichte #00026273 vom 15.05.2009 um 23:22:27 Uhr (39 Kommentare).

Gebeichtet von hackbraten009
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300 Euro für mein Game

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Diebstahl Habgier Games Wiesloch

Ich habe mal ein Onlinegame gespielt, bei dem man für eine SMS (1,99 Euro) seltene Rohstoffe auf den Account gutgeschrieben bekommen hat. Ich habe damals das Diensthandy meiner Mutter dafür missbraucht und in ca. drei Monaten so um die 200-300 Euro verballert für das Game. Sie hat die ganze Zeit über nichts gemerkt, ihr dummer Chef anscheinend auch nicht.

Dann, das war so im Oktober 2008, hat sie mich darauf angesprochen, weil sie von ihrem Chef zusammengeschissen wurde. Ich habe es abgestritten, aber sie hat bestimmt gewusst dass ich es war. Ich beichte, weil ich die Situation für mich ausgenutzt habe und meine Mutter Ärger kassiert hat und ich nicht einmal die Eier hatte, es zuzugeben.

Beichthaus.com Beichte #00026270 vom 15.05.2009 um 11:21:08 Uhr in 69168 Wiesloch (18 Kommentare).

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