Heißes Wurstwasser

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Manie Ernährung München

Heißes Wurstwasser
Ich trinke gerne Abends eine heiße Tasse Wurstwasser. Meine Frau findet es zum Kotzen, weil nach dem Kochen das ganze Haus stinkt. Ich gestehe hier also meine Rücksichtslosigkeit und meine ekelhafte Angewohnheit, mit welcher ich Anderen regelmäßig den Magen umdrehe.

Beichthaus.com Beichte #00040144 vom 02.08.2017 um 13:00:34 Uhr in München (8 Kommentare).

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Mein neuer Stiefbruder

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Masturbation Begehrlichkeit Schamlosigkeit Ludwigsfelde

Vor ca. zwei Jahren hat meine Mama einen neuen Freund kennengelernt. Der ist etwas älter, aber hat einen Sohn in meinem Alter. Von Anfang an wollten unsere Eltern dass wir uns gut verstehen und so haben wir viele Familienausflüge gemacht und sollten auch zusammen mindestens ein Mal in der Woche etwas unternehmen. Über die Zeit hat sich das auch gelohnt, denn wir verstehen uns inzwischen wirklich ganz gut, vor allem seit er vor zwei Monaten mit seiner doofen Ex-Freundin Schluss gemacht hat. Jetzt, wo ich die letzten Ferien habe, weil ich mit der Schule fertig bin und er gerade frei hat, machen wir sogar fast jeden Tag etwas zusammen. So auch heute. Wir haben Nachmittags eine Fahrradtour und Abends dann noch ein kleines Picknick gemacht, um den Sonnenuntergang anzuschauen und dann ging es nach Hause und wir haben noch zusammen ferngesehen.

Was ich jetzt jedenfalls beichten will, ist dass wir uns vorhin beim Fernsehen geküsst haben und er auch mit der Hand an einer Stelle war, wo er eigentlich nicht hätte sein sollen. Mehr ist zum Glück nicht passiert, aber davor habe ich jetzt echt Angst, denn es war gar nicht schlimm für mich, im Gegenteil. Es hat mir gefallen. Bisher hatte ich mit Männern nur schlechte Erfahrungen und darum macht es mir um so mehr Sorgen dass es mir ausgerechnet bei ihm gefallen hat. Jetzt schäme ich mich total und weiß nicht, was ich machen soll - vor allem falls wir nochmal in so eine Situation kommen.

Beichthaus.com Beichte #00040128 vom 30.07.2017 um 02:25:59 Uhr in Ludwigsfelde (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Schlechte Erfahrungen beim Speeddating

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Engherzigkeit Peinlichkeit Ekel Dating Hannover

Ich (w/24) habe neulich mal Speeddating ausprobiert. Ich kann es nun nicht mehr empfehlen. Schon beim Betreten des Raumes, wo sich bereits einige Singles versammelt haben, vernahm ich einen leicht stechenden Geruch nach Fäulnis. Ich dachte mir nicht viel dabei und nahm nach Anweisung der Leiterin am ersten Tisch Platz. Mir gegenüber saß ein freundlich wirkender Mann und ich war auf den nun folgenden Austausch gespannt. Doch schon beim ersten Wort aus seinem Mund kam mir ein ekelerregender Dunst entgegen. Es handelte sich eindeutig um die Geruchsnote, die ich schon zu Beginn vernahm, nur ca. 1.000 mal stärker. Es war wie eine Mischung aus vergammelten Exkrementen, wochenaltem Fisch und ranzigem Schweiß. Es roch so unerträglich und scheußlich, dass mir die Tränen in die Augen schossen und ich mit dem Reiz zu brechen kämpfen musste.

Zunächst bemerkte er meine Unruhe anscheinend nicht und redete weiter auf mich ein, während ich das Gefühl bekam, dass sich gerade explosionsartig der ganze Raum mit den verwesungsartigen Gasen füllte. Ich war so abgelenkt, dass ich nicht ein Wort meines Gegenübers verarbeiten konnte. Ich saß einfach nur da und nickte lächelnd, während ich nach der nächsten Brechgelegenheit Ausschau hielt. Als ich mir schon bildlich vorstellte, wie ich dem Typen jeden Moment ins Gesicht kotzen würde, stoppte er das Gespräch und fragte ob alles in Ordnung ist, weil ich so bleich und stumm sei. Daraufhin erwiderte ich schreiend: "Nein! Es ist nicht alles in Ordnung! Sie stinken aus dem Mund als wenn da einer voll reingekackt hätte!". Alle im Raum drehten sich zu uns um. Dann stand ich auf und ging. Im Nachhinein eine sehr peinliche Aktion, die auch den alten Mundstinker nicht gut dastehen ließ.

Beichthaus.com Beichte #00040114 vom 27.07.2017 um 22:34:21 Uhr in Hannover (17 Kommentare).

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So wird Zeitarbeit erträglich!

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Rache Hass Faulheit Ungerechtigkeit Arbeit Essen

Vor ungefähr zwei Jahren ging meine damalige Firma, bei der ich als Sachbearbeiter im Einkauf fest angestellt war, pleite. Was bedeutet, erstmal zum Arbeitsamt und sich arbeitslos melden. Mir wurde zum Glück eine hochqualifizierte Sachbearbeiterin zugewiesen, die […]
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Beichthaus.com Beichte #00040111 vom 27.07.2017 um 21:00:49 Uhr in Essen (5 Kommentare).

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“Beichte

Die Stimmen in meinem Kopf haben mein Leben ruiniert

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Verzweiflung Zorn Manie Familie Gesundheit Berlin

Meine Naivität fällt fast unter Dummheit. Ich bin 27 Jahre alt, klug, habe das Fachabitur, die mittlere Reife. Ja, ich bin in der Oberschule und Grundschule nie sitzen geblieben. Wollte seither immer eine Ausbildung absolvieren. Meine Mutter hat seit meiner Geburt Schizophrenie. Sie hatte mich im Kindesalter verprügelt und so kam ich mit vier Jahren ins Heim. Als ich mit 16 wegen Marihuanakonsum ausziehen musste, kam ich in eine Wohngemeinschaft, in der ich nicht klarkam aber meine freie Zeit genoss. Ich jobbte, machte Praktika und wollte meinen Realschulabschluss verbessern um das Abi nachzuholen. Irgendwann hörte ich aber Stimmen. Sie zerfrassen mich. Ich ging zum Arzt und bekam Neuroleptika. Fing an mich zu isolieren. Über Jahre hörte ich nur Musik. Meine große Familie wollte gefühlt nichts mit mir zu tun haben. Es ging halt immer um den Ruf. Mein Aussehen veränderte sich. Trotzdem gab ich nicht auf. Ich holte also irgendwann mein Abi nach und bestand. Ab da wurde es besser. Die Neuroleptika setzte ich während der Abiphase ab.

Ich wohnte bei meiner Mutter, die jeden Tag über Jahre im Bett lag und über jeden schimpfte. Leute hasste und verachtete. Ich isolierte mich weiter. Dann zog ich bei ihr aus. Sie beleidigte mich als Penner und Versager, weil ich noch nicht wirklich arbeitete und nicht fest im Leben stehe, bis heute. Dabei habe ich gelernt, nur nicht auf dem Papier. Ich hinterließ ihr Schulden, die sie von ihrer Rente über den Betreuer abbezahlen musste. Ich bin immer noch in der Ausbildung und komme nicht mit den Leuten klar. Ich habe fast Angst davor, engeren Kontakt einzugehen. Habe Schulden im Dispo angesammelt und muss schauen, wie ich jeden Monat mein Essen finanziere. Ich muss meiner Mutter das monatliche Witwengeld geben, weil sie Ihren Betreuer hasst und die Leute beleidigt. Sich isoliert. Jede Person, die näheren Kontakt zu mir hatte, hat sie irgendwie gedemütigt. Sie hat beispielsweise auch vor Türen gekackt, die Klinken beschmiert. Schmeißt neuerdings ihre Sachen weg, naja, das hat sie immer mal wieder gemacht - jetzt ist es aber wieder extrem, kackt und pinkelt auf ihren Boden, schimpft in die Luft mit irgendwas, was nicht da ist, und lacht mich aus. Verstopft Abflüsse mit Papier usw.

In der Schule bin ich nett, die Leute mögen mich, finden mich trotzdem arrogant und etwas zu nett. Zurück im ersten Jahr, und jetzt fast am Ende, kann ich nicht mehr. Ich durchlaufe das Jahr das zweite Mal und das nicht wegen meiner Noten, es gab betriebliche und organisatorische Vorfälle, die die Schule nicht hinbekommen hat. Naja mir wird wieder gesagt, ich solle einen anderen Weg einschlagen und aufgeben, aber ich kann es nicht. Trotz Schulden. Meine Noten sind okay, aber ich komme planlos rüber. Ich beichte, dass ich keinen Bock auf Dummschwätzer habe und Freunde sowie Gleichgesinnte suche, weil ich denke, mich würde keiner verstehen. Ich habe Angst offen zu sein, ehrlich zu sein. Ich fühle mich wie ein Versager und finde keinen Halt

Beichthaus.com Beichte #00040095 vom 24.07.2017 um 22:26:13 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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