Urlaub nach dem Seitensprung

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Fremdgehen Rache Zorn Ex Düsseldorf

Ich hatte schon länger die Vermutung, dass meine Freundin mich betrügt. Als sie neulich duschen ging, konnte ich nicht anders und habe mal in ihren Whatsapp-Verläufen gestöbert. Und tatsächlich war dort ein Chat mit eindeutigen sexuellen Inhalten und er wollte sogar mit ihr an diesem Wochenende in den Urlaub. Von wegen "ich will mit meiner besten Freudin" mal ausspannen. So eine verlogene Schlampe. Aber schön in meiner Wohnung duschen und meinen Strom verbrauchen.

Meine Beichte? Ich habe kurzerhand aus ihrem Geldbeutel sämtliche EC- und Kreditkarten genommen und mal kurz in die Mikrowelle gesteckt. Ich hoffe nur, sie hat für ihren Trip genug Bargeld dabei. Trennen werd ich mich natürlich auch, ist ja klar. Aber das war es wert.

Beichthaus.com Beichte #00040118 vom 28.07.2017 um 20:20:45 Uhr in Düsseldorf (10 Kommentare).

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Laktoseintoleranz und ihre Symptome

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Peinlichkeit Ekel Ex Thun

Mein damaliger Freund und ich waren vor Jahren in Thun in der Schweiz unterwegs. Er verträgt Milchprodukte nicht so gut. Das war mir aber damals nicht richtig bewusst - bis zu diesem Tag. Wir gingen Richtung See und dort hat es keine Toiletten. Da musste er laut furzen und rannte Richtung Busch. Ab da realisierte ich, dass der Furz mit Nachgeburt verbunden war. Jetzt kommt die Beichte. Der Busch befand sich gleich neben einem Spielplatz, der gut besucht war. Als er sein Geschäft beendet hatte, kam er mit Beweisspuren am Bein zurück. Das Bein reinigte er am Wasser. Wenn ich zurückblicke, hoffe ich, dass kein kleines Kind das Geschenk entdeckt hat. Ich habe bis heute ein schlechtes Gewissen, da ich nichts gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00040116 vom 27.07.2017 um 23:54:16 Uhr in Thun (7 Kommentare).

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So wird Zeitarbeit erträglich!

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Rache Hass Faulheit Ungerechtigkeit Arbeit Essen

Vor ungefähr zwei Jahren ging meine damalige Firma, bei der ich als Sachbearbeiter im Einkauf fest angestellt war, pleite. Was bedeutet, erstmal zum Arbeitsamt und sich arbeitslos melden. Mir wurde zum Glück eine hochqualifizierte Sachbearbeiterin zugewiesen, die sich sofort mit vollem Elan und voller Hingabe daran machte, mir eine individuell auf mich zugeschnittene und mit meinem erlernten Beruf vereinbare Arbeitsstelle zu suchen. Ich hoffe, man konnte die Ironie rauslesen. Soll heißen: Mir wurden ohne viele Worte drei Stellenangebote von Zeitarbeitsfirmen hingeworfen, die überhaupt nichts mit meinem Beruf zu tun hatten. Dafür hätte ich nicht zum Amt gehen müssen, das hätte ich allein in 20 Sekunden gegoogelt.

Da ich aber keine Sperre riskieren wollte, bis ich wieder selber einen Job im Einkauf finde, habe ich mich beworben und wurde auch sofort genommen. Die nehmen scheinbar jeden, der halbwegs deutsch kann und ein Auto hat. Also hingefahren, Vertrag fertig gemacht und direkt am Montag angefangen. Kurz zusammengefasst, ging es darum, bei einem großen Versandhaus anhand einer Liste die bestellen Waren in einem riesigen Lager zusammenzusuchen. Nicht der aufregendste Job, aber übergangsweise geht das schon. Das ging die ersten Wochen gut, dann fing der Ärger schon an. Ich habe meine Leihfirma um einen Vorschuss gebeten, weil man den ersten Lohn ja erst sechs Wochen nach Arbeitsbeginn bekommt. Machen die in den ersten drei Monaten grundsätzlich nicht. Auf die Frage, wie ich ohne Benzin zur Arbeit kommen soll, kam die Antwort, da müsse ich mich ans Arbeitsamt wenden. Aha.

Dann musste ich wegen einer Blutvergiftung ins Krankenhaus. Kam doch trozdem Krankenschein ein Anruf meiner Leihbude, ich solle doch nicht simulieren und gefälligst zur Arbeit gehen. Hallo?! Meine erste Lohnabrechnung war komplett falsch, obwohl ich alle Unterlagen eingereicht habe, wurde mir statt Lohnsteuerklasse 1 die Steuerklasse 6 berechnet. Da fehlt direkt ein Drittel des Geldes. Ich dachte mir dann, ok, ich kann das Spiel auch. Bin wieder normal zur Arbeit, habe gestempelt, mich mal kurz beim Teamchef blicken lassen und habe mich mit einem guten Buch auf die Toilette verdrückt. Alle zwei Stunden habe ich mich mal kurz blicken lassen. Bei Feierabend normal ausgestempelt. Und das Ganze ging ziemlich gut.

Hier arbeiten über 400 Leute auf drei großen Etagen und ständig kommen und gehen Leute und da man sich ja beim Server nicht mit eigenen Daten anmelden muss, sondern nur mit den allgemeinen Zugangsdaten, konnte man nicht prüfen, ob jemand überhaupt was gemacht hat. Man hat sich immer nur an nem zentralen Punkt eine neue Liste geholt. Ob du nun an dem Tag eine oder 10 Listen gemacht hast, wurde nicht geprüft. Und dass ich den ganzen Tag aufm Klo verbracht habe, hat auch keiner gemerkt. War im Nachhinein gesehen falsch, da ich ja nicht der Leihbude geschadet habe, sondern dem Versandhaus. Aber wenn man schlecht behandelt wird, bekommt man einfach Frust und muss den irgendwo rauslassen.

Beichthaus.com Beichte #00040111 vom 27.07.2017 um 21:00:49 Uhr in Essen (5 Kommentare).

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Mobbing hat mich schwach gemacht

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Verzweiflung Feigheit Schule Hamburg

Ich (w/20) wurde in der siebten Klasse gemobbt. Ich war schon immer sehr ruhig und ein wenig schüchtern. Ich konnte mich nicht für die Interessen der anderen begeistern, ich entsprach dem typischen Klischee einer Außenseiterin: dunkle Haare, braune Augen, schüchtern, klein und zierlich, eine Vorliebe für die Literatur und das Schreiben, langweilige Kleidung. Ich wurde eher ignoriert, aber das hatte mir nichts ausgemacht, ich war recht glücklich. Und dann, ganz plötzlich, hatten zwei Jungs angefangen, mich zu provozieren. Es fing mit kleinen Dingen an, mal kam eine blöde Bemerkung oder ich wurde angerempelt. Ich sagte nie etwas dazu, ignorierte die beiden, in der Hoffnung, dass sie aufhörten. Doch sie hörten nicht auf. Es wurde nur schlimmer, sie beleidigten mich, riefen mir Sachen wie: "Du geile Sau!" nach, ließen mich nicht zu meinem Sitzplatz, sie traten gegen meinen Rucksack, schubsten mich und warfen meine Federtasche in den Mülleimer.

Einmal haben sie mich mit kleinen Steinchen beworfen und einer hat mir eine Ohrfeige gegeben, als ich mich zum ersten Mal gewehrt habe und ihn von mir wegschubste. Als ich mich getraut habe, einem Lehrer davon zu erzählen, sagte dieser nur: "Entschuldigt euch! Mehr kann ich nicht machen." An diesem Tag war ich in Tränen ausgebrochen, nie hatte ich mir die Blöße geben wollen, vor ihnen zu weinen. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich im abgedunkelten Klassenzimmer saß, wir schauten einen Film und ich konnte nicht aufhören zu schluchzen. Ich schämte mich in Grund und Boden, da ich durch das Weinen lautstark atmen musste. Ein Mädchen fragte, was los sei und ich meinte, Bauchschmerzen zu haben. Ich wollte niemanden davon erzählen, nicht einmal meinen Eltern. Niemand sollte von mir denken, dass ich schwach war.

Das Mobbing hat erst aufgehört, als sich zwei Mitschülerinnen für mich eingesetzt haben, wofür ich noch heute dankbar bin. Ich habe mich über die Jahre verändert, ich wurde selbstbewusster, änderte meinen Kleidungsstil und verstecke mich seit drei Jahren hinter einer gleichgültigen Fassade. Schon oft wurde ich spöttisch gefragt, ob ich überhaupt Gefühle habe oder schon einmal geweint hätte. Und so lächerlich es klingt, ich weine jedes Mal, wenn ich an diese Erlebnisse denke, gleichzeitig habe ich ein schlechtes Gewissen gegenüber wirklichen Mobbingopfern, denen es viel schlechter ergangen ist. Ich bin nicht einmal in der Lage, um mit dieser Kleinigkeit abzuschließen, dabei bin ich mittlerweile zwanzig und in dem Alter sollte ich mich nicht mehr wie ein jammerndes Kind benehmen.

Beichthaus.com Beichte #00040103 vom 26.07.2017 um 18:05:17 Uhr in Hamburg (18 Kommentare).

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Peinlicher Sturz im Bus

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Peinlichkeit Feigheit Bahn & Co. München

Als ich (w/21) in der fünften Klasse war, nahm ich jeden Freitag meine Sporttasche mit nach Hause. Eines Tages saß ich, wie immer, im Bus, meine Sporttasche hatte ich neben mir auf dem Boden abgestellt. Nach einiger Zeit stieg eine Frau ein, sie hatte High Heels an und volle Einkaufstaschen. Sie lief an mir vorbei, dummerweise hatte sich eine Schlaufe der Sporttasche um ihren Absatz gelegt, was weder ich noch die Frau bemerkt haben. Als sich plötzlich meine Sporttasche nach hinten bewegte, zog ich gedankenlos daran. Die Frau verlor dabei das Gleichgewicht und knallte auf den Boden, ihre Taschen flogen quer durch den Bus und die älteren Schüler aus meiner Schule lachten. Ich konnte es gar nicht fassen und traute mich nicht, mich bei der Frau zu entschuldigen, die gerade ein anderes Mädchen im Verdacht hatte und ihr einen bösen Blick zuwarf. Obwohl ich bei dem Gedanken daran grinsen muss, tut mir die Frau leid, die wegen mir einen peinlichen Sturz erleiden musste. Ich hoffe, es hat nicht wehgetan!

Beichthaus.com Beichte #00040100 vom 26.07.2017 um 13:57:30 Uhr in München (4 Kommentare).

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