Anruf bei der Inkassofirma

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Zorn Ungerechtigkeit Telefon

Ich (m/39) habe kürzlich meine Wut an einer unschuldigen Telefonistin ausgelassen, die in Anbetracht der Umstände eigentlich sehr nett war. Und zwar bekomme ich seit mittlerweile 11 Jahren, trotz einem gewonnen Prozess gegen den Verursacher und einem Urteil, dass ich demjenigen keinen müden Cent schulde, und sogar verlorener Revision/Berufung (ich kann das bis heute nicht auseinanderhalten) seinerseits, alle paar Wochen Briefe einer bekannten süddeutschen Inkassofirma. Ich lese die Dinger nur pro forma, doch letztens wurde der Tonfall so unverschämt, da standen drohende Aussagen wie "Unsere Geduld hat Grenzen!" und "Wir sind genau darüber im Bilde, dass sie voll zahlungsfähig sind!" und da auch noch ein "persönlicher Hausbesuch" in Aussicht gestellt wurde, waren mir dann zu unverschämt.

Als ich, nicht zum ersten Mal, dort anrief, bekam ich eine junge Frau ans Telefon, die mir dann sagte, dass Inkassoaufträge nicht von Gerichtsurteilen berührt würden, da das jeder privat machen könne, und sie erst aufhören würden, mich zu nerven, wenn sie selbst gerichtlich dazu verurteilt würden. Was dann meinerseits folgte, waren Worte, die mich selbst vor Gericht bringen könnten. Ich habe sie zwar nicht persönlich beleidigt, jedoch ihre Firma bis hin zum Chef und seiner Mutter, man kann es sich denken, stolz bin ich darauf jedoch nicht. Falls sie das hier lesen, sehr geehrte Dame, die an jenem Tag als "Frau Grün" (Inkasso-Telefonisten melden sich nie mit ihrem Namen, aus genau solchen Gründen) Dienst hatten, tut es mir leid, dass sie das alles abbekommen haben.

Aber ich mache das mit dem "In die Steinzeit zurück verklagen, dass ihr euch alle neue Jobs suchen müsst" wirklich, wenn nicht endlich Ruhe ist. Denn DAS als Solches tut mir nicht leid. Ich bitte nur um Absolution wegen meines Benehmens gegenüber dieser Frau. Und ich bewundere ihre Contenance.

Beichthaus.com Beichte #00041120 vom 28.03.2018 um 19:11:37 Uhr (5 Kommentare).

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Gesundheit ist das Wichtigste im Leben

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Ungerechtigkeit Gesundheit

Ich beneide jeden Menschen, der gesund ist, und bin der Meinung, Gesundheit wird immer noch als viel zu verständlich angesehen und nicht ausreichend wertgeschätzt. Leider ist es bei mir mit der Gesundheit nicht gut bestellt. Ich habe mehrere chronische Krankheiten, die man mir nicht ansieht, die jedoch teilweise starke Schmerzen hervorrufen. Es ist phasenweise so schlimm, dass ich Opioide benötige, weil nichts anderes mehr greift. Die Ärzte können mir leider nur sehr begrenzt helfen und oft wird alles einfach auf die Psyche geschoben, ohne eine wirkliche Diagnostik vorzunehmen. Bei einer Krankheit hat es dadurch zehn Jahre gebraucht, bis ich ernst genommen wurde - obwohl die Krankheit nicht selten ist. Diese hat dann zu einer anderen geführt und ich musste letztendlich alleine mit den Folgen klar kommen. Grundsätzlich würde ich mir mehr Verständnis wünschen, das würde vieles einfacher machen. Ich habe immer wenn es mir möglich war gearbeitet, habe dadurch die Verschlechterung meiner Gesundheit in Kauf genommen und stehe jetzt wieder ohne alles da. Zum Glück habe ich privat ein stabiles Umfeld, sonst wüsste ich nicht was ich machen würde. Professionelle psychologische Hilfe wollte ich auch schon in Anspruch nehmen, da wurde mir mehrfach signalisiert ich "solle mich nicht so anstellen" und ich "würde ja noch funktionieren", demnach "wäre ja alles ok".

Wenn also die junge Frau neben euch im Bus den Sitzplatz nicht für den alten Mann frei macht oder eure junge Kollegin öfter krank ist, verurteilt sie nicht sofort. Stellt euch vielleicht mal die Frage, ob sie euch einfach nicht erzählen will, wie es ihr geht, weil sie kein Mitleid will und sich nicht mehr anhören kann, dass sie sich bitte "nicht so anstellen soll". Und seid dankbar für eure Gesundheit!

Beichthaus.com Beichte #00041090 vom 18.03.2018 um 19:03:34 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Leben ist Kacke

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Neid Verzweiflung Ungerechtigkeit

Ich fühle mich vom Leben verarscht. Ich (w/40) bin immer für jeden da und habe vom Schicksal das Kämpfen gelernt. Alle paar Jahre kommt von Fortuna ein Roundhousekick. Und ich stand auf und habe weitergemacht. Habe ich einen Partner, der mich liebt? Nope, ich habe es nach 12 Jahren Single-Sein nur auf den Geliebtenstatus geschaft. Jetzt bin ich müde und mag nicht mehr. Ich möchte beichten, dass ich kein Verständnis mehr auf bringen möchte. Nicht für meine Freunde, die mich nur brauchen, wenn es ihnen schlecht geht. Nicht für meinen Liebhaber, wenn er Sorgen hat und auch nicht für Kollegen, wenn sie nicht weiterwissen. Leute, ihr könnt mich mal, unter der Woche bin ich die erste Verzweiflungsnummer, die ihr wählt - aber ab Freitag?! Da werde ich ignoriert. Ich mag nicht mehr, das Leben ist kacke.

Beichthaus.com Beichte #00041087 vom 17.03.2018 um 22:49:23 Uhr (20 Kommentare).

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Mehr Urlaub für Nichtraucher

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Ungerechtigkeit Arbeit Wirtschaft Kollegen

Ich finde die Regel eines Unternehmens in Japan super. Dort bekommen Nichtraucher zehn Urlaubstage pro Jahr mehr als Raucher, um die mehr geleistete Arbeit zu kompensieren. Es wäre sehr schön, wenn man dies auch allgemein in Deutschland einführen würde. Wenn ein Nichtraucher kurz zum Bäcker geht, wird ja auch nicht diskutiert, sondern ausgestochen.

Shitstorm von Rauchern in 3, 2, 1...

Beichthaus.com Beichte #00041077 vom 13.03.2018 um 16:40:47 Uhr (31 Kommentare).

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“Beichte

Wir sind keine Nazis!

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Ungerechtigkeit Hass Gesellschaft

Ich hasse es, dass wir Deutschen (gerade die jüngsten Generationen) noch immer als Nazis dargestellt und beleidigt werden. Meistens kommen diese Äußerungen von ungebildeten Migranten aus der Unterschicht, deren eigenes Land wahrscheinlich froh ist, sie los zu sein. […]
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Beichthaus.com Beichte #00041074 vom 12.03.2018 um 15:58:01 Uhr (47 Kommentare).

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