Die Rechtsabbiegerin

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Aggression Auto & Co. Unfall

Liebe unvorsichtige Rechtsabbiegerin, ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen, dass, als Sie mich beim rechts abbiegen mit Ihrem silbernen PKW (über einen Radweg) auf meinem Fahrrad nicht beachtet haben und ich Ihnen dabei beinahe aus voller Fahrt in die rechte Seite gecrasht wäre, ich aus einem Impuls des "ich-muss-diesem-Arschloch-eine-Lektion-erteilen" und purer Wut mit der Faust auf Ihren Kofferraum geschlagen habe, damit sie sich bewusst werden, dass die StVO auch für Zweiräder gültig ist. Ich habe wirklich ein schlechtes Gewissen wegen der fetten Beule im Lack, aber irgendwie das Gefühl, dass mit der Entschuldigung die Welt wieder im Gleichgewicht ist.

Beichthaus.com Beichte #00041828 vom 01.05.2019 um 00:17:47 Uhr (15 Kommentare).

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Geil im Saunadorf

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Neugier Wollust

Meine Freundin und ich gehen alle paar Wochen in ein Saunadorf bei uns in der Nähe. Wir genießen die Entspannung und die ruhige Atmosphäre dort. Allerdings genießen wir es auch, dass uns das jeweils andere Geschlecht mustert und teilweise anstarrt (meine Freundin natürlich häufiger als mich). Wir haben auch Fantasien mal jemanden in der Sauna zu Verführen (dort wuschig machen, den eigentlichen Akt aber woanders vollziehen). Meine Freundin und ich besprechen uns auch immer nach dem Saunagang, wen wir attraktiv fanden. Hiermit beichte ich also, dass wir die Sauna nicht nur für die eigentlichen Dinge nutzen, sondern auch für weitreichendere Gedanken und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041827 vom 30.04.2019 um 16:11:21 Uhr (13 Kommentare).

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Doppelmoral bei der Hygiene

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Unreinlichkeit Ekel Eitelkeit Frankfurt

Ich produziere unnötigen Müll. Bei Toilettengängen benutze ich Einmalhandschuhe. Gerade wenn ich mich hinten mit Toilettenpapier abwische, sind sie unerlässlich. Es könnten ja Darmkeime auf meine Hände gelangen. Danach schrubbe ich mir trotzdem die Hände blutig. Mein Sexleben steht im krassen Widerspruch zu meiner Keimphobie. Ich liebe es, wenn sich meine Freundin auf mein Gesicht setzt. Außerdem genieße ich es, ihren Knackarsch mit meiner Zunge zu umspielen. Nichts ist mir zu versaut, so lange ich ihr als Sklave dienen darf. Wie kann man nur so gegensätzlich und doppelbödig sein? Sobald ich ihre Nähe genießen kann, ist meine Angst vor Keimen wie weggeblasen.

Beichthaus.com Beichte #00041800 vom 31.03.2019 um 01:45:24 Uhr in Frankfurt (Abtsgäßchen) (66 Kommentare).

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Bett aufbauen: Eine Anleitung

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Ehebruch Fremdgehen München

Ich wohne mit meinem Mann alleine, weil mein Sohn auf die Universität in Österreich ist. Mein Mann ist jedoch für längere Zeit auf Geschäftsreise. Vor ungefähr 2 Wochen hatte ich mir ein neues Bett aus dem Internet bestellt, als es ankam, war es in Stücke und ich konnte es nicht zusammenbauen, weil es für mich zu kompliziert war. Als ich mit meinem Sohn telefoniert hatte, sagte ich ihm, dass er mir irgendwann das Bett aufbauen sollte, weil ich es alleine nicht schaffe. Er sagte mir, dass er einen guten Freund vorbeischicken würde. Am nächsten Tag kam auch ein Kumpel vorbei, den ich sehr gut kenne, weil sie seit der zweiten Klasse gut miteinander sind. Als wir das Bett aufbauten, merkte ich, dass er mir öfters auf den Hintern schaute, doch ich sagte nichts. Als wir fertig waren, brachte ich ihm ein Bier und wir redeten über viele Dinge. Auf einmal kam er mir näher und fing an mich auf den Mund zu küssen und ich machte es mit, danach landeten wir ins Bett und hatten Geschlechtsverkehr.

Der Sex war sehr gut, den der Junge war richtig in Form, ich weiß nicht was mit mir war, aber ich hatte es nötig, denn ich hatte seit über 2 Wochen kein Sex. Mit dem Freund meines Sohnes sehe ich mich jeden zweiten Tag, er übernachtet auch oft bei mir und wir haben guten Sex. Ich habe aber Angst vor dem Tag, an dem mein Mann wiederkommt und wir uns nicht mehr so oft treffen können. Ich habe schon oft versucht Schluss-zumachen, aber irgendwie schaffe ich es einfach nicht. Ich bitte um Absolution, und hoffe, dass ich schon bald die Kraft finde nein zu sagen.

Beichthaus.com Beichte #00041796 vom 25.03.2019 um 22:05:19 Uhr in München (26 Kommentare).

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Der waghalsige Überholer

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Ignoranz Unfall Auto & Co. Vechta

Ich bin vor ein paar Wochen nachdem ich einen Unfall live beobachten musste, weiter gefahren, statt anzuhalten. Das war eine Kurzschlussreaktion von mir, ich war wütend auf den Verunglückten und hatte irgendwie gedacht "geschieht dir recht". Er hätte mit seiner Fahrweise auch beinahe mich (kurz vorher) in einen Unfall verwickelt.

Die Situation war etwa so, leicht kurvige Landstraße ohne Begrenzung (also 100), Tanklastwagen ganz vorne (die fahren halt nur so 60 bis 70 maximal) und dahinter locker so 8 bis 10 Autos. Ich war etwa der 11. hinter mir noch 3 Autos. Überholen konnten die vorne offenbar nicht. Auf mal fängt der allerletzte (von ganz hinten) an zu Überholen (völlig verrückt, man konnte klar sehen, wie lang die Schlange ist). Wie es kommen musste, auf meiner Höhe etwa kommt Gegenverkehr und er muss einscheren. Der Abstand war bei der Geschwindigkeit so, wie man es kennt, also gering) gleichzeitig wurde die Kolone langsamer (da kam vorne so ein Mini-Dorf). Der war natürlich schon am nach rechts ziehen und ich dann natürlich voll in die Eisen. Das fehlten eher nur Millimeter statt Zentimeter.

In dem Moment (war ich zwar leicht Aggro, Pumpe ging etwas höher, hätte ja auch fast gekracht), hab aber noch gedacht "ok vielleicht Fahranfänger oder so und hat nicht verstanden, was er gerade gemacht hat". Niemals im Leben hätte ich damit gerechnet, das der nur ein paar Sekunden später (die 2/3 Wagen Gegenverkehr waren grade durch) sofort wieder ansetzt (sowas Wahnsinniges...) und dann kam halt, was kommen musste (und er auch so provoziert hat), es kam wieder Gegenverkehr aus einer Kurve und da es mitten in der Kurve war (Rechtskurve), hat er nach links ausgewichen auf ein Feld rauf.

Ich sah noch, wie er sich überschlagen hatte und alle Teile seines (ich glaube AMG, jedenfalls so ein aufgemotzter Benz) in der Gegend rumflogen. Und dann kam halt mein Fehler, weswegen ich hier jetzt beichte. Ich bin in dem Augenblick weiter gefahren. Ich hätte natürlich locker anhalten können, aber ich wollte es einfach nicht. In dem Augenblick stand es für mich wirklich völlig außer Frage, da jetzt anzuhalten. Wäre das eine einsame Landstraße gewesen, und ich der einzige weit und breit, wäre das was anderes gewesen. Aber in dem Augenblick dachte ich mir "dem Wixer, den sollen mal Andere helfen". Ich hoffe, von den anderen war zufällig auch jemand ausgebildeter Rettungssanitäter. Ich war ja leider weiter gefahren und hab nicht geholfen. Das muss natürlich keinen Unterschied machen, ob da jetzt sofort jemand dabei ist, der sich auskennt, aber (Situationsbedingt) kann das schon einen großen Unterschied für den Betroffenen machen, ob da jetzt die Leute nur ihr einfaches (meist fast vergessenes) Ersthilfe Wissen anwenden, oder eben direkt ein Sani da ist (bin kein "aktiver" Sani, aber hätte doch mehr wissen als der durchschnittliche Ersthelfer). Daher habe ich jetzt schon einige fast schlaflose Nächte hinter mir und es nagt an mir. Ich werde das nächste Mal, egal was vorher war, anhalten!

Beichthaus.com Beichte #00041776 vom 28.02.2019 um 20:09:17 Uhr in Vechta (22 Kommentare).

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