Der 5er BMW

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Aggression Zorn Feigheit Auto & Co. Dortmund

Ich (m/29) bin heute morgen etwas ausgerastet. Heute morgen bin ich Auto gefahren. Auf der rechten Spur scheinte etwas nicht zu stimmen. Ich schätze so circa 5-8 Autos standen und bewegten sich nicht vom Fleck. Ich sah darin kein Grund abzubremsen und entschloss ich einfach weiter zu fahren. Beim heranfahren habe ich den Grund für die Störung entdeckt. Ein Fahrschulauto. Dieses ist aber nicht der Grund für meinen Ausraster gewesen.
Dahinter ein 5er BMW. Der war es.
So ratet mal was er macht. Blinker links und zieht vor mir raus. Ich stieg kurz in die Eisen und habe kurz gehupt. Er beschleunigte und war erstmal weg. Damit hatte sich die Sache für mich eigentlich erledigt. Mehrere 100m weiter stand er wieder an einer Ampel und ich fuhr vorbei ohne ihn eines Blickes zu würdigen. Eine weitere Ampel später, hatte ihn eigentlich schon vergessen, fährt er auf die dritte Rechtabbiegerspur, hupt damit ich rübergucke und zeigt mir den Mittelfinger und biegt rechts ab.Eigentlich juckt mich sowas nicht aber heute irgendwie doch. Ich also hinterher. Hab den an einer roter Ampel eingeholt und bin mal an sein Fenster herangetreten um ihm mal ungefiltert meine Meinung zu sagen. Und es kam was kommen musste. Er hat sich nicht mal getraut die Fensterscheibe runterzumachen. Ich beichte, dass ich mich umsonst aufgeregt habe, dass ich Autofahrer hasse die andauernd den Mittelfinger zeigen oder im Auto rumbrüllen und wenn sie dann die Gelegenheit bekommen sich zu äußern sich nicht einmal trauen die Fensterscheibe runter zu machen. Er war übrigens augenscheinlich ein Deutscher so um die 45.

Beichthaus.com Beichte #00028847 vom 19.04.2011 um 13:48:46 Uhr in 44137 Dortmund (Hohe Straße) (25 Kommentare).

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Haltlos am Steuer

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Auto & Co. Kamen

Ich möchte gerne beichten, dass ich, eine junge, gestandene Frau von 21 Jahren, es geschafft habe, mir hinterm Steuer auf der Autobahn in die Hose zu pinkeln. Es ist mir unglaublich peinlich. Die folgenden 3 Tage habe ich dann ein Handtuch auf den Sitz gelegt, um die Feuchtigkeit von meinen Klamotten fernzuhalten und um das Trocknen zu beschleunigen. Gegen den Uringeruch habe ich Febreze draufgesprüht. Heute ist davon nichts mehr zu sehen noch zu riechen.

Beichthaus.com Beichte #00028631 vom 11.02.2011 um 22:03:36 Uhr in 59174 Kamen (A1) (16 Kommentare).

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Kino statt Berufsschule

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Dummheit Faulheit Schamlosigkeit Schule Arbeit Köln

Es war damals ein sonniger Tag in der Berufsschule, als mein Freund mich anrief und erzählte, dass ein neuer Kinofilm angelaufen ist und ich in die Stadt kommen soll, damit wir uns den Film nicht entgehen lassen. Nach dem Telefonat hat sich mein Leben geändert, aber es war mir in diesem Moment noch nicht klar. Nachdem ich meine Sachen packte und vor der Klasse lauthals gebrüllt habe, dass ich mir jetzt einen Film anschauen gehe und den heutigen Unterricht hinschmeiße, hat mein Klassenlehrer mir noch einen wunderschönen Tag gewünscht. Er sagte jedoch auch, dass ich spätestens nächste Woche eine fristlose Kündigung bekommen werde, was ich jedoch verneinte. Danach bin ich in die Stadt gelaufen und wir haben uns wie geplant um 12 Uhr getroffen und uns den Film angeschaut. Das war sehr angenehm die Schule hinter sich zu lassen und anderen Tätigkeiten nachzugehen. Als ich zu hause ankam, habe ich meinen Eltern nicht von den Geschehnissen berichtet. Es hat mich aber in der folgenden Woche getroffen wie ein Schlag ins Gesicht.


Mein Klassenlehrer hatte mit allen Mitteln dafür gesorgt, dass ich gekündigt worden bin. Ich war am Boden zerstört. Eine Welt brach für mich zusammen. Natürlich habe ich meinen Eltern und anderen Familienmitgliedern nichts von der Kündigung gesagt, das hätte wahrscheinlich alles noch schlimmer gemacht. Ich habe daraufhin versucht mir schleunigst einen anderen Job zu suchen und nicht auf der faulen Haut zu liegen. Ich rappelte mich wieder auf und klapperte diverse Unternehmen ab. Meine Eltern dachten ich würde ganz normal wie immer zur Arbeit gehen. Ich habe es letztendlich geschafft nach den ganzen Bemühungen in einem Fleischgroßhandel eingestellt zu werden und wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Jetzt bin ich auf der einen Seite froh darüber, dass ich eine Vollzeitstelle habe und auf der anderen Seite bitter enttäuscht darüber, dass ich meine Ausbildung nur aufgrund eines Kinofilms aufgegeben habe. Umso mehr werde ich wert auf die jetzige Stelle legen und nicht nach Lust und Laune meinen Arbeitsplatz verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00028226 vom 21.10.2010 um 00:41:49 Uhr in Köln (44 Kommentare).

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Das leerstehende Haus

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Vandalismus Dummheit Waghalsigkeit Urlaub Spanien

Ich (18) war vor 4 Jahren bei einem Freund auf Mallorca eingeladen. Seine Familie hat dort ein Ferienhaus. Eines Nachts sind wir in ein bis auf ein paar Möbel leerstehendes Haus eingestiegen und haben uns ein bisschen umgesehen. In der Küche fanden wir einen Brandbeschleuniger. Spaßeshalber fragte ich ihn, ob wir nicht eine Couch anzünden wollen. Er verneinte und meinte, da er ja ein Jahr älter ist, sei er viel reifer und würde so etwas nicht tun. Komischerweise hat er es im Endeffekt doch gemacht. Er hat den Brandbeschleuniger über die Couch geschüttet, eine Linie weiter weggezogen und die Flüssigkeit mit seinem Feuerzeug angezündet. In Sekunden hat sich alles entzündet. Wir haben uns schnell umgedreht und sind weggelaufen. Ich wundere mich immer noch, dass wir da heil raus gekommen sind. Jedenfalls hat das Zimmer ordentlich gebrannt und wir sind abgehauen. Zum Glück ist weiter nichts passiert. in der trockenen Gegend hätte es locker zu einem Großbrand kommen können. Ich beichte, dass ich meinen Freund nicht aufgehalten habe und wir leichtfertig einen Großbrand riskiert haben.

Beichthaus.com Beichte #00028136 vom 10.09.2010 um 15:54:11 Uhr in Spanien (Palma de Mallorca) (17 Kommentare).

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Kisten schleppen

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Verzweiflung Zorn Partnerschaft Liebe Karlsruhe

Ich komme zunehmend weniger mit meiner Freundin aus. Egal was wir zusammen tun - es führt zu Streit. Bauen wir ein IKEA-Regal auf dauert es nur ein paar Minuten und irgendwas passt ihr nicht und sie schnauzt mich an - was ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen kann. Vielleicht wäre ich da etwas toleranter wenn es nicht jedes mal so wäre? Ein Beispiel: Ich habe schon mit vielen Leuten z.B. beim Umzug Kisten von A nach B getragen. Aber wenn ich das mit ihr zusammen mache ergeben sich Probleme die ich vorher noch nie so erlebt habe. Normalerweise stelle ich mich an ein Ende der Kiste und warte bis mein Gegenüber das auch getan hat und hebe dann mein Ende der Kiste an. In der Regel macht der andere das auch. Nicht so meine Freundin: Entweder hebt sie an bevor ich überhaupt einen Griff gefunden habe und meckert dann warum das so lange dauere - die Kiste sei schwer. Oder sie hebt nicht an und ich stehe mit der Last alleine herum. Dafür aber macht sie mir dann Vorwürfe, dass ich entweder die Kiste demolieren würde, ihre Finger eingeklemmt habe (weswegen sie nicht hochheben könne) oder sonst irgendwas.
Gehen wir dann durch ein enges Treppenhaus gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder beschwert sie sich dass ich zu langsam mache - die Kiste sei schwer - oder zu unachtsam (zu schnell) und sie beinahe gegen die Wand stoßen (oder die Kiste demolieren) würde.
Hingegen haben wir es nie hinbekommen, dass sie keinen Grund zum Meckern gefunden hätte. Das einzige was etwas geholfen hat ist alles ständig zu versprachlichen: "Ich hebe jetzt hoch - OK?" "sollen wir schneller/langsamer machen?" etc.
Wie gesagt, ich habe das so extrem noch mit niemandem erlebt und es beschränkt sich bei weitem nicht aufs Kisten schleppen.

Zu Beginn unserer Beziehung hatten wir immerhin alle paar Tage einmal Sex, inzwischen liegt das letzte mal über zwei Monate zurück. Und wenn ich ganz ehrlich bin - es zerreißt mir zwar das Herz, aber eigentlich habe ich auch gar keine Lust mehr. Denn jedes mal wenn wir "uns näher gekommen sind" hat es meist nicht lange gedauert und wir haben - wie zu erwarten war - angefangen zu streiten...
Es gibt nichts blöderes als nackig im Bett zu sitzen und sich Vorwürfe machen zu lassen weil man dieses angeblich zu viel und jenes zu wenig gemacht habe - ja kann ich denn Gedanken lesen? Aber vielleicht bin ich ja auch einfach nur ein ungeschickter Tollpatsch.


Außerdem muss sie immer den Ton angeben. Und hat feste Vorstellungen. Das Wohnzimmer muss so und so eingerichtet sein. Überall hängen Babybilder von ihr herum. Ich habe ihr gesagt, dass das auch mein Wohnzimmer ist und ich mich darin nicht wiederfinden würde. Natürlich war sie unglücklich und hat vorgeschlagen auch (Baby-) Bilder von mir aufzuhängen. Dass ich überhaupt keine Babybilder im Wohnzimmer hängen haben will versteht sie zwar, aber akzeptieren kann sie es nicht.

So langsam zweifle ich an mir selbst und an unserer Beziehung. Am besten verstehen wir uns wenn wir uns längere Zeit nicht sehen. Klar: Keine Gelegenheit zu streiten.

Wenn ich ehrlich bin sind wir nur noch zusammen, weil wir zusammen wohnen und es bisher noch nicht so weit gekommen ist, dass einer von uns beiden endgültig ausgezogen wäre. Und weil wir beide jemanden zum kuscheln brauchen - was wir ja auch ab und zu hinbekommen ohne zu streiten. Und weil wir eigentlich gemeinsame Pläne für die Zukunft haben, die aufzugeben nicht so leicht ist. Und natürlich weil wir uns lieben. Aber wenn ich mir vorstelle dass dass immer so weiter gehen wird, dann wird mir schlecht.

Ich gebe ja gerne zu, dass ich nicht ohne Fehler bin und sicherlich auch meinen Teil zu den Problemen beitrage. Zum Beispiel bin ich nachtragend. Kleine Verletzungen räche ich noch nach Monaten. Ich neige dazu meine eigenen Wünsche nicht auszusprechen sondern einfach zu erwarten dass man sie mir an der Stirn abliest. Was im Übrigen mit den meisten Menschen funktioniert, nur nicht mit meiner Freundin. Vermutlich bin ich recht durchschaubar, nur nicht für sie.
Aber, um auf die Umzugskartons zurückzukommen: Solche Probleme hatte ich noch nie, mit niemandem. Deshalb weise ich 90% der Schuld von mir.


Sie hat sich, seit wir zusammen sind gewaltig zu ihrem besseren verändert - sie hat sehr viel abgenommen, ist von Antidepressiva losgekommen, hat ihre Schulden abgebaut, ihre Familie, die seit Jahren total zerstritten war hat sich wieder eingerenkt, sie hat sehr an sich gearbeitet und, und, und. Und ich habe sie schon geliebt als sie noch dick (120 kg), verschuldet und unglücklich war. Also - warum sollte ich sie gerade jetzt hergeben?


Zur Beichte: Ich habe lange Zeit versucht guten Willens zu sein und versucht mit meiner Freundin klar zu kommen. Ich habe viel Geld investiert, Zeit und Mühe geopfert, mit ihr geredet und an mir gearbeitet. Aber wenn nicht schleunigst irgendetwas passiert bin ich im Herbst wieder solo. Bis dahin werde ich ihr, so gut es geht, heile Welt vorspielen. Wenn sie wüsste wie ich mich fühle würde sie mich unter Druck setzen "mich sofort zu entscheiden" was darauf herauslaufen würde Schluss zu machen. Aber wir wollen bald in den Urlaub fahren und das will ich nicht gefährden. Außerdem hoffe ich immer noch auf ein Wunder, ich liebe sie doch.

Beichthaus.com Beichte #00028028 vom 02.08.2010 um 12:59:36 Uhr in Karlsruhe (42 Kommentare).

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