Morgenmuffel

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Dummheit Ignoranz Freunde

Ich, 18, bin ein ziemlicher Morgenmuffel. Morgens im Bus und im Zug brauche ich einfach nur meine Ruhe und laute Musik um mich wach zu kriegen. Am meisten nervt es mich dann wenn mich irgendwelche Leute, die ich nicht besonders gut kenne oder die ich nicht so gut leiden kann, ansprechen und dann die ganze Zug- oder Busfahrt über irgendeinen Mist quatschen wollen. Mit ein paar Ausnahmen ist es mir dann eigentlich auch jeden Tag gelungen solchen Personen aus dem Weg zu gehen, unter anderem auch, weil ich einfach ehrlich war, und den Leuten die ich öfters traf am Morgen freundlich klar machte, dass ich so früh lieber für mich alleine bin. So auch meiner Klassenkameradin und ex-techtelmechtel Nadine (Name sinnloserweise geändert), die jeden Morgen in den selben Bus steigt wie ich.
2 schöne Jahre hat sie mich dann immer brav in Ruhe gelassen, bis zu einem Montagmorgen, wo ich im Bus zwar ungestört war, sie aber jedoch danach am Bahnhof nach dem Bus auf mich gewartet hat.
Etwas genervt stieg ich aus, nahm den einen Stöpsel aus meinem Ohr, stellte die Musik etwas leiser und sagte ihr gutmütigerweise sogar "Guten Morgen". Danach ist sie neben mir zum Gleis gelaufen, hat aber kein Wort mit mir gesprochen und ich dachte nurnoch: "Mädchen, wenn du mich schon aus meiner Morgenmeditation reißt, dann sprich doch wenigstens mit mir damit es nicht umsonst war..." Tat sie aber nicht. Fast schon wütend lief ich auf dem Gleis dann einfach weiter als sie stehen blieb und fing wieder an Musik zu hören. So weit, so gut.
Zwei Tage später dann, am Mittwoch, wartet sie wieder auf mich. Noch etwas verärgert von ihrer Aktion am Montag stieg ich aus, nahm den Stöpsel NICHT aus dem Ohr, stellte die Musik NICHT leiser und winkte ihr nur kurz zu zur Begrüßung. Den Weg bis zum Gleis ignorierte ich sie total und machte mich dann wieder aus dem Staub als sie stehen blieb. Sehr schön, die Zugfahrt war ich also allein und hatte meinen Frieden. Als ich dann an meiner Station angekommen bin, bin ich ausgestiegen und wer wartet da auf mich? Nadine natürlich. Na gut, diesmal Stöpsel aus den Ohren. Sie sagt wieder den ganzen Weg bis zur Schule kein Sterbenswörtchen, worüber ich mich wiederum innerlich zu Tode aufrege. Als wir dann auf dem Pausenplatz angekommen sind, machte sie endlich ihren Mund auf: "Kannst du mal kurz meine Zigarette halten?" Ich nehme ihre Kippe und sie beginnt plötzlich zu rennen. Etwas verwirrt stelle ich fest, dass eine andere Klassenkameradin ihr entgegenrennt und laut ruft: "HAPPY BIRTHDAY!!!"
Mist! Ich habe mich daraufhin bei Nadine entschuldigt.
Gratuliert habe ich ihr aber nicht... Blöde Kuh!

Beichthaus.com Beichte #00026996 vom 15.09.2009 um 22:15:59 Uhr (27 Kommentare).

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Hass auf Freundins Hund

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Aggression Gewalt Zorn Tiere

Als ich meine Frau kennen lernte besaß sie bereits seit über zehn Jahren einen kleinen Hund.
Ich selbst finde das Halten von Haustieren ethisch nicht korrekt. Nun leben wir zusammen und es war meiner Frau zuliebe klar, dass der Hund bei uns bleibt.
Anfangs hatten […]
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Beichthaus.com Beichte #00026993 vom 14.09.2009 um 21:06:01 Uhr (48 Kommentare).

Gebeichtet von Baumschupser
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Zufallsbeichte
“Folge

Buschbohnen

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Verschwendung Neugier Kinder Bamberg

Buschbohnen
Als Kind in der Grundschule war ich mal in der sogenannten Schulgarten-Gruppe, also halt Gärtnern für Zehnjährige. Wir sollten an einem Tag verschiedene Samen für Hülsenfrüchte mitbringen und pflanzen. Ich hatte Buschbohnen dabei. Schön gepflanzt, alles klar. Nur war nach dem Pflanzen noch die halbe Tüte übrig. Was damit tun? Am Nachmittag war ich immer in einem Kinderhort. Auf dem zugehörigen Spielplatz standen so große Kübel in denen immer sehr schön angeordnete Pflanzen waren,das ganze also recht teuer. Also: Hier die restlichen Buschbohnensamen, dort Kübel mit Erde. Klar, bevor die Samen weggeworfen werden, rein mit denen in die Pflanzenkübel. Hab die so richtig schön tief in die Erde gedrückt, weil ich dachte, passiert eh nix, die wachsen ja nur wenn man sich darum kümmert, also immer hingeht,hinschaut usw.. Dass die Kübel auch gegossen werden und Pflanzen auch ohne "Nachgucken" einfach mal so wachsen war mir natürlich nicht klar. Nach den Ferien kam ich wieder in den Hort, und was überwuchert sämtliche anderen Pflanzen in den Kübeln? Klar, meine Buschbohnen. Ehrlich wie ich als kleines Kind war, gleich mal zur Erzieherin hin, die da in der Nähe stand: "Da guck mal, das sind meine Buschbohnen,die wachsen da weil ich vor den Ferien welche gepflanzt hab". Dachte jetzt kommt ein Riesendonnerwetter, nö. Sagt die nur "Ui, das ist ja toll, da können wir ja bald ernten." 2 Tage später war dann große Buschbohnenernte und es gab Bohneneintopf zu Mittag. Die Blumenkübel mussten natürlich dennoch völlig neu gemacht werden was natürlich gekostet hat. Ist zwar alles nicht so schlimm gewesen, trotzdem tut es mir um den zusätzlichen Aufwand für die Hausmeister und Co. von damals leid.

Beichthaus.com Beichte #00026992 vom 14.09.2009 um 16:49:28 Uhr in Bamberg (17 Kommentare).

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Falsche Verkaufszahlen

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Falschheit Peinlichkeit Faulheit Arbeit Dortmund

Falsche Verkaufszahlen
Ich arbeite als Verkäufer für ein großes Unternehmen. Da ich es nicht übers Herz bringe, Leute zu bescheissen, sind meine Verkaufszahlen total im Keller. Bin immer einer der schlechtesten aus meinem Laden. Die Verkaufserfolge werden über ein Computerprogramm gespeichert und verfolgt. Durch irgendeinen mir nicht nachvollziehbaren Fehler hatte ich plötzlich viel zu gute Verkaufszahlen - noch besser: die Besten bundesweit im letzten Quartal. Und jetzt kommt es: Ich muss nächsten Montag in die Zentrale und vor Nachwuchskräften einen Vortrag über meinen Erfolg halten. Ich muss beichten, dass ich keine Ahnung habe, was ich erzählen soll und es mir sehr peinlich ist. Aber ich will das nicht zugeben, da ich nach Provision bezahlt werde und durch meine schlechten Zahlen bis jetzt in etwa soviel verdient habe wie ein arbeitsloser Kumpel von mir und das für 45-50 Stunden in der Woche.

Beichthaus.com Beichte #00026978 vom 10.09.2009 um 22:54:26 Uhr in Dortmund (32 Kommentare).

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“Beichte

Zwei Männer auf Irrwegen

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Lügen Trunksucht Ungerechtigkeit Last Night Heidelberg

Ich habe zwei hilfsbedürftige Männer auf einen Irrweg geführt. Meine Freunde und ich verabredeten uns abends in einem Café bei Heidelberg, um etwas trinken zu gehen, Billard zu spielen und Shisha zu rauchen. Der Abend war sehr gelungen und wir hatten alle viel Spaß. Gegen 0 Uhr machten wir uns zu Fuß auf den Heimweg. Meine Leute und ich hatten vorerst den gleichen Heimweg, da wir nicht weit voneinander entfernt wohnen. Am Bahnhof angekommen, bemerkten meine Clique und ich schon 2 äußerst betrunkene Männer. Sie waren schätzungsweise 28 Jahre. Wie gewohnt, mussten meine Freunde und ich eine Holzbrücke überqueren. Wir betraten gerade die ersten Treppenstufen, als uns die 2 Männer ansprachen. Sofort bemerkten wir, dass die Herren wohl nicht mehr genau wissen, in welcher Stadt sie sich befanden. Was wir natürlich schamlos ausnutzten. Einer der Beiden meinte, dass wir uns in Frankfurt befinden würden. Ich redete es ihm gewissenhaft aus und versicherte ihm, dass wir in München seien. Was natürlich überhaupt nicht stimmte. Die Männer glaubten mir, ohne groß zu zögern. Mittlerweile hatten wir (zusammen mit den 2) die Brücke überquert und kamen an eine nicht verkehrsarme Straße, die sich gerade in einer Baustelle befand. Dadurch lagen am Straßenrand verschiedene Verkehrsschilder. Prompt schnappte sich der Eine eines dieser Verkehrsschilder und spielte auf der Straße den Fluglotsen auf der "Flughafenlandebahn". Wir machten uns wirklich lächerlich über die Männer. Um aber Schlimmeres zu verhindern, haben wir die 2 von der Straße geholt. Auf dem Bürgersteig angekommen, berichteten sie uns lautstark über das anscheinend nicht befriedigende Sexualleben mit ihren Frauen. Nun aber, wollten wir die Männer endlich wieder loswerden. Dann kam mir die Idee, den Beiden den Rat zu geben, doch lieber nach hause zu gehen und sich auszuschlafen. Dankend nahmen sie den Rat an und fragten wo denn der Bahnhof in "München" sei, um mit dem Zug nach hause zu fahren. Ich schilderte ihnen den Weg, dieser nie und nimmer zum Münchner Bahnhof geführt hat. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann suchen sie noch heute. Von dieser Begegnung gibt es sämtliche Handyvideoaufnahmen, die meine Freunde und ich noch heute zum Lachen bringen!

Beichthaus.com Beichte #00026976 vom 10.09.2009 um 18:09:54 Uhr in Heidelberg (18 Kommentare).

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