Freundlicherer Umgang mit dem Personal

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Hass Zorn Arbeit Gesellschaft

Ich bin Student und arbeite nebenbei in einer Tankstelle. Und dieses ganze scheiß Gesocks was sich leider Kundschaft nennt und zu denen man freundlich sein muss, geht mir so dermaßen auf die Nerven! Ich möchte einfach nur ein einigermaßen freundliches Hallo und Tschüss von denen hören... aber nein! Das Gelumpe kommt rein, will ne Schachtel Zigaretten haben, dann beschweren die sich noch weil ich die falsche rausgebe, aber die sagen nicht mal was sie wirklich haben wollen. Ein Drittel ist grundsätzlich betrunken... dann kaufen die sich nachmittags eine Kiste Bier in der Tanke, ca 22€, beschweren sich dann das es so teuer ist, obwohl eine Strasse weiter ein Supermarkt ist! Dann kommen sie anschließend mit einer vollgesifften Tüte an wo ihre leeren Bierflaschen drin sind und wollen das Pfand abgeben, dann muss man aus dieser ekligen Tüte die drecks Flaschen da raus suchen, für 8 Cent Pfand pro Flasche die sie bekommen! Können die damit nicht zu einem Automaten gehen?

Und nein! Die normalen Tankstellenverkäuer/innen, allesamt Studenten oder Schüler, wissen nicht wann der Sprit wieder teurer oder günstiger wird, und wir haben auch keinen Einfluss auf die Preise! Wenn ihr wissen wollt woher die Preise kommen dann bildet euch und lest Zeitung(aber um Gottes willen nicht die Bild, und auch nicht Bild am Sonntag!) oder schaut Nachrichten! So schwer ist das nicht! Und ich hasse die Leute die mit ihrem Handy am Ohr in die Tankstelle kommen und nicht einmal Hallo oder Tschüss sagen, nicht einmal aufschauen wenn sie nach einer Schachtel Zigaretten fragen! Sowas ist einfach ein wenig unhöflich, das muss nicht sein! Wirklich, man braucht nicht viel um es seinen Mitmenschen ein wenig angenehmer zu machen, einfach nur mal ein Lächeln aufsetzen und freundlich Hallo und Tschüss sagen, und alles ist soviel angenehmer! Glaubt mir, dann werdet ihr freundlicher beraten und ich kontrolliere(sofern gerade die Zeit dazu da ist) gerne euren Luftdruck oder fülle Öl nach! Also an alle die häufig Tankstellen benutzen, bitte beachtet doch diese Kleinigkeiten!

Beichthaus.com Beichte #00024760 vom 17.09.2008 um 14:02:11 Uhr (31 Kommentare).

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Junger, heißer Damenwäscheträger sucht...

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Fetisch Lügen Zwang

Es fing alles damit an, dass meine ältere Schwester auszog und einige ihrer alten Klamotten zurück ließ. Ich war damals 18 Jahre alt und hatte schon mit fünf Mädchen geschlafen und war in einer Beziehung mit einer lieben Freundin. Wir liebten uns sehr. Alles war gut und so, wie es sein sollte. In dem alten Schrank meiner Schwester fand ich eines Tages ihre Strings, BHs, Nylons, Kleider, Schminksachen und so weiter. Heimlich fing ich an ihre Klamotten anzuziehen. Zuerst nur abends, alleine in meinem Zimmer, dann auch tagsüber mit Strings, Mieder und Nylons und darüber normale Klamotten. Als nächstes schaltete ich eine Kontaktanzeige nach dem Motto: junger, heißer Damenwäscheträger sucht. Ich traf mich dann mit einem sehr lieben, einfühlsamen Mann, der mich Stück für Stück in die Bi-Liebe einführte. Wir trafen uns in Hotels und ich war sein geiles Mädchen mit dem gewissen Etwas. Zuerst war es noch ein Art Spiel und ich fand daran noch nichts wirklich Bedenkliches, sondern hielt es für eine bizarre Phase, wo man alles Mal ausprobieren muss. Später dann gingen wir auch gemeinsam aus. Er war mein Herr und ich war komplett als Frau gestylt. Ich war geschminkt und trug eine Perücke. Ich sah und sehe als Frau wunderschön aus und lege dann auch alle typischen, weiblichen Attitüden an den Tag. Irgendwann ist es rausgekommen. Meine Freundin konnte damit nicht umgehen und hat mit mir Schluss gemacht.

Ich verstehe das und bin ihr dankbar dafür, dass sie mich an niemanden verraten hat. Aber ich bin auch total unglücklich über meine derzeitige Situation. Mein Abi habe ich noch mit allerletzter Kraft geschafft, bin aber von einem sehr guten Schüler zu einem echten schulischen Sorgenkind mutiert. Ich habe meine Kumpels verloren, mich isoliert und bin Einzelgänger geworden. Seit zwei Jahren habe ich keine Freundin mehr, sondern bewege mich ausschließlich in der Szene. Dort fühle ich mich aber immer weniger wohl, kann aber mit meinem Fetisch nicht aufhören. Ich beichte, dass ich meine Schwester verteufle weil sie ihre Sachen zurückgelassen hat. Ohne ihre Klamotten wäre ich nie auf diesen Fetisch gekommen. Hätte ich diese Sachen bloß nicht entdeckt. Ich will mein altes, normales Leben zurück und wieder ein richtiger und männlicher Heteromann sein. So, wie ich es früher war. Ich bin das nämlich alles gar nicht. Ich fühle mich nicht als Frau. Ich kann diese ganze Heimlichtuerei und Verkleidungen nicht mehr ertragen. Mich als Frau zu stylen fällt mir zusehends schwerer. Während zu Beginn sich die Geilheit schon beim Gedanken an Frauenkleidern einstellte, bin ich jetzt erst heiß und geil wenn ich komplett verwandelt bin. Ich bin seit einem Jahr bei einer Therapeutin. Ich versuche, ihr etwas vorzuspielen und sie glaubt, dass wir Fortschritte machen und ich mich so langsam aus der Szene löse. Ich lüge sie aber an und stelle mich in einem anderen Licht dar.

Am Wochenende bin ich wieder auf eine private Convention eingeladen. Ich habe momentan überhaupt keine Lust dazu, weiß aber, wenn ich dort als Frau auftauche, dass es wieder richtig geil wird. Es wird gefeiert, gespielt und ich werde bewundert und bekomme Zuspruch von allen Seiten. Alle wollen sich mit mir einlassen, mich berühren, mit mir tanzen, mich anfassen, mich küssen. Ich stehe im Mittelpunkt. Ich fühle mich dann wie ein Star. Es ist herrlich! Und ich weiß aber auch, dass ich am nächsten Morgen im Hotel aufwache, mit oder ohne fremden Mann / Frau / Pärchen neben mir, und mich unendlich schäme und an allem zweifle, mich leer und verlassen fühle, traurig über mein Leben sein werde, Schmerzen vor Peinlichkeit und Scham haben werde und mich selber verabscheue. Ich hasse diese Unsicherheit wenn der Zauber verflogen ist.

Ich möchte mich als Mäuschen verkriechen und im Erdboden verschwinden. Schlimm ist die Erkenntnis, dass die Leute nicht mich persönlich meinen, sondern die Persönlichkeit, die ich vorspiele. Sie sehen und verehren mich als jemand anderes, der ich nicht bin. Ich habe das ewige Lügen satt und kann das Switchen zwischen den beiden Welten nicht mehr länger ertragen. Ich will wieder normal sein. Ich möchte verdammt noch Mal mein altes Leben zurück! Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00024753 vom 16.09.2008 um 12:06:40 Uhr (26 Kommentare).

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“Beichte

Keine Ahnung von Ersatzteilen

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Faulheit Dummheit Maßlosigkeit Peinlichkeit Arbeit

Ich habe mal in einem Autozubehörladen gearbeitet. Jedoch war es nur ein Aushilfsjob drei Mal die Woche Abends. Mit Autos kannte ich mich nicht wirklich aus. Wenn Kunden spezielle Teile haben wollte, von denen ich keine Ahnung hatte, habe ich des Öfteren behauptet, dass wir diese leider nicht auf Lager haben oder bestellen können. Ich hatte einfach keine Lust im Computer rumzusuchen oder mich zu blamieren, weil ich keine Ahnung hatte, was der Kunde wollte.

Manchmal habe ich den Kunden Reifen empfohlen, von denen ich überhaupt keinen Schimmer hatte, ob sie etwas taugen. Außerdem habe ich einmal Reifen für solch einen günstigen Preis verkauft, dass der Laden am Ende draufzahlen musste.

Beichthaus.com Beichte #00024727 vom 12.09.2008 um 08:58:56 Uhr (6 Kommentare).

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Aushilfe ohne Arbeit

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Faulheit Trägheit Arbeit

Ich arbeite zurzeit auf 400-Euro-Basis in einem Baumarkt. Es ist echt beschissen, die meiste Zeit gibt es nichts zu tun und die Vorgesetzten zeigen sich uns genauso wenig wie den Kunden - wahrscheinlich kennt ihr das. Zeigen sie sich dann doch mal, wissen sie oft auch nicht, was wir erledigen könnten, dann heißt es halt putzen, auch wenn man schon am Vortag alles durchgefegt hat. Mittlerweile habe ich mir angewöhnt, derartige Aufträge schlampig durchzuführen, damit ich später noch einmal die gleiche Stelle schrubben kann und mich nicht langweilen muss, außerdem erledige ich alles extrem umständlich, damit es möglichst lange dauert, denn irgendwie muss ich ja die Zeit rumkriegen. Oft laufe ich auch einfach rum und reiße Stücke von Verpackungen ab, die ich dann in die Müllpresse werfe, was wieder etwas Zeit verschlingt und wenn ich es gar nicht mehr aushalte, setze ich mich für eine Viertelstunde auf das Klo und ruhe meine Füße aus. Den anderen Aushilfen geht es übrigens genauso, nicht dass ihr jetzt denkt, ich würde mich vor der Arbeit drücken. Ich würde liebend gerne arbeiten, aber diese Trottel haben einfach zu viele Aushilfen eingestellt und dann auch noch festgelegt, dass sie in den ihnen zugewiesenen Abteilungen bleiben müssen und nicht einfach da eingesetzt werden können, wo sie gebraucht werden.

Beichthaus.com Beichte #00024721 vom 11.09.2008 um 18:55:21 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Der, der in den Mantel scheißt

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Trunksucht Ekel Unreinlichkeit Arbeit

Ich war noch vom Vorabend reichlich angedengelt und nahm zum ersten Mal überhaupt den Fahrstuhl, um die nur drei Stockwerke zu unserem Büro hochzufahren. Zwischen dem zweiten und dritten Stock blieb dieses Drecksteil stecken. Per Handy rief ich in der Firma an, sie organisierten den Hausmeister und redeten durch die geschlossene Tür mit mir und sprachen mir Mut zu. Auf einmal merkte ich, wie sich ein gewaltiger Bierschiss auf den Weg zum Ausgang machte. Der Hausmeister war unterwegs, bald würde ich befreit werden. Aber fünf Minuten später konnte ich es nicht mehr aushalten. Ich zog mir meinen Mantel aus, hockte mich drauf, und überließ der Darmperistaltik das Oberkommando. Es fehlte nicht viel und ich hätte auch noch an Ort und Stelle gekotzt. Konnte es aber gerade noch so unterbinden. Ich rollte den Mantel zusammen und wartete, bis der Fahrstuhl dann sanft nach unten glitt und der Hausmeister mich freundlich lächelnd begrüßte. Ich meldete mich für diesen Tag krank. Seitdem gelte ich als der, der Angst vorm Fahrstuhl fahren hat. Immer noch besser als der, der in seinen Mantel scheißt.

Beichthaus.com Beichte #00024707 vom 10.09.2008 um 17:09:37 Uhr (39 Kommentare).

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