Disco-Häschen statt Beziehung

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Fremdgehen Lügen Verzweiflung Partnerschaft Regensburg

Vor einem halben Jahr habe ich meine Freundin betrogen. Die einzige Person, die bis jetzt von diesem Fehltritt erfahren hat, ist mein bester Kumpel. Er kennt meine Freundin auch sehr gut und hat mir auf jeden Fall davon abgeraten, ihr meine Sünde zu gestehen. Gut, damit mag er ja recht haben. Ich weiß, dass meine Freundin in diesem Bereich äußerst empfindlich ist und sich auf jeden Fall von mir trennen würde. Aber dennoch: Ich halte dieses quälende Gefühl der Lüge nicht mehr aus. Ich kann meiner Freundin schon fast nicht mehr in die Augen schauen. Immer dann, wenn sie betont, wie sehr sie mich liebt, sterbe ich fast vor schlechtem Gewissen. Es ist so schrecklich. Hätte ich mich damals bloß nicht von diesem Disco-Häschen verführen lassen. Ich weiß genau, dass eine Beichte für meine Freundin wahnsinnig hart wäre. Sie vertraut mir und ich vertraue ihr. Wenn sie erfährt, was ich getan habe, wird sie zusammenbrechen. Ich fühle mich so schlecht; so wahnsinnig dreckig. Dabei stimmt bei uns im Bett alles. Es gibt nichts, worüber ich mich beschweren könnte. Ehrlich gesagt bin ich wirklich total verzweifelt. Ich bin mit meiner Freundin jetzt schon fast fünf Jahre zusammen und wir haben auch schon ganz offen und ernsthaft übers Heiraten nachgedacht. Aber ich kann ehrlich gesagt in der jetzigen Situation doch nicht vor den Altar treten. Ich bin echt total fertig. Mein Kumpel rät mir, einfach gute Miene zum bösen Spiel zu machen; aber nein, das kann ich nun mal einfach nicht.

Beichthaus.com Beichte #00004695 vom 26.01.2006 um 00:59:19 Uhr in Regensburg (5 Kommentare).

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Tun wir doch so als seien wir schwul!

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Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich liebe Person X schon seit ca. 6 Monaten. Ich bin männlich und die Person X auch. Ihm habe ich davon noch nichts erzählt und ich traue mich auch nicht. Auch, wenn wir uns manchmal "Schatz" oder Ähnliches nennen, machen wir dies nur zum Spaß, um so zu tun, als ob wir schwul wären und um auf andere lustig zu wirken, doch ich meine das ernst!

Beichthaus.com Beichte #00004685 vom 25.01.2006 um 23:55:52 Uhr (1 Kommentare).

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“Beichte

Kotzen statt Glück

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Verzweiflung Manie Neurosen Gesundheit

Ich kotze mir seit Jahren die Seele aus dem Leib und keiner weiß es. Alle denken, ich bin gesund, dabei hasse ich mich und finde mich zum Kotzen. Ich kann einfach nicht dizipliniert sein. Alle denken, ich bin glücklich, aber das ist nicht so.

Beichthaus.com Beichte #00004646 vom 24.01.2006 um 07:09:32 Uhr (1 Kommentare).

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Besuch im Disneyland Paris

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Verzweiflung Urlaub Internet

Vor drei Wochen war ich in Frankreich und übernachtete vier Tage in einem Hotel. Ich war jedoch nicht allein, mein bester Freund war auch mit dabei, schon als ich klein war, versprach ich ihm, mit ihm ins Disneyland zu fahren. Und das haben wir auch getan, ich habe ihn fest an mich gedrückt, als wir mit einer Achterbahn gefahren sind. Wir haben uns gemeinsam das Feuerwerk angeschaut und haben unseren Urlaub unglaublich genossen, den hatten wir uns aber auch verdient.

Jeden Morgen haben wir uns ein leckeres Frühstück gegönnt und sind anschließend den halben Tag durch die Stadt gelaufen, das Herbstwetter war wunderschön. Am letzten Tag herrschte große Hektik, denn ich hatte verschlafen und musste mich beeilen, sonst hätte ich den Fernbus verpasst. Ich habe ihn zum Glück noch erwischt, jedoch hielt die Erleichterung nicht lange an. Ich hatte meinen besten Freund im Hotel vergessen. Ich geriet in Panik und konnte meine Tränen nicht zurückhalten, denn die Vorstellung, dass der niedliche, warmherzige Teddy ganz allein und verlassen auf dem kalten Bett liegt, brach mir das Herz. Ich war so unglücklich, als ich wieder in meiner Wohnung war, denn sie war nicht dasselbe ohne meinen Bären. Dieser Bär begleitet mich seit meiner Geburt und war immer bei mir, ich habe ihn so lieb, es wirkt auf andere vielleicht krank, aber er bedeutet mir alles.

Am nächsten Tag hätte ich zur Arbeit gehen sollen, doch das konnte ich nicht. Denn mein Teddy war sonst immer dabei und freute sich mit mir auf den Feierabend, ohne ihn wäre es kein schöner Tag geworden. Ich konnte ihn nicht einfach aufgeben. Ich rief in dem Hotel an, gab meine Zimmernummer an und fragte, ob sie einen Bären gefunden hätten und tatsächlich hatte ein Gast meinen geliebten Freund gefunden und an der Rezeption abgegeben! Ich kaufte mir erneut ein Ticket für den Fernbus, obwohl ich nicht mehr so viel Geld zur Verfügung hatte, aber das war es mir wert. Kaum war ich angekommen, rannte ich zum Hotel, als würde es um mein Leben gehen. Und als ich das Hotel betrat, saß er dort auf dem Tresen, mit einem warmen Lächeln auf den Lippen. Ich hatte ihn nicht vergessen, wie könnte ich? Sofort nahm ich ihn an mich und gab der Dame an der Rezeption etwas Trinkgeld, weil sie so gut auf ihn aufgepasst hatte.

Ich war überglücklich, als ich zu Hause war und es sich dieses Mal wirklich wie Zuhause anfühlte, weil er wieder bei mir war. Mein Chef war sehr wütend, weil ich einige Tage lang nicht zur Arbeit erschienen war, also erklärte ich ihm, dass ein wichtiges Familienmitglied für einige Tage verschwunden war. Gewissermaßen war es auch so, nur dass es eben ein niedlicher Bär war. Mein Chef reagierte äußerst verständnisvoll, was ich nicht erwartet hatte. Es tut mir leid, dass ich ihn angelogen habe, aber für meinen Teddy würde ich die ganze Welt bereisen, wenn er mich braucht!

Beichthaus.com Beichte #00004617 vom 23.01.2006 um 04:21:35 Uhr (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Gesellschaft der Egoisten

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So, es ist mal wieder einer dieser Abende, an denen ich mein ach so tolles Leben hasse. Ich habe die Hoffnung an die Liebe verloren, heute, wo jeder notgeil ist und sich pseudo-mäßig verliebt. Raum für echte Gefühle gibt es einfach nicht mehr. Wer traut sich denn noch, sich gedankenlos hinzugeben? Ich habe das zwei Mal getan und wurde enttäuscht. Tief in mir möchte ich die Hoffnung nicht aufgeben, aber gibt es überhaupt noch einen Mann, der fähig ist, zu lieben, treu zu bleiben und ehrlich zu sein? Was wollen die Menschen eigentlich? Sich so in sich zu verstecken, um ja nicht verletzt zu werden, aber in Kauf nehmen, herzlos nur mit Wörtern zu lieben? Bin ich sehr theatralisch? Ich denke nicht, das ist doch die Wahrheit. Eine Gesellschaft voller Egoisten. Viele werden das lesen und denken, was redet die da für einen Schwachsinn, aber ihr denkt nicht nach. Wir werden es merken, wenn wir mit 66 nach einem Schlaganfall in einem Altenheim liegen und halbherzig Haferbrei in den Mund geschoben bekommen, von irgendwelchen Zivis, die man nicht kennt. Noch nicht mal eigene Kinder werden wir haben und wenn, werden sie nicht kommen, weil wir zu ihnen so hart waren, wie unsere Eltern zu uns damals. Ich wünschte, ich könnte mich zu mehr Hoffnung aufraffen, aber irgendwie ist das schwierig. Und nein, ich bin nicht besoffen oder habe Drogen genommen.

Beichthaus.com Beichte #00004605 vom 22.01.2006 um 10:44:52 Uhr (13 Kommentare).

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