Klotür zugenagelt

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Boshaftigkeit Hass Vandalismus Nachbarn

Klotür zugenagelt
Die folgende Geschichte ist nun sicherlich schon zwanzig Jahre her, aber noch heute denke ich manchmal daran. Meine Familie lebte damals in einem kleinen Dorf in Süddeutschland. Leider hatte uns vor unserem Einzug niemand vor den Nachbarn auf der rechten Seite gewarnt. In einem heruntergekommenen Haus lebten dort eine steinalte, bucklige Frau und ihr stark übergewichtiger Sohn. Beide rochen sehr penetrant. Mein älterer Bruder und ich haben nicht schlecht gestaunt, als wir herausfanden, dass die beiden noch ein uraltes Plumsklo im Garten stehen hatten. Die uralte Frau stand besonders bei gutem Wetter den lieben langen Tag lang in ihrem Hof und beobachtete Nachbarn und Passanten. Wenn sie jemanden erblickte, den sie nicht kannte, keifte sie jedes Mal: "Wer seid denn ihr? Wer seid denn ihr? Was machen sie denn? Was machen sie denn? Die sagen ja nichts! Die sagen ja nichts!" Unsere Familie durfte sich das nur allzu oft anhören. Nach einer Weile ging es uns allen natürlich gewaltig auf den Keks. Der Sohn der alten Frau war im Dorf dafür bekannt, gerade verwitweten Frauen Pralinen aufs Fensterbrett zu legen und mit seinem uralten blauen Käfer in ihre Hofeinfahrten zu fahren. Einmal wurde er von der Polizei im absoluten Halteverbot parkend erwischt. Dort genehmigte er sich gerade eine ausgiebige Brotzeit, bestehend aus Fleischwurst und Brötchen. Er soll gerufen haben: "Man wird ja wohl noch eine Brotzeit machen dürfen!" In einem Winter war es kälter, als sonst.

Damals hatten mein Bruder und ich eine verrückte Idee. Wir hatten Weihnachtsferien und deshalb wohl zu viel Zeit. Mitten in der Nacht schlichen wir uns mit einem Hammer und einem Korb voller Nägel zu dem Plumsklo der Nachbarn. Dort nagelten wir die Klotür zu. Am nächsten Morgen war das Gezeter groß. Während des Tages musste ich dann leider noch mit ansehen, wie der Sohn der alten Frau, sich auf dem Misthaufen vor dem Nachbarhaus erleichterte. Davon habe ich heute noch Albträume. Es dauerte dann noch den ganzen Tag, bis die Nachbarn es mit Hilfe einige anderer Dorfbewohner schafften, die Klotür wieder zu öffnen. Heute denke ich, dass mein Bruder und ich doch etwas zu weit gegangen sind. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00027482 vom 04.02.2010 um 10:46:46 Uhr (29 Kommentare).

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Dem Reh ins Auge geschossen

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Mord Trunksucht Tiere Gmünd

Ich (m/20), bin begnadeter Sportschütze und ausgebildeter Jäger und besitze 4 Repetiergewehre, 2 Schrotflinten, und 7 Pistolen. Ich habe meine erste Schrotflinte an meinem 12. Geburtstag bekommen, das ist am Land recht normal. Beim Jagen habe ich nicht den nötigen Blattschuss zusammen gebracht, sondern dem armen Tier ein Projektil ins Auge geschossen. Das Tier hat 20 Minuten lang gelitten, bevor ich nahe genug war, um den Fangschuss anzulegen. Es tut mir fürchterlich Leid, dass das Tier so lange gelitten hat, ich hätte mich davor nicht mit der Dorfjugend betrinken sollen. Ich werde nie wieder mit den Jungs trinken und danach Jagen gehen, denn das Leid, dass ich dem Reh zugefügt habe, ist wirklich das Letzte was ich wollte. Ich wollte nur ein feines Mittagessen für die nächste Woche schießen, ich habe in 3 Jahren noch nie den Blattschuss verfehlt, und es wird nie wieder passieren. Das Reh tut mir wahnsinnig Leid, und ich hoffe, dass mir verziehen wird.

Beichthaus.com Beichte #00027468 vom 02.02.2010 um 00:50:18 Uhr in 3950 Gmünd (58 Kommentare).

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Drogen von der eigenen Mutter

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Drogen Maßlosigkeit Diebstahl Familie

Ich (m/19) habe in sehr frühen Jahren begonnen zusammen mit meinem besten Kumpel Cannabis zu konsumieren. Wir waren 13 Jahre. Nun wie ich zu meinen Drogen kam ist einfach, wenn die Mutter 19 Hanfpflanzen bei meinem Onkel im Garten anbaut und dir alles ganz genau erklärt und du anschließend bei der Auslese von Blüten und Stengeln hilfst, kommt man schnell auf den Geschmack es zu probieren. Denn die Mutter ist ein Vorbild und was die Mutter macht ist das Richtige. Und so besorgte ich meiner Mutter mit meinen Kumpel wöchentlich eine Schachtel Menthol-Zigaretten oder 5€ und im Gegenzug bekamen wir unseren Stoff, der manchmal bis zu 3-5 Gramm schwer war. Das ging auch eine lange Zeit gut, bis wir es ständig brauchten und meine Mutter uns nichts mehr verkaufen wollte. Was macht man in dieser Situation? Man wartet bis sie nicht da ist, stellt die komplette Wohnung auf den Kopf, und man findet.
In der Küche im Gewürzschrank stand eine 50 Gramm Dose. Im Schlafzimmer drei, je 50 Gramm, im Kleiderschrank. Und der Jackpot im Keller, eine komplette Müllsacktüte voll. Ab da habe ich fast täglich ihren Rauch gestohlen, bei Partys bis zu 30 Gramm. Sie erwischte mich manchmal auch, doch ich erpresste sie damit, es meinen Vater zu erzählen. So kann man Schafe still halten. Durch diese Erfahrung bin ich damals in ein tiefes Loch gefallen. Doch habe mich nach langer Zeit wieder gefangen und habe seit 2 Jahren keinen Kontakt mehr zu diesen verkommenen Menschen. Doch diese Erfahrung war es mir wert.

Beichthaus.com Beichte #00027465 vom 31.01.2010 um 18:14:41 Uhr (29 Kommentare).

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Geschäftsgeheimnis geklaut

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Diebstahl Misstrauen Arbeit Chef Frankfurt

Ich plane die Gründung eines eigenen Unternehmens, welches exakt das Produkt anbieten wird, welches mein derzeitiger Arbeitgeber ebenfalls offeriert. Den wird es danach nicht mehr lange geben, denn ich werde deutlich billiger und besser sein. Ich beichte, dass ich es genieße, noch immer von meinem Chef dafür bezahlt zu werden, obwohl ich die Arbeitszeit bereits für eigene Zwecke nutze. Tja, hätte er mal anständig mit mir umgehen sollen, vor allem hätte er mir vertrauen sollen. Denn sein ständiges Misstrauen brachte mich tatsächlich erst auf die Idee, dass Risiko als Unternehmer einzugehen.

Beichthaus.com Beichte #00027450 vom 27.01.2010 um 19:26:52 Uhr in Frankfurt (30 Kommentare).

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Mit dem Ex in einer Wohnung

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Falschheit Lügen Wollust Ex London

Ich (w/32) habe es letztes Jahr endlich geschafft mich von meinem dominanten Mann zu trennen, nachdem er mich jahrelang psychologisch zugrunde gerichtet hat. Ich habe mir gleich wieder einen neuen geangelt, erst mal nur so aus Frust aber mittlerweile habe ich mich in den verliebt. Ich musste noch eine Weile mit meinem Mann die Wohnung teilen und habe im Arbeitszimmer geschlafen. Unsere Türen haben alle so Bolzenschlösser außen und eines Morgens ist er zur Arbeit und hat mich im Arbeitszimmer eingeschlossen, aus "Versehen". Ich habe ihn angezeigt wegen Freiheitsberaubung und er ist zwei Tage später verhaftet worden. Während er im Kittchen saß habe ich mich mit meinen Neuen getroffen und so ziemlich den besten Sex meines Lebens gehabt. Und ein schlechtes Gewissen habe ich bis heute nicht. Hätte der Depp während unserer Ehe mal netter zu mir sein sollen!

Beichthaus.com Beichte #00027447 vom 27.01.2010 um 02:14:20 Uhr in London (57 Waterloo Road, Lambeth) (18 Kommentare).

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