Besoffener Fußballfan und die Bahn

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Lügen Falschheit Ungerechtigkeit Bahn & Co. Kaiserslautern

Als ich mit meinem Bruder auf einer Auswärtsfahrt eines Fußballspiels war (wohl bemerkt 850 km entfernt), gingen wir ins Stadion und haben uns über die ganzen Besoffenen aufgeregt. Als wir am Bahnhof standen sahen wir auf die Uhr: Noch 5 Minuten bis der Zug kam. Plötzlich taumelte ein Stockbesoffener auf uns zu und fragte, wann der Zug denn käme. Wir sagten zu ihm, dass das noch rund 45 Minuten dauern würde. Er freute sich und sagte, dass er dann ja noch Zeit hätte zu dem 1 km entfernten McD's zu gehen. Das war der letzte Zug an dem Tag, der noch einfuhr und der einzige der überhaupt bis dahin durchfährt. Der Arme wird wohl immer noch am Bahnsteig stehen und warten.

Beichthaus.com Beichte #00027567 vom 28.02.2010 um 18:31:47 Uhr in Kaiserslautern (16 Kommentare).

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Weihnachtsgans

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Diebstahl Ungerechtigkeit Shopping Weihnachten Hannover

Es passierte an irgendeinem Weihnachten Ende der neunziger Jahre. Meine Mutter wollte in diesem Jahr etwas kulinarisch etwas ganz verruchtes durchsetzten: keine Gans zu Weihnachten. Der Plan stieß allerdings nicht auf jedermanns Zustimmung, sprich: mein Vater meckerte während der gesamten Adventszeit über die neuen Essenspläne (es sollte irgendwelchen Fisch geben). Er nervte meine Mutter so sehr, dass sie schlussendlich ihre Pläne um schmiss und mich am Heiligabend losschickte, eine Gans zu besorgen. Wie jeder weiß, der an diesem Tag schon mal einkaufen war, ein ziemlich hoffnungsloses Unterfangen. Notgedrungen stürzte ich mich also in dieses Himmelfahrtskommando. Alle kleineren Läden, die ich vormittags abklapperte, waren schon hoffnungslos leer gekauft. Also in einen dieser Riesenläden; war auch die letzte Chance, weil kurz vor Ladenschluss. Parkplatz und Laden waren natürlich rappelvoll, die Kühltruhen mit dem Geflügel dagegen total leer. Ich wollte schon wieder unverrichteter Dinge abziehen, als mir auf dem Weg zu den Kassen ein voller Einkaufswagen mit einer prachtvollen 5kg-Gans auffiel. Die dazugehörige Dame suchte gerade noch irgendwelche Beilagen zusammen. Naja, lange Rede, kurzer Sinn: ich hab mir den 10-Pfünder unbemerkt gegriffen und bin zur Expresskasse gehetzt. Schnell bezahlt und nix wie nach Hause. So einen Prachtvogel lässt man an einem solchen Tag einfach nicht unbewacht im Wagen liegen. Am 1. Feiertag gab es bei uns jedenfalls lecker Gans.

Beichthaus.com Beichte #00027564 vom 27.02.2010 um 20:56:32 Uhr in Hannover (33 Kommentare).

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“Beichte

Des Diebstahls beschuldigt

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Gewalt Diebstahl Ungerechtigkeit Shopping

Ich (m/23) arbeite in einem Labor und habe dort viel mit nicht gerade gesunden Lösungsmitteln zu tun. Deshalb benutze ich sehr oft Handcreme. Jedenfalls schleppe ich immer eine Tube mit mir rum. Ich bevorzuge die eines großen Discounters (gelb-blaues Logo). Eines abends war ich noch mal schnell dort um ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Ich hatte wie im immer eine Handcreme bei mir in der Jackentasche. Beim Bezahlen bat mich der Sicherheitsmann ihm schnell noch zu folgen. Ich habe schon an die Handcreme gedacht und dann beschuldigte er mich tatsächlich, diese gestohlen zu haben. Ich sagte ihm wie es ist, aber er glaubte mir nicht und wollte die Polizei rufen. Ich sah rot und schlug in 3 mal mit meiner soeben gekauften Dose Reinigungsmittel. Dann schrie ich ihm die Wahrheit ins Gesicht und sagte, ich würde ihn nun in Ruhe lassen, wenn er mir glauben würde. Das tat er dann auch. Anschließend bin ich einfach gegangen und habe mich dort nie wieder blicken lassen. Das ist jetzt etwa 7 Monate her und ich war immer noch nicht wieder dort. Eigentlich doof, weil es in diesem Geschäft immer wieder schöne Sachen gibt und ich direkt daneben wohne. Aber mal ehrlich, hättet ihr euch für ein Verbrechen bestrafen lassen, welches ihr nicht begangen habt? Wäre die Polizei erschienen, hätten die mir wohl auch nicht geglaubt und ich hätte meine berufliche Zukunft aufs Spiel gesetzt.

Beichthaus.com Beichte #00027563 vom 27.02.2010 um 14:48:02 Uhr (27 Kommentare).

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Fenster auf trotz Schneegestöber

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Zorn Hass Ekel WG Studentenleben London

Ich habe als Studentin aus Geldgründen in einer WG gelebt und irre darunter gelitten. Ich hätte schon immer lieber gern allein gewohnt, das ging aber nicht. Noch dazu hat es mir mein damaliger Mitbewohner ziemlich schwer gemacht, er war einfach ein Esel. Er hatte etwas dagegen, wenn ich heizen wollte, dieser Volltrottel, und es kam vor, dass er die Heizung ausgestellt hat, wenn ich sie angemacht hatte. An einem Abend war ich unterwegs und es war plötzlicher Wintereinbruch mit Schneetreiben. Als ich dann endlich zu Hause war, habe ich mich gefreut, dass es drinnen wenigstens etwas wärmer als draußen sein sollte, denkste! Ich kam in die Küche und dieser Trottel hatte das Fenster aufgemacht, was ich vor dem Weggehen zugemacht hatte. Es war kalt und es gab einfach keinen Grund, wieso man das Fenster aufmachen musste. Ich habe gekocht vor Wut und sah in der Küche die Reste von seinem Essen stehen, was er gekocht hatte und sich immer auf einem Teller für den nächsten Tag aufgehoben hat. Ich habe dort in meiner Wut drauf gerotzt und mir fiel die Last, die ich monatelang mit mir herum trug, von den Schultern. Ich habe dann auch extra drauf geachtet, dass er dieses Essen auch noch isst, sonst hätte ich mir etwas anderes einfallen lassen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00027555 vom 24.02.2010 um 12:40:30 Uhr in London (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Im Catsuit im Waschbecken sitzen

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Fetisch Masturbation Peinlichkeit

Bin Fetischist von Lycra, Lack und anderen engen Kleidungsstücken! Vor einiger Zeit habe ich mir einen schwarzen Catsuit gekauft. Das ist ein hauchdünner Anzug, der den ganzen Körper bis auf den Kopf bedeckt. Der Stoff ist mit einer Strumpfhose gleich zu setzten. Natürlich auch dem entsprechend durchsichtig!
Diesen habe ich angezogen ohne Unterwäsche. Darüber dann normale Straßenkleidung. Ich bin dann mit der Straßenbahn zum nächsten Hauptbahnhof gefahren und auf die Toilette gegangen. Es war schon recht spät. Nachdem ich pippi gemacht hatte, bin ich etwas geil geworden und habe mich gestreichelt. Danach bin ich zum Waschbecken gegangen und habe ein bisschen meinen Bauch nass gemacht. Das nasse schwarze Material glitzerte dann noch mehr und ich zog meinen Pulli aus und betrachtete mich vor dem Spiegel. Dann zog ich die Jeans aus und stand nur noch in meinem leicht durchsichtigen Catsuit da. Ich kletterte auf das Waschbecken und setzte mich hinein. Vorsichtig öffnete ich den Wasserhahn und das warme Wasser plätscherte in meinen Schoß. Ich war total erregt. Plötzlich ging die Tür auf und ein junger Mann kam in den WC-Bereich und blieb kurz erschrocken stehen. Schaute mich verstört an und lief dann weiter zu den Pissoirs. In diesem Moment ließ der erste Schock nach und ich kam in die Realität zurück. Wurde rot vor Peinlichkeit und hüpfte aus dem Waschbecken und flitzte in eine Kabine um mich schnell wieder an zu ziehen. Der junge Mann verließ rasch das WC und ich wartete noch eine Weile und machte dann auch dass ich weg kam. Soetwas werde ich nie wieder machen, egal wie rattig ich bin.

Beichthaus.com Beichte #00027549 vom 23.02.2010 um 17:39:42 Uhr (59 Kommentare).

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