Unser Terrornachbar

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Hass Rache Nachbarn Berlin

Unser Terrornachbar
Ich (m/24) hatte mit meiner Freundin eine kleine Wohnung in einem mehrstöckigen Mehrfamilienhaus gemietet. Da wir beide berufstätig sind, waren wir wenn nur abends und am Wochenende zu Hause. Wir wohnten im 3. Stock (also ganz oben), und der Nachbar unter uns, ein älterer Rentner, hat offenbar große Probleme mit sich selbst. Jedenfalls, immer wenn wir abends zu Hause waren, hat er von unten gegen die Heizung gehämmert wenn wir uns (nicht einmal laut) unterhalten haben. Er ist manchmal extra hoch gelatscht, um an der Tür zu lauschen wann wir ins Bett gehen, und wenn es interessant wurde kam er auf die Idee gegen die Tür zu schlagen, rumzubrüllen, er wolle endlich Ruhe haben usw.. Er hat dem Vermieter mehrfach Lügengeschichten erzählt (wir würden Drogen konsumieren, Leute ein- und ausgehen lassen, extrem laut Musik hören etc.). Ein richtiger Grinch.

Jedenfalls fing er irgendwann auch noch damit an, uns wegen irgendwelchem Blödsinn die Polizei zu schicken, beim Vermieter richtig anzuschwärzen, anzuzeigen - kurzum, er machte uns das Leben zur Hölle. Meine Freundin war schon so genervt, dass ich das alles abbekommen habe. Irgendwann ist mir dann der Kragen geplatzt. Ich hab erstmal damit angefangen, ihm alle möglichen Zeitschriften und Abos zu bestellen, in der Hoffnung, er würde vielleicht irgendein Hobby entdecken. Leider nicht. Dann hab ich ihm die GEZ, die Zeugen Jehovas, aber auch Callboys bestellt, kleine Dinge auf seinen Namen bestellt, seine Fußmatte in die Mülltonne geworfen, einen Eimer voller Hundekot in seinen Briefkasten gesteckt - die Liste ist lang.

Nachdem er aber immer schlimmere Sachen behauptet hat (die Härte war, wir hätten seine Tochter entführt - ich weiß nicht mal ob so jemand eine Tochter hat) sodass die Polizei uns unter der Woche, mitten in der Nacht, aus dem Bett geklingelt hat. Da hat es gereicht, ich hab eine neue Wohnung gesucht und den Umzug geplant. Aber die größte Rache meinerseits sollte noch kommen.


Erstmal habe ich der Polizei einen Brief geschrieben und ihn anonym beschuldigt Drogen anzubauen, im großen Stil, und ich würde das nur verpfeifen weil er mir wiederholt schlechtes Zeug verkauft hat. Mitten in der Nacht ist er dann von der Polizei aus der Wohnung geholt worden. Wäre ja nicht so schlimm, hätte ich nicht vorher durch sein Fenster leere Tütchen und jede Menge schlecht gedrucktes Falschgeld (Bilder einer Suchmaschine ausdrucken und ausschneiden) in der Wohnung deponiert (über den Balkon klettern war nicht schwer, zudem hat er die Tür immer offen gelassen, war ja Sommer). Da er wohl viel Bargeld zu hause hatte, wurde es umso glaubwürdiger.

Er ist ein Jahr auf Bewährung gekommen, allerdings wegen diverser anderer Vergehen (Sachbeschädigung, Belästigung, Verleumdung und sogar Körperverletzung). Ich habe vorher mit allen anderen Mietern gesprochen und auch mit dem Vermieter, viele beglückwünschten mich weil sie genauso terrorisiert wurden. Mittlerweile hat der wohl damit aufgehört Nachbarn zu belästigen. Trotzdem bin ich froh eine andere Wohnung zu haben.

Ich möchte beichten, dass ich soviel Zeit investiert habe einem offensichtlich Minderbemittelten es auf gleicher Stufe heimzuzahlen. Aber jeder der auch nur ein bisschen der Aktionen wiedererkennt weiß, von wem ich rede!

Beichthaus.com Beichte #00027446 vom 26.01.2010 um 16:15:31 Uhr in Berlin (29 Kommentare).

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Das Ende eines Zwerghamsters

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Mord Morallosigkeit Verzweiflung Tiere Aachen

Vor vielen Jahren hatte ich mal ein paar Zwerghamster. Kleine liebe Tiere, die keinem etwas tun und einfach süß sind. - Nun nimmt manchmal die Natur ihren lauf und aus dem Pärchen wurden plötzlich mehr. - Eigentlich respektiere ich das Leben, also habe ich Aushänge "Hamster abzugeben" gemacht und Freunde gefragt, ob die nicht einen Hamster haben möchten. - Keine Chance, ich wurde diese lieben Nachkommen nicht los.
Schließlich habe ich alle regionalen Zoohandlungen angerufen und denen meine Hamster kostenlos angeboten. Eine davon hat diese als Schlangenfutter abgenommen. Es kam wie es kommen mußte: Irgendwann stand ich wieder vor der gleichen Situation: Wohin mit den Hamstern?
Nach langem Überlegen wollte ich diese armen Tiere umbringen. - Aber es sollte eine humane "Sterbehilfe" sein. - Aber wie bringt man einen Hamster um?
-> Ersticken? - Klar, sanftes entschlafen! - Also halbe ich die Tiere in ein luftdichtes Behältnis getan und sich selbst überlassen. - Es hat viele Stunden gedauert bis ich diesen Versuch erfolglos abgebrochen habe.
-> Erfrieren? - Frieren, müde werden, sanft entschlafen und nicht mehr aufwachen. - Ich habe die Tiere ins Eisfach meines Kühlschranks getan. - Nach Stunden habe ich nachgeschaut und ... es ging ihnen gut!
-> Mikrowellen, oh Schande! Es hieß doch immer keine Lebewesen ind die Mikrowelle. Aber der Gedanke: Eiweiß gerinnt sofort, Tier stirb binnen Sekunden. - Aber das tat es nicht! - Es hüpfte hier und da mal komisch, aber sonst... ich habe das schnell abgebrochen.
-> Ertrinken ... ich habe davon gehört, daß Katzenbabies ertränkt werden. Also habe ich Wasser im Waschbecken eingelassen und es unter Wasser gedrückt. Der Todeskampf des Tieres war fürchterlich! Schließlich hörten die Bewegungen auf. Ich nahm das Tier, es tat mir wirklich leid, fing an mit einer Herzmassage. Ich holte es ins Leben zurück! - Tja und nun? - Wieder ab unter Wasser und zwar diesmal entgültig!
Das arme Tier ist an diesem Tag mehrere Tode gestorben oder hat dem Tode einige Male getrotzt!
Seitdem lasten diese Erinnerungen auf meinem Gewissen. Ich wollte dieses Tier weder quälen noch umbringen, und trotzdem habe ich beides gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00027435 vom 23.01.2010 um 12:30:47 Uhr in 52066 Aachen (Bismarckstraße) (84 Kommentare).

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Spielen auf den Schienen

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Dummheit Vandalismus Waghalsigkeit Kinder Aschaffenburg

Meine Grundschulkameraden und ich (m/20) haben uns früher eine Abkürzung nach hause verschafft, indem wir über die Gleise an der Schule gegangen sind. Irgendwann haben wir angefangen, Sachen auf die Schienen zu legen, da wir aufgrund der Ampelschaltung sehen konnten, wann ein Zug kommt. Das fanden wir sehr lustig. Eines Tages war am Straßenrand ein Sperrmüllhaufen. Also nahmen wir Schubladen und legten diese auf die Gleise. Es war schön anzusehen, als diese Zerstört wurden. Das war uns nach 4, 5 mal zu langweilig. Also trugen wir ganze Schränke auf die Schienen und haben angefangen die Ampelanlagen zu zerstören. Damals lustig. Wenn ich jedoch heute darüber nachdenke bin ich sehr froh darüber, dass nichts weiter passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00027431 vom 21.01.2010 um 10:50:17 Uhr in 63739 Aschaffenburg (Hohenzollernring) (17 Kommentare).

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Die Furzspraydose

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Dummheit Waghalsigkeit Bahn & Co. Köln

Die Furzspraydose
Ich hatte vor vielen Jahren Karneval einmal sogenanntes Knoblauch- oder Furzspray dabei, das ich in einem Scherzartikelladen gekauft hatte. Das Zeug stank wirklich extrem stark. Jedenfalls war die Bahn an Karneval extrem voll - es war so voll, wie man das von der U-Bahn in Tokio kennt, der Zug musste an jedem Bahnhof rund zehn Minuten warten zum Aus- und Einsteigen. Man konnte sich kaum bewegen. Auf jeden Fall fiel mir während der Fahrt unbeabsichtigt die Furzspraydose aus der Jackentasche und ich sah die Dose auf dem Boden hin und her rollen. Als ich dann aussteigen musste, bin ich extra voll auf die Spraydose getreten und sie hat sich auf einmal komplett entleert. Es war so schlimm, dass sich einige übergeben mussten, auch ich musste würgen. Ich war wirklich schockiert, was für eine Panik ausbrach und das ganze Abteil auf dem Bahnhof stürmte. Mein Schuh hat danach so gestunken, dass ich ihn wegschmeißen musste.

Beichthaus.com Beichte #00027422 vom 19.01.2010 um 22:38:31 Uhr in Köln (44 Kommentare).

Gebeichtet von oensen
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Zufallsbeichte
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Der Aktenordner meiner Ex

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Eifersucht Fremdgehen Rache Ex Werneuchen

Meine Lebensgefährtin hatte mich nach 5 Jahren letztes Jahr an einem Freitag den 13. verlassen. Nicht das ich abergläubig wäre, aber es war schon ziemlich bezeichnend. Jedenfalls hatten wir zusammen eine schöne Wohnung und waren relativ glücklich auch wenn sie mehrmals fremd gegangen ist. Ich musste durch sie und mit ihr viele unschöne Sachen erleben. Sie war herrisch und dominant, ein Knacks aus ihrer Kindheit! Leider konnte ich mich trotzdem nie von ihr lösen da ich sie sehr geliebt habe und ein Zustand der Gewöhnung einsetzte. Am Tag des Umzuges, wir zogen beide gleichzeitig aus, habe ich jedenfalls in einem fixen Moment Ihren Privatordner mit all ihren Unterlagen an mich genommen und ihn in einer Tüte bei einem Freund im Auto verstaut. Der wusste nicht was in der Tüte war- er hätte es sicher auch wiedergegeben da er der Grund war weshalb sie sich von mir trennte. In einer Situation wo es keiner bemerkte (ist ja meistens ziemlich hektisch beim Umzug) habe ich den Beutel wieder an mich genommen. Habe nach dem das umziehen erledigt war meinen neuen Reißwolf, den ich mir extra für diese geplante Schandtat zugelegt hatte eingeweiht. Sie und ihr neuer haben sich kräftig in die Haare bekommen weil ich ihr intriganter Weise gesteckt hatte, dass es in seinem Auto war. Achso in dem Ordner befanden sich Führerschein, Versicherungspolicen, Geburtsurkunde, sämtliche Dokumente von Banken, Krankenkasse etc.. Ein herrliches Gefühl nach so vielen Jahren Erniedrigung!

Beichthaus.com Beichte #00027421 vom 19.01.2010 um 21:24:57 Uhr in Werneuchen (44 Kommentare).

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