Unser Terrornachbar
Beichthaus.com Beichte #00027446 vom 26.01.2010 um 16:15:31 Uhr in Berlin (29 Kommentare).
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Beichthaus.com Beichte #00027435 vom 23.01.2010 um 12:30:47 Uhr in 52066 Aachen (Bismarckstraße) (84 Kommentare).
Beichthaus.com Beichte #00027431 vom 21.01.2010 um 10:50:17 Uhr in 63739 Aschaffenburg (Hohenzollernring) (17 Kommentare).
Beichthaus.com Beichte #00027422 vom 19.01.2010 um 22:38:31 Uhr in Köln (44 Kommentare).
Beichthaus.com Beichte #00027421 vom 19.01.2010 um 21:24:57 Uhr in Werneuchen (44 Kommentare).
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Jedenfalls fing er irgendwann auch noch damit an, uns wegen irgendwelchem Blödsinn die Polizei zu schicken, beim Vermieter richtig anzuschwärzen, anzuzeigen - kurzum, er machte uns das Leben zur Hölle. Meine Freundin war schon so genervt, dass ich das alles abbekommen habe. Irgendwann ist mir dann der Kragen geplatzt. Ich hab erstmal damit angefangen, ihm alle möglichen Zeitschriften und Abos zu bestellen, in der Hoffnung, er würde vielleicht irgendein Hobby entdecken. Leider nicht. Dann hab ich ihm die GEZ, die Zeugen Jehovas, aber auch Callboys bestellt, kleine Dinge auf seinen Namen bestellt, seine Fußmatte in die Mülltonne geworfen, einen Eimer voller Hundekot in seinen Briefkasten gesteckt - die Liste ist lang.
Nachdem er aber immer schlimmere Sachen behauptet hat (die Härte war, wir hätten seine Tochter entführt - ich weiß nicht mal ob so jemand eine Tochter hat) sodass die Polizei uns unter der Woche, mitten in der Nacht, aus dem Bett geklingelt hat. Da hat es gereicht, ich hab eine neue Wohnung gesucht und den Umzug geplant. Aber die größte Rache meinerseits sollte noch kommen.
Erstmal habe ich der Polizei einen Brief geschrieben und ihn anonym beschuldigt Drogen anzubauen, im großen Stil, und ich würde das nur verpfeifen weil er mir wiederholt schlechtes Zeug verkauft hat. Mitten in der Nacht ist er dann von der Polizei aus der Wohnung geholt worden. Wäre ja nicht so schlimm, hätte ich nicht vorher durch sein Fenster leere Tütchen und jede Menge schlecht gedrucktes Falschgeld (Bilder einer Suchmaschine ausdrucken und ausschneiden) in der Wohnung deponiert (über den Balkon klettern war nicht schwer, zudem hat er die Tür immer offen gelassen, war ja Sommer). Da er wohl viel Bargeld zu hause hatte, wurde es umso glaubwürdiger.
Er ist ein Jahr auf Bewährung gekommen, allerdings wegen diverser anderer Vergehen (Sachbeschädigung, Belästigung, Verleumdung und sogar Körperverletzung). Ich habe vorher mit allen anderen Mietern gesprochen und auch mit dem Vermieter, viele beglückwünschten mich weil sie genauso terrorisiert wurden. Mittlerweile hat der wohl damit aufgehört Nachbarn zu belästigen. Trotzdem bin ich froh eine andere Wohnung zu haben.
Ich möchte beichten, dass ich soviel Zeit investiert habe einem offensichtlich Minderbemittelten es auf gleicher Stufe heimzuzahlen. Aber jeder der auch nur ein bisschen der Aktionen wiedererkennt weiß, von wem ich rede!