Unterhalt für meinen Vater

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Ungerechtigkeit Hass Ignoranz Familie

Unterhalt für meinen Vater
Ich (m/37) rege mich gerade tierisch über das heutige Urteil vom Bundesgerichtshof auf. Der Kläger ist dazu gezwungen für die Pflege seines Vaters aufzukommen, obwohl die Beiden 43 Jahre lang keinen Kontakt mehr hatten. Meine Mutter ist schon recht früh an Krebs […]
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Beichthaus.com Beichte #00032705 vom 12.02.2014 um 12:24:53 Uhr (38 Kommentare).

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Mit Norovirus im Fast-Food-Restaurant

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Engherzigkeit Ignoranz Ekel Gesundheit Kinder

Ich (m/22) muss etwas beichten, das mir sehr leidtut. Ich hatte letzte Woche den Norovirus (Durchfall/Erbrechen) und war bei einem bekannten Fast-Food-Restaurant schnell auf die Toilette, da ich gerade vom Arzt kam und es auf einmal heftig drückte. Als ich da so saß, streckte auf einmal ein Kind die Hand unter der Abtrennung durch. Und das wiederholte es immer wieder bis dann gleich beide Hände dort durchguckten. Ich weiß nicht, ob ihr euch das vorstellen könnt - ihr müsst dauernd scheißen und kotzen gleichzeitig, sitzt auf einer ekligen Toilette und dann ist da ein kleines Balg, das euch dauernd nervt! Ich war dann so genervt davon, dass ich einmal kräftig gegen die Finger getreten habe. Danach war dann auch Schluss mit der Nerverei. Als ich allerdings aus der Kabine kam, stand das Kind am Waschbecken und hielt sich die Hand, weil sie schmerzte - und offensichtlich litt das Kind unter Trisomie 21, also Downsyndrom. Deshalb tut es mir wirklich leid, dass ich das Kind getreten habe, da ich ja nicht weiß, inwieweit es sich seiner Handlung bewusst war. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032703 vom 12.02.2014 um 07:23:10 Uhr (26 Kommentare).

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“Beichte

Von Steuergeldern leben

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Vorurteile Ignoranz Maßlosigkeit Geld

Ich möchte beichten, dass ich Menschen, die keine Lust haben zu arbeiten und Geld vom Staat kassieren sehr verachte, obwohl der Staat für mich mehr blecht als für einen Harz-IV-Empfänger. Seit fünf Jahren bezahlt das Jugendamt jeden Monat fast 5.000 Euro, damit ich in einer Jugendeinrichtung und inzwischen in meiner eigenen Wohnung wohnen kann. Das heißt, die Steuerzahler bezahlen meinen Lebensstandard. Ich dürfte sechs Freizeiten mitmachen und meine komplette Wohnungseinrichtung mit 1.400 Euro wurde mir bezahlt. Selbst das Geld, das ich angespart habe und von dem ich mir gerade einen neuen Laptop gekauft habe, kommt von den Steuerzahlern. Dafür mache ich aber eine Ausbildung ohne Vergütung, und wenn ich damit fertig bin, werde ich auch Steuern zahlen. Aber immerhin schaffe ich Arbeitsplätze - die Erzieher, die Behörden. Und wäre ich nicht in der Einrichtung gewesen, würde ich wegen Depressionen wohl nie arbeiten. Ich konnte auch nichts für meine blöde Kindheit. Trotzdem tut es mir leid, dass ich von Steuergeldern lebe. Aber das hat ja auch bald ein Ende.

Beichthaus.com Beichte #00032667 vom 04.02.2014 um 00:25:08 Uhr (16 Kommentare).

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Zur Strafe ausgeschlossen

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Engherzigkeit Morallosigkeit Ignoranz

Ich möchte hiermit beichten, dass ich seit kurzer Zeit mit einigen anderen Kumpels einen guten Freund von mir ausgrenze. Wir nehmen ihn nicht mehr zum Feiern mit und sagen ihm auch nicht, wenn wir uns einfach nur so treffen. Der Grund ist, dass er sich immer etwas ausgeben lässt, es aber nie in irgendeiner Weise zurückgibt. Außerdem hat er schon öfters Zigaretten und Feuerzeuge geklaut - und als er sie einmal zurückgeben sollte, hat er sie einfach zerdrückt, frei nach dem Motto: Wenn ich sie nicht habe, soll sie keiner haben. Aber das Schlimmste ist, dass er einen meiner besten Freunde beschuldigt hat, dass seine Mutter eine "Harzerin" sei, da sie wegen einer Krankheit seit einem Jahr nicht mehr arbeiten kann, aber auch die Anspielungen, die er gegenüber einer Freundin äußert, da sie nicht so viel Geld hat und ihre Mutter aus Thailand eingewandert ist, sind unter aller Sau. Das ist echt daneben, aber es tut mir irgendwie auch leid, dass wir ihm diese "Pause" zum Nachdenken geben, da ich das Gefühl kenne, wenn man nicht integriert ist.

Beichthaus.com Beichte #00032659 vom 02.02.2014 um 01:17:27 Uhr (14 Kommentare).

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“Folge

Stinker im Bus

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Ignoranz Arbeit Bahn & Co.

Ich bin Busfahrer einer öffentlichen Linie und stehe mit dem Bus oft für ein paar Minuten an der Endstation und nutze die Zeit, um zu rauchen. Die Fahrgäste steigen dann auch schon ein - auf der letzten Tour war das erst ein junger Mann, dann ein etwas Älterer, und dann kamen drei Schulkinder, ungefähr zehn Jahre alt. Ein normaler Junge, ein normales Mädchen und dann ein sogenannter Stinker. Der Typ Kind, den jeder kennt: übergewichtig, dämliche Frisur, dümmliches Gesicht aber dann eine große Klappe. Ich saß schon wieder auf dem Fahrersitz, als der Stinker zu mir kam und fragte, ob sie noch kurz zum Supermarkt laufen könnten, um sich etwas zu trinken zu holen. Ich bejahte, weil ich noch im Zeitplan war und die Drei ließen ihre Schulsachen im Bus, um zum Supermarkt zu laufen. Zwei Minuten später sah ich dann, dass sie wieder zurückkamen, und startete den Motor - die Kids fingen sofort an zu laufen, und als sie etwa zwanzig Meter vor dem Bus waren, schloss ich die Tür und fuhr los. Ich hörte noch, wie der Stinker mir zurief, dass ich doch bitte warten solle - ich fand es aber echt lustig, wie sie versuchten, sich noch bemerkbar zu machen und mit letzter Kraft den Bus erreichen wollten. Vor allem der Stinker sah so ulkig aus, weil ihm nach ein paar Metern die Puste ausging, während die anderen noch hinter dem Bus herliefen. Ich hatte ein fettes Grinsen im Gesicht, aber einer der Fahrgäste kam dann zu mir und beschwerte sich über mein Verhalten. Immerhin hat er die Aktion ja mitbekommen.


Drei Stationen später stand dann ein Auto an der Haltestelle und die drei Kinder stiegen in den Bus! Der Stinker hatte wohl ein Auto angehalten und den Fahrer gebeten, den Bus zu überholen, damit die Kinder wieder einsteigen konnten und zu ihren Schultaschen kamen. Blöderweise ging das so schnell, dass sie es tatsächlich in den Bus geschafft haben. Wenn ich besser reagiert hätte, wäre ich auch wieder vor ihre Nase davongefahren. Nun waren sie aber allesamt im Bus und ziemlich angepisst. Vor allem der Stinker beschwerte sich lautstark, dass sein Vater Anwalt sei, und er mich verklagen würde. Leider waren dann mittlerweile schon ziemlich viele Fahrgäste im Bus, sonst hätte ich den Stinker noch verarscht und ihn an seiner Haltestelle nicht aussteigen lassen. Ergebnis der Geschichte war, dass ich nicht verklagt wurde und es keine Konsequenzen für mich gab. Ich will solche Stinker einfach nicht in meinem Bus! Diese Typen gehen nach dem Schul-Turnen nicht duschen, weil sie sich schämen, und stinken dann mit ihrem Schweißgeruch meinen Bus voll, in dem ich zehn Stunden lang hocken muss. Der soll ruhig ein paar Hundert Meter am Tag laufen, damit er abnimmt, fitter wird, und sich nach dem Sport in die Dusche traut. Solange er aber ein Stinker bleibt, werde ich alles dafür tun, damit er nicht mit dem Bus fährt, wenn ich der Fahrer bin. Er muss irgendwann auch lernen, dass niemand Bock auf eklige Typen hat, und dass sein Vater ihm nicht wegen jeder Kleinigkeit behilflich sein kann. Besser wird es für ihn sein, wenn er normal wird, sein Stinker-Dasein ad acta legt und nicht auf große Klappe macht. Dann warte ich auch das nächste Mal, damit er den Bus erreicht.

Beichthaus.com Beichte #00032654 vom 01.02.2014 um 00:55:12 Uhr (47 Kommentare).

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