Als Arbeitnehmer hat man die Arschkarte gezogen!

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Faulheit Stolz Arbeit Ungerechtigkeit Gesellschaft Berlin

Ich habe beschlossen, ab jetzt nicht mehr zu arbeiten. Ich bin seit 10 Jahren im selben Betrieb - aber um den geht es mir gar nicht, sondern darum, wie blöd man sich als arbeitender Mensch noch vorkommt. Ich wohne in einem Mehrparteienhaus und ich bin der Einzige, der noch nen Job hat. Ein Nachbar ist Hartz-IVler, schon seit es Hartz-IV gibt, der andere ist jetzt 19 und hat es geschafft, Frührente zu bekommen, weil er sich scheinbar einen guten Psychologen gesucht und dem etwas vorgeheult hat. Dann gibt es noch ein paar "neu hinzugezogene Mitbürger" - ihr wisst, was ich meine - und bei denen hört man Tag und Nacht nur Geschrei, laute Musik und Gepoltere. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, muss ich 1,5 Stunden eher los, weil man auf der hoffnungslos von LKWs überlasteten Straße fast nur steht, weil man aufpassen muss, dass man nicht von einem Schlagloch ins andere knallt und weil die Fußgänger sowie Radfahrer grundsätzlich nicht schauen und einfach loslaufen.

Wenn ich dann abends heimkomme, darf ich mir wieder die schöne laute Musik anhören, von der ich kein Wort verstehe und ich komme nicht zum Schlafen, weil die Wände hier verdammt dünn sind. Es geht mir hier nicht darum, dass ihr mir gleich sagt: Dann zieh doch woanders hin oder suche dir eine andere Arbeit... Nein, ich will hier meinen Unmut ausdrücken, dass man als arbeitender Mensch nur noch der Trottel ist und ich in meiner ganzen Nachbarschaft bestätigt bekomme, dass es sich viel schöner lebt, wenn man einfach gar nichts macht. Ich lasse mich jetzt krankschreiben, bis ich gekündigt werde und werde dann erstmal drei Jahre lang mein ALG1 beziehen. In drei Jahren sind die Sozialsysteme eh pleite und das Land ist zerstört, da juckt mich die Zukunft auch nicht mehr wirklich.

Beichthaus.com Beichte #00039848 vom 05.06.2017 um 16:43:06 Uhr in Berlin (20 Kommentare).

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Ich liebe meine Jugendliebe noch immer

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Begehrlichkeit Liebe München

Trotz Ehe und zwei Kindern liebe ich (w) immer noch meine Jugendliebe. Ich war 15 und wir waren nur kurz zusammen. Dafür kennen wir uns schon seitdem wir acht Jahre alt sind. Wir haben uns wirklich sehr geliebt, aber unsere Beziehung wurde von unseren Familien nicht geduldet. In unserer Kultur ist das halt so, die Eltern haben viel mit zu entscheiden, außer man entscheidet sich dafür zusammen abzuhauen. Ich war dazu bereit, er aber nicht. Er wollte warten, bis wir 20 sind. Das war mir aber zu lange. Ein Jahr später lernte ich meinen jetzigen Mann kennen. Ich hatte Gefühle für ihn, aber nicht solche, wie für meinen Ex. Ich zog mit 16 Jahren zu meinem jetzigen Mann. Ich bekam von meinen Cousinen mit, dass mein damaliger Freund mich immer noch liebt und seinen Eltern Probleme machte. Er kam für ein paar Monate ins Gefängnis und gab ihnen die Schuld für alles.

Jetzt, fünf Jahre später, habe ich zwei Kinder und er hat geheiratet. Einerseits bin ich froh, dass er über mich weg ist, anderseits bricht es mir das Herz, dass wir nicht zusammen sind. Ich beichte, dass ich nach langer Zeit immer noch meiner ersten Liebe hinterherheule. Ich bereue nicht auf ihn gewartet zu haben, trotz Ehe und zwei Kindern.

Beichthaus.com Beichte #00039842 vom 04.06.2017 um 11:55:41 Uhr in München (8 Kommentare).

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“Beichte

Einer Frau in die Augen schauen und gemeinsam grinsen

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Begehrlichkeit München

Ich (m/Mitte 20) habe vor Kurzem eine neue Frau kennengelernt. Immer wenn wir uns länger in die Augen schauen, müssen wir automatisch grinsen. Auf den ersten Blick haben wir sehr viel gleiche Sachen in der Vergangenheit erlebt und wenn wir voneinander erzählen, kann man glauben wir sind ein und dieselbe Person. Nun zu meiner Beichte und meinem unbegründeten schlechten Gewissen: ich habe seit etwa drei Jahren eine Freundin, mit ihr einen gemeinsamen Hund und Wohnung. Wir haben zusammen sehr viel erlebt, schöne und schlimme Dinge durchgestanden. Jetzt weiß ich nicht, wie ich mich weiter verhalten soll. Es ist nichts passiert zwischen uns, aber trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen. In so einer Situation war ich noch nie, da ich sonst nur männliche Kumpels habe.

Beichthaus.com Beichte #00039834 vom 03.06.2017 um 12:44:46 Uhr in München (9 Kommentare).

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Wer ist hier psychisch krank?

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Verzweiflung Gewalt Partnerschaft

Ich bin wirklich am Ende. Ich bin verheiratet - mein Mann ist psychisch krank. Er sagt selber er hat Asperger. Als wir zusammen gekommen sind, hat er mir immer gesagt, ich bin krankhaft eifersüchtig, hat mir Briefe geschrieben, wie sehr er mich liebt und mir immer treu sein wird. Ich war damals sogar beim Arzt und wollte mir professionelle Hilfe suchen, die mein Arzt mir verweigerte, weil er meinte, ich habe kein Problem sondern er. Ich habe nach und nach auch rausgefunden, dass er mich betrogen hat. Jedes Mal, wenn ich es vermutet habe, hat er mich auch oft geschlagen. Ich dachte, ich werde nie so eine Frau, doch immer wieder habe ich ihm verziehen. Ich hasse mich dafür.

Wenn ich weinend am Boden lag, hat er mich gefilmt, als Beweis für die Polizei, dass ich geisteskrank sei. Ich habe mich auch schon länger getrennt, aber jedes Mal hat er mich wieder überreden können, geschlagen hat er mich auch nie wieder, war auch treu, aber vergessen kann ich eben nicht. Letztes Jahr wurde ich schwanger, so haben wir geheiratet. Das Kind habe ich leider verloren, ich war am Boden zerstört. Ich wollte nur ein neues Baby. Nun bin ich wieder schwanger und heute haben wir wieder gestritten, da er nicht von der Arbeit heimkam und ich ausgerastet bin. Im Streit wurde er wieder aggressiv, hat gedroht allen zu zeigen und sagen wie irre ich bin, dass ich mich einweisen lassen muss. Ich beichte, dass ich die schlechteste Mutter auf der Welt bin, ich hasse mich so sehr dafür, dass ich nicht gehen kann, dass ich keinen besseren Vater für mein Kind hab. Er hat mich so fertig gemacht, ich habe Angst dieses Kind auch zu verlieren. Naja, ich bin wohl wirklich verrückt.

Beichthaus.com Beichte #00039820 vom 31.05.2017 um 21:42:28 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schokopudding auf dem Lehrerstuhl

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Schule Salzburg

Als ich (m/22) vierzehn war, haben wir eine neue Lehrerin bekommen, die echt niemand leiden konnte. Ständig hat sie sich grundlos aufgeregt, als sie mir dann bei einem wichtigen Test die schlechtere Note gegeben hat und mir vorgeworfen hat, ich hätte einen Spickzettel benutzt, obwohl ich gelernt hatte, reichte es mir. Meine drei Kumpels konnten die Alte auch nicht ausstehen und wir überlegten uns, wie wir ihr ein wenig die Stimmung vermiesen könnten. Was dabei herauskam, war wohl etwas übertrieben.

Zuerst haben wir, nach langem Suchen, ihre Telefonnummer und ihre Adresse herausgefunden, so konnten wir ihr ein Paket zuschicken, in das wir alle zusammen reingeschissen hatten. Den stinkenden Karton haben wir in Geschenkpapier eingewickelt, damit sie sich vor dem Öffnen auf ein Geschenk freut und sich dann noch mehr ärgert. Als sie dann nach ungefähr einer Woche besonders mies gelaunt in das Klassenzimmer kam, wussten wir, dass sie das Päckchen bekommen hatte und haben extra provoziert, indem wir immer mal wieder etwas herunterfallen lassen haben, dabei haben wir “Scheiße!“ gerufen, vorher hatten wir weitere Mitschüler eingeweiht, damit sie nichts ahnt.

Ihre Telefonnummer hatten wir dazu benutzt, um sie an irgendwelche Kerle in Chats weiterzureichen, denen wir versprochen haben, geilen Telefonsex zu haben. Manchmal haben wir die Nummer auch an Toilettenwände geschrieben, mit dem Text: “Versaute Milf sucht willigen Bock.“ In der Kantine gab es an Dienstagen immer Pudding und als ich die Lehrerin in einer weißen Hose sah, konnte ich nicht widerstehen und kaufte mir einen Becher Schokopudding. Vor dem Unterricht kippte ich etwas davon auf ihren Stuhl. Als sie dann da war, lenkte ein Kumpel sie ein wenig ab, damit sie den Schokopudding beim Hinsetzen nicht bemerkt. Und tatsächlich - sie hatte sich direkt hineingesetzt! Natürlich hat sie es sofort gemerkt und die Klasse bekam zur Strafe eine extra Aufgabe, was aber den wenigsten etwas ausmachte.

Einmal hatte sie noch mit unserer Kunstlehrerin auf dem Gang geredet. Bevor wir in der Pause das Zimmer verlassen mussten, haben wir ihre Tasche genommen und ihre Wasserflasche geöffnet, damit die Unterlagen nass werden. Manchmal haben wir auch mitten in der Nacht bei ihr mit unterdrückter Nummer angerufen und aufgelegt, das haben wir zwanzig Mal wiederholt, bis sie ausgerastet ist. Nachdem wir von einem Jungen, der das alles mitbekommen hat, verraten wurden, mussten wir dann allerdings zum Direktor, der uns Verweise und Strafarbeiten erteilt hat. Mittlerweile tut es mir sehr leid, dass wir so asozial zu ihr waren. Die Verweise haben wir verdient und ich hoffe, dass sie uns verziehen hat. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039814 vom 30.05.2017 um 21:07:15 Uhr in Salzburg (9 Kommentare).

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